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Karteikasten zum selber machen

Also ich hab es ja versprochen. Die Anleitung für den Karteikasten. Meiner ist inzwischen schon in regem Gebrauch.

Was braucht man:
- Einen Handelsüblichen Karton, den man kostenlos in jedem Supermarkt abstauben kann.
- Ein Schneidegerät. Teppichschneidemesser eigener sich hervorragend!
- Kleber. Bei mir tat es Holzleim, weil er grad da war. Sinnvoller wäre vielleicht Pattex. Bei Uhu wäre ich mir nicht sicher obs den Karton zusammenhält.
- und einen Stift. Zum Anzeichnen versteht sich.

Also Schritt 1…. Der Handelsübliche Karton auseinandergefaltet. Bei mir war es ein Weinkarton. Lecker!
An den blauen Kanten muss geschnitten werden, an den Schwarzen Kanten soll geknickt werden
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Alles zugeschnitten? Na dann kanns ja weiter gehen… Dem geneigten Beobachter entgeht eventuell nicht, dass die Laschen oben und unten unterschiedlich lang sind. Das ist entweder als künstlerische Freiheit zu werten, oder als Absicht. Man kann sie entweder wegschneiden und auf eine Länge von jeweils 5cm angleichen, oder man lässt das mittlere etwas länger und 'klappt' es dann zum Schluss vornüber. Gibt ein bisschen zusätzliche Stabilität.
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Dann kann man sich ja ans Verkleben machen… Alles gut einschmieren und festdrücken

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Wenn nun alles geklappt hat, könnt ihr jetzt das vollendete (Kostengünstige) Werk betrachten, dass ihr vor euch habt.
Ich habe mir noch 4 Trenn-Pappen zugeschnitten die da jetzt mehr oder weniger lose drin stecken, damit ich das populäre 5-Fächer-Karteikasten-System verwenden kann. Dafür gäbe es aber sicherlich eine elegantere Lösung. Ziemlich sicher sogar.

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Mein Vater fragte mich dann, ob diese "analoge" Methode denn überhaupt noch zeitgemäß sei. Natürlich nicht wirklich. Aber es war bis dato die einigste brauchbare Variante die Karten auch mitzunehmen und unterwegs zu lernen. Alles andere ging bisher nur am PC.

Ich fand dann aber recht zeitnah zu diesem Mini-Projekt noch eine wirklich brauchbare und gute digitale Variante. Und zwar bei card2brain. Dort fabrizierte ich in den Letzten 2 Wochen schon knapp 350 Karten zur Biologischen und Allgemeinen Psychologie und es werden definitiv noch mehr. Ich praktiziere also quasi "Duales Lernen". Einmal mit den Analogen Karten und einmal mit den digitalen. Die Systeme ergänzen sich bei mir.

Jedenfalls bietet card2brain die Möglichkeit sehr einfach Karteikarten zu erstellen, bietet verschiedene Optionen (Exakt-/ Text-/ Multiple Choice Antworten). Die Abfrage verläuft nach dem 5-Fächer-System, sodass einem immer genau die Karten vorgesetzt werden, die nunmal gerade dran sind.

Zusätzlich gibt's noch eine Iphone und eine Adroid-App. Die ihren Zweck zwar grundsätzlich erfüllt, aber Definitv Verbesserungsfähig ist. Aber da gibt's gute Nachrichten. Zum Ende des Monats soll es eine neue App geben, die durch die Benutzer und ihre Ideen mitgestaltet wurde.

Viel Spaß beim Lernen!

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Ziemlich beste Freunde

Heute das Fazit mal am Ende: Toller Film, unbedingt ansehen 5/5 PunktenDriss ist ein Arbeitsloser der gerade aus dem Knast kommt, geht auf Arbeitssuche. Aber nur um seine drei Unterschriften zu erhalten, damit er an das dringend benötigte Arbeitslosengeld kommt. Und so lernen Philippe - der ab dem Hals querschnitt gelähmt ist - und Driss sich kennen.Driss zeigt kein Mitleid, behandelt Philippe
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Lernen - effizient und zeitsparend.

Kürzlich fragte mich jemand wie man am Besten lernt. Man sagte mir im selben Gespräch auch, dass angeraten worden sei, sich nicht zu lange mit Zusammenfassungen aufzuhalten.

Anderer Tage erklärte man mir, dass Karteikarten altmodisch und umständlich sein.

Man trug mir auch zu, dass Mindmaps gut wären für die Übersichtlichkeit.

Es gibt so einiges was man mir zum Thema lernen schon erzählte. Ich hatte zu Beginn meiner Ausbildung umfassenden Lehrstoff dazu. Das Fach nannte sich "Lernen lernen" und ich fand es völlig bescheuert. Es wurden verschiedene Lerntechniken vorgestellt. Okay. diese Techniken haben sicherlich alle ihre Berechtigung. Ich habe sicherlich auch nicht zu schätzen gewusst was mir da erzählt wurde. Aber gebracht hat es mir nichts. Ausser regelmäßige Auseinandersetzungen mit der Dozentin/ Lehrkraft.

Randbemerkung: Da man sich im Leben immer zweimal seiht, traf ich eben diese Dozentin auch wieder. Als Klausuraufsicht für Statistik...

