2014

Wut im Bauch.

Wut. Wer kennt das nicht? Wer es nicht kennt, der lügt, oder hat ein ernstzunehmendes Problem. Wut gehört laut Paul Ekman zu den Basisemotionen, die in allen Kulturkreisen zu beobachten und darüber hinaus erblich bedingt sein. (Er hat auch das sogenannte FACS entworfen... Ein System um Gesichtausdrücke zu erkennen. Manch einer kennt die Anwendung der Technik aus der TV-Serie "Lie to me"). Jedenfalls gehört Wut zu den Basisemotionen. Die anderen Basisemotionen sind Furcht, Verachtung, Traurigkeit, Überraschung und Ekel.

Physiognomy

Zur Entstehung von Wut gibt es schon diverse Theorien. Laut Freud ist jedem Mensch ein Aggressionstrieb angeboren. Werden die Aggressionen unterdrückt, kommt es zu Störungen. Ein Theoretischer Klassiker. Taugt mir persönlich aber eher wenig zur Erklärung wo Wut herkommt. Laut Bandura werden Aggressionen erlernt durch Beobachtung von Vorbildern. Auch das taugt mir persönlich wenig. Beide Theorien erklären eher wo Aggressionen herkommen. Aggressionen sind aber eher mal eine Begleiterscheinung von Wut. In aggressivem Handeln wird Wut sichtbar. Wesentlich pragmatischer und eingängiger finde ich persönlich die Frustrations-Aggression-Theorie. Laut dieser führen Frustrationen eben zu Aggressionen. Das entbehrt einer gewissen Logik. Und erklärt in meinen Augen auch die Entstehung von Wut. Irgendwas funktioniert nicht wie es soll, oder Irgendwer löst durch sein Verhalten Frustration in mir aus. Es entsteht Ärger, vielleicht auch Zorn und wenn es ganz schlimm ist auch Wut.

Wut an sich ist eine heftige Emotion. Manche beschreiben es als brennen von innen, andere zerreißt es. Wut führt nicht selten zu impulsiven Reaktionen. Aber nicht unbedingt. In jedem Fall ist Wut schwer zu beherrschen und schwer auszuhalten. Wut ist eine Emotion die raus will.

Wut will irgendwo hin. Wut will nicht im Körper bleiben. Keiner will das die Wut im Körper bleibt, eben weil sie schwer beherrschbar ist und weil sie schwer auszuhalten ist. Wut ist im Bauch. Und sie will da weg. Oft fängt der Körper an zu zittern, Fäuste werden geballt, Beine werden unruhig, der Magen krampft sich zusammen. Die Stresshormone sorgen für vermehrte Durchblutung, die Herzfrequenz und die Atemfrequenz steigt, Pupillen werden weit und die Muskeln angespannt. Der Körper ist in einem fight-or-flight-Zustand. Entweder flieht man, zieht sich zurück aus der Situation, entfernt sich soweit wie möglich vom Wutauslöser, oder man kämpft. Die Wut kehrt sich nach aussen. Man wird laut, schimpft, manche werden handgreiflich oder lassen ihre Wut an Gegenständen raus. Es ergeben sich gewissermaßen 2 Möglichkeiten: Entweder die Wut und Erregung schiesst in die Beine (Stichwort: Restless-Legs) und der Körper will eigentlich einfach nur noch weg, oder die Wut bahnt sich ihren Weg in die Arme... bereit zum Kampf gewissermaßen.

Und dann gibt es noch eine dritte Möglichkeit: Wir schlucken unsere Wut runter. Weil es gerade nicht in die Situation passt. Weil Wut sozial kein angemessenes Verhalten ist, weil man selbst Ärger vermeiden will, weil man vielleicht Angst hat. Man schluckt den Ärger runter. Die Wut bleibt im Bauch. Der Magen krampft und irgendwann findet man alles so zum kotzen, dass man eben kotzt. Wut findet ihren Weg raus.

Ich sage nicht das einer der drei Wege irgendwie besser wäre. Es gibt Zeiten, da ist es das richtige zu gehen. Es gibt Zeiten da ist es das richtige laut zu werden, sich selbst zu vertreten und seinen Willen durchzusetzen. Und es gibt Momente da ist es besser den Ärger zunächst zurückhalten. Aber man sollte ihn dann später wieder hochholen und sich anschauen was da los war. Nur nicht runterschlucken und es dabei belassen.

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Kann das dann weg?

2014

Die vergangenen Jahre plätscherten so dahin, zum Teil kaum bemerkt von mir, kaum beachtet von mir. So wenig beachtet, dass ich mich die letzten Tage immer wieder frage: Was hab ich die letzten 10 Jahre eigentlich gemacht? Wenn man sich es so anschaut wohl ne ganze Menge. Schulabschluss - FSJ - Ausbildung - Arbeitsplatz gefunden - Studium begonnen - Mich an Beziehungen versucht - In Beziehungen gescheitert - Freunde gefunden - viele Freundschaften hinter mir gelassen - mit dem Rauchen aufgehört - wieder angefangen - aufgehört - repeat - und wieder aufgehört letzten Endes - Sport entdeckt. Mich gefunden und wieder verloren. Das Übliche halt. Was man halt so durchmachen muss zwischen 20 und 30.

2014.... Oder auch: Die End-Zwanziger-Krise. Diese Wo-komm-ich-her-wo-will-ich-hin und ist-das-überhaupt-das-richtige. Wenn ich mich umschaue: Normalität. Anfang-Mitte 20 fangen sie alle an sich zu überlegen wo es hin soll, welche Ziele man im Leben hat, mit welchem Lebenskonzept man glücklich werden kann. Alle sind ordentlich am schaffen und basteln. Manche verzweifeln ein bisschen. Aber sie sind alle voller Tatendrang. Dann kommen die Jahre die so dahinplätschern. In denen man den Weg abläuft den man sich zurecht gelegt hat. Bis man sich ein paar Jahre weiter wieder überlegt, ob das der "richtige" Weg war. Sich fragt ob es denn überhaupt den richtigen Weg gibt. Sich fragt, ob man auf dem Weg weitermachen will, oder das Gleis wechselt. Sich fragt, wie oft man sich das in der Zukunft eigentlich noch fragt.

Ich hab mich vieles gefragt im vergangenen Jahr. Hab vieles hinterfragt.... alles hinterfragt. Vieles beim Alten belassen. Einiges verändert. Umgekrempelt. Dinge die manche Menschen so zu tun scheinen Ende 20. Laut Hören-Sagen. Es ist ja nicht so, dass alles schlecht gewesen wäre. Aber immer diese kleine Stimme im Kopf: Es könnte auch wesentlich besser sein. Also hab ich umstrukturiert. Nicht immer ohne Verwunderung durch Aussenstehende. Aber dennoch nicht aufgehört einfach zu machen. Und jetzt geht das Jahr dem Ende zu. Anstrengend war es. Und vorbei darf es jetzt bitte sein. Ein neues Jahr darf jetzt bitte gerne anfangen. In der irren Hoffnung, dass dann alles ganz viel besser wird. Weil man nicht umsonst soviel Energie aufgewandt haben will.

Nächstes Jahr wird ein Topp-Jahr. Nicht zuletzt weil ich mein Studium mit dem Bachelor abschließen werde und danach wieder ein neuer Lebensabschnitt ansteht. Wieder Veränderungen. Ich kann offenbar gar nicht genug davon kriegen!

Aber mit diesem Jahr bin ich durch. Restlos. Kann das dann weg, jetzt?

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Beziehungsfundament.

Manchmal schlafe ich schlecht. Dann lieg ich nachts wach und denke nach über verschiedenste Dinge. Heute nacht dachte ich nach über Beziehungen. Was braucht eine - ich rede im folgenden ausschließlich von partnerschaftlichen Liebesbeziehungen, ausser ich sage was anderes - Beziehung um langfristig überdauernd, stabil und erfüllend zu sein? In meinen Gedankengängen kam ich zu 5 "Grundpfeilern".... oder Aspekten.... Merkmalen die vorhanden sein müssen, nach meiner Meinung.

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Vertrauen. Damit ist zum einen gemeint das Vertrauen in den Partner, dass er einen nicht ohne weiteres verlässt, nicht ohne weiteres einfach eben mal fremd geht, nur weil er/ sie sich nett mit einer anderen Person verlässt. Es bezieht sich also zum Teil auf Eifersucht. Die ja in geringem Ausmaß noch irgendwie 'belebend' sein mag (nach Aussage diverser Menschen, die recht Eifersüchtig sind).... überschreitet Eifersucht ein gewisses Maß, dann ist es schädlich und anstrengend für die Beziehung. Andererseits ist mit Vertrauen gemeint, dass man seinem Partner gewisse Dinge anvertraut die man sonst keinem erzählen würde. Das gegenseitige Vertrauen sich gegenseitig Geheimnisse anzuvertrauen.

Ehrlichkeit. Für mich persönlich ist Ehrlichkeit mit das wichtigste. Jeder der mich kennt, weiß dass ich im Grunde nicht lügen kann. Manchmal mach man sich lustig darüber wenn ich es versuche und Anfang rumzustammeln. Und selbst wenn es geklappt haben sollte, fühle ich mich hinterher so elend, dass ich dann doch die Wahrheit sagen muss. Insofern sage ich es meist von vornherein. Und handel mir damit gar nicht mal so selten Ärger ein, den ich mit einer Lüge niemals gehabt hätte. In einer Partnerschaft ist Ehrlichkeit ohnehin wichtig. Hängt eng zusammen mit dem Vertrauen. Wie soll ich jemand vertrauen, der nicht ehrlich zu mir ist? Allen voran muss jeder bei sich selbst anfangen ehrlich zu sich zu sein. Was will man und wo will man hin? Wer sich solche Fragen nicht selbst ehrlich beantworten kann, kann auch kaum ehrlich zu anderen sein. Wie sollte das auch funktionieren? Ehrlichkeit fängt also bei jedem selbst an und sollte mit dem Partner geteilt werden, wenn es was langfristiges und erfülltes geben soll. Lügen lasten schwer.

Unterstützung. Partner sollten sich gegenseitig unterstützen. Füreinander da sein, sich unliebsame Aufgaben teilen. Die moderne Welt sieht ja in aller Regel so aus, dass beide arbeiten gehen. Alltägliche Aufgaben wie Haushalt können gemeinsam erledigt werden. Je nachdem wie das Arbeits- und Beziehungskonzept nun aussieht, gibt es da diverse Möglichkeiten des Aufteilens und gegenseitigen Unterstützens. Was in meinen Augen zu Unzufriedenheit auf mindestens einer Seite führt, ist wenn ein Beziehungspartner den kompletten Haushalt schmeißt und der andere sich ins gemachte Nest setzt. Das könnte man auch unter einseitiger Unterstützung verbuchen und führt dazu dass der andere irgendwann ausgelaugt ist, wenn es keinen entsprechenden Ausgleich gibt.

Leidenschaft. Es mag asexuelle und platonische Beziehungen geben. Meine Welt ist das nicht und ich kann mit dem Konzept tatsächlich nicht viel anfangen. Fehlt dieser Aspekt, dann ergibt sich in meiner Welt eine freundschaftliche Beziehung. Möglicherweise eine intensive und tiefgebende freundschaftliche Beziehung. Aber eben eine Freundschaft. Keine Partnerschaft. Wer seinen Partner also nicht (mehr) attraktiv und anziehend findet, wem die Leidenschaft und Erotik in der Beziehung fehlt, der sollte womöglich doch mal grundlegend über seine Beziehung nachdenken. Ob sich die einstmalige Liebesbeziehung, nicht etwa doch in einer Freundschaft verwandelt hat. Kommt vor.

