Einzigartig gleich.

Jeder Mensch ist einzigartig. Und doch versuchen wir - gerade auch in der psychologischen Forschung - doch immer wieder, Gemeinsamkeiten zwischen den unterschiedlichsten Menschen und Gruppen zu finden um sie dann in einer gemeinsamen Schublade zu kategorisieren. Nichts anderes versuchen wir gerade mit unserem kleinen Forschungsprojekt in der Uni zu machen.

Unsere Grundidee war, dass Bisexuelle irgendwie anders ticken als andere Menschen. Die grobe Idee wurde dann leider soweit zerfasert, dass wir sie irgendwann nicht mehr wieder erkannt haben und gefühlt wahllos irgendwelche Konstrukte aneinandergereiht hat die aus dem Mund der Professorin sprudelten. Jetzt mit etwas Abstand zu diesem miserablen Arbeitssituation kann ich die Grundidee wieder sehen. Die Idee dass sie anders ticken. Und wir wollten uns ein Konstrukt (Sensation Seeking sollte es werden) herauspicken und untersuchen ob das vielleicht ein Merkmal sein kann, das bisexuelle von homo- und heterosexuellen unterscheidet. Nicht das ursächlich angenommen werden kann, dass irgendeine Variable dafür 'verantwortlich' ist, dass jemand schwul oder bisexuell ist. Wir sind auf der Suche nach Gemeinsamkeiten einer Gruppe und unterschieden zwischen Gruppen. Was macht eine Gruppe von Menschen einzigartig und welches einzigartige Merkmal macht Menschen zu Mitgliedern einer Gruppe? Oder sind das alles nur Vorurteile, die wir mal über Bord werfen sollten?

Und je mehr ich darüber nachdenke umso mehr frage ich mich ob es Einzigartigkeit überhaupt gibt, oder ob jeder Mensch nur zusammengesetzt ist aus einem Baukasten an Merkmalen. Aber selbst dann wäre er ja mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit doch sehr einzigartig wenn man die Fülle an Merkmalen bedenkt die man in unterschiedlichen Ausprägungen kombinieren kann. Und wie sagte schon Max Wertheimer: das ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.

Trotz des Glaubens des Forschers, des Menschen an die Einzigartigkeit einen Individuums ist doch gerade der Forscher daran interessiert gruppenbildende Merkmale herauszuarbeiten. Oder auch herauszufinden, dass zwischen Gruppen gar keine Unterschiede bestehen und wir alle eigentlich doch ziemlich normal sind.

Verrückte Welt.

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Oh! Eine Umfrage

Und weil wir hier alle so gerne Fragebögen ausfüllen (und eigentlich sowieso nur deshalb Psychologie studieren…), haben wir nun auf einen hochgeladen. Ja genau. Der Fragebogen ist das Ergebnis aus dem Forschungsmethodenmodul über das man hier kürzlich (also einen Beitrag weiter unten) hat lesen können.

Ein paar Frustrations- und Hysteriemomente war es dann aber endlich so weit. Und nun ist unsere Arbeit seit Donnerstagabend online und wir suchen natürlich noch massig Teilnehmer. Weil g*Power nämlich ausgerechnet hat, dass wir wenigstens mal so 200 Probanden mobilisieren müssten, um die gewünschte/ erhoffte Effektstärke zu erhalten.

Und so darf ich auf diesem Blog nun zum ersten Mal darum bitten einen Fragebogen für mich und meine Forscherpartnerin auszufüllen.

Es geht darum ob und wie Persönlichkeitseigenschaften wie Sensation Seeking, Soziosexualität und Strategien der Partnerwahl mit der sexuellen Orientierung zusammenhängen.

Eure Antworten sind natürlich absolut anonym und dienen nur wissenschaftlichen Zwecken.

Das Ausfüllen dauert ca. 15 Minuten und euch ist unsere ewige Dankbarkeit sicher.

Hier gehts lang:
https://ww2.unipark.de/uc/Sex_and_the_city/bdd2/

Und im Rahmen der Masterarbeit folgt dann die zweite Bitte zum ausfüllen von Fragebögen. Freut euch schonmal drauf!


Herzlichen Dank im Voraus!

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Forschungsmethoden oder warum mir dieses Semester die Nerven raubt.

"Ich hoffe in Ihnen den Funken der Leidenschaft für die Forschung wecken zu können!"



So oder so ähnlich stand die Dozentin Anfang des letzten Semesters vor uns. Und ich dachte schon fast, dass dieser Satz wahr werden könnte. Denn sie hat sehr sicher ziemlich was drauf und gab sich schwer viel Mühe dieses recht unbeliebte Fach rund um Regression, Varianz und Testkonstruktion verständlich zu machen. Es war recht schnell klar, dass wir hier einem hohen Anspruch und hohen Anforderungen gegenüberstanden. Nun im zweiten Semester wünsche ich mir das - wesentlich gemütlichere - erste Semester wieder zurück.