Zurück zum Thema: Was ich schon immer richtig richtig gut kann ist procrastinieren.

Randbemerkung 2: Ich denke ich werde dieser Tage auch mal einen Artikel zu diesem Thema schreiben...

Aber wie man lernt wusste ich nicht. Mir wurde in der Schule häufig beigebracht wie man das richtig macht. Ich probierte es aus und scheiterte. Ich musste scheitern. Denn man erklärte mir immer nur wie man richtig lernt. Aber niemand erklärte mir wie ich richtig lerne.


Und so wusste ich es nicht. Ich lernte es im ersten Semster. Ich lernte folgendes:

Mindmaps: Für mich unsinnig. Zu unübersichtlich. Zu viele Reize und zu vieles was mich ablenken kann. Ich kann mich nicht auf Mindmaps konzentrieren. Wenn ich etwas für mich strukturieren will, dann kann ich mit Mindmaps ganz gut arbeiten. Aber nur um von dort ausgehend weiter zuarbeiten. Sonst: verlorene Zeit


Loci-Methode: Die Methode, falls Papier und Stift fehlen und man Einkaufen gehen muss. Man denkt sich einen bekannten (real existierenden) Weg und positioniert den Einkauf darin auf irgendeine kreative Art und Weise. Ich probierte es aus, und hatte dann nur ein halbes Abendessen, weil die andere hälfte im Supermarkt blieb. Ich habs nicht drauf.

Zusammenfassungen: Sehr gut. Bringt mir viel. Warum? Ich muss mich mit dem Stoff auseinandersetzen ihn umformulieren und auf das Wesentlich kürzen. Zusammenfassungen sind aber nichts für Leute die Volltexte schreiben. Sie sind auch nichts für Gemüter die sich davor scheuen Dinge zu streichen (weil sie redundant, wiederholend und wiederkehrend sind).


Karteikarten: Das Mittel der Wahl in der Klausurvorbereitung. So wie zur Zeit. Ich sitze hier und schreibe Karteikarten. Vorne das was es zu wissen gilt und hinten die Erklärung dazu. Naja so ähnlich. Hinten drauf muss es wieder kurz gefasst sein. Für mich. Wegen der Reizüberflutung. Habe mir sogar gestern einen Karteikasten gebastelt. Nun ist das Problem an der Sache: Es kostet Geld. Karteikarten sind teuer. Einfaches Kopierpapier zerschnibbeln behagt mir nicht, weil ich danach allenfalls einen Fresszettel in der Hand halte aber nichts womit ich lernen kann.
Okay. Ich kann das umgehen indem ich die Karteikarten in ein Computerprogramm eingebe. Ich war letztes Jahr schon auf der Suche und fand lediglich Dinge die nur vom PC aus bedient werden könne und/oder für die Internetzugang bei Bearbeitung zwingend war.
Was mir bisher fehlte war eine mobile Lösung die ich in der Hand halten konnte. Das wurde geändert. Ich fand gestern (beim procrastinieren) eine Super-App. Card2brain. Kostenlos. Einfache Eingabe am PC. Kostenlos die App aufs Handy runterladen und Karteikarten durchgehen. Lernkonzept klassisch nach dem Karteikastensystem. Andere können Problemlos auf meine Karten zugreifen.


Also hier bitte: Der erste Versuch zur Biologischen Psychologie


Randbemerkung 3: Die Anleitung zum Karteikasten folgt

Was sagt uns das: Jeder hat sein eigenes System. Und jeder sollte auf dem Weg seiner Sucher nach dem bestmöglichen System alles Mögliche was sich bietet ausprobieren. Ich hab meine Lernart gefunden. Ich habe gelernt zu lernen. Und jetzt lerne ich mehr oder weniger fleißig. Und oh welch Überraschung! Es ist Arbeit. (das ist auch so ein Einwand der ab und an kommt: Das sei alles so aufwändig....)
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Über Essen kann ich immer reden

Über Essen kann ich eigentlich immer reden. Essen ist toll. Es gibt süßes und saures, scharfes und mildes.
Über Geschmäcker lässt sich streiten, ebenso wie über diverse Ernährungskonzepte.

Da gibt es die Empfehlung der deutschen Gesellschaft für Ernährung. Basis bilden Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln. Darüber folgen dann Obst Fisch und Fleisch und oben Süßigkeiten.


ernährungspyramide



Dann gibt es da die Logi-Pyramide: Viel, viel Obst, einiges an Fisch, Fleisch und & Milcherzeugnisse. Weniger von Vollkornprodukten, Nudeln und Reis. Und ganz ganz wenig von Weißmehlerzeugnissen, Süßigkeiten und Kartoffeln.


LOGIpyramide



Ich bin mir sicher es gibt noch andere Pyramiden.... Definitv. Darüber hinaus kennen wir Alles-Esser wie mich selbst, Vegetarierer die alles essen was ovo-lacto-vegetabil-kompatibel ist. Dann gibt es da Veganer, die nichts essen was von einem Tier erzeugt wurde, weitere kleinere Absprengungen wie Frutarier, Rohköstler, Fallobstfutterer. Bis hin zum Veganer der Stufe 6 der nichts isst, was einen Schatten wirft.

