Bad News für Karteikarten Liebhaber der FernUni

Wer an der FernUni studiert hat oder diese immer noch tut um meinen Blog hier schon eine Weile mitverfolgt hat, der weiß, dass ich immer einen Großteil meiner Lernunterlagen hier hochgeladen habe. Ich habe die Unterlagen für mich erstellt und es macht mir nichts aus sie zu teilen. Im Gegenteil: Ich finde die Vorstellung, dass andere mit meinem Kram auch ganz gut lernen können und wollen ja schon auch irgendwie ganz cool.

Nun gibt es aber ein paar kleine Bad News. Aber die guten vorweg: Alle Zusammenfassungen die ich erstellt habe, die bleiben hier erhalten. Das Schlechte: Viele der Karteikarten habe ich gelöscht. Beziehungsweise löschen müssen. Nun habe ich kürzlich von Card2Brain zwar ein Premium-Paket für 6 Monate geschenkt bekommen (weil ich so viele Karteien erstellt habe), leider jedoch haben sie im gleichen Atemzug die Möglichkeiten schmerzlich eingeschränkt. Mir sind nur noch 10 öffentliche Karteien erlaubt. Und so kann ich für den Master keine neuen Karteien erstellen. Wenn ich mehr wollte, dann müsste ich dafür Geld bezahlen. Da ich mit meiner Arbeit an den Karten allerdings rein gar nichts verdiene, ausser ab und an mal ein liebes Danke ist mir jegliche Investition zu teuer. Ich kann den Schritt auch nicht so wirklich nachvollziehen, denn warum sollte ich Geld bezahlen, damit andere mehr von mir lernen können? Andersherum ergäbe es aus meiner Sicht mehr Sinn. Dabei hatte Card2Brain so schön unkompliziert gestartet. Ohne Werbung und mit unbegrenzten Karteien im kostenlosen Account. Eine Art wahrgewordene Utopie. Ich befürchtete schon, dass es nicht lange so bleiben würde. Aber dass man selbst mit einem Premium-Account so beschnitten wird, das entzieht sich meinem Verständnis.

Also was ist die logische Konsequenz? Ich habe die allermeisten Karteien gelöscht. Ein paar gut genutzte habe ich jedoch stehen lassen (Biologische Psychologie, MC-Fragen M5, MC-Fragen M3, Grundlagen der Testkonstruktion M6, und eine Einführung in M7).

Ich finde es ziemlich schade, dass ich mein 'Angebot' nun so kürzen musste wünsche euch aber noch viel Spaß n´mit den verbliebenen Karteien. Wenn Card2Brain das Limit aber nicht wieder hochsetzt wird es leider gut möglich sein, dass noch mehr gekürzt wird. Je nachdem was im Master passiert.

Comments

Hafengeburtstag

Ich war die Tage unterwegs um jemandem zu suchen, der mein Objektiv wieder in Schuss bringt. Das Ergebnis der Suche war, dass ich günstiger weg komme wenn ich ein neues kaufe anstelle einer Reparatur des alten. In den offline Märkten ließ sich jedoch nicht das finden was ich suchte. Telezoom mit Makro scheint nicht in Mode zu sein. Zugegebenermaßen würd ich mir auch lieber zwei geile Objektive kaufen, also ein Teleobjektiv und eines für Makroaufnahmen, aber das ist auch ganz schön teuer. Und für meine Fotoskills reicht ein gutes Kombiobjektiv erstmal noch aus. Also hab ich nun ein neues Spielzeug aus dem Hause Tamron. Das musste gestern getestet werden und wurde mit einem Besuch am Hafengeburtstag verbunden.

Ich würde sagen: Für die 94€ kann ich durchaus zufrieden sein. Zumindest mit den Aufnahmen im Zoom-Bereich. Makroaufnahmen hab ich gestern nicht wirklich machen können. Hat sich nicht so ergeben.

hafen1

Container

DSC08459

elphi

hafen2
Comments

Tote Mädchen lügen nicht.



