2013

Yukon: Keno Hill

Keno Hill ist der Berg auf dem die Stadt Keno zu finden ist. Je nach wirtschaftlicher Lage und ob es sich gerade lohnt, wird hier Silber abgebaut. In den letzten Jahren lohnt es sich wohl eher nicht. Keno ist ein kleines Dorf, ausgestattet mit einer first und einer second avenue. Immerhin. Es gibt eine nette Bar mit wirklich hervorragender Pizza und ein Museum dessen Besuch wir uns dann doch gespart haben. Stattdessen sind wir liebe noch 11km weiter den Berg hinaufgefahren. Geplant war eigentlich eine kleine Wanderung. Auf gesundheitlichen Engpässen war das aber nicht möglich. Nuntja. Von der Straße gibt es kein Bild. Aber man kann sich das wie einen der Feldwege auf dem großes Gerät unterwegs ist und dessen Schlaglöcher niemals nie mit irgendwas gestopft werden. Die Straße war genau so. Nur schlimmer. Mit 10-15km/h hoppelten wir also auf den Berg, ohne jegliche Wendemöglichkeit. Die gab es erst oben am Ende der "Strasse". Zusammen mit einem tollen Ausblick und ganz entspannten Murmeltieren die in der Sonne badeten.

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Klinische Psychologie

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Wenn man an der Fernuni Hagen Psychologie studiert merkt man sehr schnell, dass etwas fehlt, was bei den allermeisten Präsenzstudiengängen in Psychologie ein nahezu unverzichtbares Fach darstellt. Gut. Einige Studierenden benötigen dieses Fach nicht, weil sie andere Pläne haben. Aber schätzungsweise die Hälfte aller Studierenden in Psychologie ist in der Fernuni eingeschrieben, da sie den Numerus Clausus nicht erreichen konnten, oder aber ortsgebunden sind, aber eigentlich hätten sie das Fach doch gerne. Unabhängig davon, wird einem der Zugang zu einem Masterstudium durch dieses fehlende Fach mitunter erschwert.

Es geht natürlich um die klinische Psychologie. Einige Hagener Studenten suchten sich in der Vergangenheit Kurse ausländischer Fernunis (vor allem Schweiz, Niederlande und Finnland). Das ist ja schonmal gar kein schlechter Anfang, wenn man unbedingt die klinische Psychologie haben möchte.

Lange bin ich ja der Annahme anheim gefallen, dass man die Klinische Psychologie vielleicht deshalb nicht in Hagen anbieten würde, da man das so schwer über die Ferne vermitteln könnte. Mittlerweile weiß ich es besser.

In Bayern gibt es das Angebot der virtuellen Universität. Studenten die an einer Bayrischen Universität eingeschrieben sind, könne dort virtuell & kostenfrei Kurse belegen und dann an ihrer Uni die Prüfung ablegen. Für alle anderen Menschen sind diese Kurse allerdings auch zugänglich. Dann kosten sie allerdings 35 Euro pro Semesterwochenstunde.

Die virtuelle Hochschule Bayern bietet die verschiedensten Kurse an, unter anderem auch einige Kurse zur Klinischen Psychologie/ Psychiatrie/ Psychotherapie. Neben meinen ambitionierten Bachelorstudiums-Plänen gesellt sich als also auch der Plan noch einige Kurse in klinischer Psychologie zu belegen, in der Hoffnung bei der Masterbewerbung ein paar Bonuspunkte damit sammeln zu können. Wirklich angerechnet werden mir diese Kurse nämlich nicht.

Von nix kommt nix.

—> Zusammenfassungen.

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Hypothesenagglutinierung

Weil das Wort so schön ist, steht es heute hier. Hypothesenagglutinierung

Auszüge aus der Literatur:

"Eine sehr elaborierte Form der Rekonstruktion der diagnostischen Urteilsbildung in Form konfigurationaler Modell" [...] " Es handelt sich um Verfahren der schrittweisen Rekonstruktion diagnostischer Entscheidungen in Form logisch miteinander verknüpfter ('agglutinierter') Hypothesen (...), die zu einer Diagnose führen. Ziel ist es dabei, die häufig nur impliziten Entscheidungsregeln von Diagnostiker im Rahmen eines Wechselspiels zwischen Befragung, Begründung, vorläufiger Regelformulierung und deren anschließender Modifikation explizit zu machen."

Ahja. Sonst noch jemand weitere Fragezeichen im Gesicht? Was haben wir denn da...:

- sehr elaborierte Form der Rekonstruktion der diagnostischen Urteilsbildung : Eine Methode um herauszufinden, wie eine Diagnose (Depression zum Beispiel) zu Stande gekommen ist.
- Verfahren der schrittweisen Rekonstruktion: Eins nach dem anderen halt. In kleinen Schritten geht man den diagnostischen Prozess durch um herauszufinden wie die Diagnose zu stande kam.
- in Form logisch miteinander verknüpfter ('agglutinierter') Hypothesen: Im Grunde nur einfache Wenn-Dann-Regeln. Wenn Patient häufig weint, ist er traurig. Wenn er immer traurig ist, dann hat er eine Depression (wobei das jetzt doch sehr stark vereinfacht ist)
- die häufig nur impliziten Entscheidungsregeln von Diagnostiker: Der Diagnostiker (also im Fall der Depression jetzt mal ein Psychologe) urteilt nicht nur auf Grund objektiver und für jeden nachvollziehbaren Regeln, sondern häufig aus einer Art Gefühl heraus, dass eine Diagnose jetzt zutrifft. Mütter zum Beispiel beruhigen ihr Baby mit Hilfe solcher impliziten Regeln, die ihnen selbst häufig nicht bewusst sind.
- anschließender Modifikation explizit zu machen: Die endgültige Diagnose steht fest. Und die (vormals impliziten) Regeln wurden herausgefunden und offen gelegt, sodass sie nachvollziehbar sind.

Man könnte auch einfach sagen, dass die Hypothesenagglutinierung eine Vorgehensweise ist, um diverse Annahmen über eine Sache zusammenzufassen. Könnte man. Muss man aber nicht.Mehr lesen...
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Die ehemalige Hausverwaltung....

....ist ein lustiger Verein. Nicht.


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Wir sind im März umgezogen. Zuvor war etwas kaputt gegangen und wir waren schlau genug uns von der Hausverwaltung über den Tisch ziehen zu lassen. Wir versuchten es zu diesem Zeitpunkt mit einem freundlichen Emailverkehr.
Irgendwann bequemte sich die ehemalige Hausverwaltung dazu eine Kautionsabrechnung zu schicken. Wir waren erstaunt. Die von der Hausverwaltung engagierten Handwerker benötigten zu zweit 2,5h um einen Spiegel an der Wand zu befestigen. Der übrigens auch bei unserem Einzug dort nicht befestigt war, was - zu unserem Glück - schriftlich festgehalten wurde. In diesem Punkt müssten sie die Kosten also selbst tragen. Und vielleicht mal mit den Handwerkern reden die scheinbar in punkto Spiegelmontage ziemlich kompetent zu sein scheinen. Benötigt wurden dafür im übrigen vier Spielgehalterungen, sowie vier Dübel und vier Schrauben. Darüber hinaus auch noch 200g Pattex. Ich kann das schon verstehen mit dem Stark-Kleber. Man will ja schließlich nicht, dass der Spiegel eines Tages runterfällt.

Weiter ging es dann über den Mieterverein und letzten Endes läuft es ganz offiziell per Mahnbescheid über den Anwalt, da sich die ehemalige Hausverwaltung ja nicht im Stande sah mit uns zu korrespondieren. Und siehe da: Auf den Mahnbescheid hin folgt die prompte Reaktion: Die Nebenkostenabrechnung trudelt ein. Und der Anwalt der Hausverwaltung teilt mit, dass man die Kaution bereits im August überwiesen habe, aber leider sei es "unbemerkt" geblieben, dass die Summe noch am selben Tag wieder rückgebucht wurde, da das Konto nicht mehr existent sei. Der Hausverwaltung ist wohl unbemerkt geblieben, dass wir sie per Email, Telefon und Snail-Mail (Briefpost) auf eine neue Kontonummer aufmerksam gemacht haben. Achja. Wie denn auch. Der vorangegangene Schriftverkehr läge der ehemaligen Hausverwaltung ja nicht vor. Verdammt. Wir sollen doch nun bitte so freundlich sein, und die Kosten für unseren Anwalt selbst tragen und die reduzierte Kaution annehmen.

Ach herrje.... Was machen wir da nur? Sie haben unseren Schriftverkehr ja nicht vorliegen... Blöd......

