Veganismus

Ich rutsche immer wieder in diese Diskussion hinein. Es liegt vermutlich daran dass ich meine Klappe einfache nicht halten kann.
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Jedenfalls hier nochmal ganz offiziell meine Meinung: Veganismus ist eine Essstörung.
Wer am Tag so unermesslich viel Zeit damit verbringt über seine Ernährung nachzugrübeln und was er jetzt essen kann und was nicht, weil irgendwelche kleinen bösartigen tierischen Proteine darin enthalten sein könnten und sich diese defizitäre Ernährung dann auch noch auf das sozialeren auswirkt, der ist essgestört. (oder meinetwegen auch Zangsgestört, ich will da ja nicht so kleinlich sein)

Aktuell mischte ich mich bei Facebook wieder in ein solches Thema ein und dort erschien eine Antwort, die nicht einmal an mich gerichtet war, aber dennoch meine Verärgerung auf mich zog. Sinngemäß war die Aussage: "Alle die meinen Veganismus wäre eine Mangelernährung, haben keine Ahnung"

Um das mal kurz klar zu stellen: Ein solche Aussage birgt eine völlig trotzige Reaktion und entbehrt jeglicher Grundlage.

Eine weitere Aussage war dann: "Alle Vitamine und Nähstoffe die man sonst über Fleisch, Käse und andere aufnimmt, kann man sich auch über Pflanzen zuführen"

Und eine solche Aussage birgt absolutes Unwissen und Ahnungslosigkeit (soviel zum Thema: "Ihr habt ja alle keine Ahnung). Wenn man tierische Proteine und Fette über Pflanzen zu sich nehmen könnten, dann hätten Pflanzen vermutlich Augen und könnten sich fortbewegen.

Hier ist der gemeine Vegetarier im Vorteil: Er konsumiert in aller Regel Butter, Milch und Eier. Kein Problem für den Vegetarier.

Der Veganer hat nun ein Problem: Klar, Vitamine und Mineralstoffe sind zu Häuf in gutem Obst & Gemüse zu finden. Proteine kann man auch über Sojaprodukte zu sich nehmen. Die Frage ist nun: Wie kann man sich all diese wichtigen Vitamine und Mineralstoffe zu nutzen machen wenn sie dann im Körper sind. Denn dass ich sie oben reinfalle, heißt nicht, dass ich sie auch benutzen kann. Um sie benutzen zu können brauche ich Fette. Bis zu einem gewissen Maß geht das mit pflanzlichen Fetten. Aber der Körper findet das mühselig und kann nur einen geringen Prozentsatz der Vitamine und Mineralstoffe verstoffwechseln und verwertend, ehe die Vitamine am anderen Ende des Körpers in ihren Keramiktod purzeln.

Was ist das Ergebnis? Ich kenne einige Veganer und die sehen alle samt krank aus, sind müde, erschöpft, neigen zu Verletzungen an Sehnen, Bändern und Knochen. Sie nehmen zum Teil Nahrungsergänzungsmittel, wenn sie genug Geld dafür investieren können/möchten. Aber trotzdem sind sie allesamt blass und das Blutbild wäre vermutlich eine mittlere Katastrophe.

Aber es muss ja nicht so sein. Es gibt bestimmt einen (ganz geringen) Prozentsatz an Veganern, die ausreichend (also sehr viel) Zeit aufbringen für ihr Ernährungskonstrukt, sodass sie genügend Vitamine und sonstige Nährstoffe oben einfüllen und verwerten. Die allermeisten scheinen jedenfalls nicht genügend Zeit aufzubringen und machen sich so langsam kaputt und sehen durch ihre hervorstehenden Knochen auch nicht gerade gesund aus.

Nochmal eine Frage zum Thema, das Veganismus keine Mangelernährung sei: Wie nennt man es denn sonst, wenn sich ein Mensch keine tierischen Fette und Proteine zuführt?

Und dann bleibt da noch ein anderer Aspekt: Warum versuchen soviel Menschen verkrampft sich gegen evolutionär bedingte Gegebenheiten zu sträuben und ernähren sich so kompliziert? Also kompliziert für den Körper, denn der menschliche Körper ist ja evolutionär bedingt auf eine gewisse Optimalernährung eingestellt. Wie diese Optimalernährung aussieht? Ziemlich simpel: Alles von dem ich keine Bauchschmerzen kriege und weiterhin Gesichtsfarbe habe und genügend Kraft zu haben um meine Wasser-Six-Packs vom Aldi nach Hause zu tragen. Das heißt konkreter: Nüsse, Beeren, Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch

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