Fernuni

Bad News für Karteikarten Liebhaber der FernUni

Wer an der FernUni studiert hat oder diese immer noch tut um meinen Blog hier schon eine Weile mitverfolgt hat, der weiß, dass ich immer einen Großteil meiner Lernunterlagen hier hochgeladen habe. Ich habe die Unterlagen für mich erstellt und es macht mir nichts aus sie zu teilen. Im Gegenteil: Ich finde die Vorstellung, dass andere mit meinem Kram auch ganz gut lernen können und wollen ja schon auch irgendwie ganz cool.

Nun gibt es aber ein paar kleine Bad News. Aber die guten vorweg: Alle Zusammenfassungen die ich erstellt habe, die bleiben hier erhalten. Das Schlechte: Viele der Karteikarten habe ich gelöscht. Beziehungsweise löschen müssen. Nun habe ich kürzlich von Card2Brain zwar ein Premium-Paket für 6 Monate geschenkt bekommen (weil ich so viele Karteien erstellt habe), leider jedoch haben sie im gleichen Atemzug die Möglichkeiten schmerzlich eingeschränkt. Mir sind nur noch 10 öffentliche Karteien erlaubt. Und so kann ich für den Master keine neuen Karteien erstellen. Wenn ich mehr wollte, dann müsste ich dafür Geld bezahlen. Da ich mit meiner Arbeit an den Karten allerdings rein gar nichts verdiene, ausser ab und an mal ein liebes Danke ist mir jegliche Investition zu teuer. Ich kann den Schritt auch nicht so wirklich nachvollziehen, denn warum sollte ich Geld bezahlen, damit andere mehr von mir lernen können? Andersherum ergäbe es aus meiner Sicht mehr Sinn. Dabei hatte Card2Brain so schön unkompliziert gestartet. Ohne Werbung und mit unbegrenzten Karteien im kostenlosen Account. Eine Art wahrgewordene Utopie. Ich befürchtete schon, dass es nicht lange so bleiben würde. Aber dass man selbst mit einem Premium-Account so beschnitten wird, das entzieht sich meinem Verständnis.

Also was ist die logische Konsequenz? Ich habe die allermeisten Karteien gelöscht. Ein paar gut genutzte habe ich jedoch stehen lassen (Biologische Psychologie, MC-Fragen M5, MC-Fragen M3, Grundlagen der Testkonstruktion M6, und eine Einführung in M7).

Ich finde es ziemlich schade, dass ich mein 'Angebot' nun so kürzen musste wünsche euch aber noch viel Spaß n´mit den verbliebenen Karteien. Wenn Card2Brain das Limit aber nicht wieder hochsetzt wird es leider gut möglich sein, dass noch mehr gekürzt wird. Je nachdem was im Master passiert.

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Bye Bye, FernUni

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Zum runden Abschluss meiner sechs Jahre an der FernUniversität in Hagen bin ich gestern zur Alumnifeier in Karlsruhe gegangen. Geehrt wurden die Absolventen der vergangenen vier Semester. An der FernUni finden die Vorlesungen bei sich zu Hause am Computer statt, die Studieninhalte muss man sich aus Studienbriefen und Pflichtliteratur selbst erarbeiten und die allermeisten Kommilitonen kennt man nur vom Profilbildchen aus dem Studierendenforum. Eine Hand voll lernt man wirklich physisch kennen, in Lerngruppen oder auf den Präsenzveranstaltungen. Um so schöner war für mich die Alumnifeier. Hier bekam die FernUni zum Abschluss nochmal ein Gesicht. Absolventen jeder Altersklassen aus allen vier Fakultäten, die Psychologen bildeten die größte Absolventengruppe. Insgesamt gab es ca. 80 Ehrungen.

Was ich von der FernUniversität - ausser dem Jahrbuch und dem Kuli - mitnehme? Die Gewissheit, dass ich viel Disziplin und Durchhaltevermögen aufbringen kann. Viele verschiedene Lerntechniken und effektives Zeitmanagement. Vor allem aber auch das Wissen darum wieviel ich mir selbst zumuten kann, welches Lernpensum realistisch ist und welche erstaunliche Menge an Lernstoff man auch neben dem Beruf bewältigen kann. Aber auch die Fähigkeit angesichts eines hohen Arbeitsaufkommens erstmal entspannt zu bleiben, weil ich gelernt habe, das Panik ohnehin keinen Sinn macht und man nur ans Ziel kommt, wenn man eine Sache nach der anderen angeht. Alles zu seiner Zeit.

Am Montag geht es für mich im Präsenzstudium weiter. An der SRH Hochschule in Heidelberg. Ich werde im Master of Science in Rechtspsychologie starten. Ich habe hier meinen Stundenplan bis Dezember erhalten und bin als Fernstudentin mit flexiblen Lernzeiten erstmal erschlagen davon wie voll gepackt dieser ist. Ob ich wirklich alle Veranstaltungen gewissenhaft besuchen werde wird sich noch herausstellen und liegt vor allem mal an der Qualität der Veranstaltungen. Denn durch die Fernuniversität habe ich hohe Ansprüche an Veranstaltungen zu denen ich Präsenz zeige. Wenn diese Erwartungen nicht erfüllt werden und ich zum Schluss komme, dass ich mir den Stoff in kürzerer Zeit intensiver (Stichwort: Effektivität!) selbst zu erarbeiten, dann werde ich auch genau das tun. Denn als Fernstudentin weiß man eines ganz genau: Man ist auf die Dozierenden nur bedingt angewiesen.

Warum ich nicht an der FernUniversität weiter studiere? Vor allem mal, weil der Schwerpunkt der im Masterstudiengang angeboten wird, nicht meinen Interessen entspricht. Aber auch, weil mich auch gerne noch "echtes" studentisches Leben mitnehmen möchte. Ich möchte wissen wie es sich anfühlt. Nach sechs Jahren Selbststudium ist mein Kontingent an Selbstmotivation etwas erschöpft und ich erhoffe mir vom Präsenzstudium, dass die Motivation durch physisch anwesende Professoren und vor allem Kommilitonen mich noch ein Stück weiterbringt. Wie ein Booster sozusagen.

Und die FernUni ist ja immer noch in Reichweite. Vielleicht kehr ich eines Tages nochmal zurück und mach noch einen weiteren Abschluss nebenher….

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Juristisches Intermezzo beendet.

Ich hatte einen Ausflug in die Rechtswissenschaften. War fasziniert von der Denkweise die sich grundsätzlich von der psychologischen unterscheidet. Im realen Leben da draussen verhält es sich meist auch so, dass die Juristen sich über die verquere und völlig unverständliche Ausdrucksweise er Psychologen erheitern können, während die Psychologen eben jene unverständliche Ausdrucksweise den Juristen unterstellen. Die eine Gruppe hält die Andere für wesentlich verhaltensgestörter als den Rest der Bevölkerung. Man mag sich also ganz offenkundig.

Warum ich mir ausgerechnet Jura nach meinem Psycho-Bachelor ausgesucht habe? Intuition. Ich mag Gegensätze. Ich brauchte Abstand zur Psychologie. Ich weiß es nicht. Aber es war interessant. Und bleibt faszinierend. Wie die Rechtswissenschaftler verbissen alles haarklein auseinander nehmen. Analysieren. In die korrekte Reihenfolge bringen.

