2012

2012 im Bilde

Ich kann nicht behaupten dass bei mir persönlich viel passiert wäre. Ich will eigentlich auch gar nichts weiter dazu sagen. Also folgen 12 Bilder.

Januar: Arbeitsplatz neu. MacBook Pro Ahoi!
macbookpro

Februar: Bye bye, Suzi.
P1000128

März: Keine spannenden Sachen. Echt nicht.
IMG_0228

April: Bye, bye MBP1 (Kaffeschaden....), hello MBP2
IMG_1178

Mai: Wow! Ungarn!
P1000339

Juni: VIP im Zoo.
IMG_0273

Juli: Faulenzen
PICT0002

August: Hello neuer Fotoknips. Leider das falsche Modell.
sonya550

September: Wow! Norwegen!
DSC01214

Oktober: es plätschert so vor sich hin.
DSC01574

November:
DSC01612

Dezember: Nicht zu erkennen aber trotzdem auf der Bühne standen "Die Toten Hosen"
IMG_0418Mehr lesen...
Comments

être et durer - Sein und Bestehen

Respekt, Toleranz, Bescheidenheit, Ehrlichkeit. Das mögen alles schöne Prinzipien sein, die sich auch immer gut anhören, aber darum geht's - im Ursprung der Sache - nicht. Aber dennoch sind das alles Attribute die in diesem Zusammenhang immer wieder genannt werden.

Es ist mir recht unverständlich, wie neuerdings (oder fällt es mir erst in letzter Zeit einfach vermehrt auf?!) die Formulierung "etre et durer" als Leitspruch immer wieder fällt. Also genauer gesagt ist mit unverständlich wie in diesem Zusammenhang dann erklärt wird, wie man sich mittels Parkour ausdrückt, wie Parkour das Leben verändert hat, oder aber auch dass man respektvoll mit seinen Mitmenschen und der Umgebung umgehen soll. Es gehe um den Spaß an der Sache, heißt es da häufig noch. Ist es nun ein gutes Video, dann folgt auf diese Statements immerhin mal kein Front-flip.

Unabhängig davon ob man seine Mitmenschen und Umgebung nun respektvoll und nachsichtig behandeln sollte oder nicht, sagt dass "être et durer" einfach nicht aus.

"Sein und Bestehen". Das heißt zunächst einmal: Überleben & Leben.

Bezogen auf das physische Parkourtraining heißt das vor allem auch Verletzungen und Überlastungen zu vermeiden. Ein nachhaltiges Umgehen mit dem Körper. Verletzungen schwächen den Körper. Um zu flüchten muss er aber stark sein.

Bei den allermeisten hört das philosophische Verständnis beim rein physischen Aspekt auf, sofern es überhaupt eine philosophisches Verständnis für die Sache gab....
Aber "Sein und Bestehen" muss man immer. Auch im ganz normalen Alltag. Im Grunde geht es darum zu überleben um leben zu können. Man sollte sich seiner eigenen Bedürfnisse und Wünsche bewusst sein, aber auch wissen dass man Fähigkeiten besitzt um Bedürfnisse befriedigen zu können. Überspitzt gesagt muss man jeden Tag im Alltag darum kämpfen zu überleben. Es muss Geld verdient werden, man muss sich durchsetzen, man sollte bestenfalls nicht vom Auto überfahren werden. Solche Dinge eben.

Ein Nachhaltiges Umgehen mit der Umgebung oder auch mit dem Körper ist im ursprünglichen Sinne von Parkour nicht wirklich gegeben. Le Parkour ist ursprünglich eine Fluchttechnik wenn es um Leben und Tod geht. Da ist Nachhaltigkeit eher zweitrangig. Wenn es aber ums Training an sich geht, dann ist ein nachhaltiger Umgang mit sich selbst und auch mit den Trainingsobjekten schon wichtig. Ich glaube viele verwechseln Nachhaltigkeit mit Respekt. Respekt meint die Wertschätzung von etwas oder jemandem. Respekt ist für mich aber eher eine Grundregel des zwischenmenschlichen Umgangs als ein grundlegender Teil des Parkour.

Le Parkour: Sein und Bestehen. Leben und Überleben.
sonstige schöne Grundregeln des zwischenmenschlichen Miteinanders: Respekt, Toleranz, Ehrlichkeit

Das Konzept der Bescheidenheit passt hinten und vorne nicht. Wofür soll man denn bescheiden sein?

Mehr lesen...
Comments

Spaziergang am Volkstrauertag

DSC01612

DSC01623

DSC01627

DSC01631

DSC01636

DSC01640

DSC01644

DSC01660



DSC01668

DSC01674

DSC01677

DSC01680

DSC01686

Traurig waren wir nicht.

Mehr lesen...
Comments

Wir behandeln hier ja keine Befindlichkeiten, sondern Laborwerte...nich wahr?

Stethoskop
http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Stethoskop.jpg | Michael Movchin

Ich weiß gar nicht so genau wo ich eigentlich damit anfangen soll die Fehler zu bemängeln, die der Arzt in diesem noch so kurzen Satz von sich gab. Vorwegnehmend kann ich aber vermelden: Diesen Arzt (der noch dazu Professor ist) werden ich nicht mehr aufsuchen.

1. WIR schon mal gar nicht. WIR können möglicherweise gemeinsam einen Behandlungsplan erstellen, aber ER schlägt eine Behandlung vor und ICH kann darauf eingehen.
2. Symptome sind ernstzunehmende Sachverhalte, wohingegen Befindlichkeiten eine abwertende Aussage darüber sind. Befindlichkeiten sind so etwas wie Müdigkeit oder Hunger. Symptome sind sowas wie "chronische Erschöpfung" und "gesteigerter Appetit.
3. Laborwerte: Wichtig, aber sicherlich nicht der Nabel der Welt. Laborwerte und andere medizinische Befunde haben kaum Bedeutung, solange man nicht Symptome betrachtet. Symptome ohne pathologischen medizinischen Befund sind dafür keine Seltenheit. Ganz im Gegenteil. Kommt sogar recht häufig vor
4. "nich wahr?!" Noch weniger wertschätzend geht kaum.

Alles in allem hat der werte Herr Doktor alles dafür getan, dass ich seine Kompetenz schwer anzweifle und ihm jegliche Fähigkeit des konstruktiven Patientenkontaktes abschreiben möchte. Zu diesem Eingangsatz, kam dann noch erschwerend hinzu, dass ich nicht ausreden durfte und er mir nicht zuhörte. Das man dann Symptome mit Befindlichkeiten durcheinanderbringt wundert mich dann eigentlich nur noch geringfügig.

Also liebe angehende Mediziner und auch schon jahrelang ausgelernte Mediziner (und am Besten auch der Rest der Welt), merkt euch ein paar kleine kommunikative Verhaltensregeln:
1. Sprich nur in der ICH-Form, never ever in der WIR-Form (beliebtes Beispiel, und immer noch gar nicht so selten in deutschen Krankenhäusern: "Na, wie geht es uns denn heute?!)
2. Höre zu.
3. Laborwerte sind nicht das Maß der Dinge.

Mehr lesen...
Comments

M6 - experimentelles und so

Wie ich schon vor ein paar Tagen erwähnte: Das Semester hat begonnen. Mittlerweile kam auf der Studienbrief und ich habe doch tatsächlich schon das erste Kapitel gelesen und zusammengefasst. Ich bin schon ein bisschen Stolz auf mich und diese disziplinierte Leistung. Bis jetzt habe ich noch den Eindruck, dass dieses Semester ziemlich easy wird, angesichts der Tatsache, dass es nur 250 Seiten Studienbrief und ein "kleines Praktikum" Dort scheint es immer wieder Aufgaben zu geben, die man dann innerhalb von 1-2 Wochen lösen muss. Das ist zwar auch immer etwas Gehirnakrobatik, fühlt sich aber nicht an wie lernen, sondern eher wie.... nunja.... wie Praktikum.

Netterweise wird das Praktikum auch nicht bewertet, sondern es gibt nur eine Klausur über eben diesen Studienbrief und wohl ein paar Fragen zum Praktikum. Wobei sich das thematisch doch ziemlich überschneiden dürfte. Wenn ich dann jetzt noch in die vorgegebenen Bearbeitungszeiten des Skriptes hineinkomme ist alles in Butter.

Auf dem Blog hier sind die Vorbereitungen jetzt auch mal eben abgeschlossen worden und es gibt eine "Modul 6" - Sparte. Die erste Zusammenfassung ist schon drin. Ole!Mehr lesen...
Comments

ÖPNV-Kabarett

War heute mal wieder auf die ÖPNV angewiesen. Zugegebenermaßen muss ich ja vorweg einwerfen, dass die Anbindung hier völlig in Ordnung ist und meistens funktioniert auch alles. Dann gibt es aber auch wieder Tage wie diesen, wo für die ÖPNV alles aus dem Ruder zu laufen scheint.