Erwiesenermaßen ist die Ernährungspyramide der DGE ziemlicher Schrott und die von Logi ist auch nicht viel besser. Es gibt nämlich jeweils 2 ungünstige Dinge an der Sache:

1. Laktose: Einige haben schon etwas gehört darüber, dass der Milchkonsum angeblich gar nicht so gut sei. Ihnen ist zu Ohren gekommen, dass Milch für das Kälbchen sei und nicht für den Menschen. Sie haben gehört, dass ein Milchbestandteil - Laktose - nur von Kleinkindern, nicht jedoch von Erwachsenen verstoffwechselt werden kann. Das Resultat hiervon hieße dann Laktoseunverträglichkeit. Okay. Falsch ist das nicht, richtig aber auch nicht. Ja es stimmt, Kuhmilch ist im Ursprung für Kälber gedacht, genauso wie menschliche Muttermilch eben für Säuglinge gedacht ist. Ja es gibt Erwachsene die keine Milch mehr vertragen. Und ja, der Steinzeitmensch hat generell keine Milch vertragen. Darüber hinaus wird oft eines übersehen: Die Macht der Evolution. Seit schätzungsweise 10.000 Jahren ist der Mensch in der Landwirtschaft tätig und im Zuge dessen entwickelte sich auch der Beruf des Milchbauern. Ein Gen im Körper mutierte und es gab fortan Menschen die Laktose verstoffwechseln konnten. Ganz im Sinne des Bestangepassten ("survival of the fittest") setzt sich nun also diese - durchaus sehr sinnige - Mutation durch. Bis heute. Es gibt immer mehr Menschen die Laktose vertragen. Es werden nicht etwa immer mehr Menschen, die an Laktoseunverträglichkeit leiden. Es werden nur mehr, die diagnostiziert werden. Sicherlich gibt es einige die keine Milch vertragen, aber es gibt auch Haufenweise die damit überhaupt kein Problem haben.

2. Gluten: Ein Stoff der in allen Weizenerzeugnissen vorkommt (allen voran in Brot und Nudeln). Im Prinzip gilt hier das Gleiche wie für die Laktose. Vor 10.000 Jahren eroberte der Mensch die Landwirtschaft und fängt unter anderem an Brot zu backen. Bis dahin ernährt sich der Mensch von Beeren, Bären, Fisch, Nüssen und was er sonst so findet. Keine Milch und kein Brot. Also mutiert die Evolution fröhlich dahin und es gibt Menschen die vertragen Gluten. Oder es gibt Menschen, die vertragen es eben nicht.

Anmerkung am Rande: Es gibt einen Unterschied zwischen Unverträglichkeit und Allergie, den ich hier jetzt nicht weiter ausführe. Und dass er nicht einfach alles glauben sollte, was man ihm so vorsetzt.

Was ich sagen will: Ich glaube wirklich, dass der Mensch an sich besser auf sich und seine Ernährung achten sollte.
Auf Grund reichlicher Informationssammlung und eigener Überlegungen habe ich so meine eigene Pyramide in meinem Kopf zusammengelegt. Zunächst einmal sollte da viel Gemüse sein (allein schon wegen der Vitamine). Dann wäre da noch Obst, was wegen des Zuckergehaltes weiter oben steht gefolgt von einigem an tierischen Fetten und Eiweiß sein. In meinem Fall also Fleisch (ein bisschen Fisch halt auch, wenns sein muss) Eier und Käse (weil ich kein Problem mit Laktose habe). und ganz oben thronen die Glutenhaltigen Kohlehydrate (die ich nicht unbedingt gut vertrage). Kartoffeln sind diejenige Kohlehydrathaltige Knolle, die ich weiterhin essen möchte. Den Konsum von Nudeln, Reis und Brot möchte ich einschränken, da ich selber immer wieder merke, dass mir das nicht unbedingt bekommt. Aber Kartoffeln sollten kein Problem sein. Und ausserdem kann ich nicht alles rausschmeißen was ich saulecker finde. Irgendwo muss da auch ein Kompromiss herkommen. Ernährungswissenschaftlich gesehen ganz bestimmt ein Verbrechen.

So in etwa würde sie wohl aussehen



meinepyramide



Grund der ganzen Aktion: Ich möchte bewusster essen. Möchte mir dessen bewusster werden was ich esse. Weil ich merke dass mir das gut tut.

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Ein letztes Mal: 2011

Also irgendwie... es war viel los dieses Jahr. Gleich zu Beginn die Tsunami-Katastrophe in Japan. Und nachdem Japan es trotzdem noch ziemlich unglaubwürdig versuchte zu vertuschen und runterzuspielen entpuppte sich das Ganze schnell als Tsunami-Atom-Katastrophe. Grund genug für Deutschland die Atom-Reißleine zu ziehen. Ich wurde enttäuscht in meiner Annahme, dass nach den drei Monaten Pause rein gar nichts passieren würde und einfach so weitergewirtschaftet werden würde wie bisher. Aber wie gesagt: Ich wurde enttäuscht. Es änderte sich etwas. Zumindest ein bisschen. Grade soviel, dass Ruhe im Volx-Karton war.

