Party-Baustellen, 5k und die restliche Gesundheit.

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Eine Kollegin sagte die Tage zu mir, sie habe viele tolle Party-Baustellen. Wir unterhielten uns über ihre teure Ausbildung, die mangelnde Vergütung des Praktikums und die Notwendigkeit nebenher noch irgendwie Geld für den Lebensunterhalt aufzubringen.

Ich habe allein im Sport schon so einige Party-Baustellen. Von all den anderen will ich hier jetzt gar nicht reden.

Letztes Jahr Anfang Dezember gab es auf der Arbeit einen Aushang. Jeder mit genügend Motivation und ein wenig Selbstqualbedürfnis konnte sich in eine Teilnehmer-Liste für den Mannheimer Marathon eintragen. Also wer will, kann sich immer noch eintragen. Ich gehöre nicht zu denen die auf der Liste stehen. Ich habe drüber nachgedacht. Bin dann aber zum Entschluss gekommen: Sicherlich wäre es möglich mich bis Ende Mai auf die Distanz eines Halbmarathons (keiner auf der Liste will einen Marathon laufen) zu trainieren. Das wäre auch gerade mal eine Steigerung von 19 km. Wie gesagt: Machbar wäre es sicherlich. Aber zum einen bin ich zum Termin des Marathons nicht anwesend und zum anderen muss ich mich auch wirklich nicht über die Maßen quälen.

Dennoch gab es mir die richtige Portion Ansporn dieses Jahr auf die 10km zu trainieren. Wie schon rauszulesen war: Mein Ausgangspunkt waren knappe 2km. Bis jetzt habe ich mich schon verdoppelt und für Ende nächster Woche stehen die 5km an. Danach werde ich vermutlich erstmal ein paar Wochen bei den 5km bleiben um dann weiter auf die 10km zu trainieren. Und nächstes Jahr wäre eine Teilnahme am Halbmarathon denkbar. Oder eine Teilnahme bei den MudMasters. Wenn ich bis dahin dann noch Lust dazu habe.

Langstreckenläufe sind sicherlich kein klassischer Bestandteil des Parkour-Trainings. Und insgeheim bezweifle ich auch, dass sich viele Traceure über die 5km hinaus schleppen könnten. Möglicherweise liege ich in meiner Annahme auch falsch. Ich für meinen Teil, will meine Ausdauer verbessern und in der Lage sein auch längere Strecken mal laufen zu können. Warum? Weil ich das so will. Nebenbei läuft immer noch das Handstand-Projekt und das Klimmzugprojekt, aber in beiden komme ich derzeit nicht sehr viel weiter. Handstand an die Wand bekomme ich hin, bei den Versuchen die Beine weg zu nehmen und frei zu stehen, kippe ich immer wieder um. Vermutlich sollte ich einfach häufiger üben. Der Klimmzug mit Unterstützung durch die Füße auf einem Stuhl klappt ganz gut. Langsam und ganz allmählich schaffe ich immer mal wieder eine Wiederholung mehr. Hier werde ich versuchen verschiedene Pull-up Varianten abzuwechseln. I

Eines Tages werde ich es schaffen.

Ein Blick auf mein Handy verrät mir auch, dass ich aktuell seit fast 2 Monaten rauchfrei bin. Irgendwie war es ganz leicht bisher. Erstaunlich. Ich hatte einfach keine Lust mehr. In den vergangenen Versuchen war das immer so anstrengend. Aber diesmal ist es echt erstaunlich einfach.

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