Oh. Warte. Das ist ja gar nicht unser Problem. Irgendwo werden sie den vorangegangenen Schriftverkehr sicherlich noch auftreiben, wenn wir ihnen die Kopie ihrer Eingangsbestätigung auf unsere Post schicken. (Die übrigens auf April datiert ist...)

Ihr hört mich sicherlich laut lachen jetzt. Ich freu mich auf diesen Rechtsstreit. Wirklich!

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Beziehungsratgeber

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Fotoquelle: http://www.flickr.com/photos/polarity/

Die meisten meiner Freunde wenden sich nicht an mich, wenn sie Fragen bezüglich ihres Beziehungsstatus zu einer weiteren oder mehreren weiteren Personen haben. Das mag seine Gründe haben, die dem Einzelnen möglicherweise gar nicht mal so bewusst sind. Mein ganz persönliches Erklärungsmodell: Es hat einen guten Grund, dass man mich nicht fragt.

In solchen Dingen geht es häufig darum, dass der Gegenüber seelisch-moralischen Beistand sucht und eher weniger auf der Suche nach gewinnbringenden Ratschlägen ist. Die Betütelungsvariante ist eher weniger mein Verhaltensmodell. Ich kann mich daneben setzen und mir das ganze anhören. Ja, im zuhören bin ich ganz gut. Wenn es dann aber um diese liebevoll-aufmunternden Gespräche geht, dann bin ich darin nicht so gut. Deshalb kommen nicht so viele Leute mit ihrem Liebeskummer zu mir. Und das ist auch gut so. Denn sonst käme ich ja immer wieder in die Verlegenheit zu bemerken, das ich da ein Defizit habe. Und wer merkt sowas schon gerne?

Was ich im Gegenzug - glaube ich - ganz gut kann ist: Ehrlichkeit. Wenn es wirklich gewünscht ist (was meiner Erfahrung nach eher selten der Fall ist, in der sozialen zwischenmenschlichen Kommunikation), dann gebe ich gerne meine ehrliche und ganz persönliche Einschätzung zum Thema. Oft ist das dann so, dass solche "Ratschläge" nicht wirklich erwünscht sind, da sie zumeist den Gegenüber dazu auffordern, exakt das Gegenteil von dem zu tun was sie bisher getan haben, bzw. was der derzeitige Handlungsimpuls will.

Und weil das anstrengend ist, fragt man mich selten in solchen Dingen. Möglicherweise wirke ich auch einfach nicht sonderlich kompetent auf dem Feld der Beziehungsratgeber. Mein Erklärungsmodell gefällt mir hier allerdings deutlich besser.

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Petit DaVe - Dinner in the Dark

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Es kann ziemlich spannend sein, ein sehr gutes 5-Gänge-Menü zu genießen, ohne das man auch nur den leisesten Hauch davon hat, wie es denn wohl aussehen mag. Wir durften das am Mittwoch erleben. Zusammen mit 14 anderen Gästen. Zuvor konnte man auswählen, ob man denn das Fisch, Fleisch oder vegetarische Menü haben möchte, oder sich ganz und gar überraschen lassen will. Ich bin eher weniger für Überraschung (und noch viel weniger für Fisch oder vegetarisches Essen...) und wählte Fleisch. Ohne zu wissen, wie genau das Menü denn aussehen würde.

Zu Beginn der Veranstaltung waren alle recht ruhig und unterhielten sich sehr leise. Die Anderen Leute beim Gespräch zu belauschen war also kaum möglich. Irgendwie war es am Anfang auch ein wenig gruselig, aber nach dem "Gruß aus der Küche" legte sich das recht schnell. Der "Gruß" war zum Einsteig ziemlich simpel mit den Fingern zu essen. Sehr spannend wenn man gar nicht so genau zuordnen kann, was man eigentlich isst, weil man es eher selten isst. Wir hatten da getrocknete Datteln. Bis dahin ging ich davon aus, dass ich das nicht mag. Aber eigentlich sind die ganz lecker, wenn man sie nicht sieht.

Die Suppe war dann schon ein wenig komplexer. Aber es sieht ja im dunkeln glücklicherweise auch niemand, wenn ich den Mund zum Löffel führe und nicht umgekehrt.

Eine Herausforderung stellte dagegen dann der Zwischengang und die Hauptspeise dar. Ich meine: Wie bitte schneidet man sein Essen klein und piekst es auf die Gabel wenn man nicht sieht wo man hinpieksen muss? Ich wählte die Variante: Fleisch am Stil an der Gabel und biss einfach dran ab.

Zwischendurch wurden wir mit einem kleinen Holzlege-Spiel für Kleinkinder beschäftigt

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Ich habe einen Kuli gewonnen.

Nochmal zurück zum Sinneserlebnis: Man sieht nichts. Absolut nichts. Die Augen suchen immer und überall. Aber sie finden nichts. Dafür durfte ich bemerken, dass ich eigentlich doch recht gut höre. Wenn ich will. Die Allermeisten Bestandteile des Essens haben wir erkannt und lecker war es auch noch. Auf jeden Fall ein schönes Geschenk für andere, oder auch für sich selbst.

Ich würde da auch wieder hingehen.

http://www.petit-dave.de

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Sonnenstrahlenjagd

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Mit Casper durch den Oktober.

"So Perfekt" von Casper ist ein Lied übers Erwachsen werden. Zumindest teilweise. Es geht darum wie man die Schule übersteht und dass es danach besser wird. Meines Erachtens sicherlich auch übertragbar auf andere Episoden im Leben. Nicht nur die pubertätsbelastete Jugendzeit. "Du lachst, du weinst, du strahlst, du scheinst. Du kratzt, du beißt, Fastenzeit vorbei."



"Im Ascheregen" … Aufgewachsen im Hinterland entwickelt sich das Motto: Wenn es hier nicht klappt wo ich bin, dann gehe ich woanders hin und versuche es dort. "Dies ist kein Abschied, denn ich war nie willkommen. Will auf und davon und nie wiederkommen"



Auf den ersten Blick wirken die Lieder deprimierend, verzweifelt. Aber eigentlich sind sie hoffnungsvoll. Er sagt, dass es auch mal weniger gut läuft im Leben, aber dass das nicht so bleiben muss. Aber es gibt sie natürlich auch. Die deprimierenden. Wenn er davon erzählt, dass ein Kumpel sich umgebracht hat. Wenn er davon singt wie scheiße alles ist, und da gar nicht wirklich raus kommt.
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Das Master-Desaster.

Nachdem ich jetzt endlich Mitglied im BDP (Berufsverband für Psychologen) geworden bin, erhalte ich regelmäßig einen Newsletter. Heute kam mal wieder einer.

Interessanteste Info für mich: Auch die DGPs (Deutsche Gesellschaft für Psychologie) hat nun eingesehen, dass die Struktur dieser Bachelormisere einfach furchtbar ist. Wir müssen einen Numerus Clausus zum Bacheloreinstieg hinlegen der für Durchschnittsmenschen schlichtweg unerreichbar ist. Oder man ist hartnäckig und sitzt seine Wartesemester (10-12) ab und freut sich dann über die Studienzugangsberechtigung. Oder man geht an die FernUni Hagen, die aber im Bachelorstudium keine Klinische Psychologie anbietet. Und abgesehen davon ist ein Fernstudium auch einfach nicht Jedermanns Sache.

Irgendwann während des Bachelorstudiums (ich glaub es war am Ende meines fünften Semesters (von insgesamt 12 Semestern) wurde dann auch mir klar: Verdammt! Wenn ich den Bachelor dann in der Tasche habe, dann habe ich noch lange keine Berechtigung zum Master. Die Geschichte wiederholt sich. Es gibt nur für einen Bruchteil der Bachelorabsolventen einen Masterplatz. Also wieder einen NC. Wer einen Bachelorschnitt hat der schlechter als 2,0 erreicht hat, der faktisch kaum eine Chance sein Studium zu Ende zu führen. Wäre möglicherweise halb so tragisch, wenn man mit seinem Bachelorabschluss denn eine Anstellung finden würde. Der Arbeitsmarkt für B.Sc. in Psychologie existiert aber praktisch nicht. Wer mit dieser Qualifikation eine Anstellung gefunden hat, der hat die Nadel im Heuhaufen gefunden.

Die Forderung sollte also nicht sein, dass ein Arbeitsmarkt für Bachelorabsolventen geschaffen wird, sondern dass jeder der sein Studium mit dem Master abschließen will, diese Chance auch erhalten soll. Was soll dieser Mist mit der doppelten Bewerbung für einen Abschluss?