Um aber ja keine Verschnaufpause aufkommen zu lassen, opferte sich der Herr von K und zu T höchst-Baron-geadelt Guttenberg und zeigte wie man es in der Schule nicht macht: Er schrieb ab und wurde erwischt. Anfänger. Mir ist das nie passiert. Und dann besitzt er auch noch die Frechheit und kommt zurück. Naja obwohl... er könnte hilfreich sein. Ich sehe gute Verwendung im Kultusministerium... wegen einer neuen Oberstufenreform eventuell.

Dann war und ist da immernoch die Sache mit Stuttgart 21 wofür ich einen Wahlbrief geschickt bekommen habe. Den ich nicht verstanden habe und dann wegwarf. Am Tag der Wahl hatte ich ihn dann verstanden. Aber da war es dann auch schon zu spät. Also wer macht denn auch sowas: "Wenn du dagegen bist kreuze JA an. Ansonsten nimmst du NEIN."

Abschaffung der Wehrpflicht und Doppelter Abschlussjahrgang der Gymnasien sorgten für Platzprobleme an den Universitäten, aber irgendwie hat man auch das gemeistert. Vermutlich müssen die Studenten im Wohnheim sich nun ein Zimmer zu viert teilen, oder sowas in der Art.

Arabischer Frühling, Revolutionen, ein gestörter Machthaber weniger.

Terror in Norwegen, (ganz) rechte Gewalt in Deutschland. Nun weiß auch der Durchschnittsbürger wieder, dass es immer noch Nazis gibt in Deutschland. Nun könnte der Durchschnittsbürger auch merken dass er von oben verarscht wird. Könnte er. Wird er aber vermutlich nicht. Ich fand es jetzt persönlich nicht den Reisser, sondern absehbar. Aber wir haben ja kein Rechtsradikales Problem.....

Persönliche Dinge sind eh viel interessanter: Ich belegte meine ersten 2 Prüfungen im Psychologiestudium. Darunter eine Statistikklausur. Ich stellte mich gezwungermaßen einem Dämon (Mathe war mir verhasst, meine Mathelehrerin hielt mich eh für blöde) und besiegte ihn. Glorreich. Meiner bekloppten Mathelehrerin der Oberstufe darf gerne einer sagen, dass ich keinerlei Fähigkeiten als Lehrerin in ihr sehe.
Nach diesem Supersieg glaube ich jetzt ernsthaft, dass ich alles schaffen kann, wenn ich es möchte. Jetzt muss ich nur noch rausfinden was ich möchte. Aber das ist auch nicht so tragisch.

Dinge die 2012 passieren werden: Ein neuer Computer wird seinen Weg zu mir finden, mein Motorrad wird dafür einen neuen Besitzer finden. Und die Welt wird untergehen.



Tschüss! Viel Spaß, bis zum nächsten Jahr.

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Sehr geehrte Telefongesellschaftsmitarbeiter/innen [UPDATE]

Nachdem ich diesen Brief  hier schrieb, kam pünktlich zu Weihnachten ein Brief der Telefongesellschaft zurück. Man erklärte mir, dass es wohl ab dem 18. Oktober (das die das so genau datieren können....) Probleme mit dem UMTS-Netz gab, da man das große Smartphonenutzungsaufkommen nicht erwartet hatte. Diese Störungen seien zum 18. November aber behoben worden.... (Jungs, da habt ihr vielleicht gerademal angefangen die Wahrheit im Shop zu sagen... In der Tat besserte sich bei mir der Empfang, beziehungsweise die Erreichbarkeit circa um den 18. Dezember herum).

Naja mir solls nun egal sein. Ich bekomme immerhin auf die nächste Rechnung eine Gutschrift von 35 € (und dass sind fast 2 Monatsbeiträge) und das mobile Datennetzwerk kann ich nun auch immer mal wieder nutzen. Schöne Sache.

Danke.
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Breaking Bad


Heute: eine Empfehlung von einem meiner Patienten, die ich in meinem Nachtdienst ausgiebig testete.

Walter White ist Chemielehrer, hat einen pubertären Sohn und eine Frau die ein zweites Kind von ihm erwartet. Das Haus der Familie ist in einem eher mäßig bis schlechtem Zustand und um die finanziellen Mittel ist es auch nicht sehr rosig bestellt. Walter White ist ein durchschnittlicher 08/15 Bürger der glaubt an einer Bronchitis zu leiden.
Die Bronchitis stellt sich heraus als inoperabler Lungenkrebs in fortgeschrittenem Stadium.
Für Walter bricht eine - bisher halbwegs heile Welt - zusammen und er findet Zugang in eine neue Welt. In die Welt von Crystal Meth und dem Drogenkartell.
Er findet einen Partner mit dem er von nun an Crystal Meth herstellt und verkaufen will. Die Herstellung stellt für den Studierten Chemielehrer kein Problem dar. Der Verkauf stellt sich dann aber doch als komplizierter heraus als erwartet und erst Recht die Behauptung in der aggressiven Welt der Dealer.

Die Story erzählt von einem durchschnittlichen Typ, der eine brachiale Kehrtwende vom Familienvater zu einem kaltblütigen Kriminellen, der ein Doppelleben führt, hinlegt
Es ist eine Story die mir bisher eigentlich nur in Filmen begegnet ist, aber sicherlich in keiner einzigen Serie. Die Serien der deutschen TV-Landschaft handeln doch meistens über irgendwelche Beziehungen oder Ärzte die Beziehungen haben. Serien eben die man guten Gewissens auf die unter 12-jährigen sehen lassen kann.
Das würde ich bei diesem cineastischen Erzeugnis nicht raten.

