Diplomatie vs. Ehrlichkeit

Ich könnte meine letzte Woche auf zwei Arten beschreiben.
Zunächst einmal das sachlich-faktisch dem einfach so ist, wer auch immer das versucht subjektiv zu betrachten:

Ich hatte meinen Hospitations- oder auch Anleiteeinsatz in der Kinderklinik. Ging von Montag bis heute und war auf der Station H12 (H steht sinnigerweise für Hochhaus, oder sowas..). Jetzt gibts eine Woche Schule und dann kommt der erste *richtige* Einsatz.... auf eben dieser Station. Wozu die Hospitation dann gut war? Sowas ist gedacht, zum kennenlernen der Station, der Klinik, des Personals, der Strukturen und dem Tagesablauf der Station. Und vielleicht auch noch der Krankheitsbilder.

Kommen wir nun zum subjektiven Teil der Beschreibung. Aufegeteilt in zwei Bereiche, die in der Überschrift schon ersichtlich werden, also nutzt euer Hirn.

Offensichtlich scheint das Stationsteam überfordert, wenn es vor die Aufgabe gestellt wird, mehr als eine Erstkurs-Schülerin anzuleiten wenn das examinierte Personal sich auf kleinergleich 3 beläuft. Alle scheinen etwas verwirrt darüber, dass einem das Wissen nicht zufliegt, sondern dass man die Schülerinnen für ihre zukünftigen Tätigkeiten eh...... anleiten?! sollte.

vs.

Wäre ich die letzten 5 Tage zu Hause geblieben, und hätte mir "Hallo, Onkel Doc!" angeschaut, dann hätte ich mehr über Pflege gelernt und wäre jetzt nicht so gefrustet.


Jeden weiteren Kommentar spare ich mir und der Welt, weil es verletzend werden könnte....
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