Tote Mädchen lügen nicht ist eine Serie die es seit Ende März bei Netflix (auch in deutscher Sprache…) gibt. Im Original ist die Serie betitelt mit 13 Reasons why und das halte ich definitiv für den besseren Titel. Denn der deutsche Titel löst in mir eher das Gefühl aus, dass es dort um kleine Teenie-Dramen geht, die nicht ganz ernstzunehmen sind. In der Tat geht es aber um viele kleine und auch große Dinge die einem Mädchen während ihrer Highschoolzeit passiert sind und am Ende zu ihrer Entscheidung zum Suizid enden.

Die Serie ist in 13 Folgen von 50-60 Minuten aufgeteilt. In der ersten Folge lernt man Clay kennen, der zu Hause ein Päckchen mit 7 Kassetten vorfindet. Besprochen wurden sie von Hannah vor ihrem Tod. Pro Folge wird jeweils eine Kassettenseite erzählt. Pro Kassettenseite berichtet Hannah von jeweils einem Grund der zu ihrer finalen Entscheidung geführt hat. Es geht dabei um Themen wie Mobbing, Stalking und Vergewaltigung. Es geht darum, dass sich die Jugendliche am Ende sehr einsam, hilflos und wertlos fühlt. Sie kommt zum Schluss, dass sie ihre Situation nicht mehr aushalten kann und es für alle einfacher oder besser wäre, wenn sie nicht mehr da wäre.

Die Tage habe ich zwei Artikel im Internet gelesen in denen vor dieser Serie gewarnt wurde. Sie sei verharmlosend, stelle Suizid als mögliche Lösung dar oder würde durch den bekannten Werther-Effekt erst zum Suizid anregen.

Zu Punkt 1: Meinem Empfinden nach ist genau das Gegenteil der Fall. Der Suizid wird nicht romantisiert dargestellt. Er tut mit jeder Folge weh. Es tut weh sich anzuhören was Hannah als Gründe berichtet, es tut weh die Hinterbliebenen zu sehen wie sie um ihr eigenes Leben kämpfen und um das verlorene Leben trauern. Die Serie zeigt sehr gut, dass mit einem Suizid einzig und allein das Leben der betreffenden Person endet, die anderen Leben jedoch gehen weiter und keines davon wird leichter.

Zu Punkt 2: Ich finde keineswegs, dass in der Serie Suizid als mögliche Lösung angeboten wird, sondern im Gegenteil. Die Serie schreit in meinen Augen förmlich danach sich Hilfsangeboten zuzuwenden. Hilfe von anderen anzunehmen. Anderen Hilfe anzubieten. Und mal von sich selbst zurückzutreten und sich für einen kurzen Moment zu überlegen, was die eigenen Handlungen bei jemand anderem auslösen können. Das man nie wissen kann, was beim Gegenüber eigentlich gerade los ist und man sich einander also stets respektvoll begegnen sollte.

Zu Punkt 3: Ja, es gibt Berichte über Suizide die nach einem Vorbild-Suizid. Es gibt Annahmen über Zusammenhänge zwischen medial aufbereiteten Berichten über Selbstmord und einer darauffolgend ansteigender Suizidrate. Die Berichterstattung über Suizide von Prominenten ist nicht umsonst meist eher zurückhaltend. Was ich aus mehreren Gründen begrüssenswert finde, da das Andenken des Toten und seiner Hinterbliebenen geschützt werden sollte. Jedoch bin ich auch der Meinung, dass Suizid (und psychische Erkrankungen allgemein) immer noch zu häufig tabuisiert werden. Ja, Suizid macht Angst. Keiner von uns will eine nahestehende Person, Arbeitskollegen oder anders bekannte Person durch einen Selbstmord verlieren. Nahezu jeder fragt sich hinterher, ob man nicht irgendwas übersehen hat oder hätte tun können. Man hat Angst, da könnte Schuld bei einem selbst liegen. Die Entscheidung hat jedoch eine einzelne Person ganz für sich allein getroffen. Dadurch, dass hier die Hinterbliebenen mit ihrem Schmerz und ihrer Verzweiflung immer wieder im Vordergrund sind, liegt für mich der Fokus ganz klar auf dem Schmerz den ein Suizid verursacht und keineswegs darauf Suizid als Option anzubieten.