Breaking Bad besteht mittlerweile aus 4 Staffeln. Ich befinde mich begeistert bei der dritten.
Aber nicht nur die einzelnen Folgen und die gesamte Story sind super. Zur Serie gibt es ein paar nette Zugaben. So gibt es beispielsweise diese Internetseite, die in einer Folge vom Sohnemann erstellt wird um Spenden zu sammeln für Walter Whites Behandlung.

Sichtempfehlung für Breaking Bad. 5 von 5 Punkten!

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M3 - Neue Zusammenfassungen!



Seit just gerade gerade eben, sind 3 neue Zusammenfassungen online. Alle drei aus dem Kurs 3413 zum Thema Lernen, Gedächtnis, Wissen, Sprache, Denken und Problemlösen.

Wie gewohnt frei zugänglich, ohne Umwege. Wer will darf jetzt Spaß haben damit =)

Hier gehts lang....
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Weihnachten wird unterm Baum entschieden?!



Solcher und ähnlicher Werbung mit eben diesem Slogan kann man dieser Tage eigentlich nur dann entgehen, wenn man zu hause bleibt und ein Buch liest.
Denn sie ist überall anzutreffen: TV, Internet, Prospekte die ungewollt im Briefkasten liegen, Radio, Riesige Plakate an der Straße.

Soweit so gut. Eigentlich stört es mich nicht weiter. Ich finde die Werbekampagne die derzeit läuft genauso bescheuert wie alle anderen von MediaMarkt. Zudem hat MediaMarkt mit dieser Kampagne es - wieder einmal - geschafft in aller Munde zu sein. Ob der Konzern damit positiv oder negativ im Gedächtnis haften bleibt ist zunächst einmal nebensächlich. Wichtig ist doch, dass man überhaupt irgendwie im Gedächtnis haften bleibt. Wegen des Wiedererkennungswertes und so.

Aber eigentlich sollte es gar nicht darum gehen, ob ich die Kampagne gut oder schlecht finde, und ebenso wenig wollte ich was darüber erzählen wie ich MediaMarkt finde.

Was ich erzählen wollte ist, dass ich mir Gedanken über eben diesem Slogan gemacht habe:

1. Warum sollte Weihnachten unterm Baum entschieden werden? Vielleicht gibt es Leute die unter einer Palme feiern, oder gar kein behängtes Grünzeug in der Wohnung haben, aber trotzdem Weihnachten feiern. Oke das mag nicht die Mehrheit der deutschen sein, aber trotzdem.

2. Warum sollte Weihnachten überhaupt entschieden werden? Sind wir hier bei nem Pferderennen und die Frage ist ob du auf's richtige Pferd gesetzt hast und dich von nun an Wettkönig nennen darfst?

3. Warum verticken die da in der Werbung immens teure Geschenke?

4. Warum regt sich Deutschland über diese Werbung auf? (diese Info stammt aus zwielichtiger Berichterstattung der Kabelkanäle)

Im Endeffekt rede ich nun doch mehr über die Kampagne alswie ich wollte. Aber so ist das jetzt. Ich glaube, dass die Werbekampagne ziemlich genau den Nagel auf Kopf trifft. Ist es nicht so, dass die Gesellschaft in den letzten Jahren immer mehr kommerzialisiert ist? Ist es nicht so, dass Kinder immer mehr/ größere/ tollere Geschenke erwarten? Ist es nicht so, dass Eltern sich Vorwürfe machen, wenn sie die Wünsche ihrer kleinsten nicht erfüllen können?
Ich sehe da mein - allseits beliebte - Bildungsbürgerfamilie vor mir: Vater Vollzeit berufstätig, Mutter ist Hausfrau und Halbtagsberufstätig, das Kind ist vormittags in der Schule und nachmittags im Wechsel beim musizieren oder im Sportverein. Die Bildungsbürgereltern wollen nur das beste für ihr Kind. Sie machen alles - natürlich - besser als ihre eigenen Eltern (würde ich auch tun, bzw. versuchen... aber ob das klappen würde....). Sie lesen Bücher zum Thema erziehen, lesen dort, dass sie dem Kind Grenzen aufzeigen müssen (aber ja keine Gewalt) und setzen das um:
"Jean-Luca, wenn du jetzt den Nikolaus essen willst, dann musst du danach Hausaufgaben machen." "Jean-Luca, wenn du deiner kleinen Schwester Kiara-Jeanette die Schaufel wegnimmst ist sie ganz traurig und bekommt später mal Depressionen"

Das ist jetzt zunächst nicht weiter schlimm. Die Bildungsbürgereltern wissen es nicht besser. Sie denken das ist gut so, denn dann lernt das Kind gleich die Gründe dafür irgendetwas besser zu lassen und was anderes zu machen. Was sie dabei leider übersehen (weil sie nicht in die Zukunft gucken und am allerwenigsten hinter ihren eigenen Rücken sehen können) ist dass Jean-Luca ihnen ein paar Jahre später die Zunge rausstrecken und die Familie im Griff haben. Also die Eltern zumindest... was mit der kleinen Kiara-Jeanette ist wissen wir nicht.
Was ich sagen will: Die Kids wissen wie sie es anstellen müssen um das zu bekommen was sie haben wollen, sie wissen nämlich genau, dass die Eltern im Grunde nur das Beste für sie wollen und dass sie ihr Kind auf keinen Fall enttäuschen wollen (denn im Erziehungsratgeber stand ja, dass sowas psychische Schäden auslösen kann).