Neben den anderen sechs Prüfungsleistungen sollen wir in Forschungsmethoden eine kleine Studie durchführen. Eigentlich gar nicht so unattraktiv. Bis man anfängt nach einer Forschungsfrage zu suchen. Die dann abgelehnt wird, weil es nicht in ausreichendem Maße einer Forschungslücke entspricht. Man sucht weiter fleißig in dem Themengebiet, dass einem interessant erschien. Gräbt sich in die Literatur und überlegt was man sonst noch untersuchen könnte. Geht zum nächsten Seminartermin, wird abgelehnt, weil zu wenig Konstrukte. Gräbt sich weiter in die Literatur in Themengebiete die schon gar nicht mehr so gut dem eingangs gewählten entsprechen. Findet neue Forschungsfragen. Geht zum Seminar. Wird abgelehnt. Bekommt Vorschläge gewisse Konstrukte mit einzubauen, die so gar nicht zum Thema passen. Sucht weiter Literatur. Wird abgelehnt. Bevor man im Rahmen des Seminars dann aber einen völligen Nervenzusammenbruch erleidet, wird das Thema beim sechsten oder siebten Termin dann doch noch angenommen. Einige konstruieren immer noch ihre Forschungsfrage. Die ersten haben ihre Fragebögen schon online. Auch wir basteln nun endlich fleissig am Online-Fragebogen. Und haben endlich wieder Zeit. Ob wir zufrieden sind mit unserer Fragestellung spielt an diesem Punkt schon gar keine Rolle mehr. Wichtig ist nur noch, dass wir weiter kommen. Und endlich wieder Zeit haben. Sooooo viel Zeit. Zeit um endlich all die andern Inhalte aus den anderen Modulen aufzuarbeiten in denen man ja noch Prüfungen hat.


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Sicherlich ist es immer sehr schwer eine Forschungslücke zu finden…. aber ob man die im Rahmen eines Seminars finden muss in dem es vor allem darum geht einmal den Forschungsprozess zu durchlaufen (mit Formulierung einer Fragestellung, Auswahl der passenden Instrumente, Erhebung, Auswertung und Präsentation der Ergebnisse), das sei mal dahin gestellt. Vor allem wenn man sieht, dass die Nachbarkohorten mit anderen Dozenten wesentlich geringere Anforderungen haben und eben einfach nur irgendeine Fragestellung untersuchen sollen, ohne eine Forschungslücke gefunden zu haben. Das Leben ist ungerecht. Und wird es vermutlich immer auch bleiben. Also finden wir uns damit ab, weil wir es nicht ändern können und machen unser Projekt einfach weiter.

Aber dafür dürfen wir uns doch eigentlich glücklich schätzen, dass wir die Gelegenheit bekommen wirklich was zu lernen. Und eigentlich sollten uns die Nachbarkohorten ja schon fast Leid tun, dass die nicht so hohe Anforderungen haben. Und vielleicht würde ich mich auch glücklich schätzen mehr lernen zu können als die Anderen. Aber vielleicht studiere ich auch ganz eventuell einen Masterstudiengang der durch die Bolognareform damals zerhackstückt und verschult worden ist. In dem für die freie Entfaltung persönlicher Wissenschaftsinteressen keine Zeit mehr bleibt. Also zumindest nicht für die normal leistungsstarken Studierenden. Weil das ganze System so stark auf Leistung und Massenabfertigung ausgerichtet ist.

Der Funken Leidenschaft für die Forschung…. wenn es ihn mal gegeben hat, der glimmt jetzt allenfalls noch vor sich hin. Schade eigentlich.

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Grüße aus Absurdistan

Ich bin mitten im zweiten Semester des Masterstudiums und in meiner Kohorte sowas wie stellvertretende Klassensprecherin. Damit bin ich Teil des StuRas und gehe mehrmals im Semester zu Sitzungen in denen unsere Mitstudenten der Kohortensprecherin und mir Wünsche, Vorschläge und Kritik mitteilen, die wir in diesen illustren Runden dann zur Sprache bringen. Die Medical School ist zum einen eine sehr junge Hochschule mit Abläufen und Strukturen die noch nicht allzu eingeschliffen und glatt gefahren sind und zum anderen eine sehr teure Hochschule. Letzteres bedeutet vor allem mal, dass die Interessen der Hochschule nicht nur die Wissensvermittlung- und Generierung ist sondern eben auch wirtschaftliche Interessen.