Freiraum. Gemeinsame Interessen sind hervorragend. Gemeinsam Zeit verbringen ist hervorragend. Ist wichtig für jede Beziehung. Wenn jeder nur sein Ding macht, sind wir ja schon wieder eher bei einer Freundschaft. Auf der anderen Seite braucht jeder so seinen eigenen Bereich. Auch wenn der nur klein ist. Aber es braucht einen Bereich, der sich nicht mit dem Beziehungspartner überschneidet. Egal ob das nun getrennte Arbeitsplätze sind, unterschiedliche sportliche Aktivitäten oder ein Freundeskreis der sich nur zum Teil überschneidet. Neben der Nähe und Zeit die man mit dem Partner teilt und verbringt, neben dem gemeinsamen Raum, braucht jeder auch ein bisschen Freiraum für sich. Sonst besteht Gefahr, dass man sich gegenseitig abhängig voneinander macht. Und dann ist es eben keine Partnerschaft, sondern eine Abhängigkeit. Das ist ein gewaltiger Unterschied.

Das sind nun 5 Aspekte die meiner Meinung nach wichtig sind um eine überdauernde Beziehung zu führen, mit der man glücklich werden kann. Mag sein, dass das nur Dinge sind, die mir wichtig wären, aber ehrlich gesagt nehme ich mir jetzt mal die Überheblichkeit raus da ein wenig auf die überwiegende Mehrheit der westlichen Welt zu generalisieren. So siehts nämlich aus. Weil ich es kann.

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Im Liegen.

Die Tage als ich ungefähr kurz vor dem Tod ein bisschen krank war, schaut ich mir abends im öffentlich rechtlichen eine Art Reportage über das Rückenleiden der deutschen Bevölkerung an. Es war eher so mäßig interessant, aber ich war schlichtweg zu unmotiviert mich weiter mit dem TV-Programm auseinander zu setzen und dachte so bei mir: Naja. Öffentlich-Rechtlich. Vielleicht ist es ja interessant.

Immerhin beschäftigte mich das Thema dann jetzt doch ein bisschen. So falsch war die Programmwahl dann vielleicht doch nicht. Im Endeffekt ging es darum dass erschreckend viele Leute Rückenprobleme haben, mit der Tendenz zu jüngerem Einstieg in die Problematik. Iman betrachtete Schulmedizinische Ansätze und Ansätze der Traditionellen chinesischen Medizin. Beide Ansätze wurden derart oberflächlich behandelt, dass man sich vielleicht auch darauf hätte beschränken können, mitzuteilen, dass es da verschiedene Behandlungsmöglichkeiten gibt.

Prophylaxe von Rückenschmerzen nahm den Hauptteil der Sendung ein. Was ich ja tendenziell begrüßenswert finde. Man berief sich auf drei Grundpfeiler:
1. Richtig Sitzen
2. Richtig Liegen
3. Richtig Bewegen

Klingt zunächst einmal nicht falsch. Wenn ich nicht weiter nachdenke. Nun gut. Es gibt unzählige Jobs in denen wird mehr gesessen als alles andere. Das ist ungünstig für den Rücken. Der Mensch ist ein Tier der Bewegung. Bewegung ist natürlich. Im Sitzen ist insgesamt wenig Bewegung enthalten. Noch dazu hängt man in aller Regel eher wie ein Fragezeichen in seinem Bürostuhl. Scheißegal wie sehr anatomisch korrekt der Stuhl ist. Die Bequemlichkeit findet ihren Weg. Wie also das Problem lösen? Aufstehen und Bewegen wenn es geht, würde ich sagen. Ist das einzige was hilft. Alles andere sind nur Scheinhilfen.

Richtig Liegen. Hm. Da gab es eine TÜV-geprüfte Liegeberaterin (oder so ähnlich). TÜV-geprüft hört sich nun nach Mega viel intelligentem Wissen an. Grundsätzlich ist gegen einen hochwertigen Lattenrost und eine hochwertige Matratze die dem eigenen Körpergewicht angepasst ist, nichts einzuwenden. Dachte ich so. Klingt ja logisch was die Frau sagt: Wir können dem Körper im Schlaf viel gutes tun. Wäre die Matratze zu hart gäbe es vermehrt Druck auf diverse Körperstellen, was eine Meldung ans Hirn gibt, man solle sich wenden, was wiederum zu einem weniger tiefen Schlaf führen würde. Wenn die Wirbelsäule gerade auf der Matratze liegt und so. Man solle lieber kleinere Kissen nehmen, sodass die Schulter in der Seitenlage frei liegen kann. In Rückenlage darf das Kissen nicht zu hoch und nicht zu niedrig sein, weil der Kopf sonst knickt und so. Und Bauchlage?! Nein, das geht ja gar nicht, weil wo soll er denn hin der Kopf. Bis zu diesem Punkt war ich skeptisch. Nach der "Verteufelung" der Bauchlage war ich raus.

Seit ich mich erinnern kann schlafe ich am liebsten auf dem Bauch. Als Kind schon. Und ich schlief auch immer schon sehr unruhig und bewegte mich viel. Und ich schlief in aller Regel sehr gut und sehr tief. So tief, das mein Vater sich bisweilen sorgte ob ich denn noch leben würde. Rückenschmerzen kannte ich erst später. Als die Schultage länger wurden und mein Bewegungspensum niedriger. Also zumindest das mit der Bauchlage konnte schonmal nicht hinkommen.

Weitere - für mich - logische Schlussfolgerungen ergaben sich: Kinder haben in aller Regel keinen teuren Lattenrost und keine teure gewichtsspezifisch abgestimmte Matratze. Und Kinder haben - in aller Regel - keine Rückenprobleme. Und wer sich schlafende Kinde mal so ansieht.... Die haben allzuoft alles mögliche im Bett, aber keine gerade Wirbelsäule. Ich dachte weiter an mir bekannte Katzen und Hunde. Die schlafen auch nicht in einer Wirbelsäulen-Null-Position. Sondern am liebsten eingerollt. Meist auf eher hartem Untergrund. Boden, Fensterbrett, Teppich. Da ist nichts gewichtsspezifisch abgestimmt und auch nichts darauf ausgerichtet ob das Tier eine Seiten-, Rücken-, oder Bauchlage bevorzugt.

Also was unterscheidet Menschen mit Rückenschmerzen von solchen ohne? Ist es wirklich die teure ergonomisch-abgestimmte Matratze oder der 7-Zonen-Lattenrost der individuell einstellbar ist? Ich bin mir da nicht so sicher. Ich glaube der Schlüssel liegt in der Bewegung. Abwechslungsreicher Bewegung. Wer sich bewegt fördert die Beweglichkeit des gesamten Skeletts. Stärkt die Muskeln. Starke Muskeln können vieles ausgleichen. Ob die individuell zugeschnittene (und kostspielige) Schlaflösung dann noch nötig ist?

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Work in progress.

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Notwendig, aber nicht hinreichend.

Man braucht so einige Dinge zum Leben. Jeder setzt da andere Prioritäten. Die meisten Mensch streben nach einem erfüllten Leben. Ein Leben dass über das Mittelmaß hinaus geht. Wenigstens ein bisschen. Glücklich wollen wir sein, nicht allein wollen wir sein, ein sinnhaltiges Leben wollen wir führen. Aber was braucht man dafür?

Essen? Notwendig, aber nicht hinreichend.
Wasser? Notwendig, aber nicht hinreichend.
Geld? Notwendig, aber nicht hinreichend.
Bewegung? Notwendig, aber nicht hinreichend.
Soziale Kontakte? Notwendig, aber nicht hinreichend.

Eines alleine reicht nicht aus. Im Gegenteil. Wenn nur eine Komponente fehlt, dann funktioniert das System nicht. Genauer gesagt: Es funktioniert eine ganze Weil, bis der Speicher leer ist und das komplette System zusammenbricht. Es kann nur als Gesamtheit funktionieren. Aber dann stehen die Chancen auf das vielbeschriebene erfüllte Leben gar nicht so schlecht. Glaube ich.

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Patientenverfügung.

Auf den ersten Blick mag es möglicherweise etwas befremdlich klingen, wenn sich unter 30-jährige mit Dingen wie Testament und Patientenverfügung auseinandersetzen. Ein paar Schritte weiter gedacht ist es gar nicht mehr so abwegig. Und in jüngster Vergangenheit bin ich an verschiedenen Ecken damit in Berührung gekommen. Und zwar nicht, weil ich soviel mit alten Menschen zu tun hätte. Ganz im Gegenteil. Wie dem auch sei.

Ich machte mir Gedanken darüber. Einen Organspendeausweis habe ich schon seit einer ganzen Weile. Den auszufüllen kostet nicht soviel Überwindung. Das wirkt nicht befremdlich auf andere. Das ist gewissermaßen Normalität, dass man sich über einen potentielle Organspende im Falle seines Ablebens Gedanken macht. Jeder weiß das Unfälle passieren und das es schnell vorbei gehen kann. Aber keiner mag wirklich länger darüber nachdenken. Weil es Angst macht. Das Lebensende macht Angst. Und es macht oft anderen Angst, wenn man sich selbst über sein Lebensende Gedanken macht. Dabei gehört es nunmal einfach dazu.

Also gut. Den Organspendeausweis habe ich nun schon eine Weile. Dachte auch immer mal drüber nach: Was will ich eigentlich für eine Behandlung wenn ich einen schweren Unfall haben sollte. Wenn man nicht weiß ob ich es überlebe, wenn man nicht weiß ob das Leben danach noch Lebensqualität hat? Hab den Gedanken dann aber immer wieder weg geschoben. Weil ich mir dafür Zeit nehmen wollte, darüber nachzudenken. Was ich will und was ich nicht will. Und habe mir die Zeit lange nicht genommen. Bis jetzt. Jetzt habe ich also mit Hilfe von Textbausteinen (--> hier verfügbar: Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz) eine Patientenverfügung zusammengebastelt. Ich bin damit noch nicht ganz fertig. Muss nochmal überlegen ob das alles so hinkommt. Ob ich klar ausgedrückt habe was ich will und was nicht. Ich werde mir das also in ein paar Tagen nochmal überdenken. Und weil ich nun gerade schon dabei war, fand ich es in dem Zuge dann auch nur konsequent mir über ein Testament Gedanken zu machen. Aber das mal nur so nebenbei erwähnt.

Worauf ich hinaus will: Der Tod gehört zum Leben dazu. Und jeder sollte sich Gedanken machen, wie viel lebenserhaltende Maßnahmen er oder sie im Zweifelsfall wünscht. Es wäre schade wenn man sich aus Angst vor dem Thema nicht damit auseinandersetzt und dann keiner weiß was man sich gewünscht hätte. Und anderen diese Entscheidungen überlassen werden. Anderen die in dem Moment vielleicht gar nicht in der Lage sind irgendwelche Dinge zu entscheiden, weil sie mit der Situation völlig überfordert sind.

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Eine Pizza mit Schrauben, bitte.

Aus der Reihe: Zusammenhangloses Zeug.

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Wenn mich Leute fragen, warum ich dies oder jenes tue.... Einfach mal antworten mit: Weil ich es so will.

Wohin der Weg führt? Immer vorwärts. Niemals zurück.

Und neben Panta (das Hundetier mit Mais auf obigem Bild) noch eine Pizza mit Schrauben bitte.



WEIL ICH ES SO WILL, VERDAMMT! Weil ich Bock drauf hab.Mehr lesen...
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Inhalte vs. Beziehungsebene

In der zwischenmenschlichen Beziehung gibt es Inhalte und es gibt eine Beziehungsebene. Die Beziehungsebene kann eine Freundschaft, Feindschaft, kollegiale Beziehung, partnerschaftliche Beziehung, oder auch ein gelegenheitsbekanntschaft bzw. zweckbekanntschaft in Form der Aldi-Kassiererin sein. Es ist egal wie es definiert wird. Menschen stehen untereinander in Beziehung. Sie haben alle untereinander eine irgendwie geartete Bindung. Das kann definiert sein, oder es kann einfach sein. Aber definitiv ist: Es ist.

