Partnerbörse.

Vermutlich tragen Partnerbörsen nicht umsonst ihren Namen. Ein Freund jedenfalls ist nicht darum verlegen, die Partnersuche mit Begriffen aus der Finanzwelt zu beschreiben.

Folgt man seinen Ausführungen geht es in der Partnersuche lediglich darum, das Akquise zu betreiben, das eigene Portfolio aufzufüllen und ein Papier das droht an Wert zu verlieren, bei Zeiten zu verkaufen, bzw. abzustoßen, bevor man selbst Verlust macht.



strandlauf

So betrachtet trifft es der Begriff Partnerbörse ziemlich gut. Oder auch die Frage, ob man 'auf dem Markt' sei. Es geht darum ob man zur Verfügung steht und ob man für jemand anderen einen potentiellen Mehrwert darstellt. Und darum wann der richtige Zeitpunkt ist, eine Wertanlage wieder abzustoßen, bevor man selbst Verluste macht und drauf zahlt. Sinn der unterschiedlichen Dating-Portale (und jeder 08/15 Party) ist ja durchaus vor allem: Akquise, Akquise, Akquise. Da wird geschrieben, geflirtet, getroffen, abgewägt ob es die Investition von Zeit und Energie wert ist. Ob man selbst etwas dazu gewinnen kann. Was auch immer das nun sei.

Mein Kumpel ist auch der Überzeugung, dass es sich bei der Partnerakquise durchaus als sinnvoll erweist - wie bei Geldanlagen eben auch - nicht nur auf eine Wertanlage zu setzen, sondern auf mehrere. Polyamorie wäre wohl das Stichwort dafür. Ob man diesen Weg nun für sinnvoll erachtet, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden. Unabhängig davon, was man von dem Lebenskonzept halt: Im Rahmen der Partner-Finanzwelt-Analogie aber durchaus ein passender Ansatz.


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