Ich stehe also an der Haltestelle. OEG. Fachhochschule. Eine unübersichtlich große Horde von Fachhochschulstudenten (vermutlich) steht schon dort und wartet. Ich denke mir jetzt schon: "Ups das wird aber knapp wenn die da alle in eine so eine kleine Straßenbahn reinmüssen." Zum Glück waren die alle so unfassbar gebildet und genial, dass sie alle zusammen ganz vorne als Traube einsteigen wollten. Hinten waren "wir" sehr viel weniger. Die Bahn kommt (natürlich verspätet um 2 Minuten) und ist gerammelt voll. 5 Leute steigen aus, zwanzig quetschen sich rein (ich natürlich auch). 10 Müssen draussen bleiben. Kein Platz mehr. Absolut keiner. Nach 5 Minuten fällt dem Fahrer dann auch mal ein durchzusagen, dass man doch von Trittbrettern steigen möge, da sich die Türen sonst nicht schlössen. Ein echt fixer Typ.

Mein Hinterteil berührt 5 oder 6 andere Ärsche. Soviel dass ich das ich dass gar nicht mehr rausfinden konnte. Die Dame vor mir schafft es trotzdem bei jeder Bremsung fast umzufallen.
An den nächsten Haltestellen will kaum einer aussteigen, die Berufsschüler dort müssen warten auf die nächste oder übernächste heillos überfüllte Bahn).


hbf

Puh. Vierter Halt Hauptbahnhof. Die OEG erbricht Menschenmassen. Ab zum Gleis. Will ja mit der S-Bahn weiter Richtung nach Hause. In der Bahnhofshalle laufen verwirrte Bahnhofsmitarbeiter und unzufriedene Reisende rum. Keine Neuigkeit. Scheint wie immer. Das Gleis ist ähnlich voll wie immer. Es folgen Durchsagen:
1. Meine Damen und Herren an Gleis 8, die S-Bahn nach Karlsruhe fährt jetzt ein
2. Meine Damen und Herren an Gleis 8, irgendein Zug nach woanders hin fährt heute von woanders
3. Meine Damen und Herren an Gleis 8, es fährt ein Zug aus Karlsruhe ein, bitte nicht einsteigen
4. Meine Damen und Herren an Gleis 8, die S-Bahn nach Karlsruhe fährt jetzt ein
5. Meine Damen und Herren an Gleis 8, es fährt ein Zug aus Karlsruhe ein, bitte nicht einsteigen
6. Meine Damen und Herren an Gleis 8, die S-Bahn nach Karlsruhe fällt heute aus

Die S-Bahn aus Karlsruhe fährt schließlich und endlich ein, es folgt Durchsage Nummer 7, dass man in diesen Zug nicht einsteigen soll, ich mache mich mit der aussteigenden Masse auf den Weg zurück zur Straßenbahnhaltestelle um einen anderen Weg nach Hause zu wählen. Es motzen Menschen am Bahnsteig, dass das jetzt ja wohl nicht sein kann. Allenvoran eine gut beleibte Frau mit Fahrrad. Sie sollte auch recht behalten, denn kaum haben ich 10 Treppenstufen erklommen, folgt Durchsage Nummer 8-15 (sie wurde mehrmals wiederholt) "Die S-Bahn nach Karlsruhe an Gleis 8 ist jetzt abfahrbereit." Yay! Wunderbar. Fahr ich halt doch S-Bahn.

Natürlich fährt sie zu spät los. Was denn sonst. Ich wundere mich jedenfalls nicht. Ich stehe der beleibten Frau mit Rad gegenüber. Sie motzt ein wenig. Jeder kennt diese Art von fremden motzenden Menschen. Sie sind auf Suche nach gleichgesinnten, mit denen sie sich dann in eine Motzextase hineinmotzen können. Bis zum Motzorgasmus. Leider steigt niemand ein. Also bleibt sie eine einsame unzufriedene dicke Frau mit Fahrrad, die mich amüsiert. Mit ihrem Gemotze, dass die Bahn ja nun schon wieder 3 Minuten Verspätung hätte und so weiter und sofort. Mein Bedürfnis nach Amüsement wird vollends befriedigt, als sie - wie ich auch - an der nächsten Haltestelle ausstieg. Mit dem Rad dauert es vom Bahnhof bis dorthin 10 Minuten. Aber es tut gut, wenn man für die eigene Verspätung jemand anderen die Schuld geben kann.

Mehr lesen...
Comments

Verdrehtes, Trotziges, Sonniges und gemütliches neben Strommast-Business.

Verdrehtes:
DSC00725

Gemütliches:
DSC00837

Strommast-Business:
DSC00895

Trotziges:
DSC01034

Sonniges:
DSC01067Mehr lesen...
Comments

Fühle mich belästigt durch mangelnde Grammatik.

DSC00509

Also ich kann mich erschließen worum es geht. Zumindest nachdem ich das Teil zum fünften Mal gelesen habe. Und ganz ehrlich: Mich nervt das COPD-Gehuste unserer Nachbarn ja auch. Aber alles was recht ist. Was sollen die 2 betreffenden Personen denn dagegen machen? Das ist eine gesundheitlich bedingte Ruhestörung. Und selbst wenn die innerhalb ihrer Wohnung bei geschlossenem Fenster husten, hört sich das in meiner Wohnung immer noch saueklig an. Klar es würde helfen wenn sie aufhören würden zu rauchen. Aber das ist für einen Raucher ungefähr so einfach wie für den Normalbürger auf sein geliebtes Brot zu verzichten. Oder den Heroinjunkie auf sein Heroin. Ausserdem bin ich mir sicher dass es den beiden hilft wenigsten ein bisschen Lebensqualität aufrecht zu erhalten. Auch wenn der Preis eine COPD ist.

Abgesehen von alldem, habe ich entweder den Arsch in der Hose ebenselbigen persönlich zum betreffenden "Mieter" zu schleifen und mein Anliegen persönlich hervorzubringen und Gefahr zu laufen angehustet zu werden, oder ich lasse es.

Und abgesehen davon, kann ich mir schon ausmalen von wem der schöne Schrieb an unserer Haustüre herkommt. Und wenns um Ruhestörung geht, sollte dieser Herr sich mal an seiner eigenen SonntagsARDundZDFGottesdienst-und-danach-die-immer-gleichen-MusikCDs-Nase fassen und schön die (ebenfalls hustende) Klappe halten.

Das musste jetzt mal gesagt werden.


Mehr lesen...
Comments

A550 statt A55

Man fragt sich vielleicht wie so etwas passieren kann. Also um ehrlich zu sein frage ich mich das gerade auch und so richtig klar ist es mir nicht. Meine Eltern lachen mich bestimmt aus, wenn sie das hier lesen und sind sich ziemlich schnell darüber im Klaren wie so etwas passieren konnte....


sonya550

Um was es geht?
Ich bin heute morgen erwacht und irgendetwas trieb mich dazu das Gehäuse meiner neuen Kamera genauer zu untersuchen (wie gesagt, warum mich etwas dazu gebracht hat, das noch vor dem ersten Kaffee zu tun weiß ich nicht). Und was sehe ich da?! Ich habe eine Sony Alpha A550 gekauft. Als ich sie vor 3 Wochen gekauft habe stand in der Artikelbeschreibung allerdings A55. Die wollte ich ja eigentlich auch haben. Ich wunderte mich nach dem Kauf schon über die fehlende Video-Aufnahmefunktion, dachte aber ich hätte mich bei meinen Recherchen vertan, weil ich mir so viele Kameras angeschaut hatte in den vergangenen Tagen. Um nochmal nachzusehen, war ich allerdings zu beschäftigt. Zu beschäftigt mich über ein Schnäppchen zu freuen und alles auszuprobieren. Es ist ja nicht so, dass ich mir den Fotoapparat nicht angeschaut hätte, als ich ihn bekam, nein relativ genau sogar, weil ich nach den Kratzern suchte die in der Artikelbeschreibung beschrieben wurden. Es gab so gesehen also zwei "Besichtigungsschritte":
1.) Das grobe in dem ich dann sah, dass dort oben rechts ein kleines α und eine 55 zu sehen war. Die anhängende 0 habe ich geflissentlich übersehen. Offenbar.
2) Die Suche nach Details. Die Suche nach Details beinhaltet ein übersehen des Großen Ganzen und die Konzentration auf winzige Einzelheiten. Ich sehe oben rechts also Buchstaben und Zahlen. Mehr nicht.

Was fehlt hier? Genau. Der Zwischenschritt, der Mittelweg in dem man sich nicht auf Details versteift, aber auch nicht bloß das Teil in seiner Gesamtheit anschaut. Blöd.

Was ich jetzt mache? Ich behalte den Kram. Ein Schnäppchen ist es nämlich immer noch. Und es bleibt noch die Option, den jetzigen Body zu verkaufen und einen echten A55 Body zu kaufen. Aber ein wenig ärgerlich ist es dann schon. Echt jetzt. Ich kann - wiedereinmal - nur den Kopf Kopf schütteln. Über mich und meine Fähigkeit zur permanenten geistigen Umnachtung.