Wenn wir uns also miteinander unterhalten, miteinander in Kontakt treten, haben wir eine Beziehung. In irgendeiner Form. Wir tauschen uns verbal und nonverbal aus. Vermitteln uns gegenseitig verbal diverse Inhalte. Wir unterhalten uns, verständigen uns, haben Missverständnisse. Das ist alles gut und schön. Wir unterhalten uns ja schließlich alle gern. Also ich zumindest. Gespräche und diese Inhalte wirken zurück auf die Beziehungsebene. Aber dennoch. All diese Inhalte die da ausgetauscht werden, all dass was gesagt wird ist höchst sekundär.

Inhalte sind austauschbar.

Wirklich interessant ist dagegen was auf der Beziehungsebene passiert. Was man an Informationen aufnimmt, wenn man sich anschaut welches Verhalten der Gegenüber zeigt und welche Reaktion das in mir auslöst. Wenn man es schafft sich von dem zu lösen, dass man immer versucht alles auf kognitiver Ebene zu lösen. Wenn wir das schaffen, können wir viel über den anderen und auch über uns selbst erfahren. Dann erfahren wir wo wir mit dem anderen in der zwischenmenschlichen Beziehung stehen, ohne dass wir großartig nachfragen müssten. Wir müssten dem gegenüber streng genommen nicht mal zuhören. Weil die Inhalte die da rüber kommen. Sind nebensächlich.

Wer sich also auf das verlässt was ein anderer sagt ist im Leben vermutlich schlecht bedient und sollte anfangen mehr auf den Bauch zu hören. Denn der vermittelt uns den Eindruck davon was auf der Beziehungsebene passiert.

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Bahnbetriebswerk

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Studierendenanfragenv vs. Informationskompetenz

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Es nervt mich hin und wieder. Ich habe hier diesen Blog. Mit einer Materialsammlung fürs Studium. Sofern ich Zusammenfassungen für die Studienunterlagen angefertigt habe, lade ich sie hier hoch. Sofern ich bei card2brain Karteikarten erstellt habe, verlinke ich sie im entsprechenden Modul. Es ist alles da was ich habe.

Ich mache mir wirklich nicht die Mühe einige meiner Zusammenfassungen hier nicht hochzuladen, um sie dann einzeln an Interessenten per mail zu verschicken. Ist mir ja viel zu blöd.

Ich stelle meine Materialien gern allen möglichen Leuten zur Verfügung. Ich finde es schön, wenn ich positive Rückmeldungen dazu kriege, weil sie jemand brauchen kann. Leider sind die Dankesbekundungen überzufällig häufig verbunden mit diversen Fragen. Und in der Regel kann nur sehr wenige davon beantworten und andere will ich nicht beantworten. Machen wir mal eine Bestseller-Liste der Fragen die ich nicht mehr sehen kann:

* Weißt du wann die Studienbriefe überarbeitet werden? - Nein weiß ich nicht. Ich bin Studentin an der Fernuni, und was in vergangenen Modulen vor sich geht ist mir darüber hinaus herzlich egal.
* Kannst du anregen dass es meiner Plätze in Präsenzveranstaltungen gibt? - Nein kann ich nicht, weil Student
* Kannst du mir die Zusammenfassungen für xy per mail schicken? - Nein, kann ich nicht, weil ich sie nicht habe. Was ich habe ist im Blog. Und mehr nicht. Also verschicke ich nichts per mail.
* Kannst du mir den Studienbrief xy per mail schicken? - Nein, kann ich nicht, wegen Urheberrecht.
* Kannst du mir Altklausuren schicken? - Nein, kann ich nicht, wegen Urheberrecht
* Welche Kurse an der vhb muss ich auswählen, wie sind die aufgebaut, wie sind die Inhalte, wieviel muss ich dafür lernen, werden die anerkannt, Blabla?! - Nutz dein Hirn, dann wirst du auf die Idee kommen die Kurse in Klinischer Psychologie zu belegen. Inhalte, Verlauf und Aufbau ist auf der Seite der Hb beschrieben. Erfahrungsberichte gibts im PsyCafe der Fernuni
* Wurden dir die vhb-Kurse in der Master-Bewerbung anerkannt? - Ehm.... Ich hab noch nicht mal den Bachelor fertig.


Fazit: Ich finde es wirklich toll, wenn viele von meinem Kram profitieren können. Aber ich appelliere an die Informationskompetenz jedes Einzelnen: Ich kann und will solche Fragen nicht beantworten. Weil sich diese Fragen jeder selbst beantworten kann, wenn er sich die Mühe gemacht hat 5 Minuten auf diesem Blog zu stöbern.

Musste jetzt mal gesagt werden.

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Dürnstein

Dürnstein. Ein 886-Seelen-Kaff, an dem wir zusammen mit mindestens 10 anderen Reisebussen ausgekippt wurden. Der Reiseleitung sind wir dann mal irgendwann davon gelaufen. War ja furchtbar. Was die alles schwätzen konnte, was mich so gar nicht interessiert hat. Die Stadt an sich ist halt eine nette kleine Altstadt mit Weinbergen drumherum, welche irgendwelche Mönche oder Steinzeitmenschen oder werauchimmer (ich hörte der Reiseleitung ja nunmal nur bedingt zu) angelegt wurden. Danach ging es noch zu einem Benediktiner-Kloster in Melk. Da waren es dann mindestens schon 20 Reisebusse. Entschleunigter Seniorenurlaub. Mit reichlich Essen.

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Bratislava.

Bratislava. Topp Wetter. Mit ungeplanter Übernachtung. Die Stadt hat Charme, aber nachdem man den Tag zuvor in Budapest war hält sich die Faszination - leider - in Grenzen.

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Budapest

Erst nicht so schönes Wetter, dann aber doch zunehmend besser werden. Weniger nass als Wien. Eine wirklich traumhaft schöne Stadt.
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Wien

Wien. Schweinekalt. Nassfeucht. Nette Stadtführung. Lecker Sachretorte. Wien ist schöner bei schönem Wetter. Definitiv.

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Verstecken.

"Versteck mich wo du mich nicht findest. Hab mich seit Wochen nicht gemeldet und frag mich ständig wo du bist. Ich will nur dass du weißt, ich hab dich immer noch lieb. (...) Ich zeig dir dass ich dich nicht brauche, und dass ich gehen kann wann ich will" (Philipp Poisel, Ich will nur)

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(Bildquelle: https://www.flickr.com/photos/giuseppemilo/)

Was genau haben wir denn nun davon wenn wir uns verstecken, vor jemandem? Wenn wir uns von jemandem zurückhalten und distanzieren, dessen Nähe wir doch eigentlich wollen? Das ergibt ja irgendwie wenig Sinn. Ich stelle mal wieder Behauptungen auf: Jeder kennt diesen Gedanken.... Sich zurückziehen und sich nicht mehr melden, in der Hoffnung, dass der Wunsch im anderen aufkeimt. Man will vermisst werden. Denn wenn man vermisst wird, dann gibt es jemand der einen bei sich haben will. Und das ist dann ja doch eher ein gutes Gefühl.

Aber wie soll der andere denn wissen, dass man ihn vermisst, wenn man es ihm nicht sagt? Wenn man sich stattdessen selbst nicht meldet. Der Mensch an sich will gebraucht werden. Wenn man dem Anderen also nicht zeigt, dass man ihn braucht.. was wäre dann die logischere Konsequenz daraus? Das sich der Gegenüber einem zuwendet, weil er diese Distanz dann selbst nicht aushält (was ja der Wunsch hinter dem eigenen Verhalten zu sein scheint), oder aber dass der Gegenüber sich auch distanziert, weil er das Gefühl haben will gebraucht zu werden, und ihm das aber nicht vermittelt wird?

Paradoxe Denkweisen sind interessant. Und ich glaube in den wenigsten Fällen funktioniert das Prinzip: Ich melde mich nicht, sodass du mich vermisst. Die Leute können keine Gedanken lesen. Wer Kontakt will, soll sich doch bitte einfach zu Wort melden. Der Andere wird schon Gründe haben sich nicht zu melden. Und der einzige der dann vermisst, ist derjenige der sich nicht meldet. Schuss ins Puddingknie.

"Es ist nicht das wonach es aussieht. Schon aus Prinzip." (Kraftklub, Kein Liebeslied)

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Über Nähe und Distanz.

Wenn ich mir meinen Freundeskreis so ansehe und mir die Geschichten so anhöre, die jeder einzelne (und sicherlich auch ich und du auf der anderen Seite des Bildschirms) zu berichten weißt, dann sehe ich da immer wieder erstaunliche Dinge. Gerade wenn es um das zulassen von Nähe und was Wahren von Distanz geht.

Nähe und Distanz ist ein allgegenwärtiges Thema. Jeder einzelne von uns entscheidet in einem eher unbewussten und abstrakten Prozess wen er wie nah an sich ran lassen möchte. Manchmal können wir willentlich darauf Einfluss nehmen, häufig scheint es aber doch eher so zu sein, dass wir die Intensität mit der wir die Nähe eines anderen zulassen gar nicht mal so bewusst steuern können. Mancher fühlt sich seinem Bedürfnis nach Nähe ausgeilefert und/ oder weiß nicht wie er Distanz herstellen soll.

Einige scheinen damit gar keine Probleme zu haben. Vertrauen den Leuten scheinbar leicht, scheinen von aussen betrachtet ein ausgewogeneres & gesundes Gespür dafür zu haben wen sie nah an sich ran lassen möchten und wen sie sich lieber ein wenig auf Distanz halten.

Andere glauben, dass sie gar nicht ohne weiteres fähig sind Nähe zuzulassen und dass sie dafür sehr viel Vertrauen beim Gegenüber brauchen. Genau diese Spezies ist dann zumeist völlig irritiert wenn sie jemandem begegnen dem sie innerhalb kürzester Zeit sehr nah kommen, oder vielmehr den Anderen sehr nah an sich ranlassen. Wenn ich mir dann das Verhalten dieser Personen so ansehe, dann entdecke ich häufig ein wiederkehrendes und ähnliches Muster. Es wird Nähe und Vertrautheit zugelassen, und dann scheint eine Art Angst zu entstehen. Angst vor wasauchimmer. Vielleicht einfach weil sie es von sich selbst nicht gewohnt sind, dass jemand so nah an sie rankommt. Die Reaktion darauf ist dann nicht selten: Abstand suchen. Erstmal wieder sortieren und schauen was passiert ist. Ob es Schäden am Haus gibt. Erst wenn man das Haus auf Schadenfreiheit überprüft hat kann es in die nächste Runde gehen. Das kann eine ganze Weile so gehen. Und entweder pendelt sich das dann ein und es wird ein normales Maß gefunden, oder es geht noch eine Weile so weiter, bis einer von beiden nicht mehr kann. Entweder die Person, die die ungewohnte Nähe nicht aushält, oder die andere Person, welche diese Nähe-Distanz-Wechsel nicht mehr aushalten kann. Oder aber die beiden finden tatsächlich ein Arrangement damit umzugehen.

Und dann gibt es noch ein anderes interessantes Phänomen: Nähe zulassen ist für die einen einfacher für die anderen schwieriger. Soweit so gut. Für die meisten dürfte es im Endeffekt eher ein angenehmer Zustand sein. Zumindest behaupte ich das mal. Weil ich glaube dass Nähe ein überindividuelles menschliches Bedürfnis ist, das nach Befriedigung strebt. Folglich wird das Bedürfnis nach Nähe befriedigt, wenn man einem anderen Menschen nah ist. Oder sich nah fühlt und das bestenfalls auch noch auf Gegenseitigkeit beruht. Die Folge sollten angenehme Gefühle sein.
Schmerzhaft wird es dann wenn dann eine Distanz hergestellt werden soll zu einem Menschen dem man zuvor nah war. Das kann bisweilen einen langwierigen Prozess mit vielen Tränen und viel innerem Leid und Schmerzen bedeuten. Es ähnelt dann einer Art Craving-Verhalten, wobei in wiederkehrenden Episoden ein großes Verlangen nach der Nähe des Anderen besteht und man alle möglichen Dinge tun will (anrufen, email schreiben, vorbeigehen...). Und diese Phase kann tatsächlich erstaunlich lange andauern. Und unabhängig davon ob man ein Mensch ist der einfach Nähe zulassen kann oder sich dabei eher schwer tut: Beim schaffen von Distanz werden die Karten dann wieder neu gemischt. Nur weil sich einer schwer tut jemand an sich ran zu lassen, heißt dass nicht dass er den anderen deswegen leichter oder genauso schwer wieder gehen lassen kann.