Da kann es schonmal vorkommen, dass als Kritik geäußert wird, dass die Kohorten zu groß sind und nicht genügend Platz in den Seminarräumen und Hörsäle ist. Und unter wirtschaftlichen Aspekten kann es da auch schonmal als Antwort von weit oben geben, dass man sich ja sehr bemühe, aber was man denn da machen solle. Dass man sich bemühe möglichst allen Bewerbern einen Studienplatz zu geben. Ob man diesen armen Bewerbern denn eine Absage geben solle oder Wartelisten führen solle. Und es sei ja nun mal kein Problem sich in die erste Reihe zu setzen. Da habe man halt keinen Tisch, aber das sei ja wohl kein Problem mal für anderthalb Stunden seine Unterlagen auf dem Schoß zu platzieren und der Vorlesung zu lauschen.

Schade ist an dieser Stelle das Vergessen darüber, dass die Studierenden dort viel Geld bezahlen für gute Lehre und gute Ausstattung. Und die allermeisten mir dort bekannten Menschen verstehen darunter tatsächlich auch einen Stuhl und einen Tisch. Weil es nämlich echt mühsam ist den Laptop auf dem Schoß zu jonglieren oder seinen Collegeblock so zu knicken, dass man darauf mitschreiben kann. Eventuell ist mein Anspruch ja übertrieben, aber ich bin mir fast sicher dass Kundenorientierung so nicht aussieht.

Weitere Absurditäten inkludierten die Auskunft, dass mehr (oder wie ich sagen würde: ausreichend viele) Steckdosen (zum Beispiel in Form von Leisten unter dem Tisch) in den Räumlichkeiten technisch nicht möglich sei. Wegen der Netzspannung. In einem gar nichtmal so alten Bürogebäude in der Hafencity. In einem Gebäude mit mehreren gut bestückten Computerarbeitsräumen….. die mit Steckdosenleisten unter den Tischen ausgestattet sind. Aber ich bin ja auch keine Technikerin und habe davon keine Ahnung. Deswegen studiere ich ja Psychologie. Und ausserdem könne ich mir beim Studierendenservice ja einen Laptop leihen. Und leider habe ich nicht gefragt ob der dann keinen Strom benötigen würde.

Aber sonst bin in Absurdistan übrigens sehr zufrieden. Bislang hatte ich auch immer einen Sitzplatz mit Tisch und meistens hat der Akku ausgereicht. Lucky me. :)

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Bunte Städte im Mittelmeer.

Der stürmische Vormittag trieb uns erst auf die Glasinsel Murano und im Anschluss bei schönstem Sonnenschein auf die Insel der Spitzendeckchen - Burano. Schöne bunte Häuser die einem an grauen Novembertagen ein warmes Urlaubsgefühl vermitteln.

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Die Sache mit den Rosinen.

Man nehme eine Rosine zwischen Daumen und Zeigefinger und betrachte sie eingehend von allein Seiten. Man drehe sie zwischen den Fingern und spüre wie sich anfühlt. Man führe sie ans Ohr drehe sie zwischen den Fingern und höre was es da zu hören gibt. Dann rieche man ihr, befühle sie mit den Lippen. Man halte die Rosine zwischen den Lippen. Nehme sie in den Mund, beiße aber noch nicht drauf. Achte auf den Geschmack. Achte auf die Veränderung wenn man letzten Endes reinbeißt und sie langsam zerkaut. Bis man sie irgendwann runterschluckt. Und selbst dann kann man noch auf die kleinen Reste im Mund achten und ihr gewissermaßen nachspüren.

Und wofür ist das gut, ausser das man sich dabei erstmal ziemlich seltsam vorkommt? Diese Rosinenübung ist eine von unzähligen Übungen zur Achtsamkeit. Und Achtsamkeit ist gewissermaßen die Grundlage aller modernen Therapieverfahren und die Grundlage des inneren Gleichgewichtes und Stressresilienz. Und Achtsamkeit kommt in unserer westlichen Gesellschaft in der Regel viel zu kurz.

Wir haben diese Übung im Seminar an der Uni gemacht. Also saßen wir da alle mit unserer Rosine und folgten mehr oder weniger konzentriert den Anweisungen der Dozentin. Einigen fiel es sehr schwer sich zu konzentrieren oder die Übung ernst zu nehmen, anderen fiel es leichter sich darauf einzulassen. Ich selbst fand das auch eher befremdlich mich so eingehend mit einer einzelnen schrumpeligen Rosine zu beschäftigen, vor allem weil ich sonst eher das Essmodell Fressluke bin. Worum es aber im Kern geht ist dem Gedankenkarusell im Kopf zu entkommen. Sich für eine kurze Zeit ganz auf den Moment zu konzentrieren. Denn nur wer sich tatsächlich auf eine Sache fokussieren kann, kann produktiv an etwas arbeiten. Und wer es schafft seine Aufmerksamkeit auf den Moment zu bündeln, dem fällt es oft auch leichter zu entspannen.