Mehr lesen...
Comments

Wochenende, Schlosspark und Felsenmeer

DSC00301

DSC00330

DSC00345

DSC00400

DSC00483



Das Felsenmeer hat meinen Objektivdeckel gefressen. Aber sonst war das ein sehr schönen Wochenende. Das Felsenmeer werden wir Wiedersehen, haben wir beschlossen.Mehr lesen...
Comments

Neue Fotos aus neuer Fotoknipsanlage

Sony Alpha A55 mit drei Objektiven. "Normal", Makro und Festbrennweite. Ein wenig Spielerei der ersten Tage, intensivere Auseinandersetzung mit den technischen Raffinessen erfolgt nach dem heutigen Tag. Bis heute galt nämlich: Klausurvorbereitung. Aber das ist dann ja heute nachmittag auch vorbei. Erstmal.
Ich freu mir. Handling der Kamera ausgezeichnet, leicht verständlich. Die wichtigsten und häufigsten Funktionen müssen nicht umständlich im Menü gesucht werden, sondern bekamen die eigene Taste. Qualität der Fotos wie immer abhängig vom Fotografen. Aber auch für völlig unbegabte Fotografen macht die Automatik-Funktion super Fotos.

DSC00046

DSC00052

DSC00083

DSC00139

DSC00200Mehr lesen...
Comments

Der heutige Beitrag wird gesponsert von: "Spaß mit Kundenrezensionen auf Amazon" bei der Bewertung eines überdimensionierten Taschenmessers

Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Hört man immer wieder. Und auch hier gilt es. Denn heute kommt der Humor nicht leichtfüßig via Youtube-Video oder Mp3-Mitschnitt aus dem Radio, oder ähnlich niveaulosen Dingen. Nein heute muss man sich selbst ein wenig anstrengen und diverse Buchstabenkombination zu Wörtern und diese schließlich zu Sätzen verbinden. Wem das nicht möglich ist, dem kann ich leider auch nicht helfen. Und dieser jemand wird weder meinen Beitrag verstanden haben, noch wird er entziffern können, was auf den folgenden verlinkten Seiten eigentlich so lustig ist.

Also folgt dem link und werdet glücklich. Kurz zur Vorbereitung:
Oben auf der folgenden Seite wird belangloser Kram zu finden sein, wie Produktdetails und was man auch sonst noch kaufen könnten und weiteres Blabla. Weiter unten bei den Kundenrezensionen wird es aber erst gigantisch!

*Trommelwirbel*
http://www.amazon.de/Wenger-Schweizer-Offiziersmesser-Messer-Schatulle/dp/B000R0JDSI/ref=cm_cr_pr_product_top
TADAAA!!!!


(Kurze Titel werden völlig überbewertet.)

Mehr lesen...
Comments

Nur weil er schwarz ist.

Neulich diskutiert: Filme in denen "Schwarze" eine Hand abgehackt bekommen sind politisch-moralisch bedenklich, sofern ein ebensolche mit der gleichen Hautfarbe anwesend sind.

14_g.zebra


http://www.ecke11.de/Galerie_3/14_g.zebra.jpg


Nun kann man natürlich auch diskutieren was der politisch korrekte Begriff wäre. Ich bin da ja immernoch für die Einteilung in stark, mittel, wenig und kaum pigmentiert, dass hört sich für alle gleich bescheuert an. Aber darum soll es gar nicht gehen.

Grundsätzlich halte ich es für richtig und wichtig Rassismus im Auge zu behalten. Aber wenn es dann darum geht, ob man gewisse Filme ansehen darf, obwohl da einem Schwarzen die Hand abgehackt wird, dann muss ich auch zur Diskussion stellen, ob man Filme zeigen darf, in denen einem Weißen ebensolches geschieht.

Anders sieht es natürlich aus, wenn es darum geht, dass die Hintergründe der Story eventuell einzelne Personen belasten können, da hier eine ähnliche Geschichte in der Vergangenheit passiert ist. Aber das ist ein ganz anderes Thema, und wirklich gänzlich unabhängig von der Hautfarbe.

Wenn mit der Hautfarbe argumentiert wird, sehe ich hier das potentielle Problem, dass hier eine völlig inadäquate Unterscheidung getroffen wird. Auf Grund von Ängsten, dass man selbst als Rassist bezeichnet werden könnte, weil man eventuell einen Sachverhalt falsch interpretiert und einschätzt, passiert dann sowas. Man denkt zuviel darüber nach was eventuell passieren könnte, wenn man da jetzt nicht einschreitet.

Letzen Endes ist es doch so: Die Menschen auf dem Erdball gleichen sich in vielerlei Hinsicht, jedoch offensichtlich nicht in der Hautfarbe. Das ist ein Fakt. Fakt ist auch, dass schon häufig Menschen mit nicht-weißer Hautfarbe diskriminiert und schlecht behandelt wurden (und das ist wirklich sehr nett ausgedruckt). Und - wie schon gesagt - wichtig und erstrebenswert ist auch, dass sowas nicht wieder passiert. Ich glaube jedoch, dass durch solche Kleinigkeiten völlig falsche Maßstäbe angesetzt werden und Unterschiede hervorgehoben werden, die völlig irrelevant sind.

Im eingangs genannten Beispiel ging es um den Film "Blood Diamond". Dort ist einem Afrikaner die Hand abgehackt worden, nachdem er einen Diamanten klauen wollte. Liegt in der Natur der Sache, dass in Afrika auch Afrikaner auf den Feldern arbeiten und eben auch einem Afrikaner die Hand abgehackt wird. (und diese Landsleute sind nun eher selten weiß). Ein Argument gegen diesen Film war, dass ein "Deutscher mit dunkler Hautfarbe" der Gruppe sich durch das Ansehen des Films eventuell verletzt fühlen könnte, da ja einem Schwarzen die Hand abgehackt werden würde. Es wäre ja auch möglich, dass der Junge Flüchtlingsefahrung gemacht habe. Gut. Zu letzterem Argument sage ich ja gar nichts, da müssen wir hier in der Psychiatrie tatsächlich drauf achten, ob ein Film von der Story her geeignet ist. Mit der Hautfarbe hat das jedoch rein überhaupt gar nichts zu tun.

Zufammenfassend: Richtig ist, dass man auf die Inhalte achten sollte, aber man sollte dann auch darauf achten, welche Kriterien und Merkmale man zur Beurteilung dann benutzt. Ansonsten läuft man Gefahr Merkmalsunterschiede zu "akzentuieren" die für die Sache irrelevant sind.

Mehr lesen...
Comments

Ist die Pharmakotherapie wirklich der goldene Weg?

Zu diesem Thema führt mich eine gestrige Diskussion mit einer Kollegin. Wie wir im Endeffekt dahin kamen, weiß ich heute schon nicht mehr, aber das ist ja auch weniger relevant.

pillen

Ihr Standpunkt war zusammengefasst: Wenn in klinischen Studien "erwiesen" wurde, dass ein Medikament oder eine Methode gegen Placebos getestet wurde und keine von den Placebos abweichende Wirkung eintrat, dann ist die Methode beziehungsweise das Medikament unwirksam.

Im genaueren ging es dabei hauptsächlich um Psychopharmaka wie Antidepressiva und alternative Heilmethoden wie Akupunktur.

Meinen Standpunkt werde ich jetzt im folgenden versuchen zu erläutern:

Wer sich auf Studien beruft ohne diese selbst gelesen zu haben, hat keine Ahnung. Das schließt mich im Übrigen mit ein. Zum einen können Studien an sich viel erzählen. In der Psychologie ist es sogar so, dass die allermeisten Hypothesen die aufgestellt und getestet werden sich in den Ergebnissen bestätigen. Damit will ich nicht sagen, dass die Testmethoden falsch sind, sondern dass Studien häufig Gefahr laufen in einer konfirmatorischen Informationssuche zu ersticken. Also das nur zur Hypothese passende Informationen gesucht werden. (an dieser Stelle wollte ich eigentlich ein passendes Diagramm einfügen, was ich vor ein paar Wochen fand, aber heute finde ich es nicht mehr, ich werde es nachreichen, sodenn ich es finde)