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Winter is coming. Part 2

M8

Morgen ist der offizielle Bearbeitungsbeginn von Modul 8. Die Unterlagen hab ich jetzt etwas länger als eine Woche. Sie kamen spät dieses Semester. Aber solang die Sachen vor Bearbeitungsbeginn da sind, soll man sich ja nicht beschweren.

Fernstudium. Ich hab solangsam aber sicher keine Lust mehr darauf. Es scheint ein wenig einsam zu machen. Ich sitze hier also noch vor dem offiziellen Start an einem Sonntagmorgen und fasse das dritte Kapitel meines Studienbriefes zusammen. Damit bin ich dem Plan angeblich schon zwei Wochen voraus. Aber ich muss so früh anfangen, da mich die Reglementierung der Masterplätze gewissermaßen dazu zwingt. Ich stehe unter dem Druck eine erstklassige Note hinzulegen. Auf Grund von Berufstätigkeit und aus Gründen der Effizienz laufen die Lerngruppen online ab. Die Freizeit neben der Arbeit geht zu großen Teilen fürs lernen drauf. Freie Wochenenden müssen vorausgeplant werden, damit man im Stoff nicht hinterher hinkt. Von Zeit zu Zeit macht das Fernstudium also einsam. Man lernt gemeinsam dezentral jeder für sich allein vor dem Bildschirm.

Ich sitze als mit meinem Kaffee an einem friedlichen und ziemlich nebligen Sonntagmorgen vor meinem Studienbrief und schreibe an meiner Zusammenfassung. Kann man ja mal machen. Große Pläne erfordern großen Einsatz.

Winter is coming. Und es wird ein harter befürchte ich.

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Winter is coming.

Winter is coming. Wintersemester is coming. Modul 8 is coming. Arbeitspsychologie, Personalpsychologie, Organisationspsychologie. Es hört sich schonmal spannender an als das vergangene Semester. Das hab ich ja gerade eher so semi-erfolgreich hinter mich gebracht. Aber unter den gegebenen Umständen immer noch ganz gut. Leider interessiert sich der Master-NC eher mal so gar nicht für meine persönlichen Umstände sondern nur für meinen Schnitt, den ich mal eben um 0,2 Noten verschlechtert hab. Kann man ja mal machen.

Also mein Plan für dieses Semester: Lernen, lernen, lernen. Und ambitioniert das umfangreiche Modul mit einer 1,x abschließen. Als ob ich sonst kein Leben hätte.

Motto für M8:
"Denn am Ende wird alles wieder gut,
und solange es uns nicht gut geht,
können wir das Ende nicht sehen."

Oder auch: Alles halb so wild. Wird schon.

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Sonnenuntergang

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Lucy

Oh, im Kino war ich ja auch noch. Was hab ich mir angesehen? Lucy.

Lucy

Regie führte Luc Besson. Was Luc Besson anfasst wird gut. Ich finde das kann man schon mal so sagen. Bei Lucy war es nun so, dass die Meinungen über die Qualität des Films doch eher weit auseinandergingen. Die einen fanden ihn völlig mies und bescheuert und die anderen genial. Ich gehöre zur zweiten Sorte.

Der Film fängt an mit Lucy. Der Neandertalerin Lucy. Dann fängt der eigentliche Film an. Zwischendurch gibt es Sequenzen aus Tier- und Naturfilmen, passend zum aktuellen Thema. Bei den ersten paar dieser Sequenzen war ich doch etwas verwirrt. Was sollte da jetzt die Einblendung von Raubkatzen und Gazellen?! Aber nach der dritten oder vierten Sequenz hab ichs gefeiert. Überragend. Nur das Ende war dann doch etwas übertrieben und etwas weniger Hollywood und mehr Luc Besson hätte den letzten 10 Minuten gut getan.

Worum gehts eigentlich in dem Film? Lucy steht mit ihrem Partykumpel vor einem Geschäftsgebäude und er bindet ihr einen Koffer an den Arm. Den Koffer soll sie übergeben. Und das Drama nimmt seinen Lauf. In dem Koffer sind Drogen und sie wird unfreiwillig zum Kurier gemacht, indem ihr ein Drogenbeutel in den Bauch eingenäht wird. Der Beutel platzt und sie ist im Laufe des Films in der Lage ihre volle Hirnkapazität zu nutzen, währenddessen der gewöhnliche Mensch nur 10-15% seiner potentiellen Hirnleistung nutzt. (Laut des Films)

Alles in allem ein sehenswerter Film.

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3 Künstler. 3 Lieder. 1 Zusammenfassung.

Heute was sentimental-melancholisches. Weil ich Lust dazu habe.

Wer das Thema errät, darf es behalten. Das ist wie mit den Rechtschreibfehlern.

Philipp Poisel - Ich will nur.


OK Kid - Kaffee warm.


Maxim - Meine Soldaten


Zusammengefasst kann man sagen:
Ich will nur, das du weißt, dass ich den Kaffee für dich warm halte und meine Soldaten los schicke.

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Neulich bei Sonnenuntergang.

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Vom Wehrsteg aus, Blick Richtung Wieblingen.Mehr lesen...
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Fast schon Nacht im Schnee.

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Eines meiner besseren wie ich finde. Ist Acryl auf Leinwand, gar nicht mal so klein. Glaube 70x50cm. Mehr lesen...
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Morgen ist dieses furchtbare Modul vorbei

Pädagogische Psychologie. Könnte möglicherweise interessant sein. Richtig aufbereitet. War es aber leider nicht. Und bevor ich morgen über die Klausur jammere möchte ich nach Durchsicht meiner Zusammenfassungen nochmal feststellen wie unglaublich unstrukturiert und didaktisch schlecht aufbereitet dieses Modul war in dem es um Bildung, Erziehung und Unterricht geht. Ironie des Themengebietes vermute ich.

Ich bin jedenfalls so schlecht vorbereitet wie nie. Ungefähr so gut wie damals zu meinem schriftlichen Abitur. Dementsprechend würde meine Leistung gerade so zu bestehen reichen. Wir werden sehen was das wird. Jetzt ist der Kopf jedenfalls völlig hinüber und morgen ist es vorbei um diese Zeit. Aber wenn ich tatsächlich 4 Stunden für die Klausur brauche, dann ist es für mich ohnehin zu spät könnte man sagen.

Danach erstmal Frei! Bis der neue Studienbrief kommt. Ich hoffe es dauert mindestens 2 Wochen.

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Psycho vs. Homo

"Psychische Erkrankungen könne man nicht wie etwa Homosexualität einfach outen"

Sagte irgendein intelligenter Mensch in diesem Artikel hier: http://www.stern.de/gesundheit/anti-stigma-projekt-ich-bin-in-therapie-na-und-2134348.html

Und offenkundig hat er keine Ahnung von dem was er da sagte. Eigentlich ging es um deutsche Kopie eines amerikanischen Projektes. Ziel des Projektes ist die Ent-Stigmatisierung psychischer Erkrankungen (-->
http://www.ichbinintherapie.psystudents.org), bzw. dem schlichten Besuch bei einem Therapeuten. Nun unterliegt die deutsche Webseite gerade einer rechtlichen Prüfung, ob das datenschutzrechtlich alles soweit unbedenklich sei und ob die Betroffenen die sich dort outen sich nicht selbst mehr schaden als anderen nützen. Aber das soll hier nicht das Thema sein.

Ich bin im verlinkten Artikel über eben diesen Satz gestolpert: "Psychische Erkrankungen könne man nicht wie etwa Homosexualität einfach outen"

Ich frage mich dabei ernsthaft ob dieser Person eigentlich jemand ins Hirn gekackt hat. Denn wenn das outing bezüglich der wieauchimmer gearteten Sexualität eines nicht ist, dann einfach. Und ich würde fast behaupten, dass es so einige Menschen gibt, für die das Outing als Schwuler oder als Lesbe sehr viel schwieriger ist, als zu sagen: Du ich bin gerade wegen Depressionen in Therapie.

Wenn ich mich an mein Outing erinnere war das alles andere als einfach. Ich habe mir in der Schule im Vorfeld viel anhören müssen, weil ich so spät mit meinem ersten Freund um die Ecke kam, den ich dann auch nur hatte damit endlich mal Ruhe ist. Später folgte noch ein anderer. Aber dennoch wusste ich dass das wohl nicht mein Weg ist. Aber durch das was ich mir in den Fluren und auf dem Schulhof habe anhören müssen hatte ich Angst. Ich sah ja überall, dass es nicht normal war. Dass über 'solche' anders geredet wurde. Und nicht zuletzt habe ich unabhängig von meiner sexuellen Orientierung doch auch einige unschöne Erinnerung an die Schulzeit. Das alles macht es nicht einfach. Ich habe viele Jahre drüber nachgedacht, habe das als Problem viele Jahre mit mir rumgeschleppt, bis ich es dann eines Tages endlich öffentlich formulieren konnte. Mit schwitzigen Händen und Angst im Nacken. Glücklicherweise unbegründet. Erstaunlicherweise freuten sich alle mit mir, dass ich es endlich gesagt hatte. Weil es eh jedem klar war. Und ich habe Glück dabei gehabt. Andere haben entweder keine Wahl weil sie durch dritte geoutet werden, oder sie machen nach dem Outing negative Erfahrungen. Müssen sich Beleidigungen anhören, erfahren körperliche Gewalt, werden von den Eltern vor die Tür gesetzt.

Und das Outing als Homo machst du nicht nur einmal. Das machst du ständig. Immer wieder. Und es gibt Situationen da ist es einfacher und es gibt Situationen da ist es deutlich unangenehmer. Es gibt Situationen da muss man sich dumme Sprüche anhören, wird dumm angemacht und blöd ausgefragt. Das sind Dinge die machen ein Outing nicht einfach. Weil ich keine Lust habe mich solchen Fragen zu stellen. Weil es sich auch schlicht und ergreifend nicht gut anfühlt diskriminiert zu werden.

Was mich also ärgert an der Aussage: Es impliziert dass ein Outing einfach wäre. Ist es aber nicht. Ich sage nicht dass es einfacher wäre sich für den Therapeutenbesuch zu outen. Ich sage aber auch nicht dass ein Homo-outing einfacher wäre. Ich sage: Beides kann schwierig sein. Beides ist vermutlich auch schwierig, da beides intime Themen sind, welche die Öffentlichkeit so gesehen erstmal nichts angehen. Aber nur dadurch dass man zeigt, dass es viele von einer Sorte gibt, scheint diese Sorte zur Normalität zu werden. Und wenn etwas zur Normalität geworden ist, dann ist ein Outing nicht mehr notwendig.

und nachfolgend noch ein 'ach so einfaches' Outing eines schwulen jungen Mannes:
http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Panorama/d/5325278/outing-endet-in-katastrophe---und-wird-doch-belohnt.html


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Modul 11 2B: Check.

Wieder ein Modul hinter mich gebracht. Die Hausarbeit im nicht-psychologischen Wahlpflichtfach. Ich habe ein Modul aus den Bildungswissenschaften gewählt. Genau mein Themengebiet... Nicht. Lehren und Unterrichten. Wer mich kennt weiß dass ich eine tiefgreifende Abneigung gegen alles habe was auch nur im entferntesten mit Schule zu tun hat.

