Le Parkour

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Le Parkour also. Wieder. Wer mich kennt, weiß dass ich schon vor ein paar Jahren (2004 vielleicht) mit Parkour anfing. Also viel mehr fing ich damit an über Mauern zu springen und an Geländern zu hangeln. Ich trainierte nicht wirklich, dachte das müsste alles irgendwie von alleine kommen wenn ich einmal die Woche rausgehe. Wir hatten viel Spaß und haben viel Blödsinn gemacht. Die anderen beiden mit denen ich öfter trainierte, die waren aber nie wirklich bei der Sache. Aber ich eigentlich auch nicht. Und so kam es wie es kommen musste: Nach drei Jahren fühlte ich mich so kompetent wie am Anfang, ich hatte nie an meiner Kraft gearbeitet und kam nicht weiter. Das war deprimierend. Zudem arbeitete ich mittlweile im Schichtdienst und was soll ich sagen!? Bei der Setzung der Prioritäten kam Parkour zu kurz.

Ich war nicht untätig die kommenden 3 Jahre, probierte mich an anderen Sportarten. Aber das mit dem Mannschaftsport ist einfach nichts für mich.

Letztes Jahr änderte sich bei mir etwas. Im Denken. Ich denke die Statistik war schuld. Das Statistik-Semester zeigt mir, dass ich nicht abhängig von der Berwetung anderer bin. Das ich nicht von dem abhängig sein muss, was andere denken. Merkte dass auch ich über Selbstwirksamkeit verfüge. Wenn ich Statistik derart gut hinter mich bringe, dann schaffe ich alles.

Ich wollte also ohnehin wieder Sport machen. Warum dann nicht etwas, worin ich schon Erfahrungen gesammelt hatte? Aber diesmal gehe ich es anders an. Die äußeren Umstände sind auch etwas andere.
Also hüpfe ich jetzt nicht nur halbwegs ziellos über Mauern und kleine Hindernisse, sonder gehe das ganze strukturierter an. Effizienter.


effizienz

Effizienz ist ohnehin ein großes Thema bei Parkour. In den Medien wird Parkour häufig als waghalsiger Extremsport dargestellt. Stimmt aber nicht. Parkour ist eben nicht der waghalsige Sprung in luftiger Höhe. Parkour ist nicht nur ein Sport. Parkour ist mehr. Parkour ist auch den effizienten Weg von A nach B zu finden. Aber das führt jetzt zu weit.

Ich bin jedenfalls wieder mal mehr und mal weniger kräftig am trainieren, je nachdem wie das Job, Studium, und Sozialleben zu lässt. Aber diesmal nicht nur Gehüpfe, Sondern auch mal eine Weile an genau einem Hindernis bleiben und denselben Sprung immer wieder machen. In dem Streben Sicherheit zu kriegen und zu Perfektionieren.

Parkour in Heidelberg gibt's hier: Bei den Flying Monkeys

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