Und genau deshalb gibt es solche Werbung. Und ich finde es völlig in Ordnung.

Ich für meinen Teil freue mich auf ein paar freie Tage, die ganz viele andere auch frei haben. Und weil das so ist, besteht hier eine große Möglichkeit (gerade für Familien mit vielen Angehörigen aus dem Schichtdienst) möglichst komplett einen schönen Tag zu verbringen und an den anderen Tagen den Rest der Familie zu besuchen. Ich ich darf Menschen beschenken. Weil ich das nämlich gerne mache. (Aber sicherlich nicht mit einem Kühlschrank, wie die Werbung das zeigt)

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Hirne für alle!



Bastelte gestern ein Hirn. Hat 2h gedauert und es gab keine Anleitung. Voraussetzungen zum selber basteln sind als: gutes räumliches Vorstellungsvermögen, Ausdauer und Geduld, sowie Kombinationsmöglichkeit. Möglicherweise auch anatomische Grundkenntnisse.

Hilfreich sind unter anderem: ein Drucker, Papier, Schere, Druckertinte und Kleber.

Jedenfalls mal ein Hirn zum anfassen und ein etwas anderes Lernmodell. Kann möglicherweise auch Nazi eingesetzt werden. Das müsste noch überprüft werden.

Wer auch so eins haben will der sei an folgende Adresse verwiesen: http://www.martinpyka.de/2008/09/09/gehirnatlas-zum-selberbasteln/

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Let's go Pogo GoPro

Erinnert sich noch einer an Pogo-Sticks? Ich tat es jedenfalls nicht, bis ich dieses video sah. Was folgt ist entspannend und anregend zu gleich. Awesome.

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Sehr geehrte Telefongesellschaftsmitarbeiter/innen,

Ich habe schon seit vielen Jahren ein Vertragsverhältnis mit ihrer Telefongesellschaft. Und war bisher immer zufrieden. Ich erfreute mich am netten Kundenservice vor Ort und am unkomplizierten Kundenservice via Internet und Telefon.

Dieses Jahr ist es leider anders. Im Januar verlängerte ich meinen bestehenden Vertrag (der damals noch auf meine Mutter lief, den ich aber auf mich habe umschreiben lassen), und erhielt ein neues Handy. Mein ersehntes iphone 4.

Ich lernte das Telefon nun eine Zeitlang ausgiebig kennen und musste mich wundern: Die Internetverbindung lies sich in 90% der Fälle nur über Wlan herstellen, nicht aber unterwegs über 3g bzw das Handynetz. Nicht nur das. Auch Telefonate wurden zu ca. 80% nicht durchgestellt. (Egal ob ein oder ausgehende Anrufe). Das alles funktionierte erst nach einem Neustart des Iphones.

Durch den Vergleich mit iphone-Besitzern, die vertraglich anderweitig untergebracht sind, erfuhr ich, dass so was nicht normal ist.

Also suchte ich im Mai einen o2-Shop auf. Die (wirklich sehr nette und engagierte) Mitarbeiterin versuchte das Problem zu lösen und wollte das iphone einschicken. Ihr wurde von telefonischen Kundendienst erläutert, dass erst die SIM-Karte gewechselt werden müsse, da die häufig der Quell des Problem sei. Also bekam ich eine neue Micro-SIM, stellte zu Hause am Computer mein iphone wieder her und freute mich auf den anstehenden Urlaub.

In einem ausgiebigen Testzeitraum von ca. 4,5 Monaten kam ich dann zum Schluss: Der Austausch der Micro-SIM hat das Problem nicht gelöst. Weiterhin wurde mir Empfang angezeigt, eine 3g Verbindung bekam ich jedoch nicht. Telefonate wurden weiterhin eher nach dem Zufallsprinzip durchgestellt. Also suchte ich im Oktober erneut einen örtlichen o2-shop auf. Das Telefon wurde eingeschickt und kam so fehlerfrei zurück wie es eingeschickt wurde. Am Handy liegt es also nicht.

Mir wurde erklärt, dass es im Raum Heidelberg Schwierigkeiten beim 3g Empfang gäbe und das Netz irgendwie umgestellt werden würde.

Da ich aber in Deutschland unterwegs war hatte ich die Möglichkeit festzustellen, dass ich die gleichen Probleme in Karlsruhe, Frankfurt und Hamburg habe.