Ich fand die Serie gut und lohnenswert. Man konnte die Verzweiflung und Ohnmacht der Beteiligten sehr gut nachspüren. Es gibt wohl keine FSK-Einstufung, jedoch find ich einige Szenen schon recht heftig und würde die unter 16 Jahren eher weniger empfehlen.


Wer hier gelandet ist und Hilfe brauchst, oder einfach mal mit jemandem reden möchte, oder jemanden kennt der Hilfe braucht, dem sei Frnd ans Herz zu legen. Dort finden sich Kontaktadressen und Hilfsmöglichkeiten.

Comments

Master Reloaded

Die eifrige Leserin hat meinen ersten Masterversuch im Gebiet der Rechtspsychologie an der SRH verfolgt. Und auch dessen Scheitern. Für einen Neustart bin ich vor drei Wochen nach Hamburg gezogen. Hier gibt es an der Medical School ein - mit der SRH vergleichbar teures - Angebot des Masters in klinischer Psychologie und Psychotherapie. Meiner mehr oder weniger geheimen Leidenschaft. Ich hatte schon vergangenes Wintersemester mit einer Bewerbung gehadert und hab es dann aus Gründen nicht getan. Nun bin ich um ein paar Euro ärmer aber auch um ein paar wichtige Erfahrungen reicher.

Aber genug davon. Jetzt kommt der Teil auf den ihr wartet. Die Beantwortung der Frage wie es so ist:

Hamburg ist mega und immer einen Besuch wert. Einige verwirrte Seelen fragen mich bereits nach drei Wochen ob ich schon alles gesehen hätte während ich mich frage ob man jemals alles gesehen haben kann. Die Fakultät Humanwissenschaften zu der auch besagter Studiengang gehört ist im Hochschulstatus einer Universität gleichgestellt. Es besteht also Promotionsmöglichkeit und für diejenigen mit einem Bachelor von einer Universität auch die Möglichkeit eine Therapeutenausbildung anzuschließen. Zumindest mal in Hamburg (ob das in anderen Bundesländern möglich ist sollte jeder selbst überprüfen).

Da ich von der FernUni Hagen komme muss ich Creditpoints in klinischer Psychologie nachholen. An der Zahl wären es 15 ECTS. Hier wurden mir aber netterweise Kurse von der virtuellen Hochschule Bayern anerkannt (falls sich nochmal jemand fragt ob die zu irgendwas gut sind: ja!). Jetzt muss ich nur noch 10 Punkte nachholen. Durch mittelfristige Verwirrungszustände seitens der Uni sollte ich zunächst noch 5 Punkte in Arbeits- und Organisationspsychologie nachholen, aber das hat sich heute geklärt und NEIN! Gottseidank nicht. In Hagen hab ich auch gefühlt 30 ECTS erworben. Es gibt (neu seit diesem Semester) zwei Möglichkeiten diese Punkte nachzuholen:

1. Man besucht die entsprechenden Veranstaltungen während des Semesters und legt mit den anderen Bachelorstudenten gemeinsam die Prüfung ab
2. Man geht zur Summerschool ausserhalb der Prüfungszeit in der Vorlesungsfreien Zeit. Für 5 ECTS jeweils eine Woche mit direkt anschließender Prüfung.

Wie man das nun handhabt… Die Geschmäcker sind da sicherlich verschieden. Ich nehme die Summerschools, weil mir das unter dem Semester zu viel Stress ist.

Wenn ich ganz viel Glück habe wird mir das Semester in Rechtspsychologie noch anerkannt, sodass ich nicht zur Forensikvorlesung muss, was mir eine Prüfung erspart und etwas Lebenszeit in der ich andere Dinge machen kann, als Inhalte zu wiederholen die ich schon kenne. Für diese ganzen Anrechnungssachen gibt es eine furchtbar nette und hilfsbereite Ansprechpartnerin, die sich um alles kümmert.

