A Marine Story

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Erzählt wird die Geschichte eines weiblichen Marine - die aus der Armee entlassen wird. Grundlage für die Entlassung bildet die "Don't ask, don't tell" Regelung, welche besagt dass Homosexuelle ihre Orientierung zu verbergen haben. Tun sie das nicht, dürfen sie nicht bei der Army dienen.

Alex ( Dreya Weber) wird also auf Grund ihrer lesbischen Orientierung ehrenhaft entlassen, allerdings ein Jahr zu früh, als dass ihr die Pension zugestanden hätte. Zurück in ihrem Dorf versucht sie im Alltagsleben Fuß zu fassen. Sie gibt sich eine Zeit lang dem Alkohol hin, bleibt aber immer ihren Idealen treu. Frei nach dem Motto: "Eine Marine bleibt ein Marine. Für immer."


Der Sheriff des Ortes bitte sie, sich um Saffron zu kümmern, die nur noch die Wahl zwischen Gefängnis oder Army hat. Saffron war die einzigste Überlebende eines Autounfalls, der Rest ihrer Familie starb dabei. Sie kam darüber nur schwer hinweg und lernte auch noch die falschen Leute kennen. Jungs die Crystal Meth in den eigenen vier Wänden herstellen.

Sie willigt ein, Saffron wieder auf Kurs zu bringen. Es scheint zu Beginn, dass dies ein Unternehmen ist, was zum Scheitern verurteilt ist....

Parallel dazu läuft ein weiterer Erzählstrang. Alex betrinkt sich an einem Abend mit ein paar Männern aus dem Dorf. Die Männer ziehen über Frauen bei der Army her "die stärkste Frau ist dem schwächsten Mann gerade mal ebenbürtig", diese These wird natürlich gleich beim Armdrücken wiederlegt. Der Schwächste Mann - Dale in diesem Fall - kann die Niederlage kaum verkraften und fängt eine Schlägerei an, aus der er wiedermals als Verlierer heraus geht. Dale ist zutiefst gekränkt und nimmt Rache...


Es geht um die Absurdität, dass Homos zwar dem Land dienen und auch für das Land sterben dürfen, aber bloss nicht öffentlich das eigene Geschlecht vorziehen dürfen. Sprich es geht um die DADT-Regelung die seit September 2011 offiziell nicht mehr gilt.

Es geht um menschliche Abgründe (Alkohol, Crytal Meth) aber vor allem geht es um das Wiederaufstehen.
Es geht darum zu sich selbst stehen zu dürfen.

Alles in allen: Ein Zufallskauf, und zwar ein sehr sehr guter und wirklich empfehlenswerter Film. 5 von 5 Punkten

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