Eine Einsendeaufgabe hab ich bearbeitet und eingeschickt. Und erst danach das Propädeutikum bearbeitet. Umgekehrt wäre wesentlich sinnvoller gewesen. Ich hoffte daraufhin, dass meine Aufgabe irgendwo verloren gegangen sei. Hatte sie auch schon fast vergessen. Zu dem Zeitpunkt als die Bewertung in meinen Briefkasten landete, hatte ich die Entscheidung dass ich keine Prüfung in dem Fach ablegen würde, sondern die Kurse nur für mich persönlich aus Neugier durcharbeiten würde hatte ich in der Woche zuvor auf dem Rad irgendwo auf dem Weg vom Schwarzwald nach Stuttgart getroffen. Das ist nicht meine Welt. Nach 6 Jahren Tätigkeit in der Psychiatrie, wo ich täglich mehrere Augen zu drücke und wesentlich mehr als nur die berühmten Fünfe gerade sein lasse, da komm ich auf die Zerlegetechnik der Juristen nicht mehr klar. Und will es auch gar nicht. So verbissen möchte ich gar nicht werden. Und ausserdem möchte ich nach 5 Jahren Uni und Arbeit tatsächlich meine Freizeit mal ein paar Wochen genießen und nicht immer im Hinterkopf haben, dass ich noch was machen müsste um nicht abgehängt zu werden. Spannend finde ich die Arbeitsweise aber alle mal. Es war ein interessanter Ausflug. Ich habe einen kleinen Einblick gewonnen in ein mir bis dahin völlig unbekanntes und weitgehend unverständliches Gebiet. Geschadet hat es nicht. Ich bin nur traurig, dass ich die beiden Module nicht als Wahlpflichtmodul gewählt habe… damals bei M11. Hätte mir mehr Spaß gemacht als dieses unsägliche Modul der Bildungswissenschaften….

Wie meine Einsendeaufgabe ausgefallen ist? Erbärmliche 35%. "Verf. beherrscht den Gutachtenstil nicht." Korrekte Einschätzung.

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Gutachten. Gut achten!

Manche wollten gerne wissen wie es mit Jura so läuft. Wer die Entwicklungen mitbekommen hat, weiß dass ich mir nach dem Abschluss des Psychologie-Bachelors im Rahmen einer gewissen Euphorie zwei Modul in Bachelor für Rechtswissenschaften geordert habe. Mit der Überlegung: Es könnte ganz sinnvoll sein, wenn man im Ansatz versteht, worum es in Gesetzen geht, mit denen man mitunter konfrontiert wird. Aber auch im Hinblick auf meinen Psychologiemaster und meine Überlegung, dass vielleicht irgendwann mal der Zeitpunkt kommt, dass ich ein psychologisches Gutachten schreiben muss. Ganz sicher wird sich das psychologische Gutachten von einem juristischen Gutachten unterscheiden. Aber ich bin mir auch absolut sicher, dass keiner es besser versteht astreinere und sachlichere Gutachten zu schreiben als die Juristen. Und wer weiß?! Vielleicht biege ich doch noch in die Rechtspsychologie ab. Dann habe ich zumindest schon etwas Vorwissen auf das ich zurückgreifen kann.

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Ich bestellte mir also noch die Billig-Ausgabe des BGB und dann saß ich hier mit meinen Studienbriefen. Und war ganz fasziniert wie andersartig der Schreibstil ist. Und überhaupt die Herangehensweise an einen Fall. Psychologie und Jura sind sich hier in ihrer Herangehens- und Ausdrucksweise gewissermaßen diametral entgegen gesetzt. Umso faszinierender für mich. Ich laß mich also so durch die Einführung ins BGB und dachte mir, dass ich jetzt auch mal eben so eine Einsendeaufgabe einschicken könnte und mich danach dem Propädeutikum widmen könnte. Rückblickend wäre es wohl umgekehrt wesentlich sinnvoller gewesen. Da das Propädeutikum die Einführung in die Gutachtentechnik und das Fach der Rechtswissenschaften überhaupt darstellt. Ich bin mir also ziemlich sicher, dass ich einen Haufen Müll abgegeben habe. Aber da ich bislang keine Rückmeldung bekam, gehe ich auch fast davon aus, dass diese Einsendearbeit irgendwo verschwunden ist.

Auch wie man beide Fächer lernt ist komplett unterschiedlich. In Psychologie musste ich wahnsinnig vieles auswendig lernen. Das Verständnis kam mit dem Faktenwissen. In Jura muss ich ziemlich wenig wissen. Ich muss mehr können. Das Wissen kommt mit dem Verständnis. Dem Verständnis der Gutachtenmethode. Dem Verständnis wie man ein Gutachten strukturiert. Und das allein ist schon gar nicht so einfach wie es sich zunächst mal anhört.

Juristen lieben Definitionen. Definitionen machen die Arbeit einfacher. Es muss immer ganz klar sein worum es geht. Und in aller Regel ist das zunächst einmal gar nicht so klar. Denn im Endeffekt gehen Juristen mit Konflikten um. Und Konflikte an sich sind schon nicht einfach. Wenn dann aber noch ein Jurist hinzugezogen werden muss, dann schon dreimal nicht. Also wird definiert und interpretiert und dargelegt. Aber immer in der korrekten Reihenfolge.

Wie es also läuft? Hervorragend! Ist wie Urlaub vom auswendig lernen, aber trotzdem bemüht man sein Hirn.

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Bachelorette mit Zeugnis und Jahrbuch und so.

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Nun ist es also hochoffiziell. Ich bekam mein Zeugnis, eine Urkunde, Diploma Supplement und noch ein paar Zettel. Und das Jahrbuch. Nun bin ich also eine Bachelorette. Und kann mich endlich mit einem Abschluss an den Unis für den Master bewerben. Was wesentlich mehr Zeit und Nerven in Anspruch nimmt, als ich mir ausgemalt hatte… Und so teile ich mir die Zeit ein zwischen Propädeutikum um die juristische Gutachtentechnik ansatzweise zu erlernen und Masterbewerbung. Jura ist eindeutig interessanter und weit weniger frustrierend. Auch wenn wir über deren Humor nochmal ein ernsthaftes Wörtchen reden müssen…. Und damit tauche ich wieder ab in meine Zettelwirtschaft der Bewerbungsunterlagen.

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Masterliste: Kampfkeks-Ausgabe

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Eins vorweg: Wenn ihr wissen wollt, ob ihr mit eurem B. Sc. Abschluss eine Chance habt einen Masterplatz an einer bestimmten Uni zu erhaschen: Lest die Zulassungsordnung. Wenn es die nicht gibt, dann stehen die Zugangsvoraussetzungen in der Prüfungs- oder Studienordnung. In jedem Fall stehen die erforderlichen Kriterien in irgendeinem offiziellen Dokument der jeweiligen Uni unter irgendeinem Paragraphen. Ja das ist ziemlich umständlich und kostet viel Zeit. Und wenn ihr das mal für so 3-4 Unis gemacht habt, dann wisst ihr wie viel Arbeit in meiner folgenden Masterliste steckt.

Das zweite vorweg: Meine Liste ist absolut nicht vollständig und stellt eine kleine Auswahl der möglichen Masterstudiengänge in Psychologie dar. In meine Liste habe ich nur aufgenommen, was irgendwie annäherungsweise in Frage kommt. Die einzige Uni deren Bewerbungsfrist aktuell schon abgelaufen ist, ist die der Uni Heidelberg. Alle anderen Optionen stehen noch offen. Ob ich mich tatsächlich an allen Unis bewerbe: Ich weiß es noch nicht.

Das dritte vorweg: Einige Unis wollen eine bestimmte Anzahl ECTS in spezifischen Anwendungs- und/ oder Grundlagenfächern. Tut mir einen Gefallen und fragt nicht mich wie man die nachweist, sondern ruft an der richtigen Stelle in der Uni an. Soviel Informationskompetenz und Motivation, die richtige Ansprechperson zu finden erwarte ich von euch ;)

Und zu guter letzt: Bestandteil des Dokumentes sind auch Hinweise zu Möglichkeiten der Studienfinanzierung.

Hier bitte: Zwei verschiedene Optionen…

pdf: Download
google-docs: https://docs.google.com/spreadsheets/d/1AMOqb4cze7P51iqt5IldWL6otJB8ETPe15VrGiMNOEs/edit?usp=sharing

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Eine Woche Rechtswissenschaften

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Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3ABGB_von_1896.jpg

In meiner Post-Bacheloretten-Euphorie hab ich mich kurzerhand in Rechtswissenschaften (Bachelor of Laws - Kurz: LL.B.) eingeschrieben und zwei Module bestellt. Warum? Vermutlich aus unstillbarem Wissensdurst, dem Wunsch in juristischen Fragen nicht völlig aufgeschmissen zu sein… zu anderen Teilen auch einfach um den Studentenstatus zu behalten und um nicht aus dem Lernen rauszukommen. Vielleicht hab ich auch einfach Angst nichts zu tun zu haben. Ob ich überhaupt Prüfungen schreibe, bleibt noch abzuwarten.