Aber das Modul 2 B (irgendwas mit e-learning) sollte am wenigsten Zeitaufwändig sein. Also wählte ich es. Die Alternativen klangen mindestens genauso wenig verlockend. Also war es ja im Endeffekt auch egal welches der Themen die mich nicht ansprechen ich wähle. Was dann folgte, waren unfassbar umspannende Themen, wobei ich aus drei wirklich bescheidenen Alternativen eine wählen konnte. Ich entschied mich für das Topp-Thema: "Entwicklung eines Schulungsentwurfes auf Basis des 4CID-Modells zum Thema 'Als Mitarbeiter des Lehrgebietes eine Präsenzveranstaltung durchführen'" Die gesamte Hausarbeit liest sich noch viel weniger spannend als der Titel klingt.

Ich hätte 6 Wochen Zeit gehabt, hätte vor Bearbeitungsbeginn Zeit gehabt mich ins Thema einzuarbeiten. Soweit die Fakten. Eingearbeitet habe ich mich zu Bearbeitungsbeginn, und nach 3 Wochen habe ich abgegeben. Erhalten habe ich dafür eine verdiente 2,3 und ein Modul weniger. Dafür habe ich jeden einzelnen Tag den ich daran gearbeitet habe geflucht wie ein Rohrspatz.

Ich hatte eigentlich vor die Hausarbeit hochzuladen. Aber ich glaube nicht dass sie irgendwem auch nur im geringsten eine Hilfestellung wäre, da ich wirklich nur irgendwas dahin geschmiert habe ohne jegliche Liebe zum Detail. Deswegen lassen wir das mal lieber.

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Ich wollte dass es ein Training bleibt.

Jedes Jahr muss ich da durch. Reanimationstraining. Einigen meiner Kollegen gelingt es von Zeit zu Zeit sich da durchzumogeln. Ich selbst sehe mich stöhnend mit den Augen rollen, warum es denn jedes Jahr wieder nötig ist. Aber ich geh dann ja auch hin. Höre mir an, dass man den nicht ansprechbaren Patienten laut anspricht, ein bisschen rüttelt. Bestenfalls schon Kollegen gerufen hat und einen Notruf absetzt. Dann kommt die Sache mit dem Drücken und dem Beatmen. Und nachdem jeder mal gedrückt hat und sich mit dem Ambu-Beutel und der Maske eins abgemurkst hat, gehen alle Beteiligten nach einer halben Stunde wieder zurück auf ihre Stationen. Jedesmal denke ich mir: Warum muss das eigentlich jedes Jahr sein? So unnötig. Das bisschen Drücken und Beatmen kriegt man ja wohl hin. Aber im Endeffekt tut es auch nicht so weh. Ist ja schließlich auch Arbeitszeit.

Ich war auch immer ganz zufrieden damit, dass nur an der Puppe zu üben. Und eigentlich war ich eh der Meinung, dass ich das für den Rest meines Leben nur an der ramponierten Plastikpuppe mache, die bei uns den ausgefallenen Namen "Fr. Müller" trägt.

Bis heute. Heute war es dann real. Wobei das mit der Realisierung erstaunlich lange gedauert hatte. Da ich eine völlig andere Situation erwartet hatte. Ich hatte erwartet bei einer Fixierung helfen zu müssen. Nicht bei einem vitalen Notfall. Also brauchte ich eine ganze Weile um die Situation mit wenig Personal und einem bewegungslosen Patienten erstmal zu erfassen und richtig einzuordnen.

Was ich jetzt wieder weiß: Wenn dein Körper Stresshormone in beträchtlichem Ausmaß ausschüttet, dann weiß du nicht mehr soviel. Dann ist bis 30 zählen auch schon gar nicht so einfach. Und das jährliche Reanimationstraining hat schon durchaus seine Berechtigung.

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Berufsorientiertes Praktikum: Check!

Weil ich gerade mal *zuviel* Zeit habe, hab ich letzte Woche kurz mal meinen Praktikumsbericht fertig geschrieben und verschickt. Um dann per Mail nochmals eine gescannte unterschriebene Eidesstattliche Erklärung nachzuschicken. Habe nämlich nicht daran gedacht jene welche zu Unterschreiben. Und siehe da: 2 Tage später steht mein Praktikum mit hart verdienten 7 ECTS im Prüfungsportal als absolviert. Damit bleibt für dieses Semester nur noch die Klausur in Modul 9. Danach fehlen nur noch die Module 8 und 10 und die Bachelorarbeit.... Ein Ende ist in Sicht. Und ein neuer Anfang damit auch.

Das Praktikum lief übrigens so 'nebenher' auf meiner Arbeitsstelle. Möglichst geringer Zeitaufwand mit größtmöglichem Output. Geht alles. Und das ist auch der richtige Moment um sich nochmal kurz über die sinnentleertheit und mangelndes Commitment seitens der FernUni zu beschweren, da mir nicht eine einzige Minute meiner alltäglichen Arbeit als Pflegekraft in der Psychiatrie im Rahmen der Praktikumstätigkeit angerechnet wurde. Und das obwohl ich dabei genauso viel oder zum Teil mehr psychologische Tätigkeiten erfülle, als der Durchschnittspraktikant der in den Klinischen Alltag schnuppert. Danke auch dafür, dass ich mir die Mühe machen durfte.

Ich schwelge ja schon fast in Euphorie angesichts der Dinge die ich in diesem Semester geleistet habe....

Modul 11 erledigt (hoffe ich)
Modul 9 erledige ich (daran habe ich nicht den geringsten Zweifel)
Berufsorientiertes Praktikum: check!
2 ECTS in Klinischer Psychologie an der vhb: hab ich!

Wird das Wintersemester mit nur Modul 8 ja fast langweilig. Mensch was werde ich Zeit haben! Nicht.Mehr lesen...
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M9: Ist nicht wahr?!

Modul 9 war so interessant, dass ich es trotzdem des geringen Umfangs und er geringen Komplexität des Themas erst heute geschafft habe mit den Zusammenfassungen und den Karteikarten fertig zu werden. Kein Grund zur Panik die Klausur ist ja erst Anfang September. Jetzt muss ich die Inhalte nur noch lernen. Die Herausforderung wird sein beim lernen nun nicht einzuschlafen.

Hier findet ihr wie immer meine Zusammenfassungen & Karteikarten -->
Klick <--Mehr lesen...
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Ein Wunsch.

Einen Wunsch. Wenn ich einen Wunsch frei hätte... Ich würde mir wünschen, dass sie niemand mehr umbringt.

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Suizidalität ist nicht wirklich ein Thema, über das häufig und viel und ausreichend gesprochen werden würde. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Zum einen äußern die Betroffenen ihre Suizidgedanken häufig nicht, teils aus Scham weil man so etwas ja nicht tut, teils weil sie sich diese Option einfach offen halten möchten und befürchten an der Durchführung gehindert zu werden. Zum anderen weiß die Umwelt auch nicht wie man mit Suizidgedanken oder der Suizidalität einer nahestehenden Person umgehen soll. Es macht Angst. Da steht auf der einen die Sorge, dass es jemandem so schlecht geht, dass er daran denkt sich das Leben zu nehmen, und auf der anderen Seite ein Stück weit Hilflosigkeit, weil man gar nicht weiß wie man damit eigentlich umgehen soll. Aus Hilflosigkeit entsteht Angst. Angst dass sich dieser nahestehende Mensch wirklich etwas antut und man nicht helfen konnte.

In meiner Arbeit in der Psychiatrie werde ich jeden Tag mit Suizidgedanken und Suizidalität, mitunter auch mit suizidalem Verhalten konfrontiert. Ich habe dabei noch keinen einzigen Patienten erlebt der tatsächlich tot sein wollte. Jeder einzelne will dass sich die derzeitige Situation ändert. Sei das nun die tatsächlich aktuelle Lebenssituation, oder seien es die quälenden Erinnerungen an eine belastende Vergangenheit. Die Betroffenen haben bis zum Punkt an dem sie an Suizid denken, alles in ihrer Macht stehende getan um ihre Situation zu verändern. Sich ein lebenswertes Leben aufzubauen. Sie sind dabei aber aus den verschiedensten Gründen gescheitert. Was dann noch übrig bleibt scheint eine logische Schlussfolgerung: "Mir kann keiner helfen, das wird sich nie ändern und ich will das keine Sekunde länger ertragen." Wie dann mit den Suizidgedanken umgegangen wird ist unterschiedlich. Viele haben zunächst einmal Angst vor ihren eigenen Gedanken, andere gewöhnen sich irgendwie daran und lernen damit umzugehen und wieder andere empfinden ihre Suizidgedanken als trostspendend, da sie wissen dass ihnen diese Option immer offen steht. Viele quälen sich lange Zeit allein damit rum, bevor sie jemandem davon erzählen. Eben weil sie sich schämen dafür, dass sie ihrem Leben ein Ende setzen wollen, weil sie sich schämen dafür nicht anders mit ihren Problemen umgehen zu können. Keinen anderen Ausweg zu wissen. Und häufig auch weil sie andere nicht belasten wollen. Weil wir in unserer Gesellschaft scheinbar auch lernen, dass wir unsere Probleme möglichst allein lösen sollen und niemandem zur Last fallen sollen.

Dann gibt es da noch den Unterschied zwischen Suizidgedanken und tatsächlich suizidalen Handlungen. In der täglichen Arbeit sind wir bemüht mit den Patienten möglichst offen über Suizidgedanken zu sprechen und Absprachen zu treffen mit denen beide Parteien umgehen können. In der Regel ist der Patient durch seine Suizidgedanken stark belastet und will diese loswerden. Und wir wollen mit dem Patienten einen anderen Weg zur Bewältigung der problematischen Situation finden. Ein suizidales Verhalten beschreibt das Ausführen von Handlungen die mit suizidaler Absicht ausgeführt werden. An dieser Stelle gilt es für uns, den Patienten zunächst daran zu hindern sich zu suizidieren und dann im weiteren Schritten auch wieder an anderen Strategien zur Bewältigung der problematischen Situation zu arbeiten.

Ich bin im Übrigen der festen Überzeugung, dass jeder einzelne sich über das Thema Suizid schonmal Gedanken gemacht hat. Auf die eine oder andere Art und Weise. Ich bin auch der Meinung dass man darüber tatsächlich offen reden sollte. Denn ich absolut davon überzeugt, dass kein einzelner sterben will, sondern seine Situation einfach nicht mehr länger erträgt. Und daran sollte man arbeiten. Die Situation zunächst erträglicher gestalten um darauf folgend ein lebenswertes Leben, ein erfülltes Leben zu gestalten. Ich wünsche mir also, dass sich keiner mehr suizidiert, sondern dass jeder die Hilfe erhält die benötigt wird um aus einer ausweglos scheinenden Situation ein neues angenehmes Leben aufzubauen. Weil ich weiß dass das geht.

Ein Suizid hinterlässt immer ratlose Gesichter. Weil keiner so genau weiß wie er damit umgehen soll. In meinem Umfeld gab es bisher 3 Suizide. Nur einer davon eine Patientin von mir. Ich konnte mit keinem so wirklich gut umgehen. Weil man sich immer überlegt, ob man nicht hätte etwas anders machen können. Auch wenn man rein rational genau weiß, dass es die Entscheidung einer Einzelperson war, an der man einfach nichts ausrichten konnte. Aber man weiß eben auch, dass diese Leute Hilfe hätten haben können. Das die Situation durchaus hätte geändert werden können.

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Dritte Wahl.

Heute mal eine Punk.