Das Problem ist, dass sich viele Leute auf Studien berufen. Aber die allermeisten haben nicht die Studie selbst gelesen, sondern eine Zusammenfassung. Schon wer die Studie liest, steht stets vor dem Frage: Wieviel Wahrheit und Nutzen steckt in der Information?
Es gehen ein paar Wissenschaftler her, stellen eine Hypothese auf und wollen diese testen. Soweit, so gut. Am Anfang einer solchen Studie wird auch beschrieben, warum sie auf diese Fragestellung kamen und was der bisherige Forschungsstand dazu sagte. Im weiteren Verlauf wird beschrieben welche Personen an der Studie teillgenommen haben, wie diese ausgewählt wurden, wie und was getestet wird, die Hypothesen werden ausformuliert und lauter solche Dinge. Hier lassen sich schon eventuelle Beschränkungen erahnen. Die Stichprobe der Teilnehmer ist eventuell begrenzt, weil es nur Männer waren oder hauptsächlich Personen über 60 Jahren, oder nur welche im Rollstuhl. Irgendwie sowas. Diese potentiellen Einschränkungen gilt es zu erkennen und ganz am Ende des Studienartikels nochmal aufzuführen. Weitere Probleme kann es auch bei der Dauer der Studie geben, oder bei der Auswahl der Befragungsinstrumente. Man kann einiges richtig machen bei Untersuchungen, aber viel mehr falsch.
Nach diesem Methodenteil, kommt die Auswertung und Interpretation. So. Und hier liegt der Hund (zumindest der größte Teil des Hundes) begraben. Es wird in keiner Studie jedes einzelne Ergebnis komplett durchdiskutiert. Es wird - basierend auf den Hypothesen die man testen will - eine Auswahl getroffen und diese wird dann interpretiert. Der ausgefuxte und wache Leser merkt jetzt schon: Aha, dann werden ja auch einige Dinge gar nicht besprochen in dem Text und mir fehlt eventuell Information..... JACKPOT!!!! Deswegen sagt man auch so im alltagschargon: "Traue keiner Studie die du nicht selbst gefälscht hast" Nun. Wirklich fälschen muss man die meisten Studien gar nicht, aber es kommt im Großen und Ganzen darauf an, wie ich die Ergebnisse präsentiere. (Die Politik macht das seit Jahren sehr erfolgreich so.....)

Das Problem der Studien kurz zusammengefasst: Der geneigte informierte Mensch liest (wenns gut läuft) also die Interpretation einer Studie, die von den Wissenschaftlern aber bereits auch schon interpretiert wurde. (Wenns schlecht läuft ist es die Interpretation der Interpretation, der Interpretation dessen was die Bildzeitung über eine andere Interpretation geschrieben hat, und dann glauben die Menschen, dass Milch die Ausgeburt der Hölle ist. Oder so ähnlich.)

Und um jetzt den Weg zurück zum Antidepressiva/ Akupunktur-Thema zu kommen: Viele, viele, viele und noch mehr Studien werden finanziert von unseren führenden Pharmakonzernen von nebenan. Der Verdacht liegt nahe, dass diese bestimmte Ergebnisse sehen wollen. Sie wollen also das Ergebnis sehen: "Antideperessiva XY hat im Vergleich zu Placebo eine Wirkung." Gleichzeitig wollen ist es ihnen aber auch sehr genehm wenn eine andere Studie herausfindet: "wenn ich Menschen Theaternadeln, statt echter Akupunkturnadeln auf die Haut piekse, hat das den gleichen Effekt"
Ich möchte hier nicht bestreiten, dass ein paar gute Gespräche hilfreicher sind, als andere Methoden, aber ein wenig mehr Skepsis gegenüber Studien die man nicht einmal selbst gelesen hat ist dann schon angebracht.

Ich kenne keine solche Studie, aber ich weiß dass Akupunktur nicht von heute auf morgen wirkt. Ich weiß, dass der Grundgedanke/ die Philosophie dahinter ist gestörte Energieflüsse im Körper wieder zu korrigieren. Und das kann seine Zeit dauern. Das dauert auch mal ein halbes bis ganzes Jahr. Ich kann mir gut vorstellen, dass es schon an diesem Punkt methodische Einschränkungen gab. Immerhin weiß ich, was ich in den nächsten Tagen tun werde. (Studien zum Thema raussuchen und lesen).

Zum Thema Antidepressiva: Ich glaube, dass die allermeisten Konsumenten solcher Mittel einen genauso großen Nutzen davon hätten, wenn sie ein Placebo und eine wirklich gute Therapie erhalten würden. Andererseits glaube ich auch (besser: ich bin voll davon überzeugt), dass kein einziger Patient von der alleinigen Gabe eines Psychopharmakas profitieren würde. Es braucht zur Genesung auch die passenden Umstände/ Umweltbedingungen und vor allem die richtige Therapie. (abgesehen von der medikamentösen, gibt es ja noch einiges andere an Therapiemöglichkeiten).

Meine Kollegin fragte mich dann schlussendlich, ob ich mir zutrauen würde Psychotiker zu therapieren ganz ohne Medikamente. Zunächst bejahte ich das. Heute habe ich ein wenig darüber nachgedacht und bejahe das eingeschränkt.

Wenn ich ausreichend Mittel dazu hätte würde ich einen Versuch starten, mit so wenigen medikamentösen Mitteln wie möglich auszukommen. Wer hochakut verängstigt ist, oder gar aggressiv, der würde dann auch medikamentöse Unterstützung erhalten. Aber hauptsächlich würde ich (in meiner kleinen Utopie) gerne versuchen diese Leute ganzheitlich zu behandeln. Also ausreichend Bewegung, Optimierung der Ernährung, raus aus der Reizüberflutung. Das sind jetzt drei Dinge die mir spontan einfallen. Und es gibt sicherlich noch mehr was man tun kann. Aber das ist eben nur meine kleine Utopie. Ich weiß auch nicht inwieweit das funktionieren würde, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass die Selbstheilungskräfte des Körpers so einiges schaffen können, wenn sie ein wenig Unterstützung kriegen.

Mehr lesen...
Comments

Sozialpsychologische Hilfestellung

IMG_0389

Es ist fast August, mir bleibt noch etwas mehr als ein Monat zur Wiederholung. Und zwar nur zur Wiederholung. Nach dem ich in diesem Semester gemütlich vor mich hingelümmelt bin, habe ich gerade vor ein paar Minuten die letzten Karteikarten geschrieben. Ich kann mich also an jetzt voll und ganz der Wiederholung und Klausurvorbereitung widmen. Probeklausuren habe ich noch keine an Land gezogen, das wird aber mein nächstes Projekt.

Wenn ich ordentlich lerne bekomme ich auch sicherlich eine gute Note, denn so kompliziert und umfangreiche war es ja nun wirklich nicht.

Meine Materialsammlung findet ihr hier. Sie ist im Prinzip komplett. Jedoch werde ich die Zusammenfassung zu 3409 nochmals überarbeiten, während ich mir die Vorlesungen antue. Zumindest ist das der Plan. Aber eine Vorabversion gibt es jetzt schon mal.

Mehr lesen...
Comments

Zoo-VIP.

Es ist immer von Vorteil diverse Beziehungen zu haben. Die kann man nämlich spielen lassen. Und dann werden einem Türen geöffnet, die den "Normalsterblichen" verborgen bleiben.

Und wir haben Vitamin B im Zoo. Genauer gesagt bei den Elefanten. Aber kennt man die Elefantenpflegerin, dann kennt man sie alle. Weil sich ja die Pfleger untereinander kennen und gern haben. Sie öffnen dann nämlich einander die Türen. Und dieses Elefanten-Vitamin führte uns am Dienstag bei Kaiserwetter durch den Zoo. Wir durften die Schildkröten streicheln, Elefanten füttern und Elefanten mit Wasser bespaßen. Wer das als Normalsterblicher erleben will, muss ausreichend tief in die Geldbörse greifen, dann geht das auch. Allerdings mit weniger Kaffee vermute ich.

Dieser Waschbär zeigt deutlich, was er gedenkt den Tag über so zu tun.
PICT0001


Oh stimmt! Ich vergaß, Erdmännchen fütterten wir auch. Im Hintergrund neidische Kinder.
PICT0008

und ausserdem: Erdmännchen essen Fleich. Meine Kollegen glaubten mir das nicht. Also hier ein Beweisfoto:
PICT0013

Guckguck!
PICT0020

PICT0048

PICT0052

Germany's next Top-Model:
PICT0053

Mehr lesen...
Comments

Flying Monkeys Sommerfest

Heute gewesen: Flying Monkeys Sommerfest.
Geplant: Workshop für Eltern/ Geschwister/ Freunde + anschliessendes Grillen
Grillen fiel wegen des Wetters leider aus, Spaß hatten wir trotzdem. Im Folgenden ein paar Fotos. Erfreut euch an uns :D

IMG_0292IMG_0295IMG_0297IMG_0299IMG_0303IMG_0305IMG_0310IMG_0316IMG_0330IMG_0331IMG_0334IMG_0335IMG_0336IMG_0345IMG_0350IMG_0351IMG_0352IMG_0353IMG_0354IMG_0361IMG_0364IMG_0365IMG_0366IMG_0367IMG_0368IMG_0371IMG_0373IMG_0374IMG_0375IMG_0377
2012-07-PARKOUR-002084Mehr lesen...
Comments

Lacon de Catalonia - Andreu Lacondeguy

Allein schon bei der ersten Rampe, die der Herr zur Beschleunigung für den Parcours hinunterfährt wird mir ja dezent schwindelig.
Was soll ich noch sagen... Rampensau.

