Zwei Fragen stellen sich mir.

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Nein. Eigentlich stellen sich mir täglich via 4223 Fragen. Manche davon simpel zu beantworten, andere völlig irrelevant und manche sind kniffliger aber es lässt sich eine Lösung finden. Und dann gibt es da diese Sorte von Fragen, die einem immer wieder im Kopf rum gehen. Die Sorte, die einen ins Grübeln bringt, mitunter auch an einem nagen und vielleicht sogar zermürbend sind. Fragen auf die man keine Antwort findet. Vielleicht weil es keine gibt.

Zwei solcher Fragen die mich immer wieder beschäftigen, auf dich aber weder eine Antwort kriege, noch eine befriedigende erwarten kann, sind diese hier:

1) Wie geht man damit um, wenn für einen selbst alles gesagt ist, die andere Partei aber noch Fragen hat?

2) Wie damit umgehen, wenn man selbst zwar keine Fragen hat, aber eigentlich noch was zu sagen hätte, die andere Partei aber nicht zuhören möchte?

Es gibt verschiedene vorstellbare Handlungsoptionen. Kontaktabbruch vs. Bereitschaft sich mit dem andern auseinanderzusetzen sind vermutlich nur zwei von vielen. Am Ende haben wir aber in jedem Fall eine Situation in der die Wünsche beider Parteien diametral entgegen gesetzt zu sein scheinen. 

Ein bisschen hoffe ich auf Input von anderen Seiten. Ich komm mit meiner Grübelei über diese Fragen nicht weiter. Weiß nicht was der beste Weg ist. Fürchte, dass es gar nicht "den besten Weg" gibt. Das die indi-, Inter- und intraindividuellen Situationen so multivariat und multifaktoriell sind, dass es gar unmöglich ist eine halbwegs einfache und für mich zufriedenstellende Antwort darauf zu geben.


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