Pressemitteilung der DGPs.Mehr lesen...
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Slow Carb, Low Carb, No Carb

Diäten. In der fernen Zukunft werden wohl nur noch wenige Menschen sagen können, dass sie noch nie irgendeine Diät versucht haben.

Genau genommen, kann das jetzt schon kein Mensch von sich behaupten, wenn man von Diät im ursprünglichen Sinne redet. Dann meint Diät nichts anderes als Lebensweise. Und irgendeine Art der Lebensweise hat jeder Mensch. Jedes Lebewesen sogar.

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Heutzutage wird Diät aber meist in einer etwas anderen Bedeutung verwendet. Als Ernährungsweise, welche das Ziel hat sich gesünder zu ernähren und/ oder abzunehmen. Die einseitigen Diäten in denen man eine oder zwei Wochen lang nur Kohlsuppe schlürfen durfte oder sich von Ananas ernähren durfte oder ähnlich zinnfreie Prinzipien, sind zum Glück eher wieder unmodern. Sie bringen nämlich rein gar nichts. Ausser Wasser und Kraftverlust und am Ende der Zeit (wenn man es überhaupt geschafft hat) die Erkenntnis das Diäten schrecklich sind.

Der Diätisten-Mainstream ist da eher auf einem ganzheitlichen Weg: Ernähre die gesund und ausgewogen und im Besten falle bewegst du dich dazu noch ein bisschen. Da gibt es dann Diäten da muss man einiges rechnen, manche zählen ganz klassich Kalorien, andere rechnen sich den Glykämischen Index aus und die nächsten zählen die Fettaugen in der Suppe. Andere gehen zu Seminaren und lernen welche Mahlzeit wieviele Punkte hat und wieviel Punkte sie die Woche über so essen dürfen. Im Endeffekt machen erreichen sie alle das Gleiche Ziel: Ernährungsumstellung und Bewegung.

Ich lese mir ja gerne Beschreibungen diverser Diäten durch, allein weil mich der Einstiegssätze begeistern…. Mein absoluter Liebling ist da:

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Ich mein… wer glaubt denn wirklich daran, dass man ohne jeglichen Verzicht oder Veränderung etwas verändern kann? Wer mehr Kraft haben will, der muss trainieren. Und wer abnehmen will der muss seine Ernährungsgewohnheiten überdenken und was daran verändern. Das heißt auch Verzicht. Denn ohne den Verzicht auf Gummibären, Hamburger oder Chips wird es nicht funktionieren. Das heißt nicht, dass man das nie wieder essen darf. Aber je nach zuvor gewohnter Einfuhr dieser "Nicht-Lebensmittel" wird man sich einschränken müssen im Konsum dieser schmackhaften Dinge.

Wie gesagt: Ich amüsiere mich prächtig. Denn auch wenn die Diäten untereinander noch so wenig gemein haben mögen. Eines ist bei allen gleich: Der Konsum von Zucker soll dabei auf ein - wie auch immer geartetes Minimum - eingeschränkt werden. Es gibt keine Gummibären-Diät mit der die Kilos purzeln und die Körperform athletisch wird.Mehr lesen...
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Gib dem Affen Zucker - Nicht.

Zucker

Ein paar Tage habe ich schon hinter mich gebracht. Ein paar Tage ohne zusätzlichen Zucker. Es sollen auch noch ein paar mehr Tage werden. Tage ohne Schokoriegel, Gummibärchen und Nutella.

Warum? Weil ich es kann. Weil ich die Erwartung habe, dass ich leistungsfähiger werde, ohne die trägmachenden Kristalle. Diese kleinen wohlschmeckenden Partikel verursachen nach kurzer Zeit Heißhunger und so wirklich zügeln kann man sich im Verzehr oben abgebildeten Stoff nicht. Stoff. Nicht wie der zum nähen, sondern wie der Stoff der süchtig macht. Zucker wirkt nämlich irgendwo oben im Hirn am Belohnungssystem und macht Lust auf mehr.

Ich möchte von sowas lieber nicht abhängig sein. Habe auch gehört es sei ungesund, mache dick und verursache Karies.Mehr lesen...
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Pandas.

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Yukon/ Alaska: Panoramen!!

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Atlin Lake, British Columbia

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Emerald Lake, in der Nähe von Carcross, Yukon

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Carcross Desert am unteren Bildrand.

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Haines, Alaska, Der Himmel & das Wetter (Sonnenschein, bewölkt, windig, Regen) wechselte quasi im Minutentakt.

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Blick bei Kaiserwetter auf die Berge des Denali Parks. Auf dem Rückweg hatten wir zwar auch schöne Wetter, von dieser Gebirgsformation war allerdings absolut nichts zu sehen.

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Moon Lake. Wir hatten den Camping Platz ganz für uns alleine. In der Nähe war nämlich Waldbrand und nachts hat es dann zwischendurch ganz schön gestunken.

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Teile der Tombstone Mountains, bei Dawson City.

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Blick auf Dawson City vom Midnight Dome aus.

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Pelly Crossing. Wirklich ein schmuckloser Ort. Wirklich.

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Five Finger Rapis.

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Tatchun Lake bei Carmacks.

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Panta.

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Alaska: Bei Fairbanks - Ice-Musuem

Eine Autostunde von Fairbanks, Alaska entfernt befinden sich die Cheena Hot Springs. Eigentlich fuhren wir dorthin um ein wenig zu planschen, aber erstens war es ziemlich teuer und zweitens hat es nicht so sehr angenehm gerochen. Nach Schwefel nämlich. Also wanderten wir dort ein wenig auf dem Freizeitgelände herum, bei knapp 30°C. Uns war ganz schön warm und so fanden wir unseren weg in eine Kühlhalle mit schön beleuchteten Einsskulpturen. Nach 45minuten waren wir dann doch wieder ein wenig froh, zurück in die Sonne zu dürfen. Aber schön wars da. Das die Fotos überhaupt was geworden sind erfreut mich sehr. Denn besonders hell war es dadrin nicht. Ist ja klar. Sonst hätte das mit der schönen Beleuchtung ja auch nicht funktioniert.

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Yukon: Dawson City.

Nach der Schlammschlacht auf der Buckelpiste von Alaska zurück in den Yukon, waren wir endlich in Dawson und freuten uns auf ein super Wochenende auf dem Music Festival. Doch erstmal in Dawson angekommen, musste wir mit den Campern erstmal in die Waschanlage (was ein leicht überdimensionierter Begrifff dafür ist…), da der Camper voll mit Schmutz und Schlamm war. Wir hatten Pech auf dem Top of the world Highway. Es war neblig und nass. Ein Tag zuvor oder einen Tag später wäre wahrliches Kaiserwetter gewesen und man hätte sooooo weit schauen können. Nächstes Mal dann.

Dawson hat seinen ganz eigenen Charme. Während Skagway eher einem Vergnügungspark ähnelt durch den Massen* an Touristen gewalzt werden, wirkt das hier zwar alles wie in einem Western, aber es wirkt auch echt. Die Leute leben hier, ein erstaunlich großer Anteil überwintert dort auch. Von allen Städten in denen ich bisher war, ist das die Schönste. Zumindest für mich.

*für Alaska/ Yukon-Verhältnisse



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Entwicklungspsychologie - Last-Minute-Rescue

Morgen steht mal wieder eine Klausur an. Das Ziel: Maximal 4 falsche Fragen (von 100) und damit eine 1,0 kassieren. Damit das auch klappt kann ich mein eigenes Last-Minute-Rescue quasi auswendig.

Bleibt nur zu hoffen, dass sie Sicht diesmal dachten, sie ändern einfach mal die Fragen & Schwerpunkte.

Ahoi & viel Glück allen Anderen.

Hier geht's zum Last-Minute-RescueMehr lesen...
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Ein Adler und 2 Dinge mit Gesicht und ein Durchsagegerät.

Zwischen Klausurlernerei und Arbeiterei bearbeite ich irgendwo zwischendrin die 680 übrig gebliebenen Fotos aus Yukon & Alaska. Ursprünglich waren es vermutlich um die 5000, da wir ja zwei Kameras hatten. Aber da haben wir während des Urlaubs schon kräftig ausgemistet.

Jedenfalls gibt es jetzt zwischendurch immer mal wieder ein paar bearbeitete Fotos.