Mehr lesen...
Comments

Die Ärzte

IMG_0276

Endlich war es soweit. Am Freitag. Die Karten hatte ich ja schon seit letztem Jahr irgendwann. November?! Naja. Eine ganze Weile jedenfalls lagen sie hier rum.
Immer in der Angst, sie würden verloren gehen, aber als es drauf ankam waren sie noch da. Die Tickets.

Der Plan war am Mittag zu viert loszufahren, vor dem Konzert noch schön was zu essen und einen schönen Abend zu haben. Dummerweise kam einer krank aus der Arbeit und konnte nicht mit. Wir versuchten also eine halbe Stunde vor Abfahrt noch einen spontanen Begleiter zu finden. Diejenigen die uns einfielen, die wir anriefen konnten nicht mit. Die Tage darauf meldeten sich schon ein paar andere und fragten ganz erstaunt warum wir sie denn nicht gefragt hätten, sie wären auf jeden Fall mitgekommen. In diesem Sinne: es tut mir wirkliche Leid, dass wir in diesen 30 Minuten nicht an euch dachten, aber das passiert.

Also für wir zu dritt mit vier Karten nach Stuttgart, standen dann noch ein wenig im Stau und kamen kurz vor sechs an. Eine knappe Stunde später waren wir dann auch unsere überflüssige Karte zum Normalpreis los geworden. Aber immer noch hungrig. Aber es wurde auch schon langsam Zeit reinzugehen. Zum Glück gabs drinnen wenigstens belegte Brötchen und noch wichtiger: Getränke. Wir standen zuvor nämlich ganz schick in der prallen Sonne rum. Netterweise verrechnete sich die Getränke+Brötchen-Dame zu unseren Gunsten um 10Euro. Herzlichsten Dank nochmals dafür =)

Das Konzert war wie erwartet super und auch sehr laut. Ein Indikator dafür, dass ich alt werde: Zum nächsten Konzert Stöpsel ich mir Oropax in beide Ohren. Der Tinitus am nächsten Tag war nicht so schick. Und ein Indikator dafür dass auch die beste Band der Welt alt wird: Kurz vor 24:00 war Schluss. Das Set bestand aus einem bunten Misch-MAsch aus neuen und alten Songs und was soll ich sagen: Es machte einfach Spaß!

Wenn nicht sich nicht gerade hinter einem ein aggressiver Moshpit formiert, der ohne jegliche Rücksicht einfach Leute am Rand reinzerrt und auf die Menschen an der gegenüberliegenden Seite schmeißt. Gegen Moshpit/ Pogokreis an sich ist ja nichts einzuwenden, wenn nur die Leute miteinbezogen werden, die auch mitmachen wollen. Das man da ab und zu mal angerempelt wird, wenn man am Rand steht (was interessanterweise immer der Fall zu sein scheint) liegt in der Natur der Sache, ist aber auch nicht weiter schlimm.

Um nicht mit negativen Erzählungen zu enden: Der Abend war super! Und ich bin ein lustiger Astronaut.

Mehr lesen...
Comments

Blutdruck

Ein ordentlicher Blutdruck innerhalb des Normwertbereiches ist wichtig.

Beim Erwachsenen ist der Idealblutdruck mit 120/80 angegeben. Plus/ Minus 10 ist im Rahmen. Konstant erhöhter Blutdruck (der obere Wert über 140) sollte kontrolliert werden, die Ursache sollte gefunden werden. In vielen Fällen ist die schnell gefunden: Übergewicht. Aber es ist ja nicht immer so einfach.

Ein konstant niedriger Blutdruck (unterer Wert unter 50) ist auch nicht unbedingt gut. Aber das alles sollte direkt mit dem Arzt geklärt werden, weil es ja immer viele verschiedene Ursachen gibt.

Deswegen ist es gut, dass jemand folgenden Spot dreht und ich jetzt einen Ohrwurm habe:



Mehr lesen...
Comments

M4 in progress

Es geht voran. Die Einführungs-Studienbriefe sind durchgeackert. Karteikarten dazu habe ich schon lange erstellt, und hab ich auch schon beinahe fertig gelernt.
Die eine Vertiefung mit insgesamt 12 Studien habe ich auch schon fertig beackert. Und davon gibt es ab jetzt eine Zusammenfassung hier im Blog unter "PsychologieStudium"-->Modul 4 (wo auch sonst)

Jetzt fehlt mir noch Vertiefung Teil 2 mit nochmals 10 Studien. Erholsamerweise geht es diesmal nicht um Hilfeverhalten und Gutmenschentum, sondern um Konlfikte und Aggressionen. Bis ich das fertig habe werden nochmals 3-4 Wochen vergehen, aber ich bin gut im Zeitplan denke ich. Was dann noch fehlt sind Karteikarten und Lernhilfen für die Studien. Aber zum Glück ist die Klausur erst im September.

Für diese Woche ist erstmal Studien-Pause eingelegt. Ich muss nämlich noch 10 Versuchspersonenstunden ableisten. Das klingt toller als es ist. Es geht nämlich im Groben darum 10h damit zuverbringen verschiedene Frageböden auszufüllen, wobei sich die Fragen auch ständig wiederholen. Ein wenig ätzend. Aber es muss gemacht werden. Ich möchte nämlich im kommenden Semester gerne mein Forschungspraktikum in Form von M6 hinter mich bringen. Und dafür muss ich Punkte sammeln. Also auch diese ultra-spannenden Versuchspersonenstunden. Aber 10 sollten diese Woche ja wohl noch drin sein oder?!

Also.... Hier geht's zu den Materialien....Mehr lesen...
Comments

Veganismus

Ich rutsche immer wieder in diese Diskussion hinein. Es liegt vermutlich daran dass ich meine Klappe einfache nicht halten kann.
581191_384205351621981_1134792477_n

Jedenfalls hier nochmal ganz offiziell meine Meinung: Veganismus ist eine Essstörung.
Wer am Tag so unermesslich viel Zeit damit verbringt über seine Ernährung nachzugrübeln und was er jetzt essen kann und was nicht, weil irgendwelche kleinen bösartigen tierischen Proteine darin enthalten sein könnten und sich diese defizitäre Ernährung dann auch noch auf das sozialeren auswirkt, der ist essgestört. (oder meinetwegen auch Zangsgestört, ich will da ja nicht so kleinlich sein)

Aktuell mischte ich mich bei Facebook wieder in ein solches Thema ein und dort erschien eine Antwort, die nicht einmal an mich gerichtet war, aber dennoch meine Verärgerung auf mich zog. Sinngemäß war die Aussage: "Alle die meinen Veganismus wäre eine Mangelernährung, haben keine Ahnung"

Um das mal kurz klar zu stellen: Ein solche Aussage birgt eine völlig trotzige Reaktion und entbehrt jeglicher Grundlage.

Eine weitere Aussage war dann: "Alle Vitamine und Nähstoffe die man sonst über Fleisch, Käse und andere aufnimmt, kann man sich auch über Pflanzen zuführen"

Und eine solche Aussage birgt absolutes Unwissen und Ahnungslosigkeit (soviel zum Thema: "Ihr habt ja alle keine Ahnung). Wenn man tierische Proteine und Fette über Pflanzen zu sich nehmen könnten, dann hätten Pflanzen vermutlich Augen und könnten sich fortbewegen.

Hier ist der gemeine Vegetarier im Vorteil: Er konsumiert in aller Regel Butter, Milch und Eier. Kein Problem für den Vegetarier.

Der Veganer hat nun ein Problem: Klar, Vitamine und Mineralstoffe sind zu Häuf in gutem Obst & Gemüse zu finden. Proteine kann man auch über Sojaprodukte zu sich nehmen. Die Frage ist nun: Wie kann man sich all diese wichtigen Vitamine und Mineralstoffe zu nutzen machen wenn sie dann im Körper sind. Denn dass ich sie oben reinfalle, heißt nicht, dass ich sie auch benutzen kann. Um sie benutzen zu können brauche ich Fette. Bis zu einem gewissen Maß geht das mit pflanzlichen Fetten. Aber der Körper findet das mühselig und kann nur einen geringen Prozentsatz der Vitamine und Mineralstoffe verstoffwechseln und verwertend, ehe die Vitamine am anderen Ende des Körpers in ihren Keramiktod purzeln.

Was ist das Ergebnis? Ich kenne einige Veganer und die sehen alle samt krank aus, sind müde, erschöpft, neigen zu Verletzungen an Sehnen, Bändern und Knochen. Sie nehmen zum Teil Nahrungsergänzungsmittel, wenn sie genug Geld dafür investieren können/möchten. Aber trotzdem sind sie allesamt blass und das Blutbild wäre vermutlich eine mittlere Katastrophe.

Aber es muss ja nicht so sein. Es gibt bestimmt einen (ganz geringen) Prozentsatz an Veganern, die ausreichend (also sehr viel) Zeit aufbringen für ihr Ernährungskonstrukt, sodass sie genügend Vitamine und sonstige Nährstoffe oben einfüllen und verwerten. Die allermeisten scheinen jedenfalls nicht genügend Zeit aufzubringen und machen sich so langsam kaputt und sehen durch ihre hervorstehenden Knochen auch nicht gerade gesund aus.