Kurz zusammengefasst: Ich bezahle seit Anfang des Jahres für eine Leistung die ich nur selten auch nutzen kann. Das ist nicht nur schade, sondern auch äußerst ärgerlich. Vor allem brachte mich die Netzverfügbarkeitsproblematik immer wieder in Probleme. Sie können sich vorstellen, dass eine solche Erklärung wie „…hatte keinen Empfang…“ eher wie eine Ausrede, denn eine Erklärung klingt, wenn das Problem über Monate hinweg besteht

Über das Internet fand ich auch eine Seite, auf der Erfahrungsberichte zu finden sind, die meinem Erleben doch recht ähnliche scheinen. (siehe: http://wir-sind-einzelfall.de/)

Ehrlich gesagt fühle ich mich ein wenig an der Nase herumgeführt und das oben beschriebene Vorgehen wirkt auf mich – rückblickend - eher wie eine Hinhaltetaktik um das Netzproblem zu lösen

Ich erhoffe und erwarte nun irgendeine Form der Entschuldigung. Wünschenswert wäre eine Reduktion der Grundgebühr oder eine Gutschrift.

Mit freundlichen Grüßen
Ein Einzelfall.
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Ich weiß nicht was ich soll.


Mag an der Uhrzeit liegen. Mag an was anderem liegen. Vermag ich jetzt gerade nicht zu sagen.
Mache mir Gedanken. Eigentlich wie immer. Mache mir immer Gedanken. Gedanken über das was war, das was ist und das was sein wird.
Was war?  26 Jahre hinter mir. Eine Schullaufbahn, ein Lückenfüller um herauszufinden womit ich Geld verdienen will und dann eine Ausbildung.
Was ist? Weihnachten vor der Tür. Ein unbefristeter Job, ein Psychologiestudium im dritten Semester und die Sorge zu wenig Geld zu haben.
Was sein wird? Tja. Ich habe nicht die leiseste Ahnung. Und wer immer behauptet, dass er sie hätte, der lügt oder ist völlig verblendet.
Leute fragen mich ob ich glücklich sei in meinem Job. Mein Job ist okay, ich mag ihn. Aber kann man sagen, dass man glücklich ist im Job, wenn man weiß, dass man den definitiv nicht bis zur Rente machen will? Ich denke eigentlich schon.
Leute fragen mich, wohin mein Studium mich führt. Was ich danach machen will. Ich antworte: "Es wird sich schon was ergeben". Fakt ist: Ich weiß es nicht. Ich mache es halt. Es ist meist interessant was ich zu lesen bekomme, häufig ist es aber langweilig oder viel zu aufgeplustert vertextet. Aber so muss das wohl in einem Studium.
Also die Frage: Wo führt mich das alles hin? Die Wahrheit ist, dass mir das niemand sagen kann, und am allerwenigsten weiß ich es. Wo es hingeht mit dem Kahn, erkennt der neutrale Beobachter meist früher.


Und so läuft es derzeit paradoxerweise wie zu Schulzeiten: Ich mache etwas zu einer Zeit, zu der ich eigentlich Lust auf etwas ganz anderes habe, für das ich aber keine Zeit habe zu dem Zeitpunkt. Das Ding ist: Ich möchte immer genau dann etwas anderes tun, als ich gerade müsste. Statt arbeiten möchte ich lernen, statt lernen möchte ich Sport machen und statt Sport lieber einkaufen.

Das ist irgendwie eine ungünstige Einteilung die mir das Gefühl eines immensen Zeitverlustes hinterlässt.
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Ich mag Apple. Eigentlich

Das erste Mal kam ich mit 11 Jahren in den Kontakt mit einem Apple. Es handelte sich um einen Ur-ur-uralt Macintiosh, den wir als Fünftklässerler verstaubt im Schrank gefunden haben.



Ein paar Jahre später (vielleicht mit 15...) ging es in der Familie darum, ob ein Computer angeschafft werden würde. Mein Vater sah bis dahin die Zukunft noch in Schreibmaschinen mit 4-Zeilen-Display (und kein Mensch weiß bis heute warum...). Wir hatten übrigens einen Computer für eine Vierköpfige Familie, mir scheint, das sei heute undenkbar, wo doch schon 8-jährige ihren eigenen Laptop im Zimmer liegen haben... Mein Herr Papa wägte also die Vor - und Nachteile von Mehrzeiligen Schreibmaschinen gegenüber Computern ab. Wäge ab ob es ein Apple oder ein Windows werden sollte. Er entschied sich für Apple, weil er meinte er habe keine Lust sich mit dem Ding "Computer" auseinanderzusetzen. Ausserdem sah er einfach 1000mal besser aus (und macht auch heute noch eine gute Figur).
Also besaß die Familie von nun an einen iMac G3 DV



via:http://apple-history.com/?page=gallery&model=imacdv

Jedenfalls hatte ich die Ehre und "erbte" ihn als ein Neus Modell in der Familie angeschafft wurde. Einige Jahre später "vererbte" ich ihn weiter an eine Freundin, bei der er (glaube ich) heute noch in einer Ecke steht und verstaubt... Ich denke sie sollte das Teil mal als Sammlerstück verkaufen... Ausser sie will es selbst behalten, natürlich. Zwischenzeitlich wurde ich mit einem ipod beschenkt. Der leider viel zu bald mit einem Festplattenschaden dahinschied (und nein, bestimmt nicht, weil er mir dann zum Einmilliardste Mal runtergefallen ist....)