Jedenfalls. Was kann ich nach einer Woche im Besitz des Moduls 55101-3 Bürgerliches Recht I so sagen? Juristen lieben Definitionen. Sie lieben sie, liebkosen sie und vergöttern sie. Die Art sich auszudrücken geschieht unter dem Deckmäntelchen der Informationsverdichtung, aber mal ehrlich: So manches kann man auch wesentlich simpler ausdrücken ohne der Informationsverstreuung anheim zu fallen. Juristen können alles definieren. Und sie tun es auch. Vermutlich nehmen sie ihre Definitionen abends ins Bett und neben dieser einen Liebe ist gar keine andere möglich. Die Liebe zum Definiendum und Definiens hat aber natürlich auch ihre schönen Seiten. Da alles definiert wird, was nicht zu schnell davon gelaufen ist, darf man sich auch über die Definition von groben Undank erfreuen.

Das spannende für mich: Ich habe meinen Abschluss gerade in einem Wissenschaftsgebiet gemacht, in dem man zwar stets bemüht ist einheitliche Definitionen für bestimmte Begrifflichkeiten, Umstände und Zustände zu finden, aber in der das Auffinden von Definitionen auf der anderen Seite oftmals gar nicht so einfach ist. Man frage sich wo hört Aggression auf und wo fängt Gewalt an? Was ist Liebe? Was ist überhaupt ein Gefühl? Und wo verdammt liegt eigentlich der Unterschied zu Emotionen?

Auf den ersten Blick scheinen sich in den Rechtswissenschaften solche Fragen nicht zu stellen. Man scheint davon auszugehen, dass man wirklich alles einwandfrei und allgemeinverständlich definieren kann, sodass jeder das Selbe unter einer Sache versteht.

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Klinische Psychopharmakologie

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Hab da noch eine Zusammenfassung gefunden für Klinische Psychopharmakologie. Hatte ich jetzt im Wintersemester noch an der virtuellen Hochschule Bayern belegt gehabt. Quasi als Vorbereitung für die Masterbewerbung. Ob und wie einem das von den jeweiligen Unis angerechnet wird ist zum Einen höchst unterschiedlich und zum Anderen höchst fraglich. Wenn man die vorweisen kann ist es aber sicherlich nicht von Nachteil.

Zeitgleich zu diesem Kurs hatte ich auch 'Vom klinischen Syndrom zur adäquaten Therapie' belegt. Dazu gibts aber keine Zusammenfassung mehr. Man könnte sagen: Die Luft war raus.

Kurz zum Aufbau der beiden Kurse: Sie sind als e-learning Kurs angelegt, es gibt mehrere Einheiten, welche man in eigens gewählter Reihenfolge durcharbeiten kann. Innerhalb jeder Einheit muss man Multiple Choice Fragen beantworten. Hat man mindestens 50% korrekt beantwortet, hat man die Einheit bestanden. Andernfalls muss man sie wiederholen. Wer nett bei der Uni nachfragt, bekommt nach Abschluss der Kurse und Übersendung der Zertifikate auch die ECTS ausgewiesen.

Für die anderen beiden Kurse die ich an der vhb (Allgemeine Psychopathologie & Psychiatrie und Psychotherapie) gilt: Seit ich die beiden Kurse belegt habe, wurde da was umgestellt. Ob das die Inhalte betrifft weiß ich nicht. Jedoch werden keine Online-Prüfungen mehr angeboten. Ob man jedoch ohne Klausurteilnahme auch die ECTS bescheinigt bekommt weiß ich nicht. Das müsst ihr bei der Uni selbst erfragen.

Viel Spaß!.

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Bachelorette of Science.

10 Wochen und 2 Tage. So lange dauerte es vom Eingang der Bachelorarbeit in der Uni bis zu dem Zeitpunkt zu dem ich meine Note endlich erfuhr. Zwischenzeitlich war ich felsenfest davon überzeugt das Thema verfehlt zu haben und somit durchgefallen zu sein. Nach knapp 8 erkundigte ich mich per Mail nach dem Bearbeitungsstand. Eine Woche später erfuhr, dass die Begutachtung weitestgehend fertig gestellt sei. Ich wartete also nochmals ab. 2 Wochen später meldete ich mich wieder per Mail und bekam die Info, dass meine Begutachtung schon seit über einer Woche dem Prüfungsamt vorläge. Ich solle mich an die dortigen Personen wenden. Tat ich. Denen lag keine Note vor. Also doch wieder im Lehrgebiet bei der Assistentin angerufen. Und wie durch ein Wunder: Just an dem Morgen sei das Gutachten des Zweitkorrektor reingekommen…. Wie dem auch sei: Nachmittags stand meine Note im online-Prüfungsportal - und ich war mehr als happy. Und bin es immer noch.

Wer auf das Foto klickt folgt einem Link. Dort könnt ihr meine Bachelorarbeit runterladen, wenn ihr möchtet. Die Eckpunkte der Begutachtung werden dort auch zu finden sein.

Ich hätte da im Übrigen auch noch 3 Fehldrucke im Angebot, bei denen die Tabelle etwas verrutscht war. Falls jemand Interesse an einer (signierten) Printversion dieser überragenden Arbeit hat…. ;)

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Master Desaster (2)

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Während ich immer ungeduldiger auf die Note meiner Bachelorarbeit warte, bereite ich schonmal meine Bewerbung für einen Musterstudiengang vor. Ich bin da natürlich nun etwas wählerisch und möchte ganz unbedingt einen Master mit Schwerpunkt in klinischer Psychologie. Meine Durchschnittsnote ist objektiv gesehen eigentlich ziemlich gut, aus Sicht des NC…. Naja. Geht so. Ausreichend für die offiziellen NC. Ich befürchte aber, dass es bezüglich des 'realen' NC kritisch wird.


Jedenfalls. Ich beschäftige mich also mit den Voraussetzungen. Zunächst mit einer einfachen Frage: Welche Unis kommen auf Grund der Schwerpunkte in Frage? Man vertieft sich hinsichtlich Bewerbungsfristen, NC und ECTS Voraussetzungen. Und dann wühlt man sich durch gefühlt unzählige Prüfungsordnungen.

Und dann kommt man recht zügig an folgenden Punkt:

Liebe Unis, habt ihr eigentlich alle den Knall noch nicht gehört? Ich hoffe ihr fühlt euch alle ganz super dabei, Voraussetzungen zu schaffen, die ausschließlich von den eigenen Bachelorabsolventen zu erreichen sind, Verfahren zu entwickeln die sich bei der üppigen Anzahl an Universitäten scheinbar vollständig voneinander unterscheiden. Das fängt ja schon bei Formelkriterien an: Die einen wollen alles amtlich beglaubigt, die nächsten bitte nur eingescannte Online Formale und die dritten nehmen einfache Kopien. Weiter gehts mir Auswahltests, die mal verpflichtend und mal freiwillig sind. Hochkomplizierte Punktesysteme wo man in ziemlich undurchschaubarer Weise auf Grund seiner Bewerbungsunterlagen (wenn man es dann schafft die richtige Anzahl an Unterlagen an die richtige Uni zu schicken) irgendwie bewertet und eingestuft wird. Aber richtig abgefahren wird es - wie ich finde - bei den ECTS die zum Teil vorausgesetzt werden. Okay. Das man für einen Schwerpunkt in klinischer Psychologie Creditpoints in klinischer Psychologie nachweisen muss, kann ich jetzt unfair finden, aber es ist auch irgendwie noch nachvollziehbar. (Oder auch nicht, wenn man das aus der Perspektive einer Person betrachtet die seit 6 Jahren in der Psychiatrie arbeitet und damit sicherlich mehr Ahnung von klinischer Psychologie hat, als jeder Bachelorabsolvent… Aber gut.) Wirklich witzig wird es aber bei Statistik & Methodenlehre. Angefangen von 8 Punkten die man vorweisen können soll, lässt sich das beliebig steigern über 12, 15, 24 bis hin zu 40 Leistungspunkten. 40?! WTF?! Was macht ihr Freiburger mit euren armen Bachelorstudenten? Lernen die auch was anderes ausser Varianzanalysen & Testkonstruktion?