Fliegen:

"Aber ich möchte fliegen
Ganz weit oben über´m Meer
Und dann sehe ich all die Scheiße
All die Scheiße
Hier unten gar nicht mehr"




Mama hol den Hammer:


Wo ist mein Preis:
"Und ich warte weiter ganz gespannt
Auf das versprochene Schlaraffenland"

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Freunde vs. Trennung

Wenn sich ein Paar trennt, passieren spannende Dinge. Die fallen nicht direkt auf, sondern erst ein paar Wochen später, wenn sich die Wogen soweit erstmal geglättet haben man sich irgendwie an die neue Situation gewöhnt hat. Irgendwann fällt auf, dass sich der Freundeskreis verändert. Zusätzlich zur eigentlichen Trennung scheinen weitere Trennungsprozesse in Gang zu kommen. Wenn man nicht gerade selbst davon betroffen ist, kann das recht spannend sein. Die Freunde scheinen der Meinung zu sein sich für eine Partie entscheiden zu müssen. Tun sich das bewusst, oder sind das unbewusste Prozesse? Vermutlich eher unbewusst, da das eigentlich immer zu beobachten ist, wenn man hinschaut. Der Freundeskreis scheint sich dazu genötigt zu sehen immer nur einen von beiden Expartnern einzuladen. Da trennen sich also zwei Menschen und als ob das noch nicht genug Veränderung wäre, kommen noch weitere hinzu. Und am Ende ist alles neu. Vielleicht.


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M11 ist durch mit mir.

Mein Hausarbeit ist weg. Ich bin durch mit dem Modul. Oder das Modul mit mir.... Irgendwie so. Am Montag habe ich die Arbeit nach Hagen verschickt. 2 Tage später wachte ich morgens auf und das erste was mir in den Sinn kam: Ich hab das Literaturverzeichnis vergessen alphabetisch zu ordnen. Herzlichen Glückwunsch. Das wird sicherlich nicht der einzige Abzug sein, inhaltlich gibt es bestimmt auch was auszusetzen. Aber mein Ziel war ja auch einfach nur eine 4,0. Das Modul bestehen und hinter mich bringen. Ich habe jeden einzelnen Tag geflucht den ich an dieser Arbeit saß, weil es so unfassbar langweilig war. Die Themen nicht im geringsten irgendwas interessantes bereit hielten. Immerhin gab es eine gute Struktur für die Arbeit die vom Lehrgebiet vorgegeben wurde, insofern kann es ja eigentlich nicht so schwer sein am Modul zu scheitern. Wir werden sehen ob mein Plan aufgegangen ist.

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Wir können alle Rassisten sein.

"Der Rassist ins uns" ist der Titel eines Workshops. Die Blauäugigen wurden von den Braunäugigen separiert. Die Braunäugigen befinden sich dabei in der besseren Postion, die blauäugigen stellen die diskriminierte Gruppe dar. Es sind alltäglich zu beobachtende Mechanismen, welche Diskriminierung begünstigen. Es passiert jeden Tag.

... Heute mal wieder was sehr persönliches....

Ich bin das Kind deutscher Eltern. Mit deutschen Großeltern und vermutlich noch Urgroßeltern. Ich habe braune Haare und braune Augen. Eine helle Haut. Und trotzdem habe ich ein Problem mit Diskriminierung. Jeden Tag. Ich bin groß, habe kurze Haare und ziehe Frauen den Männern vor. Ich gehe jedes Mal mit gesenktem Kopf in die Damentoilette. Warum? Weil ich jedes Mal, wirklich jedes Mal irgendwie von der Seite angelabert werde. Ich sei auf dem falschen Klo, ist dabei noch das netteste. Begründung dafür sind keineswegs rassistische und ausgrenzende Hintergründe, sondern das ich zu männlich aussehen würde. Die Schuld wird also mir selbst zurückgegeben. Ich seh nicht so aus, wie es erwartet wird. Das ist vergleichsweise harmlos. Aber das ist Diskriminierung. Es gibt viele Tage an denen macht mir das nichts aus. Da kann ich darüber hinwegsehen. Aber es gibt auch Tage... an denen trifft mich das. Es trifft mich, dass ich in irgendeine Gruppe abgegrenzt werde.

Diese Gesellschaft ist so unfassbar weit von Gleichstellung entfernt wie der Mond von der Erde. Und wenn ich dann Diskussionen darüber lese, dass man schwul nicht als Schimpfwort benutzen sollte, werde ich regelmäßig wirklich ärgerlich, weil das am eigentlichen Problem so meilenweit vorbei geht. Es geht nicht um irgendwelche Beleidigungen und Schimpfwörter. Es geht um den Alltag. Um die gleiche und gleichwertige Behandlung im Alltag. Und wenn wir (ihr) das hinkriegen, können wir meinetwegen auch über die akzeptablen Schimpfwörter reden.

--> Der Rassist in uns: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2174378/Der-Rassist-in-uns

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Klinische Psychologie.2 ECTS

Weil ich ja sonst nichts zu tun habe, habe ich auch dieses Semester einen Kurs an der vhb belegt. Diesmal Psychiatrie und Psychotherapie. Viel neues habe ich dort nicht erfahren. Es ist mehr so Grundlagenwissen, dass man in der Psychiatrie ohnehin tagtäglich erfährt.

Aber hey! Immerhin 2 weitere ECTS mit denen ich nicht viel anfangen können werde. Der aktuelle Stand ist jetzt bei 5 ECTS. Meine Hoffnung ist, dass ich zumindest mit Engagement punkten kann wenn es dann mal zur Masterbewerbung kommt.

Hier gehts zu den Zusammenfassungen.Mehr lesen...
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Hausarbeit Tag 9.

Ich schreibe immer noch an der Hausarbeit. Mittlerweile Tag 9. Für eine Teilzeitstudentin liege ich sehr gut in der Zeit. Ich hätte noch knapp 5 Wochen Zeit seitens der Uni. Nach meiner eigenen Zeitvorgabe habe ich jetzt Halbzeit. Auch nach meiner eigenen Vorgabe liege ich faszinierenderweise gut in der Zeit. Nachdem ich mich letzte Woche noch maßlos über diese nervtötende Sinnlosigkeit dieser Hausarbeit erstellt habe, lief es dann zunächst erstaunlich gut. Und es hat Spaß gemacht. Die zugrunde liegende Theorie für die ganze Sache zusammenzusuchen und in neue Sätze zu verpacken. Nicht so spaßig ist diese Angelegenheit mit den Zitationen. Das raubt mir teils den letzten Nerv. Eine passende Quelle finden kann schon auch mal ne Weile dauern. Es lief also soweit gut mit Abschnitt 1 und 2. Und dann kam Abschnitt 3. Die Erstellung der Fertigkeitenhierarchie für meine Zielkompetenz. Was muss mein Schulungsteilnehmer denn im einzelnen alles können um so eine Präsenzveranstaltung durchzuführen, und in welcher Reihenfolge. Ich kam nicht weiter. Am vierten Tag mit Abschnitt 3 war ich kurz vor dem verzweifeln. Und am fünften Tag lief es dann fast wie von selbst. Faszinierend. Jetzt habe ich als die Abschnitte 1-4 fertig soweit. Folgen noch die Abschnitt 5-9. 8/15 Seiten sind gefüllt. Jetzt muss ich solangsam aufpassen dass es nicht mehr wird. Aberbis jetzt ist alles gut.

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Bilder.

Acryl auf Leinwand.

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Acryl auf Kartondings.

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Hab sie gemalt und will sie nun unter die Leute bringen. Geschenkt. Mehr lesen...
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Hausarbeit

Nach dem ich mich vor 2 Tagen ordentlich aufgeregt habe als die Hausarbeitsthemen für Modul 11 rauskamen, hab ich mich trotzdem gleich ans Werk gemacht. Thema ausgesucht, Studienbrief gelesen und ein paar Zusatzliteratur-Sachen rausgesucht.

Das Fazit an Tag 3: Die vorgegebene Strukturierung ist ganz gut, hilft sehr beim runterschreiben. Somit habe ich auch den ersten von insgesamt 9 Abschnitten schon komplett. Aber mehr ist heute wohl auch nicht drin.

Auf gehts beim vorhaben eine Schulung für Mitarbeiter des Lehrgebiets zu entwickeln, damit die mal lernen wie man Präsenzveranstaltungen durchführt. Klingt so spannend wie es ist. 4 von 15 Seiten sind geschafft.

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Modul 11 fuckt mich jetzt schon ab

Vor ein paar Monaten wählte ich meine Kurse für dieses Semester. Neben Pädagogischer Psychologie wollte ich auch das nicht-psychologische Wahlpflichtfach hinter mich bringen. Die Angebotenen Themen interessierten mich alle nicht. Und dann dachte ich mir: Naja dann nehme ich 'irgendwas mit Medien' das interessiert mich noch am ehesten.

Also nahm ich für Modul 2B aus den Bildungswissenschaften: Mediendidaktik. Das Semester läuft schon eine Weile. Modul 9 habe ich fast fertig zusammengefasst und heute wurden die Themen für Modul 11 rausgehauen.

Ich hätte brechen wollen. Ich hab mich unfassbar aufgeregt darüber über die Unfähigkeit oder den Unwillen wenigstens halbwegs interessante Themen herauszugeben. Aber gut. Also wählte ich per Bauchentscheidung eines aus drei bescheuerten Themen. Irgendwelche Literatur hatte ich bis heute dazu nicht gelesen. Also hab ich erstmal damit angefangen umfangreiche Inhaltsverzeichnis inklusive Unterpunkten und Deckblatt in ein Formular zu pressen, sodass ich später nur noch den Text an die passenden Stellen einfügen muss. Netterweise füllt das von zu erreichenden 15 Seiten immerhin schon einmal 3 Seiten.

Glücklicherweise habe ich direkt eine Leidensgenossin gefunden die das gleiche Thema hat und auch noch nichts gemacht hat. Die das nicht-psychologische Wahlpflichtfach genauso unnötig und überflüssig findet und diese Sache so schnell wie möglich wieder abgeben will. Sie hat eine Frist von 3 Wochen. Ich hätte auf Grund meine TZ-Status 6 Wochen. Will ich aber lieber nicht. Dafür nervt mich das alles jetzt schon viel zu sehr. Also klotz ich jetzt mal ordentlich ran und bring das hinter mich. Mit einer Euphorie als müsst ich eine Schüssel Rosenkohl essen.

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Posttraumatischer Stress


Es ist im Endeffekt (glücklicherweise) wirklich nicht viel passiert. Niemand hat größeren Schaden davon getragen, alle nur ein paar Schrammen und vor allem Schrecken. Und trotzdem hänge ich immer wieder dran und denke drüber nach. Ich weiß, dass ich es jetzt nicht mehr ändern kann. Aber bis zu einem gewissen Grad ist man dem Kopf ziemlich ausgeliefert. Und dann frage ich mich: Wie übel verhält sich so ein Kopf denn erst wenn wirklich was schlimmeres passiert wäre?

Was eigentlich passiert ist: Als ich abbiegen wollte, kam von irgendwoher (wir wissen alle drei nicht woher) ein junges Pärchen auf einem Roller, die ich dann über die Motorhaube segeln sah. Ohne Helm natürlich. Noch nichtmal 18 Jahre alt. Ein paar Tage später haben wir sie am Strand spazieren gehen gesehen. Es ist nichts passiert. Glücklicherweise.

Und jetzt denke ich auch: Das war kein schlechtes Karma. Da hat einer gut aufgepasst, dass niemandem von uns etwas schlimmes passiert. Danke dafür. Und danke für alle die mir an dem Abend geholfen haben.

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Kreta.

Neben den unerfreulichen Tatsachen eines kleinen Unfalls mit Fast-Übernachtung in der kreischen Polizeistation und dem Verlust meines Smartphones bei Rückkehr war der Urlaub in Kreta ein sehr schöner und erholsamer Urlaub und wird sicherlich eines Tages wiederholt.

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3-Fach-Belastung

Ich bin mir nicht sicher ob ich es hier schonmal erwähnt hatte. In irgendeinem Post-klausuralen hypomanen Anfall hab ich mir ein bisschen Arbeit aufgehalst für dieses Semester. Zwei Module der FernUni und einen Kurs an der Virtuellen Hochschule. Im Zuge zum Umständen habe ich zu Beginn des Semester nur wenig gemacht, kam nur langsam voran und dachte zwischendrin: Was für eine Scheiß-Idee von mir.