Nochmal eine Frage zum Thema, das Veganismus keine Mangelernährung sei: Wie nennt man es denn sonst, wenn sich ein Mensch keine tierischen Fette und Proteine zuführt?

Und dann bleibt da noch ein anderer Aspekt: Warum versuchen soviel Menschen verkrampft sich gegen evolutionär bedingte Gegebenheiten zu sträuben und ernähren sich so kompliziert? Also kompliziert für den Körper, denn der menschliche Körper ist ja evolutionär bedingt auf eine gewisse Optimalernährung eingestellt. Wie diese Optimalernährung aussieht? Ziemlich simpel: Alles von dem ich keine Bauchschmerzen kriege und weiterhin Gesichtsfarbe habe und genügend Kraft zu haben um meine Wasser-Six-Packs vom Aldi nach Hause zu tragen. Das heißt konkreter: Nüsse, Beeren, Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch

Mehr lesen...
Comments

Ungarn

* Gutes Essen (und günstig)
* Teurer Sprit
* viel grün
* viel warm
* Nette Leute
* guter Langos
* und auch schlechter Langos

P1000247

P1000253

P1000290

P1000252

P1000291

P1000334

P1000339

P1000348

P1000356

PICT0001_7

PICT0004

PICT0005_5

PICT0009_4

PICT0045

PICT0098

PICT0007_6

PICT0036_3Mehr lesen...
Comments

Diäten-Wahn

Eigentlich kommt das Wort "Diät" aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie "Lebensweise". Im englischsprachigen Raum - so sagte man mir und ich glaube es so - wird "diet" auch noch eher in diesem Sinne gesehen. Zwar schon beschränkt auf "Ernährungsweise", aber immerhin.

In Deutschland (und bestimmt auch anderswo) ist "Diät" offenbar gleichbedeutend mit:"Ich stelle seltsame Dinge mit meiner Ernährung an um dann abzunehmen.Und da ist schade. Denn eigentlich könnte das Wort "Diät" ein kurzes prägnantes Wort sein, das einfach ausdrückt, dass jemand sich in einer bestimmten Art und Weise ernährt, eine bestimmte Art und Weise verfolgt sein Leben zu gestalten.

Demzufolge spreche ich im Folgenden nicht von "Diäten-Wahn", sondern von "Abnehm-Wahn". Irgendwann die Tage, vielleicht auch letzte Woche, kam eine dieser
schlecht recherchierten Reportagen zum Thema Diäten. Dort gab es sogenannte Experten (eventuell sind das sogar wirklich Ärzte, aber die können einem via TV ja viel erzählen), die erklärten, dass der Mensch Kohlehydrate und Zucker brauche. Grundsätzlich nicht falsch, aber auch nicht wirklich richtig, wenn man nicht weiter ausführt, was damit gemeint ist. Gemeint ist nämlich, dass de Zucker aus dem Obst völlig ausreichend und auch sinnvoll ist, genauso eben wie die damit einhergehenden Kohlehydrate aus Obst und Gemüse. Die eigentlichen Kohlehydrate die jeder vor Augen hat, wenn es um dieses Thema geht sind Nudeln, Reis, Kartoffeln, Brot. Und davon braucht man nur ganz wenig. Ungefähr 150g pro Tag. Alles was drüber ist führt zur Gewichtszunahme. 150g Kohlehydrate sind nicht viel. Eine Scheibe Brot hat ca 40g.... Und wer wird schon von einer Scheibe Brot satt? Selbst eine Birne kommt schon mit 20g Kohlehydrate daher.

Weitergehend wurden innerhalb dieser Dokumentation arme Würstchen gefunden die sich dazu bereit erklärt haben populäre Diäten wie die "Kohlsuppendiät" auszuprobieren. Abgesehn, davon dass die  soziale Erwünschtheit eines Selbst während eben dieser Diät dank der Ausdünstungen drastisch sinkt, ist es einfach völlig sinnentleert, sich eine Woche lang von ein und dem selben Gericht zu ernähren. Wer ein paar Hirnzellen übrig hat und die kurz einschaltet um nachzudenken, dem wird das auch klar sein.

Dann gab es noch einen Beitrag zum Thema, wieviel Zeit zwischen den Mahlzeiten sein sollte. Ich war auch mal der Meinung, dass zwischen den Mahlzeiten 4 Stunden Zeit liegen sollte. Mittlerweile bin ich anderer Meinung. Ich glaube man sollte essen wenn man Hunger hat. Und dann richtig, solange bis man keinen Hunger mehr hat. Wer während einer Diät ständig hungern muss kriegt schlechte Laune und wird eher abbrechen.

Eine Diät ist genau dann sinnvoll, wenn sie das abdeckt, was die alten Griechen am ehesten damit meinten: 
- eine Lebensmittelgruppe zu verbieten ist schwachsinnig und führt zu negativen Gefühlen und langfristig zu einem Scheitern der Diät. Es sollte alles erlaubt sein. Die Menge machts. Für mich heißt das: 1-2 mal pro Woche Nudeln, Reis, Kartoffeln..... Ansonsten: Fleisch, Gemüse, Obst, Joghurts, Hüttenkäse, Quark, auch Süßigkeiten oder Bier ist dabei. ziel ist es über den Tag verteilt nicht mehr als 150g Kohlehydrate aufzunehmen
- Essen, wenn der Hunger kommt.Und dann richtig
- Bewegung. Jede Form der Bewegung. Egal was. Alles ist besser als Couching. Mir wurde mittlerweile erklärt, dass Bewegung auf der Arbeit nicht  zählen würde. Zählen würde, nur wenn man bewusst raus geht um Sport zu machen. Ich habe das früher schon nicht verstanden und verstehe es heute noch weniger. Je mehr Bewegung desto besser. In jedem Bürojob lässt sich Bewegung einbringen. Und wenn es nur häufigere Pipi-Pausen sind. Egal. (Zum einkaufen laufen und mit dem ad zur Arbeit fahren zählt übrigens auch)
- Sport: Das ist, wenn man bewusst raus geht um sich zu bewegen. 2-3 mal pro Woche sollten schon drin sein. Für mich heißt das: 1xpro Woche sprinten nach dem Tabata-Protokoll und 2xKraftraining und /oder Parkour
- Freizeit: Zeug machen, rumhängen, spielen, Fernsehen, lernen, lesen. Wasauchimmer. Einfach genießen. Eine Auszeit schaffen, ganz ohne Stress. Die Küche sieht zum kotzen aus und das Bad müsste auch mal geputzt werden? Ganz egal, ich setz mich auf die Terrasse, da sehe ich das nicht!

Im Endeffekt könnte das alles so einfach sein. Die Leute geben jährlich Unsummen von Geld aus, für andere Leute, die ihnen für Geld erzählen, was sie eigentlich eh schon wissen. Gerade in Zeiten des Internets gibt es soviele kostenlose Informationen. Man müsste sie sich nur holen. 

Alles was man braucht ist die Überwindung und den Mut anzufangen und einen guten Zeitplan. Denn bei Freunden kommt man häufig nicht umhin Kohhlehydrate zu futtern. Aber das lässt sich ja einplanen. Und ab und zu sind die auch gar nicht böse.

Kostenlose sinnvolle Informationen, die man sich nur holen muss gibts zum Beispiel hier: 
http://www.marksdailyapple.com/
oder hier: 
http://www.urgeschmack.de/

Wer lieber Geld ausgeben möchte ist hier gar nicht so verkehrt: 
http://www.strunz.com/
oder da: 
http://www.weightwatchers.de/index.aspx

Was man nicht braucht sind die Ernährungsrichtlinien der
DGE. Die sind nämlich gar nicht so sinnvoll, wie sie vorgeben zu sein. Ich ernährte mich vor ein paar Jahren nach eben diesen Richtlinien und erreichte innerhalb kurzer Zeit einen Gewichtszuwachs. Um das mal positiv auszudrücken.

Mehr lesen...
Comments

Osterspaziergang

PICT0001_5

PICT0013_2

PICT0015_2

PICT0026_2

PICT0027_2

PICT0030_2

PICT0039

PICT0044

PICT0055

PICT0048

PICT0058

PICT0057

PICT0073

PICT0079

PICT0080

PICT0083Mehr lesen...
Comments

Tanzverbot

Im Radio läuft heute die Diskussion: Pro oder Contra Tanzverbot.