Ich seh mich in gar nicht allzuferner Zukunft eigentlich schon an einer dieser elitären Unis, die mir knapp 700€ im Monat abknöpfen. Meine Fresse.

Bildungssystem Deutschland: Fail.

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Wilde Ehe.

Aktuell führe ich eine wilde Ehe mit Zotero, EBSCOhost, HEIDI und nicht zuletzt knallbunten Mini-Post-Its.


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Genau. Ich stecke mitten in meiner Bachelorarbeit und verliere mich irgendwo zwischen korrekter Zitation, dem Schreiben von Abschnitten, dem Verwerfen von Textteilen und dicken Fragezeichen angesichts kryptisch anmutender statistischer Tabellen. Ich schreibe Zusammenfassungen meiner Studien und hab zwischendurch Ideen, wie ich es besser schreiben kann. Schreibe aber erstmal weiter wie gehabt, damit ich dann zumindest alles schonmal als Prototyp in vollständiger Textform habe. Im Kopf wabern konkurrierende Ansätze und Ideen um die Wette. Auf der Handlungsebene versucht man sich dadurch nicht hemmen zu lassen und macht also erstmal weiter. Immer in Bewegung, immer irgendwas am machen. Wer nichts macht, der hat auch keine Ideen. Zwischendurch Verzweiflung, weil man die gewünschte Quelle weder über HEIDI, noch über EBSCOhost kostenlos erhalten kann. Als Übersprungshandlung eines dieser fancy Post-Its irgendwo hingeklebt. Scheißegal wo. Und dann merken, dass man sich gar nicht im Uni-Netzwerk eingewählt hatte und somit selbstredend keinen kostenlosen Zugriff auf die Artikel bekommt. PDF runterladen, in Zotero einfügen, Zitation erstellen. Kurz ein wenig erleichtert sein. Und dann geht das gleiche Spiel auch schon wieder von vorn los.

Und irgendwoher dieser leise Kommentar im Hintergrund. Sanft flüstert es: Halbzeit.

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Wie man eine Bachelorarbeit schreibt. An der FUH.

Seit ein paar Monaten sitze ich nun also an meiner Abschlussarbeit um den B.Sc. in Psychologie zu erhalten. Wie kam es eigentlich dazu und wie funktioniert das? Nunja. Zunächst einmal studiert man zu Hause ein wenig rum. Das Studium ist in insgesamt zehn Module aufgeteilt, exklusive einem Wahlpflichtmodul (In dem man entweder eine Leistung aus einem anderen Studium anrechnen lässt, sodenn man was vorzuweisen hat. Oder man wählt aus dem mäßig interessanten Repertoire der FernUni eines aus) und der Bachelorarbeit. Nicht zu vergessen eines beruflichen Praktikums in dem man sich die Arbeit in einer Psychiatrie nur dann anerkennen lassen kann, wenn man dort nicht ohnehin schon arbeitet. Nach irgendeiner ominösen Anzahl von Credit-Points ist man dann befugt, sich zur Bachelorarbeit anzumelden. Das funktioniert noch recht einfach und unkompliziert. Man wählt drei Lehrgebiete aus in denen man am liebsten seine Arbeit schreiben würde und dann wartet man. Und hofft. Dass man einem der drei Lehrgebiete zugeteilt wird (wenns dumm läuft, landet man in Option vier, die man nun wirklich nicht hat haben wollen). Wer sich im Sommersemester angemeldet hat, wird spätestens ab Juni unruhig und meint, es könnte dann soglangsam mal mit der Zuteilung losgehen. Dumm nur wenn man gerade in der Kohorte gelandet ist, in der die Mitarbeiter der Lehrstühle beschlossen hat ein wenig zu streiken und erst dann eine Zuteilung der Angemeldeten (ich meine in meinem Semester hätten sich ca 450 Leute angemeldet) vorzunehmen, wenn die FernUni ein neues Finanzierungskonzept vorlege und mehr Mittel bereitstelle um die Masse an Studierenden auch abzufertigen. Ihr gutes Recht will ich meinen. Und mehr als gerechtfertigt. Irgendwann bekommt man aber sein Lehrgebiet zugewiesen. In meinem Fall das Lehrgebiet "Persönlichkeit, Diagnostik und Beratung". Nett von unserer Betreuung, dass wir eine weitere Präferenz für eine empirische Arbeit oder ein systematisches Review (oder auch Konzeptarbeit, oder auch Literaturarbeit genannt) abgeben durften. Ich wollte eine Literaturarbeit. Und hatte Glück. Ich bekam ein - für mich - bombastisches Thema und freu mich im Grunde immer wenn ich daran arbeiten darf. Netterweise bekamen wir auch zwei Fragestellungen mitgeliefert, an denen wir uns orientieren können (Keine Selbstverständlichkeit). Man hat also sein Thema und kann los legen. Aber wie genau macht man das eigentlich? Die bisherigen Studienleistungen bestanden ausnahmslos aus halbjährlich stattfindenden Multiple Choice Klausuren und einer - meinerseits - eher lieblos angefertigten Hausarbeit. Der grobe Aufbau ist klar: Deckblatt - Inhaltsverzeichnis - Zusammenfassung - Einleitung - Theorie - Methoden - Ergebnisse - Diskussion - Literaturangaben - Pressemitteilung . Man muss sich für einen Zitationsstil entscheiden…. APA, DGPs, APA, DGPs, APA… Ach fuck APA. Alles auf englisch. Lieber DGPs. Deren Richtlinien sollten ausreichen. Man muss es sich ja nicht unnötig schwer machen.

alleModule

Man fängt also an zu lesen. Und liest erstmal ne ganze Menge. Bis man ziemlich verwirrt ist, weil man diverse Ideen im Kopf hat in die man sich vertiefen könnte. Aber was will eigentlich das Lehrgebiet hören. Also mal ein paar Fragen sammeln und an die Betreuer stellen. Und sich freuen wirklich zügig ne Antwort zu kriegen. Irgendwann komme ich auf die Idee, dass ich erstmal eine irgendwie geartete Einleitung schreiben muss (von der ich genau weiß, dass ich sie am Ende neu schreiben werde…). Und dann wird es etwas klarer. Der Theorieteil geht recht fix von der Hand. Methodenteil sowieso. Standardgefasel, das man in einer Stunde abgehakt hat. Jetzt sitze ich also seit geraumer Zeit am Ergebnisteil. Nein eigentlich kann ich das so nicht mal sagen. Ich lese haufenweise Studien und fasse sie zusammen. Schüttelt zwischendurch immer wieder den Kopf, weil ich nicht die geringste Ahnung habe, wie ich das am Ende auswerten und strukturieren will und soll. Ich werde wohl irgendwann dann doch nochmal die Betreuer kontaktieren. Ach ne. Warte. Man hat ja gerade auf Moodle 2.x umgestellt. Und hat offenbar vergessen die alten Lernumgebungen mit umzusiedeln. Das Forum zum Austausch der Bacheloranwärter mit den Betreuern ist weg. Unauffindbar. FernUniversität Hagen live. Oder wie man wohl auch sagen kann: Läuft bei euch. Wie also schreibt man eine Bachelorarbeit? Ganz ehrlich? Ich habe keine Ahnung. Ich mach einfach irgendwas. Und hoffe das am Ende irgendein Werk mit rotem Faden und korrekter Formatierung dabei herauskommt.

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Drinking Motives Theory.

