It's kind of a funny story

Der 16-jährige Craig weist sich mit Suizidgedanken selbst in die Psychiatrie ein. Da die Kinderstation wegen Umbaumaßnahmen geschlossen ist, landet er auf der Station für Erwachsene. Dort wird er Bobby vorgestellt, der ihm die Station zeigt. Bobby behauptet er sei zu Erholungsferien auf der Station.
Craigs Zimmernachbar Muqtada liegt den ganzen Tag depressiv im Bett
Craig lernt die ebenfalls Jugendliche Noelle dort kennen. Bobby gibt nützliche Tipps und Ratschläge wie er Noelle erobern kann. Zeitgleich ist er aber noch in die Freundin seines besten Freundes verliebt.

Craig muss insgesamt eine Woche auf der Station bleiben, zunächst ist der Tagesablauf dort eher befremdlich für ihn. Mit jedem Tag lebt er sich ein Stückchen mehr ein, lernt die Leute dort kennen, schließt Freundschaften.


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Soviel zur Handlung. Nun zur Wirkung: Der Film ist super! Der Filmtitel passt wie angegossen, obwohl die Schicksale der einzelnen Charaktere sicherlich heftig sein mögen (und auch nicht wirklich im Vordergrund stehen), ist der Film in einer ruhigen Art und Weise witzig. Ohne sich über Psychiatrie und psychische Leiden zu belustigen. Um genau zu sein, wird die Depression, Psychose oder was auch immer die Patienten da haben eher als Schnupfen, Magen-Darm-Grippe oder sonstiges dargestellt. Als ganz normales, als etwas was jedem passieren kann.

Das Leben in dort scheint eher einem interessanten Happening in der Jugendherberge zu gleichen. Und wenn ich ganz ehrlich bin, ist die Handlung gar nicht so abwegig von dem "wahren" Psychiatriealltag. Die PAtienten unterhalten sich, mancher Pfleger ist ganz schön schräg, es werden Freundschaften geschlossen und manche verlieben sich. Ganz so rosig ist es in der Realität sicherlich nicht und eine Heilung in 5 Tagen ist auch eher utopisch. Aber im Großen und Ganzen eben gar nicht so abwegig.

Fazit: Ein schöner - und toll geschnittener - Film für einen gemütlichen Abend, an dem auch mal gelacht werden darf. 4,5/5 Punkte

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