Meine Meinung ist ganz klar gegen ein Tanzverbot aus folgenden Gründen:
- es ist mein Wochenende
- Staat und Kirche sollten getrennt sein
- ich find die Kirche und ihre Machenschaften sowieso völlig daneben, und wäre schon längst ausgetreten, wenn ich nicht zu faul wäre mir die Zeit zu nehmen um zum Bürgeramt zu laufen.



tanzverbot_1332080922

Im Radio sind dann Beiträge von fleißigen Hörern zu hören, die mitteilen, dass der Mensch an sich ja schon so stressige Berufe haben und man doch einfach mal innehalten sollte. Dem setze ich entgegen: Entschuldige mal?! Wer bist du denn, darüber zu entscheiden, was anderen gut tut und was nicht? So eine Aussage kann nur jemand treffen, der Montag - Freitag arbeitet und jedes Wochenende frei hat.
Menschen die im Schichtdienst mit Wochenendbeteiligung arbeiten haben oft nur an wenigen Wochenenden Zeit weg zu gehen und zu tanzen. Gut manche mögen das nicht und schieben lieber ne ruhige Kugel. Das ist okay so, aber das ist ein anderes Thema.
Ich habe jetzt mal wieder ein Wochenende frei. Es ist Ostern. Ich würde gerne feiern gehen. Aber es geht nicht. Innehalten kann ich an meinen anderen freien Tagen unter der Woche. Was soll das überhaupt sein?! Innehalten? Den Fokus auf die eigenen Bedürfnisse lenken und ausruhen?!

Sorry, wer das nicht im Alltag einbauen kann ist selbst Schuld und tut mir auch nicht leid. Ich brauche dafür keine kirchliche Verordnung.

(und der Vollständigkeit halber: natürlich freue ich mich über kirchliche Feiertage. Aber wenn die der Konsequenz halber abgeschafft werden würden, dann wäre auch das in Ordnung. Eben weil ich nicht hinter der Kirche stehe.)

Mehr lesen...
Comments

Parkour is....

Parkouris

Wenn es in Gesprächen darum geht ob man denn Sport treibe und wenn ja welchen, blicke ich häufig in große Augen und darf mir dann immer wieder den selben Satz anhören: "Krass, sowas machst du?! Das sind doch die, die immer auf Häusern rumwürfen"

Ja ... Nein. So ist das nicht. Aller Anfang ist schwer und so auch beim Parkour. Das meiste finden auf dem Boden statt und von Zeit zu Zeit auch mal einen Meter über dem Boden. Alles was weiter in die Höhe geht sollte erst auf einem sehr viel weiteren Level und zu einem späteren Zeitpunkt trainiert werden. Also nach 1-2 Jahren Grundlagentraining. Eher 2 Jahre.
Sicherlich sieht man in den einschlägigen Parkour/ Freerunning videos häufig Jungs die von einem Dach zum anderen springen. Dabei wird häufig vergessen, dass diese Jungs meist schon seit 5 Jahren und länger trainieren und das auch nicht jeden Tag tun. Denn auch in Fünf Jahren findet der größte Teil noch immer auf dem Boden statt. Da bin ich mir ziemlich sicher.

Folge-Fragen bestehen dann häufig aus dem Inhalt, ob man sich dabei denn nicht oft verletze. Gerade gestern las ich in einer Zeitschrift, dass die Verletzungsrate bei Mannschaftsportarten wie Fussball, Handball, Volleyball mit Abstand am höchsten ist. Und warum? Weil da mehr oder minder unberechenbare andere Menschen mit von der Partie sind. Parkour ist ein Einzelsport. Klar kann man in der Gruppe trainieren, aber im Endeffekt geht es um dich, deinen Körper, das Objekt und um deinen Geist. Mehr nicht.

Diejenigen Traceure (Parkourläufer) die ich persönlich kenne haben als schlimmste Verletzung mal Schürfwunden oder Prellungen. Selten auch mal ne Gelenksüberlastung. (Die habe ich übrigens auch, aber wohl eher vom Tischkickern)

Manchmal werde ich auch gefragt ob ich denn auch Saltos und solche Dinge machen könne. Um das mal zu klären: Nein kann ich nicht. Ist auch irgendwie uninteressant für mich. Verletzungsrisiko zu hoch. Wobei ich es in einer Halle mit ganz dicken Matten unten drunter sicherlich mal ausprobieren würde.
"Saltos und solche Dinge" sind nicht Bestandteil von Parkour. In Parkour geht es im Prinzip darum mit den eigenen zur Verfügung stehenden Mitteln und Ressourcen möglichst schnell zu entfliehen. Wie ich an anderer Stelle schon anmerkte geht es auch um Effizienz und Schnelligkeit. Der Fluchtgedanke eben. Wer würde schon versuchen langsam und mit Umwegen zu fliehen, wenn er um sein Leben rennen müsste.

Anders verhält es sich in der Sportart "Freerunning". Im Freerunning sind auch die Bewegungselemente von Parkour enthalten, hier geht es aber weniger um Effizienz und Schnelligkeit. Es geht hier vielmehr um die Freiheit der Bewegung. Es geht darum, dass sich jeder Freerunner individuell in seinen Bewegungen ausdrückt. Also auch mit "Saltos und solchen Dingen".

Was mich immer wieder stört ist der Vermischung der beiden Begrifflichkeiten. In den allermeisten Fällen werden sie von Freerunnern vermischt, die eine Notwendigkeit der Trennung nicht sehen. Eventuell gibt es auch keine Notwendigkeit, aber auf der Anderen Seite werden die Begriffe Fussball und Handball auch nicht synonym verwandt.

Man sollte den Unterschied schon kennen, wissen und respektieren wenn man eine der beiden Sportarten betreibt. Alles andere schafft nur Verwirrung für diejenigen die damit kaum etwas am Hut haben, oder neu anfangen.

Mehr lesen...
Comments

Trial-Bikin Deluxe

poctrial

Ich mag Danny MacAskill sowieso, seine videos passen  zu meinem gestrigen Beitrag über Grenzen. Das was Parkourläufer tun scheint für einige schon undenkbar, aber das was der Herr MacAskill da treibt muss unmenschlich sein. Er schafft das ganze nämlich auf dem Fahrrad.

Hier kommt ein besonders tolles video mit ihm und Daniel Dhers und Martin Söderström. Das Video ist was besonderes, bringt eine gute Atmosphäre rüber und ist... einfach geil. Aber seht selbst.
Und ausserdem mit von der Partie: Eines meiner Lieblingslieder Awolnation mit Sail

Mehr lesen...
Comments

Bis an die Grenzen gehen

Es gibt Leute, die sagen, dass dieses "Grenzen austesten" mit der Pubertät abgeschlossen sein sollte.
Es gibt Leute, die sagen, es sei ungesund bis an seine Grenzen zu gehen.

Ich sehe das nicht so. Ich sehe Grenzen als etwas immens wichtiges an. Grenzen müssen erkannt werden. Grenzen müssen ausgelotet, müssen ausgetestet werden. Nur so sind wir in der Lage unseren eigentlichen Handlungsspielraum zu erkennen.

Und ja, zu diesem "Grenzen ausloten" gehört auch dazu, dass man die Grenzen ab und an überschreitet.

Ich rede nicht davon, dass man ständig Grenzüberschreitungen begehen sollte. Das man sich ständig bis aufs äußerste belasten soll. Aber zwischendurch sollte man sich schon mal die eigenen Möglichkeiten bewusst werden.

Und hier kann Parkour helfen. Oder auch jeder andere Sport. Aber Le Parkour in ganz besonderem Maße. Professionelle Traceure/ Parkourläufer, die seit vielen Jahren trainieren zeigen uns was der menschliche Körper zu leisten im Stande wäre. Sicherlich ist das nicht 1:1 auf jeden übertragbar. Auch nicht auf mich. Jeder hat seine eigenen Grenzen.

Ich habe es gerade in der vergangenen Woche erlebt. Wir alle kennen diese Fahrradständer. Stangen in einem Meter Höhe und mit knapp einem Meter Abstand. Die Distanz von einer Stange zu nächsten zu springen dürfte für kaum jemanden ein Problem darstellen. Die Distanz von Stange zu Stange zu springen, schaffen dagegen eher wenige. Und noch weniger wenn der Abstand der Stangen sich erhöht.
Nun denn. Jedenfalls trainiere ich seit einem halben Jahr. Anfangs balancierte ich nur auf diesen Stangen, lief von einer zur nächsten Stange. Beidbeinig von einer zur anderen zu springen traute ich mich nicht. Das war eine Grenze für mich. Bis letzte Woche.

Ich habe meinen Aktionsradius & Handlungsspielraum im wahrsten Sinne des Wortes erweitert. Ich weiß aber auch wo meine Grenzen sind. Ich würde sicherlich nicht auf die Idee kommen und nun eine Distanz von 2 Metern von einer Stange zur nächsten Springen. Auf dem Boden schaffe ich das möglicherweise. Aber sicherlich nicht in einem Meter Höhe. Oder gar 50cm.

Darum geht es. Bis an die Grenzen gehen. Erfahren wo die eigenen Grenzen liegen. Das man dabei ab und an die Grenzen überschreitet ist eher ungünstig, kann aber vorkommen. Je nachdem welche Grenze man austesten will, sollte man sich Hilfe dazu holen.