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Das schöne an meinem Bachelorarbeitsthema: Es interessiert mich wirklich. Und ich bekomme Gelegenheit tolle lebensnahe Theorien kennen zu lernen. Wie zum Beispiel die Theorie für Trink-Motive. Es geht um Alkohol - sollte wohl klar sein.

Der Theorie zufolge hat jeder Trinkende ein Motiv, dass ihn zum Alkoholgenuss verleitet. Diese Motive können nach ihrer Valenz und ihrer Quelle unterscheiden. Mit Valenz ist immer eine Wertigkeit gemeint. In diesem Falle eine positive oder eine negative Verstärkung. Als Quelle kommen interne oder externe Umstände in Betracht. Ist die Quelle extern, handelt es sich hier um Motive im Zusammenhang mit der sozialen Umwelt. Ist die Quelle intern, geht es eher um den emotionalen Zustand der jeweiligen Person. Durch die Kombination der beiden Dimensionen Valenz und Quelle ergeben sich somit 4 Motive:

  1. Enhancement Motives: Interne Quelle, bei positiver Verstärkung. Das Motiv zum Konsum ist die Verstärkung aktuell vorhandener positiver Gefühle
  2. Coping Motives: Interne Quelle, bei negativer Verstärkung. Alkohol wird konsumiert um mit negativen Emotionen umzugehen. Diese Motiv lässt sich weiter aufsplitten in den Umgang mit Angst oder den Umgang mit Depression
  3. Social Motives: Externe Quelle, bei positiver Verstärkung. Alkoholgenuss in sozialen Situationen um Zugehörigkeitsgefühl zu einer Gruppe zu erhöhen.
  4. Conformity-Motives: Externe Quelle, bei negativer Verstärkung. Zufuhr von alkoholhaltigen Getränken um Gefahr sozialer Zurückweisung zu vermindern.

So. Und wenn ihr nun das nächste Mal zur Flasche, zum Glas oder zum Strohhalm greift wisst ihr Bescheid. Lasst es euch schmecken und trinkt nicht zuviel.


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Endspurt: M10.

Kurz vor dem unvermeidbaren Ende, vor der letzten Klausur des Bachlorstudiums an der FUH, freu ich mir ein Loch in den Bauch. Nebst der Tatsache, dass ich keinen Bock mehr habe - aber das kennen wir ja nun schon. Zu guter letzt noch ein paar letzte Dinge, die ich mir heute nochmals reingeprügelt hab, weil ich sie mir nun wirklich nicht merken konnte. Wer will darf daran teilhaben.

Zunächst: Übersetzung des Modells Kontextueller Determinanten für Partizipation in Block Associations nach Perkins et al. (1990). Viele Pfeile. Ein wenig bunt. Jetzt sieht es wenigstens hübsch aus.

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Darauf folgend vier fürs Modul relevante Gerechtigkeitsdefinitionen:

  • distributive Gerechtigkeit: Verteilungsgerechtigkeit/ Ergebnisgerechtigkeit
  • prozedurale Gerechtigkeit: Verfahrensgerechtigkeit/ Regelgerechtigkeit. Ein angewandter Prozess wird als fair erlebt
  • restaurative Gerechtigkeit: Ausgleichende Gerechtigkeit/ Wiedergutmachungsverfahren. Bringt die direkt Beteiligten zusammen um gemeinsam eine Lösung zu finden.
  • retributive Gerechtigkeit: Vergeltende Gerechtigkeit. Gerechte Bestrafung der Täter & Kompensation für Opfer

Und zum Dritten die Ergebnisse einer Studie von Langer & Rodin (1976) die eine Studie in einem Pflegeheim mit 65-90 jährigen durchführten:
  • Versuchsgruppe: Selbstverantwortliche Pflege einer Zimmerpflanze & Auswahl eines Films für den Filmabend
  • Kontrollgruppe: Zimmerpflanze um die sich Pflege kümmert & Film für Filmabend wurde vorgegeben
  • Prä-/Posttest (nach 3 Wochen) mittels Fragebogen & Einschätzung durch 2 Pflegekräfte
  • Versuchsgruppe: 3 Wochen nach Intervention besseres Wohlbefinden, körperlich und sozial aktiver
  • 18 Monate später Folgeuntersuchung: von der Versuchsgruppe waren 15% verstorben/ in der Kontrollgruppe waren 30% verstorben


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Bachelorarbeit: Angenommen.

Bachelorarbeit

Nach langem Warten wird nun endlich alles gut. Also zumindest in der Ausgangslage. Doch kurz von vorne:

Anfang des Semesters bewarb ich mich mit 3 Prioriäteten für ein Lehrgebiet in dem ich gerne meine Abschlussarbeit schreiben wollte. An erster Stelle stand dort 'Gesundheitspsychologie', zweitens 'Persönlichkeit, Diagnostik und Beratung' und zu guter Letzt noch 'Lernen im Erwachsenenalter' auf das ich so ziemlich keine Lust hatte.

Nach gefühlt ewiger Warterei (und einem einzigen Lehrgebiet 'Arbeits- und Organisationspsychologie' welche schon seit fast einem Monat am Schreiben waren) wurde ich meiner zweiten Priorität zugewiesen und durfte nun noch wählen zwischen einem Systematischen Review oder einer empirischen Arbeit. Aus Gründen wählte ich Systematisch Review. Schon allein weil ich denke, dass ich das mit dem Zusammenfassen von Texten eigentlich ganz gut kann. Und dann staunte ich anfang der Woche nicht schlecht, als ich mein Thema per Mail mitgeteilt bekam. Ich lachte kurz laut auf und war der festen Überzeugung das sei ein Scherz. Ich dachte es könne ja nicht wahr sein, dass man mir ein Thema zuteilt das so unfassbar gut passt. Ich vergewisserte mich noch einige Male und war dann irgendwann doch überzeugt, dass das wirklich mein Thema ist.

Nun gehts also los im Endspurt. Irgendwann nächste Woche teilt das Lehrgebiet dem Prüfungsamt mein Thema mit und ich bekomme einen Abgabe-Termin der vermutlich Anfang Januar liegen wird.

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Modul 10 - Karteikarten am Start.


Was dieses Semester mit mir los ist, würd ich ja gern mal wissen. Vor elf Tagen erst, habe ich meine Zusammenfassungen hochgeladen und gerade eben bin ich mit den Karteikarten fertig geworden. Eigentlich fing das Semester holprig an. Seitens der Uni gab es Versandschwierigkeiten. Die Studienbriefe wurden erst viel später versendet und es gab nur den Zugriff auf Online-Ressourcen. Zum gleichen Zeitpunkt war mein Computer kaputt. Online-Ressource also auch irgendwie nutzlos. Netterweise lieh mir jemand seinen eigenen Laptop stundenweise und zum Geburtstag bekam ich einen ebook-reader. Gefühlt bremsten mich diese Umstände ordentlich aus. Mein jetziger Bearbeitungsstand sagt was anderes. Soll mir recht sein. Hier --> Modul 10 <-- gibt es Zusammenfassungen und Links zu den Karteikarten. Ich verabschiede mich gedanklich nun erstmal von der Uni und widme mich populär-Literatur. Freude kommt auf!

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Los gehts. Mal wieder.

Modul 8 hab ich so semi-erfolgreich hinter mich gebracht. Ich war mit großen Ambitionen ins Wintersemester gestartet, lag supergut im Zeitplan und stellte fest dass meine herkömmliche Methode in diesem Modul scheitern würde. Wie dem auch sei. Die Klausur wurde geschrieben. Quasi postwendend fiel immens viel Druck von mir ab, diverse körperliche Begleiterscheinungen (vor allem Rückenschmerzen) besserten sich wesentlich. Ein Modul dass mir körperliche Schmerzen verursachte. Wenn es sich nicht so schlimm angefühlt hätte, so hätte es beinahe faszinierend sein können. Dank einiger Sonderpunkte hab ich es immerhin noch auf eine 2,3 geschafft. Zufrieden bin ich damit nicht. Es spiegelt nicht im geringsten den Aufwand wieder den ich für dieses Modul betrieben habe. Ich war ein bisschen traurig darüber. Aber nicht wirklich lange. Ich kann es ohnehin nicht ändern. Lieber weiter in die Gegenwart und Zukunft blicken.