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Gewitter

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Suicide Club

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Da treffen sich 5 - sich einander bis dato unbekannte - Leute verschiedener Altersgruppen auf dem Hochhaus um sich bei Sonnenaufgang gemeinschaftlich in den Tod zu stürzen. Durch missliche Umstände verpassen sie leider den perfekten Moment und als der Tag anbricht sind zu viele Menschen auf der Straße und sie wollen niemandem zumuten den Selbstmord von 5 Menschen mitzuerleben.
Runter vom Dach können sie allerdings auch nicht, da sie den Zugang zum Dach verriegelt haben. So beschließen sie den Tag gemeinsam auf dem Dach zu verbringen um auf den Sonneuntergang zu warten.

Der Film nähert sich dem Thema Suizid mit viel Sarkasmus und schwarzem Humor, ohne die Probleme jeder einzelnen Person ins Lächerliche zu ziehen.

6,5 von 10 Punkten


Trailer:

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Django - Unchained

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Ein deutscher Zahnarzt kauft einen renitenten Sklaven. Es soll sich herausstellen, dass der deutsche Zahnarzt gar nicht mehr als solcher praktiziert, sondern mittlerweile ins Kopfgeldjägergeschäft eingestiegen ist. Der Deutsche kann mit dem Konzept der Sklaverei sichtlich wenig anfangen, aber er sieht sich auf Grund eines Auftrages dazu genötigt, dieses Mal von der Sklaverei Gebraucht zu machen. Er will mit dem gekauften Django einen Job durchziehen um ihn danach frei zu lassen. Nach dem ersten Job bietet Dr. Schultz eine Kooperation an mit der Option, dass sie nach einem Winter erfolgreicher Zusammenarbeit Djangos Frau aus den Händen der Sklaverei befreien.

Der Film ist für mich ein typischer Tarantino Film. Eine Gratwanderung zwischen Action, Witz und Blödheit (jedoch stets ohne blöd zu sein), garniert mit einigen gewaltigen Packungen Kunstblut und natürlich immer passender Musik.

Absolut verdiente 10 von 10 Punkten.


Trailer:

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Yukon/ Alaska (4): Chicken.

Chicken ist ein kleines "Dorf" irgendwo zwischen Alaska und Yukon, ein paar Meilen von der Grenze entfernt. Es gibt dort 15 Einwohner. Und ein mehrfaches an Touristen, sowie einen unfassbar hässlichen RV-Park (Ein Camper steht neben dem anderen… Aber hey! Es gab Strom und langsames Internet). Der einzige Grund dort anzuhalten war, dass wir dort Gold waschen konnten für günstiges Geld. Nach 3 h hatten wir dann auch Rückenschmerzen, 2000 Mosquito-Stiche mehr und ein paar erbärmliche Krümel Gold. Aber das musste sein.

Chicken sollte ursprünglich irgendwie anders heissen (der ursprüngliche Name hatte allerdings auch mit Geflügel zu tun), jedoch konnten sich die damaligen Namensgeber nicht auf die Schreibweise einigen. Und seitdem heißt der "Ort" Chicken.

Ausser Gold-Wasch-Tätigkeiten gibt es dort einen wirklichen schönen Souvenier-Shop indem Kunst & Schmuck der dortigen 15 Anwohner verkauft wird. Ein Abstecher in den Shop ist jedenfalls lohnenswert, falls man dort vorbeikommt. Dann steht doch noch eine sogenannte Dredge, die schon seit einigen Jahren nicht mehr in Betrieb ist und gammelt vor sich hin. Damit wurde im Yukon Gold geschürft und gewaschen.

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Die Dredge von der einen Seite...

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...und von einer anderen Seite.

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Vögel gedeihen offensichtlich gut in alten Goldgrabegeräten.

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Whatever.

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Hühner bewachen den Eingang zur rostigen Dredge.

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Ein Hühnchen. Was sonst.

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Die Ortsänssigen Vögel verteidten ihr Revier gegen einen Spielzeug-Segelflieger. Sie waren not amused.Mehr lesen...
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Yukon/ Alaska (3) Wildlife & Nature

Diesmal gibt es völlig unbearbeitete Fotos.

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In 30 Jahren wurden im Yukon 3 Kolibris gesichtet. Wir haben davon den dritten gesehen und ein Foto erhascht. Leider nur von hinten. Die Viecher sind nämlich verdammt schnell wieder weg.

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Ginge es nach dem Namen ist dieser Vogel definitiv mein Liebling: Whiskey Jack

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Schmetterling. Irgendeiner in orange. Wer mir sagt was für einer das ist gewinnt meine Glückwünsche

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Emerald Lake auf dem Weg von Whitehorse nach Carcross. Dankenswerterweise war Kaiserwetter, Sodas das Farbspiel des Sees besonders gut raus kam.

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Carcross Desert. meine absolute Lieblingswüste. Vermutlich nicht zuletzt deshalb weil ich sonst bisher keine zu Gesicht bekam. Aber die Kulisse des Sandes, des anschließenden Waldes mit Fluss und den schneebedeckten Bergen im Hintergrund ist vermutlich einmalig.

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Weisskopfseeadler am Chilkat Lake bei Haines in Alaska. Eher selten dass man ihn so nah zu Gesicht bekommt. Ansonsten kann man von dieser Sorte reichlich weit oben am Himmel entdecken

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Fireweed. Leuchtend Pink. Ist mit eine der ersten Pflanzen die nach einem Waldbrand wieder wächst und gedeiht. Folglich gibt es sehr viele Flächen die mit dieser tollen Blume bedeckt sind

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Million Dollar Falls. Irgendwo zwischen Haines und Haines Junction im Niemandsland.

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Die Goldgrube der Million Dollar Falls. Wir sammelten dort auch irgendwelches Gestein auf, welches wie Gold aussah. Wir werden nächste Woche wohl jemanden finden der uns sagen kann was es ist. Vielleicht haben wir ja tatsächlich ein paar Goldkrümel gesammelt?!


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Der zweite Schwarzbär der Reise. Der erste war etwas Fotoscheu.

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Schwarzbärmutti mit zwei kleinen. Ein besseres Foto mit den kleinen gab es nicht. Die Mutti scheuchte sie nämlich sofort in den Busch und kaute dann selbst genüsslich weiter an den Pusteblumen herum.

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Eichhörnchen. Immer und überall.

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Cranberries. Glauben wir zumindest.

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Keine Ahnung. Aber hübsch ist sie.

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Kluane Lake in Aufruhr. Ziemlich großer See. Eigentlich auch ganz hübsch hier, aber ziemlich kalt. Am folgenden Tag soll es besser werden. Zumindest hoffen wir das.

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Auch schon oft gesehen, aber dies hier ist das erste vernünftige Foto. Dieser Vogelvertreter hat die besondere Gabe immer dann zu entwischen, wenn man ihn gerade scharf gestellt hat.

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Schneeberg und grüner Hügel. Schön ist es hier.Mehr lesen...
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Yukon/ Alaska (2)

Erste Etappe: Whitehorse to Atlin in British Columbia. Die einzige Straße dorthin führt über den Yukon. Dort zu finden ist ein ziemlich großer Binnenee (arschkalt), mit einer recht großen Insel, die eigentlich einfach nur ein Berg ist.

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Marsh Lake

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Marsh Lake

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Jenny posiert mit Gabby. Der Name "Die kleine Fee" war leider schon belegt. Mit Gabby waren wir dann heute am zweiten Tag gleich beim Doktor, weil wir keinen Strom mehr hatten. Das heißt: Kein Licht, kein Kühlschrank, kein Wasser. Kein gar nichts.

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Bootssteg in Atlin. Sieht nicht nur wackelig aus, sondern ist es auch. Immerhin wohnen in Atlin knappe 250 Leute. Aber Kuchen backen können die.

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Nein, wir haben noch keine Bären gesehen. Aber hübsche Vögel

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endlose BuckelpisteMehr lesen...
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Yukon/ Alaska (1)

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M5 - Zusammenfassungen

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Schwer am Schaffen war ich die letzten Tage, damit ich mit meinem Stoff noch vor dem Urlaub durchkomme. Den größten Teil habe ich geschafft. 4 Zusammenfassungen sind fertig. Ein Skript bzw. die zugehörigen Studien und deren Zusammenfassungen stehen nächste Woche an. Im Urlaub war der Plan nur ab und an ein paar Karteikarten zu verfassen, dann hätte ich den kompletten August zur tatsächlichen Klausurvorbereitungen und kann schon meinen Plan von einer 1,x Note verfolgen.

Wie immer gibt es meine Zusammenfassungen kostenlos und unkompliziert. Versteckt hinter folgendem Link: Modul 5

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Panta - Wir sind verknallt.

