Endspurt: M10.

Kurz vor dem unvermeidbaren Ende, vor der letzten Klausur des Bachlorstudiums an der FUH, freu ich mir ein Loch in den Bauch. Nebst der Tatsache, dass ich keinen Bock mehr habe - aber das kennen wir ja nun schon. Zu guter letzt noch ein paar letzte Dinge, die ich mir heute nochmals reingeprügelt hab, weil ich sie mir nun wirklich nicht merken konnte. Wer will darf daran teilhaben.

Zunächst: Übersetzung des Modells Kontextueller Determinanten für Partizipation in Block Associations nach Perkins et al. (1990). Viele Pfeile. Ein wenig bunt. Jetzt sieht es wenigstens hübsch aus.

perkins

Darauf folgend vier fürs Modul relevante Gerechtigkeitsdefinitionen:

  • distributive Gerechtigkeit: Verteilungsgerechtigkeit/ Ergebnisgerechtigkeit
  • prozedurale Gerechtigkeit: Verfahrensgerechtigkeit/ Regelgerechtigkeit. Ein angewandter Prozess wird als fair erlebt
  • restaurative Gerechtigkeit: Ausgleichende Gerechtigkeit/ Wiedergutmachungsverfahren. Bringt die direkt Beteiligten zusammen um gemeinsam eine Lösung zu finden.
  • retributive Gerechtigkeit: Vergeltende Gerechtigkeit. Gerechte Bestrafung der Täter & Kompensation für Opfer

Und zum Dritten die Ergebnisse einer Studie von Langer & Rodin (1976) die eine Studie in einem Pflegeheim mit 65-90 jährigen durchführten:
  • Versuchsgruppe: Selbstverantwortliche Pflege einer Zimmerpflanze & Auswahl eines Films für den Filmabend
  • Kontrollgruppe: Zimmerpflanze um die sich Pflege kümmert & Film für Filmabend wurde vorgegeben
  • Prä-/Posttest (nach 3 Wochen) mittels Fragebogen & Einschätzung durch 2 Pflegekräfte
  • Versuchsgruppe: 3 Wochen nach Intervention besseres Wohlbefinden, körperlich und sozial aktiver
  • 18 Monate später Folgeuntersuchung: von der Versuchsgruppe waren 15% verstorben/ in der Kontrollgruppe waren 30% verstorben


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