Unter dem Semester war so einiges liegen geblieben, was in der Bearbeitungsfreien Zeit erstmal aufgearbeitet werden wollte. Und weil ich so fantastisch gut im Zeitplan liege ist nun alles erledigt und gerade eben habe ich sozusagen die ersten Handgriffe fürs Sommersemester hinter mich gebracht. Modul 10 - Community Psychology steht an. Das Grundgerüst für den Pflichtliteraturkurs steht. Pflichtliteratur rattert im Drucker. Motivation lässt noch ein bisschen auf sich warten. Im Moment schöpf ich meine Arbeitsmotivation wohl mehr aus dem Credo: Nützt ja alles nix. Muss es ja doch machen. Der Umfang scheint nach Modul 8 ein müder Witz mit Anlauf zu sein. Aber es soll mir gerade recht sein. Ich werde jede Kapazität für die Bachelorarbeit brauchen. Diesbezüglich bin ich schon ein bisschen aufgeregt und muss mich noch ein wenig in Geduld üben. Anmelden kann man sich erst am dem 15.04.... und dann wurde man noch lange keinem Lehrgebiet zugewiesen und hat noch vielweniger ein Thema zugeteilt bekommen. Es bleibt spannend.


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Letzter Aufruf, ihr Penner!

Die letzten zwei Semester waren echt fürn Arsch. Im Sommersemester lud ich mir 2 Module auf. Was im Grunde mit einem guten Noten-Outcome hätte funktionieren können. Aber am Ende war es eher so semi-gut. Ich hab beide Module mit mittelprächtiger Leistung bestanden. Das Thema der Hausarbeit hat mich so wenig interessiert dass ich nach 2,5 Wochen keinen Bock mehr hatte und abgegeben habe (3,5 Wochen hätte ich noch Zeit gehabt....) und auf die Klausur hatte ich mich nicht so vorbereitet wie ich es sonst tat. Ich verließ mich auf die Erfahrungen der vergangenen Semester und hoffte dass der Führungswechsel im Lehrgebiet keine allzu schwerwiegenden Auswirkungen haben würde. Ich hatte mich getäuscht. Aber immerhin reichte es zum bestehen. Also war mein Plan für das Wintersemester: So richtig reinhauen im Modul Arbeits- und Organisationspsychologie.

Und im Grunde sah es auch ganz gut aus für mich. Es gab einen Fahrplan seitens des Lehrgebiets und ich war ihm stets voraus. In der heißen Phase vor der Klausur bröckelte mein Eindruck und meine Überzeugung eine sehr gute Note abräumen zu können. Vögelten zwischterten mir, dass die Inhalte von über 1000 Seiten zuzüglich einiger Vorlesungen sehr kleinteilig abgefragt würden und zwar verpackt in nette kleine Fragen zu Transferwissen. Man gibt sich im Lehrgebiet offenkundig alle Mühe die Grenzen der menschlichen Kreativität auszuloten bei der Erstellung von Klausurfragen. Ich habe ja Hochachtung vor derartigem Engagement. Schade nur dass ich die Thematik des Moduls eigentlich ganz spannend finde, aber eine solch geartete Wissensabfrage mit Benzin übergießt, in Brand steckt und dann die übrig bleibende Asche in den Boden stampft. Eine gute Note wollte ich dennoch. Also intensivierte ich meine Bemühungen. Die Woche vor der Klausur bedeutete das also den Tausch meines Urlaubs gegen 6h reine Lernzeit. Die Woche vor jenem Urlaub bestand aus 8 Arbeit plus 4h Lernzeit. Ich beglückwünsche mich selbst dazu. Auch jetzt noch im Nachhinein. Weil ich es kann. (Und weil für die vergangenen Module auch in der Klausurvorbereitungszeit 2h täglich völlig ausreichend waren.)

Das hatte zur Folge dass ich am Dienstag ziemlich erschöpft, genervt und frustriert in die Klausur startete, während der Bearbeitung teils beinahe hysterisch lachen musste wenn ich wiederholt eine Frage erkannte die ich nicht beantworten konnte, weil sie irgendein kleinfieseliges Details aus einem der unzähligen Modelle abfragte. Oder wenn ich hätte wissen sollten in welchem Jahr welcher Test entwickelt wurde.

Für dieses Modul habe ich bei weitem die meiste Zeit aufgewendet (im Vergleich zu all den anderen Modulen... oder überhaupt Dingen für die ich lernte). Ich bin immer noch frustriert, dass das Ausmaß meiner Vorbereitung und Zeit die ich dem ganzen gewidmet habe, sich nicht ansatzweise im Ergebnis der Klausur wiederspiegeln wird. Aber so ist das nun. Und ich habe keinen Einfluss darauf.

Meine Belohnung vor dem letzten Semester: 2 Wochen Pause. Nichtstun für die Uni. Rein gar nichts. Oh doch. Eine Kleinigkeit. Ich schmeiß jetzt endlich all die Studienbriefe weg. Und all die Pflichtliteratur die sich angesammelt hat und hier zu staubt. Nur Modul 8 trau ich mich noch nicht wegzuwerfen. Obwohl ich mir sicher bin, dass ich durch bin. Aber etwas in mir traut sich nicht. Glaubt es sei überheblich die Dinge wegzuschmeißen, bevor es abgeschlossen sei.

Wie dem auch sei. Das schlimmste und anspruchsvollste Modul liegt hinter mir und mein letztes Fernuni-Semester liegt vor mir. Ich freu mir ein Loch in den Bauch!

Und zum Abschluss: Gesammelte Werke. Alle auf einem Bild. Auf einem Schreibtisch sogar. Nur Modul 10 fehlt. Und die BA. Aber die kommen ja erst noch. Aber ich mag den Kram kein weiteres Semester aufheben. Verbreitet mieses Karma.
alleModule

Insofern lautet das Motto nun: Letzter Aufruf, ihr Penner! Es wird super. Man darf das nicht verpassen!


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Modul 8 - Zusammenfassungen.

fernuni

Die Studienbriefe sind durch, die Pflichtliteratur ist durch, ich bin durch. Naja, nicht ganz. Die englischsprachige Pflichtliteratur hab ich nicht in die Zusammenfassungen eingearbeitet. Die les ich eventuell noch vor der Klausur. Möglicherweise aber auch nicht. Das hat sich noch nicht entschieden.

In die Zusammenfassungen integriert ist die deutschsprachige Pflichtliteratur und die Vorlesungen. Alles in allem Also knapp 500 Seiten Studienbrief und vielleicht 6-700 Seiten Pflichtliteratur zuzüglich 5 Stunden Vorlesungen. Kompakt verpackt auf 125 Seiten. Immer noch mehr als ausreichend.

Ich mach mich dann mal an die Karteikartenproduktion damit ich mich meinem ambitionierten Notenziel annähern kann. Sollte ja in 5 Wochen schaffbar sein. Hoffe ich. Ahoi!

Zu den Zusammenfassungen hier lang bitte.

Achso. Meine Uni hab ich dann im Rahmen einer (für mich) wenig sinnstiftenden Präsenzveranstaltung auch mal gesehen. Sehr sauber dort. Man könnte nun vermuten dass sei so, weil dort kaum Studenten seien. Und hat damit wohl recht. Nun hab ich meine 2 Pflicht-Veranstaltungen hinter mir und kann aufhören deswegen rumzumeckern. Bald bin ich fertig und ich werde es so feiern!!! Aber so ganz umsonst war die PV dann doch nicht. Ich hab überwältigendes Feedback für meine Zusammenfassungen bekommen und es hat wirklich gut getan zuhören, dass ich mit meinen Lernmaterialien anderen helfen kann. Vor allem die Rückmeldung dass meine Zusammenfassungen immer ziemlich genau den Klausurstoff abdecken würden hat mich sehr gefreut. Man weiß ja manchmal selbst nicht ob das alles so hinkommt und so. Da tut es gut dass mal persönlich zu hören.

