Schon die Sesamstraße stellte fest: WIESO - WESHALB - WARUM?!

Es wird sich doch für jeden immer wieder die Frage stellen, wo er hinwill. Wo er herkommt .
Dabei scheint häufig das "Warum" bei all den Fragen sehr viel interessanter zu sein.
Es tun sich doch für jeden von uns immer wieder neue Wege, Möglichkeiten und Richtungen auf. Wie bei der Bahn und den Gleisen. Das Gleis mag irgendwann an einer Weiche enden und du stehst davor und fragst dich: "Was nun? Welchen Weg soll ich gehen? Welche Richtung wird die richtige für mich sein?"
Gibt es sie überhaupt? Diese richtige Richtung... Gottes "rechter Pfad". Ich glaube in diesen Dingen gibt es kein richtig oder falsch, kein besser oder schlechter. Es sind nicht wertbare Möglichkeiten für verschiedene Lebenswege. Das Gleis teilt sich. Es wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach häufiger Teilen als dieses eine Mal. Und - wer weiß - vielleicht führen alle diese Wege wieder zurück auf's Hauptgleis. Das sind Fragen die niemand jemals beantworten kann. Denn das Leben ist kein RPG (Role Play Game), dass man immer wieder auf verschiedenen Wegen mit unterschiedlichsten Charakteren durchspielen kann.
Mir scheint das Leben sei eher so etwas wie Trial & Error. Versuch und Fehlschlag. Läuft der Zug auf der gewählten Strecke nicht gut - vielleicht war die Strecke lang von niemandem befahren und schlecht gewartet - so kann ich das als Herausforderung sehen, mich an schwierigeren Dingen zu versuchen gegen alle Stimmen. Oder aber ich kann es als Fehlschlag betrachten und warten bis zur nächsten Weiche um dort das Gleis und somit die Richtung zu wechseln. Vieles ist möglich.
Die Frage für welchen Weg sich ein jeder nun entscheidet hängt von vielen persönlichen Gründen und Einflüssen ab. Ebenso das Warum. Im Prinzip kann einem keiner helfen seinen Weg zu finden. Niemand kann einem irgendeine Entscheidung abnehmen. Und erst recht niemand sollte sich erlauben deine Entscheidung zu bewerten, denn niemand weiß wirklich warum du dich so entschieden hast. Vielleicht weißt du es selbst noch nicht so genau.
Mir stellt sich öfter die Frage warum ich den Weg meiner Ausbildung eingeschlagen habe. Auch das wurde und wird nur zu oft gewertet. Mit jedem Mal, das ich mir diese Frage des "Warum" stelle, wird es mir um ein Stück weit klarer. Es sind wohl viel mehr Gründe unter der Oberfläche verborgen wie ich zu Beginn nur im Ansatz vermutet hatte.
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