Wir haben uns verknallt. In Panta. So ein ausgeglichener und in sich zufriedener Hund ist mir selten untergekommen. Gehen wir spazieren? Super! Toll! Lass los gehen! Bleiben wir zu Hause? Super! Leg ich mich schonmal bequem hin. Lassen wir dich alleine? Komische Sache….Naja schauen wir mal kurz durch die Wohnung. Mist. An die Gummibärchen komm ich nicht ran. Dann leg ich mich halt wieder hin und warte ab, was passiert. Irgendwann werden die wohl schon wieder kommen.

Wir wollen sie am liebsten gar nicht wieder her geben. Aber morgen mittag muss sie leider nochmal zu den jetzigen Eltern. Nach unserem Urlaub, zieht sie dann bei uns ein. Wir freuen uns jetzt schon wie Bolle.

Was für ein Glück dass ich mich beim Abendbrot mit dem Kollegen über unseren Hundewunsch unterhalten habe. Fügung des Schicksals. Oder sowas in der Art.


P1000831P1000839Mehr lesen...
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Panta-Baby.

Panta verbringt ihr erstes Wochenende bei uns, damit sie sich schonmal an uns gewöhnen kann - und wir uns an sie. Und an den Gestank des Futters. Zukünftig wird das Essen an der frischen Luft angerichtet und verfüttert. Dauert ohnehin nur ca 30Sekunden bis sie den kompletten Napf leer gefuttert hat. Oder aufgesaugt.

Wir sind glücklich, Panta sieht sehr zufrieden aus und hat offenbar Höhenangst. Oder Angst vor vibrierenden Brücken. Wir sind uns da noch nicht so ganz einig.

Nach der Überquerung der Brücke war sie dann auch echt fertig. Wir brauchten ja auch nur 20 Minuten dafür… .



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Personaltoilette.

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Mir ist nicht so wirklich klar, was die Kollegen einem da mit der Zahnbürste mitteilen wollen. Mehr lesen...
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Ehegattensplitting für alle.

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Der heutige Tag gibt Anlass zum feiern. Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass die bisherige Regelung bezüglich des Ehegattensplitting verfassungswidrig ist. Bisher konnten die Steuervorteile die durchs Ehegattensplitting entstanden sind nur von Hetero-Paaren genutzt werden.

Jetzt muss die Regierung handeln. Jetzt geht das nämlich nicht mehr. Also nicht mehr wie bisher, denn auch Homo-Paare sollen vom Ehegattensplitting profitieren können. Vor dem Bundesverfassungsgericht gibt es hier nämlich keinen Unterschied zwischen "Ehe" und "eingetragene Lebenspartnerschaft".

Vielleicht schaffen wir es in diesem Zug zu einer Ehe die für alle gleichermaßen gilt. In der keine Unterschiede zwischen Hetero und Homo gemacht wird?!

http://www.tagesschau.de/inland/ehegattensplitting-karlsruhe100.html

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Wir bekommen ein Baby!

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http://openclipart.org/detail/14502/dog-head-by-nicubunu

Wir bekommen ein Baby! Also eigentlich nicht. Genau genommen handelt es sich um einen Hund. Also Hündin. Soviel Zeit muss sein. Die Hundedame ist auch gar kein Baby mehr, sondern kann auf ein paar Jahre Lebenserfahrung zurückgreifen. Da sie jetzt genug Zeit an einem Ort verbracht hat und in ihrem Leben noch was neues erleben will wird sie ab August bei uns wohnen. Nächstes Wochenende kommt sie erstmals zu Besuch um ihr neues Heim zu beschnuppern und sich zu überlegen, wie sie sich hier einrichten möchte.

Wir freuen uns wie Bolle!

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PIA - Psychologen in Ausbeutung

seelische_gesunderhaltung

Therapeuten haben einen langen Weg hinter sich. Zunächst ein Diplom oder Masterstudiengang, welches in Regelstudienzeit 6 Jahre dauert, anschließend noch 3 Jahre Psychotherapeutenausbildung welche mit dem PIA-Jahr abschließt.

PIA - Psychologen in Ausbeutung. Sie arbeiten nicht selten Vollzeit in der Klinik, und bekommen als monatlichen Verdienst häufig nichts. Mit etwas Glück erhalten sie eine Fahrkostenpauschale von 75€. (es gibt natürlich auch welche die angemessen bezahlt werden. Aber leider sehr selten).

Irre - wir behandeln nicht die falschen, sondern wir behandeln für gratis. Und dabei ist die Ausbildung nicht billig. Rechnen kann man mit 20.000 Euro. Zuzüglich Miete, Essen und restliches Leben.

Nicht zuletzt ist das einer der Gründe, warum ich keine Psychotherapeutinnen Laufbahn einschlagen möchte. Ich stehe jetzt schon im Berufsleben und studiere nebenher. Es sind sicherlich keine Unsummen an Geld die ich im Pflegeberuf verdiene, aber es reicht um sich ein nettes Leben aufbauen zu können, und wenn man einigermaßen gut kalkuliert, kann man auch jedes Jahr in den Urlaub fahren. (bei gleichzeitigem Verzicht auf motorisiert-fahrbaren Untersatz). Mein derzeitiges Studium wird noch knapp 6 Jahre dauern, da ich es ja neben dem Beruf mache. Und die Vorstellung danach nochmal 4 Jahre dran zu hängen, den bis dahin etablierten Status aufzugeben, Schulden zu machen und nichts zu verdienen, die ist einfach grauslich. Das möchte ich definitiv nicht. No way. Die Psychologie bietet soviel Möglichkeit und soviel Wege sich beruflich zu entfalten. Da muss es nicht der therapeutische Weg sein.

Mit nachstehendem Link kommt man zu einer Aufzeichnung einer interessanten Diskussionsrunde zu eben diesem Thema.
http://wissen.dradio.de/therapie-psychologen-in-ausbeutung.92.de.html?dram%3Aarticle_id=246414

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Letzter Gruß.

Manche Dinge versteht man nicht. Andere Dinge kann man gar nicht richtig wahr haben, sie wirken zu irreal um wahr zu sein. Manch einer wird sogar behaupten, dass nur das real ist was man sehen und anfassen kann. Das macht es schwierig Dinge zu glauben und als Realität anzunehmen, die man nicht wahrhaftig spüren kann.

So ist es mit dem Tod. Meist kündigt er sich an, durch Alter oder Krankheit, oder beides. Das Universum gibt einem Zeit sich irgendwie darauf vorzubereiten. Aber selbst wenn das Ende dann kommt, bleibt es immer noch ein Stück weit unbegreiflich, dass der Mensch den man kannte nie wieder zurückkommt. Ganz und gar unbegreiflich ist es, wenn da ein Mensch ganz unvorhergesehen aus dem Leben gerissen wird. Wie ein Schlag ins Gesicht.

Es braucht Zeit bis man das endgültig verstanden hat, bis man das was passiert ist wirklich als Realität anerkennt.

Ich hoffe es geht dir gut, wo auch immer du jetzt bist. Ein letzter Gruß an dich.



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Zukunft für Generation Praktikum.

Generation_Praktikum

"Früher war alles besser."

Nein war es nicht. Früher gab es Krieg, Finanzkrise, Tschernobyl und Heino.
Früher war es anders. Es gab Dinge die waren besser und es gab Dinge die waren schlechter.

Das alltägliche Leben an sich lässt sich heute sicherlich einfacher bestreiten, man kann täglich aus einer Vielfalt an Lebensmitteln wählen die ganzwoanders auf dem Planeten wachsen. Es steht uns frei dorthin zu reisen, wo wir gerne hinmöchten. Zum Großteil zumindest.

Für den Moment sieht alles ganz rosig aus. Worüber ich lieber nicht so gern Nachdenken möchte ist die Zukunft. Da klopfen Ängste an die Tür:
* Werde ich auch weiterhin ausreichend verdienen, dass ich mir meinen kleinen aber feinen Lebensstandard leisten kann? Ich arbeite an einer zweiten Ausbildung um dieses Ziel zu erreichen. Generation Praktikum lässt grüßen.
* Werde ich jemals genug verdienen, dass ich mit (spätestens!) 67 in Rente gehen kann und auch dann meinen gewohntes Leben führen kann? Daran zweifle ich stark.
* Werden wir weiterhin die erkämpften Freiheiten haben? Bezogen auf das Internet sicherlich nicht.