Das lässt sich nun natürlich auch auf den nicht-sportlichen Alltag übertragen, aber da sei nun die Kreativität von jedem Einzelnen gefragt.

Es gibt allerdings auch Leute, die bewegen sich ständig an der Grenze. Das intim Übrigen weniger gesund. Ein Körper kann unter ständiger Maximalbelastung eine zeitlang arbeiten, aber er wird unter der Last und Anspannung zusammenbrechen.

Lieber bei moderater Anstrengung bleiben und ab und zu unter Höchstspannung an die Grenzen gehen.

Und irgendwie fühlt sich das gerade an, wie eine Predigt zum Thema "starker Geist, starker Körper".... Das war so nicht beabsichtigt.

Mehr lesen...
Comments

Ein Sonntag im Eis

P1000091

P1000079

P1000068

P1000073

P1000076

P1000081

P1000085

P1000086

P1000090

P1000093

P1000099

P1000100

P1000110

P1000111

Mehr lesen...
Comments

Le Parkour

le_parkour

Le Parkour also. Wieder. Wer mich kennt, weiß dass ich schon vor ein paar Jahren (2004 vielleicht) mit Parkour anfing. Also viel mehr fing ich damit an über Mauern zu springen und an Geländern zu hangeln. Ich trainierte nicht wirklich, dachte das müsste alles irgendwie von alleine kommen wenn ich einmal die Woche rausgehe. Wir hatten viel Spaß und haben viel Blödsinn gemacht. Die anderen beiden mit denen ich öfter trainierte, die waren aber nie wirklich bei der Sache. Aber ich eigentlich auch nicht. Und so kam es wie es kommen musste: Nach drei Jahren fühlte ich mich so kompetent wie am Anfang, ich hatte nie an meiner Kraft gearbeitet und kam nicht weiter. Das war deprimierend. Zudem arbeitete ich mittlweile im Schichtdienst und was soll ich sagen!? Bei der Setzung der Prioritäten kam Parkour zu kurz.

Ich war nicht untätig die kommenden 3 Jahre, probierte mich an anderen Sportarten. Aber das mit dem Mannschaftsport ist einfach nichts für mich.

Letztes Jahr änderte sich bei mir etwas. Im Denken. Ich denke die Statistik war schuld. Das Statistik-Semester zeigt mir, dass ich nicht abhängig von der Berwetung anderer bin. Das ich nicht von dem abhängig sein muss, was andere denken. Merkte dass auch ich über Selbstwirksamkeit verfüge. Wenn ich Statistik derart gut hinter mich bringe, dann schaffe ich alles.

Ich wollte also ohnehin wieder Sport machen. Warum dann nicht etwas, worin ich schon Erfahrungen gesammelt hatte? Aber diesmal gehe ich es anders an. Die äußeren Umstände sind auch etwas andere.
Also hüpfe ich jetzt nicht nur halbwegs ziellos über Mauern und kleine Hindernisse, sonder gehe das ganze strukturierter an. Effizienter.


effizienz

Effizienz ist ohnehin ein großes Thema bei Parkour. In den Medien wird Parkour häufig als waghalsiger Extremsport dargestellt. Stimmt aber nicht. Parkour ist eben nicht der waghalsige Sprung in luftiger Höhe. Parkour ist nicht nur ein Sport. Parkour ist mehr. Parkour ist auch den effizienten Weg von A nach B zu finden. Aber das führt jetzt zu weit.

Ich bin jedenfalls wieder mal mehr und mal weniger kräftig am trainieren, je nachdem wie das Job, Studium, und Sozialleben zu lässt. Aber diesmal nicht nur Gehüpfe, Sondern auch mal eine Weile an genau einem Hindernis bleiben und denselben Sprung immer wieder machen. In dem Streben Sicherheit zu kriegen und zu Perfektionieren.

Parkour in Heidelberg gibt's hier: Bei den Flying Monkeys

Mehr lesen...
Comments

Lernen - effizient und zeitsparend.

Kürzlich fragte mich jemand wie man am Besten lernt. Man sagte mir im selben Gespräch auch, dass angeraten worden sei, sich nicht zu lange mit Zusammenfassungen aufzuhalten.

Anderer Tage erklärte man mir, dass Karteikarten altmodisch und umständlich sein.

Man trug mir auch zu, dass Mindmaps gut wären für die Übersichtlichkeit.

Es gibt so einiges was man mir zum Thema lernen schon erzählte. Ich hatte zu Beginn meiner Ausbildung umfassenden Lehrstoff dazu. Das Fach nannte sich "Lernen lernen" und ich fand es völlig bescheuert. Es wurden verschiedene Lerntechniken vorgestellt. Okay. diese Techniken haben sicherlich alle ihre Berechtigung. Ich habe sicherlich auch nicht zu schätzen gewusst was mir da erzählt wurde. Aber gebracht hat es mir nichts. Ausser regelmäßige Auseinandersetzungen mit der Dozentin/ Lehrkraft.

Randbemerkung: Da man sich im Leben immer zweimal seiht, traf ich eben diese Dozentin auch wieder. Als Klausuraufsicht für Statistik...

Zurück zum Thema: Was ich schon immer richtig richtig gut kann ist procrastinieren.

Randbemerkung 2: Ich denke ich werde dieser Tage auch mal einen Artikel zu diesem Thema schreiben...

Aber wie man lernt wusste ich nicht. Mir wurde in der Schule häufig beigebracht wie man das richtig macht. Ich probierte es aus und scheiterte. Ich musste scheitern. Denn man erklärte mir immer nur wie
man richtig lernt. Aber niemand erklärte mir wie ich richtig lerne.


Und so wusste ich es nicht. Ich lernte es im ersten Semster. Ich lernte folgendes:

Mindmaps: Für mich unsinnig. Zu unübersichtlich. Zu viele Reize und zu vieles was mich ablenken kann. Ich kann mich nicht auf Mindmaps konzentrieren. Wenn ich etwas für mich strukturieren will, dann kann ich mit Mindmaps ganz gut arbeiten. Aber nur um von dort ausgehend weiter zuarbeiten. Sonst: verlorene Zeit


Loci-Methode: Die Methode, falls Papier und Stift fehlen und man Einkaufen gehen muss. Man denkt sich einen bekannten (real existierenden) Weg und positioniert den Einkauf darin auf irgendeine kreative Art und Weise. Ich probierte es aus, und hatte dann nur ein halbes Abendessen, weil die andere hälfte im Supermarkt blieb. Ich habs nicht drauf.

Zusammenfassungen: Sehr gut. Bringt mir viel. Warum? Ich muss mich mit dem Stoff auseinandersetzen ihn umformulieren und auf das Wesentlich kürzen. Zusammenfassungen sind aber nichts für Leute die Volltexte schreiben. Sie sind auch nichts für Gemüter die sich davor scheuen Dinge zu streichen (weil sie redundant, wiederholend und wiederkehrend sind).


Karteikarten: Das Mittel der Wahl in der Klausurvorbereitung. So wie zur Zeit. Ich sitze hier und schreibe Karteikarten. Vorne das was es zu wissen gilt und hinten die Erklärung dazu. Naja so ähnlich. Hinten drauf muss es wieder kurz gefasst sein. Für mich. Wegen der Reizüberflutung. Habe mir sogar gestern einen Karteikasten gebastelt. Nun ist das Problem an der Sache: Es kostet Geld. Karteikarten sind teuer. Einfaches Kopierpapier zerschnibbeln behagt mir nicht, weil ich danach allenfalls einen Fresszettel in der Hand halte aber nichts womit ich lernen kann.
Okay. Ich kann das umgehen indem ich die Karteikarten in ein Computerprogramm eingebe. Ich war letztes Jahr schon auf der Suche und fand lediglich Dinge die nur vom PC aus bedient werden könne und/oder für die Internetzugang bei Bearbeitung zwingend war.
Was mir bisher fehlte war eine mobile Lösung die ich in der Hand halten konnte. Das wurde geändert. Ich fand gestern (beim procrastinieren) eine Super-App.
Card2brain. Kostenlos. Einfache Eingabe am PC. Kostenlos die App aufs Handy runterladen und Karteikarten durchgehen. Lernkonzept klassisch nach dem Karteikastensystem. Andere können Problemlos auf meine Karten zugreifen.


Also hier bitte: Der erste Versuch zur
Biologischen Psychologie


Randbemerkung 3: Die Anleitung zum Karteikasten folgt

Was sagt uns das: Jeder hat sein eigenes System. Und jeder sollte auf dem Weg seiner Sucher nach dem bestmöglichen System alles Mögliche was sich bietet ausprobieren. Ich hab meine Lernart gefunden. Ich habe gelernt zu lernen. Und jetzt lerne ich mehr oder weniger fleißig. Und oh welch Überraschung! Es ist Arbeit. (das ist auch so ein Einwand der ab und an kommt: Das sei alles so aufwändig....)

Mehr lesen...
Comments