Zu den Inhalten…. Ich weiß jetzt endlich was der Unterschied zwischen Vorlesung und Seminar ist. Das ist mir im vorigen Mastersemester nicht klar geworden (und an der FernUni gibts diese Unterscheidung aus Gründen gar nicht…). Die Vorlesungen sind durchweg gut. Die Dozenten sind vorbereitet und es wird viel Wissen vermittelt. Bisher wird der Spagat zwischen wissenschaftlichen Grundlagen und Anwendungsbezug wirklich hervorragend gemeistert. Im Modul Forschungsmethoden hab ich wahnsinnig viel Glück gehabt und hier eine Dozentin erwischt, die für ihr Fach und die Lehre zu brennen scheint. Ich habe das starke Gefühl, dass ich zum ersten Mal in meinem Leben nicht nur irgendwas stupide auswendig lerne in Statistik, sondern auch was verstehe. Neben den Vorlesungen die vom Dozenten gestaltet werden müssen - wie man uns eingangs deutlich gemacht hat - wird in den Seminaren ganz klar unsere Mitarbeit erwartet. Überwiegend in Form von Referaten… Ausnahme wiedermal die Forschungsmethoden. Hier stellt die Prüfleistung ein Science Slam dar. Richtig. Wir freuen uns auch schon alle…. naja gut… vielleicht wenn es soweit ist.

Nach dem Reinfall im Wintersemester waren meine Erwartungen an eine weitere private Hochschule etwas gedämpft und zurückhaltend. Aber ich bin nun wirklich positiv überrascht und ziemlich begeistert. Und erwarte jede Woche den Einbruch. Dass es dann doch nicht mehr gut ist. Abschließend beurteilen lässt sich das Semester ohnehin erst nach den Klausuren, wenn man weiß ob die Klausuren was mit den Inhalten der Vorlesung zu tun haben oder eher weniger… Aber ich möchte mal zuversichtlich bleiben.

Comments

Alsterlauf.

Es regnet hier in Hamburg übrigens häufig. Und das Aprilwetter macht die Kleiderwahl zu einem mittel-großen Abenteuer. Am Besten man zieht sich an, solang es regnet, dann ist man bereit für einen Spaziergang, wenn nach dem Regen die Sonne herauskommt. Und genauso hab ich es am gestrigen Sonntag gehandhabt und hatte zwischen den Regenschauern einen recht schönen Spaziergang.

DSC08415

DSC08420

DSC08421

DSC08425

DSC08426
Comments

Hamburg. Die Sonne scheint auch hier manchmal!

DSC08404

DSC08405

DSC08408

DSC08411
Comments

Ihre Einschätzung bitte.

Ein Freund hat mich vor ein paar Tagen auf einen Eintrag von vor mehreren Monaten angesprochen. Wiedergefunden habe ich ihn jetzt nicht. Aber er machte mich darauf aufmerksam, dass der eigentliche Inhalt offenbar nicht so gut rüberkam.

Ich schrieb darüber, dass wir Menschen auf Grund von Äußerlichkeiten in Schubladen stecken und bewerten. Trauen unserem verwahrlosten Gegenüber nicht zu, dass er sich mit Philosophen auskennt. Trauen dem gut geschminkten Model nicht zu, dass es am liebsten Chips mampft, während sie mathematische Gleichungen löst. Ganz allgemein werden Frauen als weniger durchsetzungsfähig und Männer als unbeherrschter eingeschätzt. Noch bevor man sich überhaupt das Äußere angesehen hat. Dann schauen wir uns das Äußere an und machen die nächsten Schubladen auf und zu. Und viel zu oft ohne dass dies gerechtfertigt wäre.