Und da ich nicht so gerne an all diese Dinge denke, versuche ich es mit dem Lebensmotto: Wird schon werden. Was bleibt mir denn auch anderes übrig?

kattascha schrieb zu diesem Thema einen Beitrag der den Nagel auf den Kopf trifft:

"Nur wussten wir vom ersten Semester an eines ganz genau: Es sind nicht genug Masterplätze für alle da. Und meine Freunde auf der Realschule bekamen gesagt: Bei der Sparkasse stellen sie nur noch mit Abitur ein. Und bei der Hauptschule hieß es: Beim Handwerk erwarten sie eigentlich Realschulabschluss. Daher: Bloß ohne Verzögerung den Abschluss machen und herausragende Noten haben. Ergebnis: Die Wartezeiten bei psychologischen Notdiensten von Uni und Schulen schossen in die Höhe. Die Generation Bachelor-Master und Turbo-Abi ist eine getriebene Generation. Höher, schneller und weiter!"



--> http://kattascha.de/?p=1116


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People in Motion

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People in motion ist eine Parkour/ Freerunning Dokumentation die mehr Inhalt über die Bilder vermittelt, als über das gesprochene Wort.

Sechsundfünfzig Minuten die gut investiert sind.

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Scheinheiligkeit von Studenten der Psychologie

Ja, ich studiere Psychologie.
Nein, ich werde nicht Therapeut.
Mit einem Psychologiestudium kann man auch in andere berufliche Bereiche vorstoßen. Ja, im Ernst.

Nein, ich bin kein Superheld.

Was mich dazu veranlasst, das so zu verdeutlichen?

Einige meiner Mitstudenten scheinen es wohl so zu sehen, dass man sich als angehender Psychologe wohl irgendwie anders verhalten müsse, als der Otto-Normal-Bürger. Da wir ja wohl merken würden, wenn da einer eher einfach strukturiert ist, oder krank, oder verbohrt, oder wasauchimmer. Man würde im Studium ja die Kompetenzen dazu erlernen mit solchen Situationen umzugehen. Blablabla. Ich finde das alles ein wenig überheblich und anmaßend. Aber noch viel mehr empfinde ich das als selbstschädigend, da hier eine Abgrenzung zwischen Berufs- und Privatleben fehlschlägt, oder auch nicht vorhanden ist.

Abgesehen davon mache ich keine Therapeutenausbildung, in der ich mir wirklich Techniken aneigne, die ich dann im zwischenmenschlichen Kontakt anwenden könnte. Ich studiere Psychologie. Das heißt ich lerne Grundlagen. Grundlagen der Biologie, Statistik und der Psychologiegeschichte. Grundlagen der Entwicklung und der Testkontruktion. Den meisten Anwendungsbezug habe ich vermutlich, wenn ich mal wieder eine der unzähligen Studien lesen darf, die so zum Lernstoff dazugehören.

Ja ich lerne wie Wahrnehmung funktioniert und wie sich das Denken entwickelt. Ich lerne auch was es für Interventionsmöglichkeiten gibt. Ich lernte bisher aber nicht wie ich sie anwenden kann.

Ich bin ein Mensch mit mehreren Identitäten. Ich habe eine Arbeitsidentität, eine Freizeitidentität und einer Studentenidentität, welche sich wohl zur Psychologenidentität entwickeln wird. Meine Arbeitsidentität macht sich in meiner Freizeit bemerkbar, wenn mir jemand entgegenkommt, der offenbar psychisch grade etwas labil ist. Das ist schon ein Automatismus und lässt sich kaum verhindern. Das ist auch normal soweit. Wer sich gerade aus einer Beziehung getrennt hat, sieht häufig überall nur noch Pärchen. Allerdings nutzte ich meine Arbeitsidentität in der Freizeit nicht um mit meinen Freunden so zu reden, wie ich es mit meinen Patienten tue. Ich verhalte mich auch auf der Arbeit nicht so als ob ich unter Freunden wäre.

In meiner Freizeit möchte ich ohne jeden Stress diejenige sein, die ich bin. Ich möchte mir da nicht ständig überlegen müssen, wie ich was jetzt genau formuliere, damit es auch ja nicht falsch verstanden wird. Der Mensch an sich ist emotional. Und wenn er sich immer erst überlegen muss, wie er reagieren soll und darf, dann wird er krank.

Warum also, sollte ich mich meinen Mitmenschen gegenüber anders verhalten, nur weil ich jetzt Psychologie studiere? Von einem Studenten der Maschinenbau studiert, erwartet ja wohl auch keiner, dass der zu Hause das Radio repariert, oder?Mehr lesen...
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Entwicklung

pfeil
Foto von Stoha

Im Zuge der Auseinandersetzung mit dem Studienbrief, stellt sich also auch mir die Frage: Was ist eigentlich Entwicklung?
Zugegebenermaßen ist es auch nicht das erstmal, dass ich mir die Frage stelle, aber ich glaube ich habe mich damit noch nie schriftlich auseinander gesetzt.

Im ersten Moment denke ich bei Entwicklung an einen vorwärtsgerichteten Prozess. Ein Prozess der auch irgendein Ziel hin ausgerichtet ist. Ich möchte eine Prüfung schaffen? Folglich muss ich also meine Fähigkeiten in diesem Bereich weiter ausbauen, weiter entwickeln. Die Definition von Entwicklung im positiven Sinne klingt einleuchtend. Sie ist auch im Alltag verankert. Kinder entwickeln sich, erreichen irgendwelche tollen Meilensteine, der Körper entwickelt sich wird vom kindlichen zum jugendlichen zum erwachsenen Körper, Städte entwickeln sich und werden größer. Neue technische Geräte werden entwickelt. Auf den ersten Blick scheint Entwicklung also immer irgendwas mit Fortschritt zu tun zu haben.

Im Englischen und auch im lateinischen ist die *positive* Vorwärtsrichtung auch schon im Wort mit verankert. Progression. Irgendwas geht vorwärts. Im Gegensatz dazu steht die Regression. Rückschritte. Irgendwas geht die rückwärtige Richtung. Etwas entwickelt sich zurück.

So gesehen könnte man jetzt also sagen, dass es eine vorwärtsgerichtete und eine rückwärtsgerichtete Entwicklung gibt. Jemand macht Fortschritte, kann 100meter in 10sekunden laufen. Und er kann Rückschritte machen, wenn er für die 100meter auf einmal schon 15sekunden braucht.

Klingt alles logisch. Aber ist diese Sichtweise richtig? Ich bin mir da unsicher. Darf man eine Entwicklung positiv oder negativ bewerten? In allererster Linie wäre es wohl an der Tagesordnung eine Veränderung überhaupt festzustellen. Ich glaube sogar, dass man sagen könnte, dass jede Veränderung in irgendeiner Form eine Entwicklung gibt. Möglicherweise gibt es gar kein Vorwärts und/ oder Rückwärts, sondern nur einen IST-Zustand. Oder eine Bewegung an sich. Möglicherweise steht uns eine Bewertung in positiv und negativ, oder auch Progression und Regression gar nicht zu?

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Neues Semester: Modul 5.

Testkonstruktion ist überstanden. Eine gute Note ist es geworden. Ein Grund zur Freude!

Ein wenig Pause habe ich seit der Klausur gemacht, mich mit anderen Dingen beschäftigt und ein wenig Kraft gesammelt fürs kommende Semester. Easy going würde es werden, sagen mir Kommilitonen. Easy going ist auch genau das was ich jetzt brauche zwischen "Testkonstruktion" und Diagnostischen Grundlagen die im Winter folgen werden. Ich möchte meinen bevorstehenden Urlaub ja auch genießen können.

Was steht also an dieses Semester? Die Antwort: Entwicklungspsychologische Grundlagen. Das erste Skript habe ich in den letzten Tagen auch schon beinahe durchgelesen. Liest sich gut und flüssig, endlich mal wieder verständliche Sätze. Das allermeiste was dort steht kenne ich auch schon aus den vorigen Semestern und zum Teil aus der Ausbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin. Es scheint so als würde es wirklich "easy going" werden.


modul5

Aber irgendwie komme ich auch noch nicht so recht rein in den Stoff. Ist alles zwar schon irgendwo interessant, aber andererseits auch so nichtswagend. Da weiß ich ja gar nicht was ich lernen soll.

In Studentenkreisen munkelt man schon, dass es reichen würde, wenn man sich den Stoff 1,5 Wochen vor der Klausur ansehen würde. Das möchte ich dann doch lieber nicht riskieren. Also fange ich halt jetzt an und bin damit zügig fertig.

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Küche zu verschenken.

Ich habe jetzt auch Fotos von der Küche. Der Makler hat sie uns freundlicherweise zugeschickt. Warum er Fotos gemacht hatte von der Küche weiß er eigentlich selbst nicht so genau. Aber schön für uns.