Jetzt gerade kurz vor meinem Urlaub sehe ich das ganze wieder entspannter. Modul 9 (Pädagogische Psychologie) ist nicht wirklich umfangreich, wenn man den ersten "Studienbrief" und die dazugehörige Pflichtliteratur mal strukturiert hat, ist der größte Teil der Arbeit eigentlich getan, sodass ich davon ausgehen kann vor dem Urlaub 3 von 4 Studienbriefe fertig bearbeitet und in kleine Zusammenfassungen verpackt zu haben. Für Modul 11 (irgendwas mit medialer Bildung) habe ich noch gar nichts getan. Das ist geplant für nach dem Urlaub, wenn ich Modul 9 fertig bearbeitet habe. Hier muss ich ja "nur" eine Hausarbeit schreiben. Ich habe zwar keine Ahnung wie das eigentlich geht, aber ich habe ja 6 Wochen Zeit das herauszufinden.

An der VHB habe ich den Kurs Psychiatrie & Psychotherapie belegt. Die Klausur müsste ich dann bis Mitte Juli geschrieben haben, sonst ist mein dort gezahltes Geld umsonst investiert gewesen. Also bin ich auch hier fleißig am Zusammenfassungen schreiben. Das soll so meine Urlaubs-nebenher-Aufgabe werden. In der Hoffnung dass ich die Zusammenfassungen Mitte Juni fertig habe und mich dann der kurzen Klausur widmen kann. Die Klausur hat wohl nur 20 Multiple Choice Fragen. Ich hoffe ich habe genügend Vorerfahrung dass es reicht. Glücklicherweise haben wir ja 2 Versuche bei dieser Klausur. Und wenn das Semester rum ist, darf ich mich dolle auf M8 freuen. Yipii. Oder ich mach dann halt doch Modul 10 + die BA. Das habe ich noch nicht so ganz mit mir ausdiskutiert.

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Pancakes

pancake

Pancakes mit kaum Kohlehydrate. Andere würde es möglicherweise auch eher Omelett nennen. Mit 200ml Milch (nächstes Mal nehme ich weniger), 2 Eier, 30 g Proteinpulver nach Wahl, 1-2 Esslöffel gemahlene Mandeln und 1 Esslöffel Mehl und ein bisschen Zimt und zu guter letzt einer vermatschten Banane seid ihr dabei. Alles vermischen und dann portionsweise in der Pfanne braten. Bei mir war der Teig recht flüssig, das hat zur Folge, dass die ganze Pfanne mit Teig ausgefüllt ist. Da der Teig aber recht schwer ist, lässt er sich in der Größe kaum am Stück wenden. Deshalb gibts das nächste Mal weniger Flüssigkeit, damit der Teig zäher wird. Heute hab ich mir dazu noch ein paar Äpfel in der Pfanne warm gemacht und oben drauf gabs ein bisschen Ahornsirup.

Superlecker.

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Berge

berge

es verliert auf dem Foto einfach.

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10k - erreicht

11k

Das Ziel waren zunächst einmal 10km am Stück zu laufen. Heute standen zum ersten Mal 11,3 km auf dem Plan. An der Durchschnittsgeschwindigkeit lässt sich durchaus noch arbeiten. Wenn ich den Hund nicht dabei habe und nicht mal wieder auf der Strecke umknicke, dann dürfte das auch kein Problem sein.

Das nächste Ziel sind dann die 10km unter 65 Minuten, bzw. eigentlich sogar unter 60 Minuten. Aber ich weiß nicht ob das etwas überambitioniert ist. Wir werden sehen. Laut Plan hab ich mein Ziel Ende Juni erreicht. Mehr lesen...
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Und dann musste ich fast ein bisschen lachen.

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Modul 7. Immernoch. Eigentlich wollte ich Modul 7 und damit die zweite Modulschranke hinter mir lassen. Trotz einer objektiv guten Note, bin ich nicht zufrieden mit der Note. Aber hey. Das ist schon okay so. Scheiße kommt und scheiße geht, könnte man sagen.

Vor Ostern bekamen wir vom Lehrgebiet die Rückmeldung, dass es mindestens einen Sonderpunkt geben wird. Ich habe mich gefreut. Mit mindestens einem Sonderpunkt hoffe ich natürlich auf mehrere. Immerhin fehlen mir nur 4 Punkte zur nächstbesseren Note. Eine Note mit der ich dann auch durchaus zufrieden wäre. Man könne das aber erst nach Ostern entscheiden, weil sich einige Personen im Urlaub befänden. Ist ihr gutes Recht. Die sollen sich ja auch mal erholen. Nur leider hat scheinbar niemand im Prüfungsamt (oder wo auch immer nötig gewesen wäre) angerufen und den Versand der Notenbescheide aufgehalten. Und so kam gestern mein erster offizieller Notenbescheid. Ohne dass es weitere Informationen zu Sonderpunkten gegeben hätte.

Heute dann die neuerliches Mitteilung seitens des Lehrgebietes: Man prüfe ob und wie man die Punkte anrechnen könne.

Jungs und Mädels in Hagen: Es ist keine Frage des OB, sondern eine Frage des WIE. Wobei ich mir das WIE in meinem naiven Hirn gar nicht so schwer vorstelle. Ich überlege mir wieviel Sonderpunkte es geben soll und sag dem Prüfungsamt bescheid und den Studierenden und dann geht ein neuer Notenbescheid raus, wodurch der erste ungültig wird. Problem gelöst. Aber das ist offenkundig nur die naive Lösung meines Hirns. In der Realität scheint das WIE äußerst komplex zu sein.

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Wir sind hier doch alles Psychologen.

Diskussionen in Moodle....

Meist ist nicht viel los in Moodle. Jedes beginnende Semester kommen neue Leute, die alte Dinge fragen, weil sie nicht zu verstehen scheinen wie eine Suchmaschine funktioniert. Das gehört dazu zu so einem Forumsleben. Hin und wieder kommt es zu längeren Diskussionen zu ganz verschiedenen Themen. Desöfteren sind dort dann die bekannten Kommunikationsprobleme zu beobachten wie zum Beispiel Ironie, die in geschriebenen Beiträgen häufig nur schlecht zu erkennen ist. Oder aber die eigenwillige (aber durchaus nicht abwegige) Interpretation fremder Beiträge, sodass man sich selbst dann als Person angegriffen fühlt und verbal zurückschlägt. Weil man offenkundig vergessen hat, dass man sich aktuell in einer Diskussion ohne Mimik und Gestik befindet, und weil man wohl auch vergisst, dass man bei Verständnisproblemen einfach mal nachfragen könnte.

Für mich gibt es mindestens einen Brüller-Satz an dem jede Moodle-Diskussion ihr Ende findet. Was danach folgt ist meist nicht mehr zu gebrauchen. Irgendwann kommt immer einer der es rausposaunt: "Wir sind doch hier alles Psychologen..."
Ich frage mich jedes verdammte mal: Und nun? Nur weil wir "doch alles Psychologen" sind, können wir theoretisch alle ganz super diskutieren? Nur weil wir "doch alles Psychologen" wären wir in der Lage einander zu verstehen? Nur weil wir "doch alles Psychologen" sollen wir alle mal schön nett zueinander sein? Ein Maschinenbau-Student kann doch auch nicht zwingend einen Eierkocher reparieren!

Darüber hinaus sind "wir alle" dort gar keine Psychologen. Die meisten sind auf dem Weg zu einem B. Sc. in Psychologie. Danach dürfen wir uns nicht Psychologe nennen. Das dürfen wir erstritt einem M. Sc. in Psychologie. Also sind "wir alle" schon mal keine Psychologen. Allenfalls angehende. Aber das dürfte man so auch nicht sagen, weil die Bachelors sind ja gar keine Psychologen. Streng genommen. Insofern ist diese Aussage schonmal von rundweg falsch. Und von der anderen Seite betrachtet einfach dumm, weil sich hinter der Aussage absolut kein Inhalt versteckt.

Aber ein gutes hat der Satz: Wenn der Satz kommt, ist die Diskussion tot. Da gehen dann noch ein paar weitere inhaltsleere Postings ins System, da gibt es dann noch ein paar Wiederholungen von bereits gesagtem. Aber die Luft für Inhalte wurde verpestet. Man kann sich also dann getrost zurückziehen.

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Modul 7 könnte man dann mal abhaken

Gestern kamen sie endlich. Die langersehnten Ergebnisse der Klausur. Dieses Jahr hatte ich ein wenig Pech und musst ziemlich lange auf die Ergebnisse warten. Die meisten anderen Bachelor-Module haben ihre Ergebnisse schon eine Woche zuvor bewundern dürfen. Aber wir versuchten uns die Warterei schönzureden. Sagten uns: Wenn es solange dauert dann prüfen sie sicherlich ausführlich unsere zahlreichen Beanstandungen und wir bekommen auch eine Rückmeldung dazu.

Naja. Irgendwo gar nicht so tief in mir drin, war mir dann schon klar dass es sich hier sicherlich um Wunschdenken handelt. Die Klausurergebnisse kamen. Ich habe mit einer 2,0 bestanden. Und ich bin nicht zufrieden. Ich habe sehr viel gelernt für diese Klausur und bekam eine Frechheit vorgesetzt. Voll mit Rechtschreibfehlern, Grammatikfehlern und zum Teil fehlten ganze Worte. Es wurden Dinge abgefragt die gar nicht klausurrelevant waren, geschweigedenn ansatzweise Stoff des Moduls.

Jetzt habe ich die Ergebnisse und habe immer noch ein paar Fragezeichen. Da sind ein paar Items nicht als korrekt gewertet worden, bei denen ich mir - erinnerungstechnisch - quasi sicher bin, dass sie richtig sein müssten. Aber das nur nebenbei. Da bekommt man also seine Note, nach einem chaotischen Modul und einer formal schlecht aufgebauten Klausur.... Man ist also dementsprechend emotional etwas aufgeladen. Und dann gehe ich in psycafe (virtuelles Studentencafe) und lese die Reaktionen der anderen. Im Prinzip das gleiche wie jedes Jahr. Unter anderem auch "so viele Details..."

Und dann meldet sich tatsächlich einer der Betreuenden des Moduls im Studi-Cafe. Mit Zynismus, Sarkasmus und Ironie auf Kosten der Studierenden. Und wundert sich dann warum er auf einer persönlichen Ebene angegriffen wird. Mich wundert da dann gar nichts mehr.

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Happy fucking days.

Grüße vom Betriebsausflug nach Regensburg.

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Fatale Schokotorte.

Ich hatte Geburtstag. Es gab eine kleine Feier, ich bekam Geschenke und habe mich mit netten Leuten umgeben. Und ich habe Torte gebacken. Die Torte enthält neben Zucker und Schokolade sogar einen marginalen Anteil an Mehl.

Vorher:
torte01
Leider ist das Bild nicht ganz vollständig, da mir während der Produktion aufgefallen ist, dass noch ein wenig Puderzucker fehlt. Nicht dass jemand zweifelt an dem Zuckergehalt hegt.

Nachher:
torte02

Nach einem kleinen Stückchen war dann auch jeder zufrieden und keiner wollte mehr. Nicht weil es nicht geschmeckt hätte. Aber mehr ging einfach nicht.

Und wer das nicht glaubt, dem sei nun hier das Rezept geliefert, um es in Selbsterfahrung auszuprobieren (mit einem Klick auf die Zutatenliste solltet ihr das Rezept-pdf runterladen können):

amerikanschokokuchen

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2 Finger.



Kurz vor meinem ersten neunundzwanzigsten Geburtstag passt das eigentlich ganz gut. Nur gehöre ich zu denen mit Job. Gehöre zur joggenden Meute die versucht weniger ungesund zu essen (um mal doppelte Verneinungen zu benutzen, weil ich es einfach super finde).

