Das Leben ist die tödlichste Krankheit.

Das macht es irgendwie einfacher. Zu versuchen, das Leben als Spiel mit individuellem Ziel zu sehen. Die nötige Ernsthaftigkeit dabei wahren, aber nicht zu ernst und verbissen nehmen. Das klingt schizophren ich weiß.
Aber wozu? Macht es Sinn ständig rumzulaufen und zu sehen wie kacke das Leben is. Und ja das ist möglich. Bei jedem. Jeder kann das wenn er will. Egal wie dieses Leben objektiv betrachtet sein mag. In der Subjektivität ist nahezu alles möglich. Aber wozu? Im Endeffekt sieht es doch so aus, dass man nur dieses eine Leben hat. Gut vielleicht hat man mehr. Vielleicht gibt es wirklich die Reinkarnation. Aber wem nützt das was? Ich weiß persönlich nichts aus meinem vorigen Leben - wenn dies existent war. Also habe ich keine Erfahrungen.

Ergo will ich versuchen in diesem einen, in jedem Falle tödlichen Leben, möglichst viel einzusammeln an Erfahrungen, Eindrücken und überhaupt. Welchen Sinn hat es lange etwas hinterher zu trauern, was schon längst vergangen ist. Welchen Sinn macht es sich von alt-bekanntem immer wieder verletzen zu lassen. Klar es funktioniert nicht so einfach. Aber kann ich es nicht wenigstens versuchen?

Es mag nach aussen hin von Zeit zu Zeit irre erscheinen was ich tue. Aber im Endeffekt versuche ich nach meiner ganz eigenen Spieltheorie zu leben. Was die Sache nicht immer einfach macht, sind Emotionen die jeder Mensch in sich trägt. Die kommen im Groben wann sie wollen, und die Gründe sind auch nichts immer durchschaubar. Ich rede hier nicht ausschließlich von "guten" oder "schlechten" Emotionen. Sondern alle. Alle lösen Verhalten in uns aus, das so nicht geplant war. Deshalb ist meine Theorie auch nur halbgar. Aber ich denke mit der Erkenntnis nur dieses eine Leben zu haben und dem Ziel viel mitzunehmen und sich nicht einmauern zu lassen bin ich schon auf keinem so schlechtem Weg.

Jeder hat so seine eigenen Ideen, wie er/sie/es durch das Leben kommen will. Da bin ich mir ganz sicher.
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