Dann kam der erste eigene den ich mir zulegte. Einen MacMini (2te Generation denke ich)



via: http://apple-history.com/?page=gallery&model=imacdv

Der kleine unterstützt mich heute noch tatkräftig, auch wenn er in den letzten Tagen etwas zickig war, aber jetzt scheint es ihm besser zu gehen, nachdem er mal ein wenig ausgemüllt und sortiert wurde. Nur die fiesen HD-Videos machen ihm echt zu schaffen. Da sagt er immer "Bin zu alt für den Scheiß, da komm ich nicht mehr mit.)



via: http://www.letsgodigital.org/de/26383/apple-iphone-4/

Zwischenzeitlich hatte ich dann noch einen ipod-Touch. (Was ich allerdings hatte, nachdem der erste ipod hinüber war ist mir derzeitig echt schleierhaft. Ich weiß es nicht. Und jetzt brauche ich keine ipods mehr, denn nun habe ich ein iphone. Eigentlich schon seit bald einem Jahr, aber das nur so nebenbei.
Vor einem halben Jahr ist dann noch ein ibook G4 in meinen Haushalt dazu gestoßen, nachdem es gute Dienste beim Herrn Papa und bei meiner Schwester vollbrachte. Bei mir tat es das auch bis vor zwei Wochen. Da verabschiedete er sich auf Nimmer-Wiedersehen während ich einen Fragebogen für die Uni ausfüllt. Ob das ein Zeichen war? Ich glaube eher nicht.

Das defekte ibook wird mich verlassen. Sofern es einer kauft. Du willst es kaufen? Dann hier bitte, folge dem weißen Kanichen... eh link.

Kommendes Jahr wird mich auch der kleine (die Keksdose, wie mein Herr Papa zu sagen pflegt) verlassen. Er wird ersetzt werden. Ich verabschiede mich jetzt schonmal. Und falls jemand Interesse an einem gebrauchten MacMini bekunden möchte: Nur zu.

Zum Thema: Ich mag Apple. Die Produkte funktionieren tadellos über Jahre hinweg. Nur leider in den letzten 3 Wochen kam alles auf einmal. Erst iphone wegen Empfangsproblemen eingeschickt. Dann verabschiedet sich das ibook und nurn war der Kleine etwas hinüber. Aber ab jetzt gehts wieder aufwärts. :)


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Herr, lass Hirn regnen

Wurde ziemlich viel gesagt zu dem Thema in letzter Zeit. Besser wäre gewesen, wenn dazu weniger gesagt worden wäre und mehr passiert wäre.
Ist aber nicht.
Stattdessen haben wir - mal wieder - eine Diskussion über Rechtsextremismus, Neonazis und Terror. Eine halbherzige Diskussion die zu keinem sinnvollen Ende führen wird.

Was ist passiert? Neonazis haben Leute umgebracht. Das ist schlimm und völlig daneben. Darüber braucht man nicht zu diskutieren. Um das ganze ein wenig nüchterner zu sehen: Es werden jeden Tag Menschen aus den niedersten Beweggründen umgebracht. Auch das ist schrecklich und völlig daneben.

Ich will nicht das runterspielen und verharmlosen was passiert ist. Ich will keine Lanze brechen für rechte Gewalt. Ganz sicher nicht. Im Gegenteil. Aber ich bin auch gegen künstliche Aufbauscherei. Wenn die linken irgendein Chaos produzieren und sich gewaltsam auflehnen, ist das Geschrei jedesmal groß. Wenn es in Demonstrationen Ausschreitungen gibt wird häufig der black-block als Schuldiger schnell gefunden. Wenn am 1. Mai Autos brennen dann sind sie wieder schuld. Autonome, Linke. Dann ist die Berichterstattung wieder voll von Themen über die Gefahr die von links kommt.

Dieser Tage ist es einmal umgekehrt. Neonazis haben gemordet. Die Polizei hat sich - offensichtlich - grobe Fehler geleistet, was noch mehr Leben gekostet hat. Das sind Dinge die passieren.
Was macht die Politik jetzt: Sie reden. Sie reden, und wollen Geldmittel locker machen um den Hinterbliebenen irgendeine abstruse Form von Schadensersatz leisten. Wozu? Das macht die Toten nicht lebendig und andere werden auch ermordet. Nur dann eben nicht von irgendwelchen Rechten. Für mich wirkt das eher wie Schweigegeld: "Hier nehmt das mal, dann seht ihr dass wir wirklich gewillt sind etwas zu tun. Und wenn nicht habt ihr auch keinen Grund zu schimpfen, weil ihr habt ja Geld bekommen".

Mag sein, dass ich mit meiner Meinung einen extrem ungläubigen Standpunkt einnehme. Aber das ist mir egal. Ich jedenfalls glaube kein Wort von dem was da in den Medien von unseren netten Politikern erzählt wird.

Da wird jetzt 1-2 Wochen drüber geredet, bis was interessanteres passiert und dann wird es vergessen sein. Dann fragt auch keiner mehr danach was denn nun passiert, wie denn nun gegen Rechtsextremismus in Deutschland vorgegangen wird. Weil dann ist bestimmt wieder irgendetwas anderes schreckliches passiert.

NPD verbieten. Und selbst wenn? Damit wäre es sicherlich nicht getan. Aber es klingt halt gut. Das ist worum es geht. Es muss nicht im geringsten ehrlich oder aufrichtig sein, aber es muss sich gut anhören.

Was jetzt noch zu sagen wäre:



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