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Studierendenanfragenv vs. Informationskompetenz

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Es nervt mich hin und wieder. Ich habe hier diesen Blog. Mit einer Materialsammlung fürs Studium. Sofern ich Zusammenfassungen für die Studienunterlagen angefertigt habe, lade ich sie hier hoch. Sofern ich bei card2brain Karteikarten erstellt habe, verlinke ich sie im entsprechenden Modul. Es ist alles da was ich habe.

Ich mache mir wirklich nicht die Mühe einige meiner Zusammenfassungen hier nicht hochzuladen, um sie dann einzeln an Interessenten per mail zu verschicken. Ist mir ja viel zu blöd.

Ich stelle meine Materialien gern allen möglichen Leuten zur Verfügung. Ich finde es schön, wenn ich positive Rückmeldungen dazu kriege, weil sie jemand brauchen kann. Leider sind die Dankesbekundungen überzufällig häufig verbunden mit diversen Fragen. Und in der Regel kann nur sehr wenige davon beantworten und andere will ich nicht beantworten. Machen wir mal eine Bestseller-Liste der Fragen die ich nicht mehr sehen kann:

* Weißt du wann die Studienbriefe überarbeitet werden? - Nein weiß ich nicht. Ich bin Studentin an der Fernuni, und was in vergangenen Modulen vor sich geht ist mir darüber hinaus herzlich egal.
* Kannst du anregen dass es meiner Plätze in Präsenzveranstaltungen gibt? - Nein kann ich nicht, weil Student
* Kannst du mir die Zusammenfassungen für xy per mail schicken? - Nein, kann ich nicht, weil ich sie nicht habe. Was ich habe ist im Blog. Und mehr nicht. Also verschicke ich nichts per mail.
* Kannst du mir den Studienbrief xy per mail schicken? - Nein, kann ich nicht, wegen Urheberrecht.
* Kannst du mir Altklausuren schicken? - Nein, kann ich nicht, wegen Urheberrecht
* Welche Kurse an der vhb muss ich auswählen, wie sind die aufgebaut, wie sind die Inhalte, wieviel muss ich dafür lernen, werden die anerkannt, Blabla?! - Nutz dein Hirn, dann wirst du auf die Idee kommen die Kurse in Klinischer Psychologie zu belegen. Inhalte, Verlauf und Aufbau ist auf der Seite der Hb beschrieben. Erfahrungsberichte gibts im PsyCafe der Fernuni
* Wurden dir die vhb-Kurse in der Master-Bewerbung anerkannt? - Ehm.... Ich hab noch nicht mal den Bachelor fertig.


Fazit: Ich finde es wirklich toll, wenn viele von meinem Kram profitieren können. Aber ich appelliere an die Informationskompetenz jedes Einzelnen: Ich kann und will solche Fragen nicht beantworten. Weil sich diese Fragen jeder selbst beantworten kann, wenn er sich die Mühe gemacht hat 5 Minuten auf diesem Blog zu stöbern.

Musste jetzt mal gesagt werden.

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Winter is coming. Part 2

M8

Morgen ist der offizielle Bearbeitungsbeginn von Modul 8. Die Unterlagen hab ich jetzt etwas länger als eine Woche. Sie kamen spät dieses Semester. Aber solang die Sachen vor Bearbeitungsbeginn da sind, soll man sich ja nicht beschweren.

Fernstudium. Ich hab solangsam aber sicher keine Lust mehr darauf. Es scheint ein wenig einsam zu machen. Ich sitze hier also noch vor dem offiziellen Start an einem Sonntagmorgen und fasse das dritte Kapitel meines Studienbriefes zusammen. Damit bin ich dem Plan angeblich schon zwei Wochen voraus. Aber ich muss so früh anfangen, da mich die Reglementierung der Masterplätze gewissermaßen dazu zwingt. Ich stehe unter dem Druck eine erstklassige Note hinzulegen. Auf Grund von Berufstätigkeit und aus Gründen der Effizienz laufen die Lerngruppen online ab. Die Freizeit neben der Arbeit geht zu großen Teilen fürs lernen drauf. Freie Wochenenden müssen vorausgeplant werden, damit man im Stoff nicht hinterher hinkt. Von Zeit zu Zeit macht das Fernstudium also einsam. Man lernt gemeinsam dezentral jeder für sich allein vor dem Bildschirm.

Ich sitze als mit meinem Kaffee an einem friedlichen und ziemlich nebligen Sonntagmorgen vor meinem Studienbrief und schreibe an meiner Zusammenfassung. Kann man ja mal machen. Große Pläne erfordern großen Einsatz.

Winter is coming. Und es wird ein harter befürchte ich.

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Winter is coming.

Winter is coming. Wintersemester is coming. Modul 8 is coming. Arbeitspsychologie, Personalpsychologie, Organisationspsychologie. Es hört sich schonmal spannender an als das vergangene Semester. Das hab ich ja gerade eher so semi-erfolgreich hinter mich gebracht. Aber unter den gegebenen Umständen immer noch ganz gut. Leider interessiert sich der Master-NC eher mal so gar nicht für meine persönlichen Umstände sondern nur für meinen Schnitt, den ich mal eben um 0,2 Noten verschlechtert hab. Kann man ja mal machen.

Also mein Plan für dieses Semester: Lernen, lernen, lernen. Und ambitioniert das umfangreiche Modul mit einer 1,x abschließen. Als ob ich sonst kein Leben hätte.

Motto für M8:
"Denn am Ende wird alles wieder gut,
und solange es uns nicht gut geht,
können wir das Ende nicht sehen."

Oder auch: Alles halb so wild. Wird schon.

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Morgen ist dieses furchtbare Modul vorbei

Pädagogische Psychologie. Könnte möglicherweise interessant sein. Richtig aufbereitet. War es aber leider nicht. Und bevor ich morgen über die Klausur jammere möchte ich nach Durchsicht meiner Zusammenfassungen nochmal feststellen wie unglaublich unstrukturiert und didaktisch schlecht aufbereitet dieses Modul war in dem es um Bildung, Erziehung und Unterricht geht. Ironie des Themengebietes vermute ich.

Ich bin jedenfalls so schlecht vorbereitet wie nie. Ungefähr so gut wie damals zu meinem schriftlichen Abitur. Dementsprechend würde meine Leistung gerade so zu bestehen reichen. Wir werden sehen was das wird. Jetzt ist der Kopf jedenfalls völlig hinüber und morgen ist es vorbei um diese Zeit. Aber wenn ich tatsächlich 4 Stunden für die Klausur brauche, dann ist es für mich ohnehin zu spät könnte man sagen.

Danach erstmal Frei! Bis der neue Studienbrief kommt. Ich hoffe es dauert mindestens 2 Wochen.

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Modul 11 2B: Check.

Wieder ein Modul hinter mich gebracht. Die Hausarbeit im nicht-psychologischen Wahlpflichtfach. Ich habe ein Modul aus den Bildungswissenschaften gewählt. Genau mein Themengebiet... Nicht. Lehren und Unterrichten. Wer mich kennt weiß dass ich eine tiefgreifende Abneigung gegen alles habe was auch nur im entferntesten mit Schule zu tun hat.

Aber das Modul 2 B (irgendwas mit e-learning) sollte am wenigsten Zeitaufwändig sein. Also wählte ich es. Die Alternativen klangen mindestens genauso wenig verlockend. Also war es ja im Endeffekt auch egal welches der Themen die mich nicht ansprechen ich wähle. Was dann folgte, waren unfassbar umspannende Themen, wobei ich aus drei wirklich bescheidenen Alternativen eine wählen konnte. Ich entschied mich für das Topp-Thema: "Entwicklung eines Schulungsentwurfes auf Basis des 4CID-Modells zum Thema 'Als Mitarbeiter des Lehrgebietes eine Präsenzveranstaltung durchführen'" Die gesamte Hausarbeit liest sich noch viel weniger spannend als der Titel klingt.