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* Schubladenunterschrank links hat 50cm Breite
* Spülenunterschrank müsste auch 50cm Breite haben
* Vitrinenschrank rechts dürfe 60cm Breite haben, ebenso wie der Schrank unten drunter

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* Der Oberschrank links dürfte auch 50cm haben
* die vier Oberschränke in der Mitte jeweils mit 70cm
* der Schrank links neben dem Herd ist sehr schmal… 30cm
* der Schrank recht neben dem Herd ist eigentlich ein Regal. Ihm fehlt die Tür und eine Seitenwand. Die Vormiterin befestigte die Bretter ganz galant am Schrank nebendran.


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* Und die Spüle.
* Die Regalbretter oben haben wir exzta zuschneiden lassen damals…. 63 cm (?!)Mehr lesen...
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Persönlichkeitsstörung

7609006496_f99e9697b6 Foto von handlungs:plan

Von Berufswegen habe ich mit allen möglichen psychiatrischen Krankheitsbildern zu tun. Unter anderem auch mit allen Facetten von sogenannten "Persönlichkeitsstörungen". Ich will mich gar nicht weiter über das Facettenreichtum und symptomatischen Möglichkeiten dieser Erkrankungen auslassen. Viel mehr will ich versuchen zu erklären was mich an diesem Begriff so sehr stört. Persönlichkeitsstörungen ist ein zusammengesetztes Wort. Unschwer zu erkennen, ist es aus den Wörtern "Persönlichkeit" und "Störung" zusammengesetzt. Eine Störung, oder auch Dysfunktion bekommt man beim Arzt schnell mal attestiert. Eine Störung ist nämlich im Prinzip auch jeder einfachste Schnupfen und zwar schon allein deshalb, weil er stört. Viel mehr bezieht sich die Bezeigung aber wohl auf einen gestörten Ablauf. Nun, woran macht man denn fest, dass es sich um einen "gestörten Funktionsablauf" handelt? Dafür braucht man wieder irgendwelche Normen auf die man sich beziehen kann. Einen Durchschnitt, der an irgendeiner (im besten Falle repräsentativen) breiten Masse erhoben worden ist. Mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit fällt nun jedes Individuum in den Bereich "normal" oder in eine abweichende Kategorie. Hier also: "Funktionsstörung". Die ganze Angelegenheit ist immer ziemlich komplex und vermutlich auch noch nicht zur vollsten Zufriedenheit gelöst, weshalb man sich wohl auf einen gemeinsamen Nenner einigen kann: Wenn jemand unter seiner Funktionsstörung leidet, dann ist es auch eine. Die Funktionsstörung definiert sich also zu einem gewissen Teil durch sich selbst. Ich finde, schon allein etwas als Störung zu bezeichnen ist nicht so ganz einfach, da der Begriff sich meiner Meinung nach nicht wirklich gut und schon gar nicht allgemeingültig eingrenzen lässt. Persönlichkeit lässt sich da - glaube ich - etwas einfacher eingrenzen. Oder eigentlich auch nicht. Grob gesagt, sehe ich Persönlichkeit einfach als all das was einen Menschen ausmacht, wie er sich verhält, was seine Sichtweisen sind und wie er sich selbst definiert. Die Frage die sich mir jetzt stellt: Wie soll das zusammen passen? Eine gestörte Persönlichkeit? Ich meine, da sind jetzt all diese Sichtweisen, die Selbstdefinition und die Verhaltensweisen eines Menschen. Und bei dem einen ist das noch in der Norm und bei einem anderen ist das nicht mehr in der Norm. Und deshalb liegt eine Störung vor. Meiner Auffassung nach kann eine Persönlichkeit nur sein und zwar solange wie der Mensch lebt. Sie kann ich verändern, oder so bleiben. Die Persönlichkeit kann für andere Menschen angenehm und umgänglich sein, oder eher von schwieriger Natur. Sichtweisen können verbohrt sein. Und die Selbstdefinition kann nicht mit der Realität übereinstimmen. Verhaltensweisen sind im Endeffekt auch einfach nur da und sind der Situation entweder angemessen oder eben nicht. Aber wirklich gestört sind die Verhaltensweisen an sich dann auch nicht. Wohl aber lässt sich sagen dass die Interaktion mit der Umwelt (im Vergleich zur Norm) gestört ist. Worauf ich hinaus will: Eine Persönlichkeit ist da. Sie IST einfach. Meines Erachtens steht es niemandem zu, von einer (Funktions-) Störung der Persönlichkeit zu reden. Und ich finde im täglichen Umgang mit "Gestörten" sollte man ein Bewusstsein dafür haben, dass man dem Gegenüber mit der Diagnosenstellung (gerade in der Psychiatrie) immer auch einen Stempel aufdrückt. Und bei dem Wort Persönlichkeitsstörung zucken immer wieder einige Leute vor Ehrfurcht zusammen.

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Things from the past will be real in the future

Oh god! I'm looking so forward to go there.... again!!

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Somewhere in the Yukon.

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Carcross Desert

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On Top of the Hill in Old Crow.
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Sonne, Schnee und Ponys

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Lästern - oder ich verstehe nicht immer was eigentlich gerade vor sich geht

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Foto von fireleaf

Heute ist die große Preisfrage: Wann spricht man eigentlich von Lästern?

Einige behaupten ja, dass sie nicht lästern würden, sondern nur Fakten feststellen würden. Andere sagen, dass es immer lästern ist, wenn man über jemand anderen in dessen Abwesenheit spricht. Meiner Meinung nach sind beide Aussagen völliger Blödsinn. Wenn sie nur Umstände feststellen würden, dann würden sie das nicht so betonen. Und in den allerwenigsten Übergaben in der Klinik wird über die Patienten (die natürlich nicht Anwesend sind) gelästert.

Ein Wörterbuch sagt zu dem Thema: Lästern ist es, wenn jemand durch verächtliches Gerede beleidigt wird. Oder jemand hinter seinem Rücken schlecht geredet wird.

Einig ist man sich wohl über die Tatsache: Wenn über jemanden gelästert wird, ist er nicht da. Aber nicht immer wenn über jemand nicht Anwesenden geredet wird, wird auch abfällig und gehässig über ihn geredet.

Im Freundeskreis gibt es derzeit so einige Konflikte. Sie begründen allesamt auf irgendwelchen Missverständnissen und das gewisse Leute nicht miteinander reden. Menschliche Kommunikation nunmal. Einige Freunde treffen sich also mal, andere sind nicht dabei. Mal wird über andere geredet, mal wird gelästert.

Was genau da gerade vor sich geht ist mir noch nicht so ganz klar. Aber ich bin mir sicher dass an einigen Tagen abfällig über mich geredet wird. Ich tue das auch manchmal. In aller Regel vermeide ich sowas aber. Aber von Zeit zu Zeit gibt es da diese "Impulsdurchbrüche" in denen ich einfach sauer bin und dann eher weniger nette Sachen loswerde. Aber wenn mich jemand nach meiner Einschätzung über jemand anderen fragt, dann bekommt er die. Und zwar so wertfrei wie das im Freundeskreis möglich ist.

Die Lage ist interessant. Und es bleibt spannend wie sie sich weiterentwickelt.

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Party-Baustellen, 5k und die restliche Gesundheit.

run
http://www.flickr.com/photos/aarmono/393650532/

Eine Kollegin sagte die Tage zu mir, sie habe viele tolle Party-Baustellen. Wir unterhielten uns über ihre teure Ausbildung, die mangelnde Vergütung des Praktikums und die Notwendigkeit nebenher noch irgendwie Geld für den Lebensunterhalt aufzubringen.

Ich habe allein im Sport schon so einige Party-Baustellen. Von all den anderen will ich hier jetzt gar nicht reden.

Letztes Jahr Anfang Dezember gab es auf der Arbeit einen Aushang. Jeder mit genügend Motivation und ein wenig Selbstqualbedürfnis konnte sich in eine Teilnehmer-Liste für den Mannheimer Marathon eintragen. Also wer will, kann sich immer noch eintragen. Ich gehöre nicht zu denen die auf der Liste stehen. Ich habe drüber nachgedacht. Bin dann aber zum Entschluss gekommen: Sicherlich wäre es möglich mich bis Ende Mai auf die Distanz eines Halbmarathons (keiner auf der Liste will einen Marathon laufen) zu trainieren. Das wäre auch gerade mal eine Steigerung von 19 km. Wie gesagt: Machbar wäre es sicherlich. Aber zum einen bin ich zum Termin des Marathons nicht anwesend und zum anderen muss ich mich auch wirklich nicht über die Maßen quälen.