Wir alle kennen doch dieses Gedankenkarussell im Kopf. Wir wollen eigentlich schlafen und uns gehen noch 1000 Sachen durch den Kopf. Wir wollen eigentlich zielorientiert an einer Sache arbeiten, aber haben im Kopf diverse Tabs offen und wir springen mental immer von von einem Tab zum nächsten. Wie soll man so anständig an einem Problem arbeiten, wenn man nebenher noch drei andere wälzt? Das wird nicht funktionieren.

Achtsamkeitsübungen können dabei helfen. Ob es jetzt gerade die Rosine sein muss sei mal dahin gestellt. Aber es gibt ja noch wirklich viele andere Möglichkeiten. Der Phantasie sind da kaum Grenzen gesetzt. Man kann sich zum Beispiel im Park auf eine Bank setzen, die Augen zu schließen und versuchen für fünf Minuten alles wahrzunehmen was man hören kann. Sind da spielende Kinder, unterhalten sich Senioren, joggt jemand vorbei, hört man die Straße? Dabei gibt es zwei Schwierigkeiten: Erst einmal sich nur auf die Aufgabe des Hörens zu konzentrieren und das andere auszublenden. Die Vorstellung, dass man nichts anderes wahrnimmt ist natürlich völlig unsinnig. Natürlich wird man auch mal den Wind im Gesicht spüren, oder es juckt irgendwo, oder wir bemerken andere Gedanken die mit der Aufgabe des Hörens nichts zu tun haben. Daher ist die zweite Schwierigkeit eine ganz essentielle: Nicht bewerten. Und natürlich ist auch die Vorstellung, dass wir nicht doch bewerten (die Verkehrsgeräusche sind zu laut. Der Wind ist zu kalt. Scheiße ich muss noch einkaufen!) völlig utopisch. Wir bewerten das was wir wahrnehmen, fühlen und denken eigentlich fast immer. Nicht bewerten ist also unmöglich. Es geht also darum die Bewertung wahrzunehmen und hinzunehmen. Die anderen Gedanken und Wahrnehmungen die man hat als eben solche wahrzunehmen und dann wieder ziehen zu lassen und sich wieder auf die eigentliche Aufgabe zu besinnen.

Wer das mal ausprobiert wird feststellen, dass das wirklich gar nicht so einfach ist und Übung braucht. Und vielleicht wird man auch nichts mit der Übung anfangen können, wird sich nicht darauf einlassen können. Denn einen direkten Effekt werden nur die Wenigsten im Anschluss wahrnehmen. Für andere wird es sich wie Zeitverschwendung anfühlen. All die Achtsamkeitsübungen brauchen etwas Zeit und Übung. Ich bin aber überzeugt, dass jeder Einzelne von Achtsamkeit - oder Mindfulness - profitieren kann. Wenn er oder sie die richtigen Übungen für sich selbst gefunden hat. Denn nicht jeder kann was mit Rosinen anfangen und nicht jeder fühlt sich wohl dabei sich im Park auf eine Bank zu setzen. Die einen tun sich leichter mit Wahrnehmung von äußeren Reizen, andere können mehr damit anfangen ihrem Körper nachzuspüren. Wieder andere fokussieren sich lieber im Sport. Ein wichtiger Knackpunkt ist jedoch immer, dass man das was man tut möglichst bewusst tut. Die Tabs im Kopf zu schließen und versucht im Moment zu bleiben. Denn so kann man das Gedankenkarussell mal verlangsamen oder gar abstellen. Dann kann sich das Hirn erholen und entspannen. Wer also regelmäßig achtsam mit sich und seiner Umwelt umgeht, dessen Hirn wird entspannter und damit auch leistungsfähiger sein.

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Triest

Das Wetter war trist, also sind wir autowandern gefahren. Bis zur besten heissen Schokolade die ich in meinem Leben bisher gegessen habe. Auf nach Triest!

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Venedig

Kleine Impressionen aus einer kleinen historisch bedeutsamen Stadt in der wir mit 16€ pro Glas den wohl mit Abstand teuersten Eiskaffee getrunken haben. Hier begann mein Strandurlaub. Eigentlich begann er schon am Abend vorher, als ich in München mein Schlafabteil im Nachtzug bezogen hatte. Durch glückliche Umstände hatte ich das Abteil für mich allein und konnte die Abfahrt mit Sekt geniessen und bei der Ankunft über den Schienenweg über das Mittelmeer nach Venedig hinein staunen. Nach einem Tag in der autofreien Stadt war ich dann aber auch gesättigt von den Impressionen und den historischen Prachtbauten. Eine faszinierende Stadt mit schier unzähligen Brücken.

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