Schubladen sind praktisch und auch nützlich. Sie erleichtern dem Hirn die Arbeit durch Entlastung. Schnelle Eingruppierung in gefährlich oder ungefährlich. In Schubladen denken ist also menschlich und auch wichtig. Nicht minder wichtig ist aber, sich das bewusst zu machen. Denn nur wenn ich mich darum bemühe die Leute aus Schubladen wieder heraus zunehmen und aus einem anderen Winkel betrachte ist es mir möglich das volle Potential auszuschöpfen. Und wer weiß? Vielleicht verbirgt sich hinter dem pickligen PC-Nerd auch ein Kunstinteressierter junger Mann, der gerne mit dir in eine Ausstellung möchte und sich darüber austauschen will?

Was ich sagen will: Wir alle denken in Schubladen. Wir alle bewerten. Ständig und immer. Und wir brauchen diese Bewertungen auch. Denn Bewertungen sind immer auch Einschätzungen. Und ich möchte meinen Gegenüber gern einschätzen können. Möchte abschätzen können wie er in einer Situation reagiert. Durch Einschätzungen lernen wir andere Menschen auch besser kennen. Und es ist auch verdammt schwierig anderen Leuten wertungsfrei gegenüber zu treten. Bei Leuten die ich schon länger kenne finde ich das sogar fast unmöglich. Ich kann versuchen Menschen wertungsfrei gegenüber zu treten, die ich noch nicht (oder erst sehr kurz) kenne. Und das ist immer noch schwierig genug. Aber nichtsdestotrotz sollte man sich darum bemühen. Vielleicht macht hat so ganz neue unerwartete Begegnungen und kann voneinander lernen?

Comments

#Neustart

IMG_5751

Ich sitze in meiner Küche. Der verbliebene noch möblierte Raum in der Wohnung (abgesehen vom Raum meines Mitbewohners natürlich). Aber auch die Küche ist bis auf wenige kleine Reste ausgeräumt. Es steht quasi nur noch das Skelett und wartet auf die Nachmieter der Wohnung. Es ist schon seltsam. Da verpackt man sein Leben in viele kleine Boxen und Kisten. Versucht es halbwegs sortiert unterzubringen. Schmeisst so vieles weg, das nur darauf gewartet hat, endlich weg geworfen zu werden, aber man hatte es bisher aus den Augen verloren. Oder war zu faul. Oder konnte sich nicht trennen, weil 'man hat ja den Platz'.

Gut die Hälfte meiner Sachen habe ich eingelagert. Die werde ich die nächsten beiden Jahre nicht sehen und auch kaum brauchen. Dinge die ich nicht zwingend brauche. Naja gut. Das Geschirr steht da auch… Aber ich ziehe ja auch in ein Haus mit fertig bestückter Küche ein. Die andere Hälfte die ich mit an den neuen Ort nehme, die brauche ich schon dringender. Allen voran natürlich meine 8 paar Schuhe. Aber auch diese Sachen wurden gerade von zwei eifrigen Herren im Sprint aus der Wohnung in den Umzugswagen getragen.

Und nun sitze ich hier. Schaue in die leeren Zimmer und auf die leeren Wände, welche die letzten Jahre eine Geschichte erzählt haben. Es hat ein Rückbau stattgefunden. Die Erinnerungen an mich wurden nach und nach von den Wänden gekratzt und ausradiert. Wenn wir am Osterwochenende die Wände gestrichen haben, dann ist diese Wohnung wieder ein unbeschriebenes Buch. Bereit eine neue Geschichte zu schreiben.

Es mag ein wenig pathetisch klingen, aber gewissermaßen habe ich mein Leben an diesem Ort ausgelöscht um an einem neuen Ort zu beginnen. Und dieser Umzug ist irgendwie so ganz anders, als die Wohnungswechsel zuvor. Und vermutlich liegt das an der viel weiteren Entfernung die dann zwischen dem Alten und dem Neuen liegt.

Heute mittag setze ich mich ins Auto und fahre nach Hamburg. Dort werde ich morgen ein leeres Zimmer mit meinen Erinnerungen füllen. Es wird spannend.

Comments