Dennoch gab es mir die richtige Portion Ansporn dieses Jahr auf die 10km zu trainieren. Wie schon rauszulesen war: Mein Ausgangspunkt waren knappe 2km. Bis jetzt habe ich mich schon verdoppelt und für Ende nächster Woche stehen die 5km an. Danach werde ich vermutlich erstmal ein paar Wochen bei den 5km bleiben um dann weiter auf die 10km zu trainieren. Und nächstes Jahr wäre eine Teilnahme am Halbmarathon denkbar. Oder eine Teilnahme bei den MudMasters. Wenn ich bis dahin dann noch Lust dazu habe.

Langstreckenläufe sind sicherlich kein klassischer Bestandteil des Parkour-Trainings. Und insgeheim bezweifle ich auch, dass sich viele Traceure über die 5km hinaus schleppen könnten. Möglicherweise liege ich in meiner Annahme auch falsch. Ich für meinen Teil, will meine Ausdauer verbessern und in der Lage sein auch längere Strecken mal laufen zu können. Warum? Weil ich das so will. Nebenbei läuft immer noch das Handstand-Projekt und das Klimmzugprojekt, aber in beiden komme ich derzeit nicht sehr viel weiter. Handstand an die Wand bekomme ich hin, bei den Versuchen die Beine weg zu nehmen und frei zu stehen, kippe ich immer wieder um. Vermutlich sollte ich einfach häufiger üben. Der Klimmzug mit Unterstützung durch die Füße auf einem Stuhl klappt ganz gut. Langsam und ganz allmählich schaffe ich immer mal wieder eine Wiederholung mehr. Hier werde ich versuchen verschiedene Pull-up Varianten abzuwechseln. I

Eines Tages werde ich es schaffen.

Ein Blick auf mein Handy verrät mir auch, dass ich aktuell seit fast 2 Monaten rauchfrei bin. Irgendwie war es ganz leicht bisher. Erstaunlich. Ich hatte einfach keine Lust mehr. In den vergangenen Versuchen war das immer so anstrengend. Aber diesmal ist es echt erstaunlich einfach.

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Kleine Himmelsleiter

Versteckt in Rohrbach mit Schweißtreibenden 500 Stufen.

Himmelsleiter

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Parkour - The Nature of challenge

Eine Dokumentation (in englisch) über Parkour, die Trainingsmethoden und die Philosophie. Selbst produziert und abgedreht von NorthernParkour. Sie trainieren selbst seit vielen Jahren und sind mir unbekannterweise recht sympathisch.

Teil 1:


Teil 2:


Teil 3:


Teil 4:
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Der Unsichtbare Fahrradhelm

Einer meiner Kollegen sagt immer: "Fahradhelme sind schwul". Ich entgegne dann: "Aber Schädelhirntrauma ist voll männlich"

Er nimmt das wissentlich in Kauf, dass er irgendwann möglicherweise einen Fahrradunfall haben wird, der ihn um die Möglichkeit bringt, seinen Alltag selbstständig zu meistern. Ich selbst trage erst seit knapp einem Jahr einen Fahrradhelm. Nachdem ich mehrere Fast-Unfälle hatte, da es hier in der Stadt einen erbitterten Kampf zwischen Radfahrern und Autofahrern, sowie Radfahrern und Fußgängern gibt. Und weil ich persönlich Autos gerne vor die Nase fahre, nur um die Fahrer zu erschrecken, wenn sie mir die Vorfahrt genommen haben.

Das ist blöd. Wahrscheinlich mindestens genauso blöd wie die Aussage meines Kollegen. Aber jeder muss ja selbst wissen was er tut. Ich entschied mich für die Kopfbedeckung.

In Schweden entwickelten 2 Design-Studentinnen den sogenannten "unsichtbaren Fahrradhelm". Eine wirklich Option ist der allerdings auch nur im Herbst und Winter. Im Sommer wäre mir das dann doch definitiv zu warm. Und unsichtbar ist er dann auch nicht mehr.



The Invisible Bicycle Helmet | Fredrik Gertten from Focus Forward Films on Vimeo.

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Zu meiner Freude gibt es den Google-Übersetzer

Ich bestellte etwas und möchte es nun zurückschicken. Was ich nun zunächst bekam war eine Rückfrage warum ich den Artikel denn nun zurückschicken wolle. Zu meiner Freude ist der Händler des deutschen nicht mächtig. Aber immerhin ist Coco sehr freundlich und das ist ja auch ein wichtiger Aspekt. Ich hoffe Coco versteht meine Antwort.

rücksendung

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Ich glaub, ich Spinne. Ach ne das war ja die Alte mit den zwei Hunden

kindwut

Ich hatte gerade einen 4km Lauf hinter mir, war stolz wie Bolle dass ich trotz meiner kaum vorhandenen Motivation raus bin und die angepeilte Strecke geschafft habe. Danach hab ich noch ein wenig Balance-Taining gemacht. Hund natürlich mit dabei. Hund schlurfte da so in einem Radius von 5m um mich herum und beschnüffelt jeden einzelnen Grashalm. Alles ganz friedlich. Wir sind am Feldrand. So tiefenentspannt war ich schon länger nicht mehr. Ich war einfach ganz in dem Moment.

Dann kommt da von weit hinten (bestimmt 300meter weit weg) so ne Tuss mit 2 Hunden an der Leine. Sie ruft irgendwas. Ich verstehe kein Wort, beziehe das auch in keiner Weise auf mich. Ich beobachte wie sie näher kommt und ständig irgendwas schwätzt. Denk halt: Ahja... eine von denen die lauthals Selbstgespräche führt oder mit ihren Hunden quasselt. Meine Hündin Panta steht ganz ruhig hinter mir und beobachtet das Trio. Irgendwann ab 150 meter Nähe check ich: Die schwätzt mit mir. Ahja. Was will die Alte denn? Ich verstehe sie kaum. Irgendwas mit "Ich will.... durch" und "Leine". Mehr verstehe ich nicht. Ich schaue mich um.

Hund und ich stehen in der Mitte eines 5 Meter breiten Durchgangs. Ahja. Soll sie doch vorbei.... "Können sie doch, ist ja genug Platz" ruf ich zurück. Sie bleibt stehen in einer Entfernung von 100 Meter. Sie ruft mir immer noch irgendwas zu. Ich verstehe es nicht. Verstehe immer nur "Ich will da durch" und "Leine". Ahja gut. Sie will dass ich Panta an die Leine nehme. Sind ihre Hunde wohl bisschen komisch. Ich binde meinen Hund an. Ich bin schon nicht mehr tiefenentspannt, sondern schon leichtlich genervt. Weil ich nicht versteh was sie will. Weil sie auf eine Solche Entfernung mit mir quatscht.

Sie lässt ihren Hund los und der rennt auf uns zu. Ich bin perplex. Verstehe nicht was vor sich geht. Die Alte steht immer noch weit entfernt und schimpft jetzt mit mir warum ich meinen Hund anbinde. Hatte sie das nicht eben von mir gewollt? Ich lasse meinen Hund angebunden und lasse sie sitzen. Macht sie auch brav. (toller Hund denke ich) Die Alte bequemt sich ein paar Schritte näher, sodass wir uns gegenseitig anschreien können und uns sogar gegenseitig verstehen. Grad so. Sie macht mir Vorwürfe. Ich gehe sofort in die Abwehrhaltung. Rein aus Prinzip werde ich Panta nicht losmachen. Ich glaub es hackt!

Sie fordert von mir meinen Hund loszumachen. Ich sage ihr dass das so nicht geht, dass sie das von anderen Leuten nicht erwarten kann. Dass ich ihre Hunde gar nicht kenne. Sie erklärt mir was mein Hund will. Mein Hund wolle spielen und das wäre ja wohl eine Frechheit wenn ich sie nicht loslassen würde. Sie wolle jetzt da durch. Ich sag nur noch schroff "Dann machen sie doch"

Sie wolle sich von mir nicht vorschreiben lassen wo sie durchzugehen habe. Die Alte läuft dann natürlich letztendendes durch die Mitte. Nur knapp bekämpfe ich meinen Impuls ihr eine runterzuhauen. Stattdessen beleidige ich sie nur. Sie solle sich jetzt verpissen sag ich ihr. Sie habe viel mehr Jahre Hundeerfahrung als ich. Die Alte kennt mich noch nichtmal.

Ich versuche noch ein wenig weiter zu trainieren. Balance unter Hochspannung mit zitternden Beinen. Es funktioniert nicht und ich bin frustriert und gehe nach Hause. Voller Wut.

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