Aber so siehts aus. Früher hing man so rum. War bei jenem Kumpel und dann auch bei dem anderen. War überall, aber besser mal nicht zu hause. Im Prinzip ließ sich jeden Abend irgendwas finden, was man hätte machen können. Und das obwohl zum Teil 20-30km zwischen uns lagen. Aber dann ist man halt mal in den öffentlichen Personennahverkehr gestiegen und 45minuten durch die Landschaft geeiert. Heute haben wir Autos. Alles was länger als eine halbe Stunde dauert um dort anzukommen bedeutet Aufwand. Aber dafür müsste erstmal jemand spontan Zeit haben. Alle haben einen Job. Ich auch. Schichtdienst. Herzlichen Glückwunsch. Wir arbeiten alle. Entweder klappen die Verabredungen ganz spontan innerhalb weniger Stunden, oder aber wir brauchen mindestens 2 Wochen Vorlauf um sagen zu können: Eh ja da hätte ich Zeit, zwischen meinem Job, dem Studium und meinem Sportprogramm. Aber dafür haben wir heute einen Job, bauen uns eine Zukunft auf die wir uns früher nicht erträumt haben, weil wir zwar über Pläne gesprochen haben, aber eigentlich nur von einem Moment zum nächsten gelebt haben.

Es ist also gar nicht so schlimm, dass keiner mehr Zeit hat. Das heißt, dass jeder irgendwie beschäftigt ist. Beschäftigt damit sein Leben zu verwirklichen. Und wenn man dann mal einen "Termin" gefunden hat, dann wird diese Zeit wirklich intensiv genutzt. Ich finds gut so. Aber bisschen weniger Arbeit würde auch tun. Echt jetzt.

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Evaluation Modul 7.

Der Betreuende des Moduls hat zur Evaluation des Moduls, bzw. des Semesters eingeladen. Er wolle das dann auswerten und so die Lehre verbessern. Edle Absichten hat er. Ich möchte auch öffentlich ein paar Worte dazu sagen. Das Semester war chaotisch.... Versuchen wir es mal chronologisch aufzuarbeiten:

Seit einem knappen Jahr war bekannt, dass der Professor des ehemaligen M7 die Uni zum WS 2013 verlassen würde. Bis zum Beginn des neuen Semester gab es keinen neuen Professor. Irgendwann - gefühlt im Laufe des Semesters - fand sich dann eine Kommissarische Modulbetreuung. Kann passieren.
Jedes Modul an der Fernuni besteht aus 4 Kursen. Zu Beginn unseres Semesters sollte einer dieser Kurse ausgetauscht werden. Er wurde auch ausgetauscht. Zu anderen Kursen wurde die (umfangreiche) Pflichtliteratur geändert. Thematisch verschob sich zu unserem Semester also der Schwerpunkt. Kann passieren.
Zu unseren Gunsten wurde die Stoffmenge etwas geschmälert, dadurch dass prüfungsrelevante Online-Vorlesungen nun nicht mehr prüfungsrelevant waren. Kann passieren.

Der weitere Verlauf des Semesters verlief wie immer. Die Beteiligung in Moodle (die betreute Lernplattform) war wie gewohnt eher spärlich, was nicht zuletzt wohl der Tatsache geschuldet ist, dass sich die Studenten anderweitig vernetzen und auf die betreute Lernumgebung nur noch zurückgreifen, wenn sie eine Frage an die Betreuung haben. Und da man hier in vergangenen Semestern häufig genug von den Betreuenden auf die Mithilfe seiner Mitstudenten verwiesen wurde, ohne eine valide Aussage der Betreuung zu bekommen, verlegt sich die inhaltliche Kommunikation auf andere Plattformen und Lerngruppierungen.

Gegen Ende des Semester sollten ein paar Präsenzveranstaltungen stattfinden. Glücklicherweise hatte ich meine Pflichtveranstaltung schon in einem früheren Semester besucht und war davon nicht betroffen. Zwei Wochen vor dem Termin der Präsenzveranstaltung wurde diese wegen Krankheit abgesagt. Eine Vertretung fand sich nicht. Eine Ersatzleistung solle geben, mit der die Teilnahme an der Präsenzveranstaltung bescheinigt werden würde. Kann passieren
Kurze Zeit später teilt man uns auch mit, dass die Multiple Choice Klausur nun tatsächlich auch x aus 5 ist. Wir rechneten mit x aus 5 wobei mindestens 1 aus 5 gelte. Nun könnte hypothetisch auch 0 aus 5 vorkommen. Kann passieren.
Im gleichen Atemzug die Ernüchternde Mitteilung: Es wird keine Probeklausur geben. Der Themenschwerpunkt hatte sich ja verschoben, es kam ein neuer Kurs hinzu, die Betreuung hatte sich geändert. Wie rechneten also mit einer neuen Art wie die Fragen nun gestellt werden. Eine Probeklausur hätte uns auf die Art der Formulierung vorbereitet. Nach einige Protesten, lädt man uns wenigstens die Probeklausur des vergangenen Semesters hoch. KANN PASSIEREN

Der Tag der Klausur rückt näher. Wir lernen alle fleißig, bereiten uns auf das schlimmste vor. Im Endeffekt fahre ich dann erstaunlicherweise recht hoffnungsvoll nach Karlsruhe. Ich betrete den Raum. Zuviel Studenten um den Ansprüchen der Aufsichtspersonen gerecht zu werden. Sie hätten gerne dass immer eine Reihe frei ist und zwischen den Personen auch bitte. 14:00 Uhr. Eigentlich Klausuranpfiff. Unruhe. Die Aufsichtspersonen sortieren uns irgendwie. Ein paar Minuten später sitzen alle zur Zufriedenheit der Aufseher. Ich bin genervt. KANN PASSIEREN!

Ich arbeite mich also durch die Klausur. Entdecke Rechtschreibfehler. Kann passieren....
Grüble über Fragestellungen. Versuch mit Worte auszudenken, die in der Fragestellung Sinn ergeben könnten. Bemerke, dass das gar nicht meine Aufgabe ist, denn die Frage entspricht in kleinster Weise irgendeinem Grammatikalischen Standard und es ist in kleinster Weise ersichtlich was überhaupt gemeint sein soll. ALTER! KANN PASSIEREN!
Oh. Da sind sogar Fragen zu Themen sind, die wir gar nicht hatten.... JA MAN!! SOWAS KANN JA MAL PASSIEREN!!
Hupe. Mehrmals die gleiche Antwortmöglichkeiten. Nicht nur über mehrere Fragen hinweg, sondern sogar innerhalb einer Frage. ECHT JETZT! KANN JEDEM MAL PASSIEREN!

Fakt ist: Ich habe mich wirklich gut auf diese Prüfung vorbereitet. Ich wusste dass das Modul umfangreich ist und das detailliert abgefragt wird. Ich habe mich genau dementsprechend vorbereitet. Aber das was sie da produziert haben. Das übertrifft alle meine Erwartungen. Das Notenspektrum dass ich mir erhofft habe mit meinen sozialen Entbehrungen zu erreichen, kann ich sicherlich vergessen. Das man uns Studenten eine Klausur vorsetzt die offenkundig nicht ein einziges Mal auf grobe Fehler gegengelesen wurde, das finde ich schon eine dreiste Unverschämtheit.

Damit kein Missverständnis entsteht: Ich finde es absolut legitim, wenn ein der Lernstoff umfangreich ist. Ich finde es auch legitim wenn man Details abfragt. Und ich weiß auch, dass es gar nicht so leicht ist deutliche, explizite und unmissverständliche Fragen zu stellen. Aber ich erwarte dann schon, dass sich der Klausurersteller wenigstens ein bisschen Mühe dabei gibt.

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Frühlingsgefühle



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Sqaut!

In aller Regel werde ich über Facebook zu diversen Spielereien eingeladen. Man lädt mich ein CandyCrush zu spielen, oder zu dieser und jener Party zu gehen. Oder bei so sinnlosen Dingen mitzumachen wie "FlashMob - wir schlafen alle in unserem eigenen Bett". In aller Regel bin ich weder interessiert an solchen Anfragen, noch sonderlich begeistert.

Nicht so dieses Mal. Dieses Mal wurde ich zu einer Challenge eingeladen. An 30 Tagen jeweils 30 Minuten "squatten". Oder auf deutsch: tief in der Hocke sitzen. Im Grunde ist das eine absolut natürliche Bewegung. Wer sich kleine Kinder beim spielen anschaut, wird bemerken, dass sie sich weder bücken, noch in der Hocke auf ihren Fussspitzen stehen. Der ganze Fuss ist fest mit dem Boden verbunden und der Hintern schwebt wenige Zentimeter über dem Boden.


squat

Aber wozu das Ganze? Der Durchschnittsmensch sitzt relativ viel. Vor dem Computer zum Beispiel. Die Mobilität und Agilität geht im Laufe der Jahre verloren. Wer mit 10 Jahren noch mühelos ein Spagat könnte, hat gerade mal 10 Jahre später häufig schon Probleme aus dem Stand mit den Händen auf den Boden zu kommen. Bei durchgestreckten Beinen natürlich.

Wer sich traut und in den heimischen 4 Wänden mal ausprobiert ob er denn noch auf die 'ursprüngliche' Weise squatten kann, wird möglicherweise überrascht sein. Viele schaffen nichtmal eine Minute in der Position, oder kommen mit den Füßen gar nicht platt auf den Boden.

Das Ziel ist also: Das Wiedererlangen von mehr Beweglichkeit. Mehr Beweglichkeit vor allem in der Hüfte und den Fußgelenken und mehr Stabilität für die Knie.

Ich bin mittlerweile bei Tag 17. Zu Beginn schaffte ich zwischen 5-7 Minuten, mittlerweile schaffe ich 10 Minuten. Ziel ist es natürlich die 30 Minuten am Stück zu schaffen. Aber ob das innerhalb der 30 Tage noch was wird weiß ich nicht. Was ich allerdings schon bemerke ist eine deutliche Steigerung der Beweglichkeit und weniger Probleme mit den Knien.

Ido Portal der zu dieser Challenge aufgerufen hat, hat auch eine sogenannte "Squat Routine" bei Youtube veröffentlicht. Er zeigt dabei Übungen um die Beweglichkeit noch weiter zu steigern.



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Lernvorbereitungen: abgeschlossen

silhouettes
Bildquelle: http://pixabay.com/en/silhouettes-man-psychology-rays-231426/

Persönlichkeitspsychologie, Differentielle Psychologie und psychologische Diagnostik. Das waren die Themen dieses Semesters. Heute bin ich mit meinen Vorbereitungen für die Lernphase fertig geworden. Zusammenfassungen sind fertig (eine letzte Rechtsschreibkorrektur fehlt noch... mal sehen wann ich die mache) und die Karteikarten sind auch fertig.

Zur Klausurvorbereitung sind Karteikarten für mich das wichtigste. Die Zusammenfassungen schaue ich mir oft gar nicht mehr an. Und nicht zu vergessen natürlich auch die Topp-Lerngruppe über Facebook.

Meine aktuellen Zusammenfassungen und Karteikarten findet ihr hinter diesem Türchen

Ich fang dann mal an zu lernen. 1076 Karteikarten wollen bis in 4 Wochen auswendig gewusst werden. Ahoi!

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Ziel erreicht: 5km am Stück.

Nach 8 Wochen habe ich mein Ziel erreicht. Zu Beginn des Trainings schaffte ich gerade so 2km am Stück zu laufen. Und jetzt sind es 5km. Mit viel Quälerei hätte ich sicherlich auch noch weiterlaufen können. Aber das wollte ich dann lieber doch nicht.

In der nächsten Zeit werde ich mich jetzt also erstmal an die 5km gewöhnen, und versuchen die schneller zu laufen. An die 6:15 Minuten pro Kilometer wäre mal ein gutes Ziel. Und dann werde ich in 3-4 Wochen den nächsten Trainingsplan auspacken. Auf zu den 10km!

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Winterliches Straßburg. Oder auch nicht.

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