Drinking Motives Theory.

DrinkingMotivesTheory

Das schöne an meinem Bachelorarbeitsthema: Es interessiert mich wirklich. Und ich bekomme Gelegenheit tolle lebensnahe Theorien kennen zu lernen. Wie zum Beispiel die Theorie für Trink-Motive. Es geht um Alkohol - sollte wohl klar sein.

Der Theorie zufolge hat jeder Trinkende ein Motiv, dass ihn zum Alkoholgenuss verleitet. Diese Motive können nach ihrer Valenz und ihrer Quelle unterscheiden. Mit Valenz ist immer eine Wertigkeit gemeint. In diesem Falle eine positive oder eine negative Verstärkung. Als Quelle kommen interne oder externe Umstände in Betracht. Ist die Quelle extern, handelt es sich hier um Motive im Zusammenhang mit der sozialen Umwelt. Ist die Quelle intern, geht es eher um den emotionalen Zustand der jeweiligen Person. Durch die Kombination der beiden Dimensionen Valenz und Quelle ergeben sich somit 4 Motive:

  1. Enhancement Motives: Interne Quelle, bei positiver Verstärkung. Das Motiv zum Konsum ist die Verstärkung aktuell vorhandener positiver Gefühle
  2. Coping Motives: Interne Quelle, bei negativer Verstärkung. Alkohol wird konsumiert um mit negativen Emotionen umzugehen. Diese Motiv lässt sich weiter aufsplitten in den Umgang mit Angst oder den Umgang mit Depression
  3. Social Motives: Externe Quelle, bei positiver Verstärkung. Alkoholgenuss in sozialen Situationen um Zugehörigkeitsgefühl zu einer Gruppe zu erhöhen.
  4. Conformity-Motives: Externe Quelle, bei negativer Verstärkung. Zufuhr von alkoholhaltigen Getränken um Gefahr sozialer Zurückweisung zu vermindern.

So. Und wenn ihr nun das nächste Mal zur Flasche, zum Glas oder zum Strohhalm greift wisst ihr Bescheid. Lasst es euch schmecken und trinkt nicht zuviel.


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