Ich hätte 6 Wochen Zeit gehabt, hätte vor Bearbeitungsbeginn Zeit gehabt mich ins Thema einzuarbeiten. Soweit die Fakten. Eingearbeitet habe ich mich zu Bearbeitungsbeginn, und nach 3 Wochen habe ich abgegeben. Erhalten habe ich dafür eine verdiente 2,3 und ein Modul weniger. Dafür habe ich jeden einzelnen Tag den ich daran gearbeitet habe geflucht wie ein Rohrspatz.

Ich hatte eigentlich vor die Hausarbeit hochzuladen. Aber ich glaube nicht dass sie irgendwem auch nur im geringsten eine Hilfestellung wäre, da ich wirklich nur irgendwas dahin geschmiert habe ohne jegliche Liebe zum Detail. Deswegen lassen wir das mal lieber.

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Berufsorientiertes Praktikum: Check!

Weil ich gerade mal *zuviel* Zeit habe, hab ich letzte Woche kurz mal meinen Praktikumsbericht fertig geschrieben und verschickt. Um dann per Mail nochmals eine gescannte unterschriebene Eidesstattliche Erklärung nachzuschicken. Habe nämlich nicht daran gedacht jene welche zu Unterschreiben. Und siehe da: 2 Tage später steht mein Praktikum mit hart verdienten 7 ECTS im Prüfungsportal als absolviert. Damit bleibt für dieses Semester nur noch die Klausur in Modul 9. Danach fehlen nur noch die Module 8 und 10 und die Bachelorarbeit.... Ein Ende ist in Sicht. Und ein neuer Anfang damit auch.

Das Praktikum lief übrigens so 'nebenher' auf meiner Arbeitsstelle. Möglichst geringer Zeitaufwand mit größtmöglichem Output. Geht alles. Und das ist auch der richtige Moment um sich nochmal kurz über die sinnentleertheit und mangelndes Commitment seitens der FernUni zu beschweren, da mir nicht eine einzige Minute meiner alltäglichen Arbeit als Pflegekraft in der Psychiatrie im Rahmen der Praktikumstätigkeit angerechnet wurde. Und das obwohl ich dabei genauso viel oder zum Teil mehr psychologische Tätigkeiten erfülle, als der Durchschnittspraktikant der in den Klinischen Alltag schnuppert. Danke auch dafür, dass ich mir die Mühe machen durfte.

Ich schwelge ja schon fast in Euphorie angesichts der Dinge die ich in diesem Semester geleistet habe....

Modul 11 erledigt (hoffe ich)
Modul 9 erledige ich (daran habe ich nicht den geringsten Zweifel)
Berufsorientiertes Praktikum: check!
2 ECTS in Klinischer Psychologie an der vhb: hab ich!

Wird das Wintersemester mit nur Modul 8 ja fast langweilig. Mensch was werde ich Zeit haben! Nicht.Mehr lesen...
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M9: Ist nicht wahr?!

Modul 9 war so interessant, dass ich es trotzdem des geringen Umfangs und er geringen Komplexität des Themas erst heute geschafft habe mit den Zusammenfassungen und den Karteikarten fertig zu werden. Kein Grund zur Panik die Klausur ist ja erst Anfang September. Jetzt muss ich die Inhalte nur noch lernen. Die Herausforderung wird sein beim lernen nun nicht einzuschlafen.

Hier findet ihr wie immer meine Zusammenfassungen & Karteikarten -->
Klick <--Mehr lesen...
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M11 ist durch mit mir.

Mein Hausarbeit ist weg. Ich bin durch mit dem Modul. Oder das Modul mit mir.... Irgendwie so. Am Montag habe ich die Arbeit nach Hagen verschickt. 2 Tage später wachte ich morgens auf und das erste was mir in den Sinn kam: Ich hab das Literaturverzeichnis vergessen alphabetisch zu ordnen. Herzlichen Glückwunsch. Das wird sicherlich nicht der einzige Abzug sein, inhaltlich gibt es bestimmt auch was auszusetzen. Aber mein Ziel war ja auch einfach nur eine 4,0. Das Modul bestehen und hinter mich bringen. Ich habe jeden einzelnen Tag geflucht den ich an dieser Arbeit saß, weil es so unfassbar langweilig war. Die Themen nicht im geringsten irgendwas interessantes bereit hielten. Immerhin gab es eine gute Struktur für die Arbeit die vom Lehrgebiet vorgegeben wurde, insofern kann es ja eigentlich nicht so schwer sein am Modul zu scheitern. Wir werden sehen ob mein Plan aufgegangen ist.

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Klinische Psychologie.2 ECTS

Weil ich ja sonst nichts zu tun habe, habe ich auch dieses Semester einen Kurs an der vhb belegt. Diesmal Psychiatrie und Psychotherapie. Viel neues habe ich dort nicht erfahren. Es ist mehr so Grundlagenwissen, dass man in der Psychiatrie ohnehin tagtäglich erfährt.

Aber hey! Immerhin 2 weitere ECTS mit denen ich nicht viel anfangen können werde. Der aktuelle Stand ist jetzt bei 5 ECTS. Meine Hoffnung ist, dass ich zumindest mit Engagement punkten kann wenn es dann mal zur Masterbewerbung kommt.

Hier gehts zu den Zusammenfassungen.Mehr lesen...
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Hausarbeit Tag 9.

Ich schreibe immer noch an der Hausarbeit. Mittlerweile Tag 9. Für eine Teilzeitstudentin liege ich sehr gut in der Zeit. Ich hätte noch knapp 5 Wochen Zeit seitens der Uni. Nach meiner eigenen Zeitvorgabe habe ich jetzt Halbzeit. Auch nach meiner eigenen Vorgabe liege ich faszinierenderweise gut in der Zeit. Nachdem ich mich letzte Woche noch maßlos über diese nervtötende Sinnlosigkeit dieser Hausarbeit erstellt habe, lief es dann zunächst erstaunlich gut. Und es hat Spaß gemacht. Die zugrunde liegende Theorie für die ganze Sache zusammenzusuchen und in neue Sätze zu verpacken. Nicht so spaßig ist diese Angelegenheit mit den Zitationen. Das raubt mir teils den letzten Nerv. Eine passende Quelle finden kann schon auch mal ne Weile dauern. Es lief also soweit gut mit Abschnitt 1 und 2. Und dann kam Abschnitt 3. Die Erstellung der Fertigkeitenhierarchie für meine Zielkompetenz. Was muss mein Schulungsteilnehmer denn im einzelnen alles können um so eine Präsenzveranstaltung durchzuführen, und in welcher Reihenfolge. Ich kam nicht weiter. Am vierten Tag mit Abschnitt 3 war ich kurz vor dem verzweifeln. Und am fünften Tag lief es dann fast wie von selbst. Faszinierend. Jetzt habe ich als die Abschnitte 1-4 fertig soweit. Folgen noch die Abschnitt 5-9. 8/15 Seiten sind gefüllt. Jetzt muss ich solangsam aufpassen dass es nicht mehr wird. Aberbis jetzt ist alles gut.

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Hausarbeit

Nach dem ich mich vor 2 Tagen ordentlich aufgeregt habe als die Hausarbeitsthemen für Modul 11 rauskamen, hab ich mich trotzdem gleich ans Werk gemacht. Thema ausgesucht, Studienbrief gelesen und ein paar Zusatzliteratur-Sachen rausgesucht.

Das Fazit an Tag 3: Die vorgegebene Strukturierung ist ganz gut, hilft sehr beim runterschreiben. Somit habe ich auch den ersten von insgesamt 9 Abschnitten schon komplett. Aber mehr ist heute wohl auch nicht drin.

Auf gehts beim vorhaben eine Schulung für Mitarbeiter des Lehrgebiets zu entwickeln, damit die mal lernen wie man Präsenzveranstaltungen durchführt. Klingt so spannend wie es ist. 4 von 15 Seiten sind geschafft.

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Modul 11 fuckt mich jetzt schon ab

Vor ein paar Monaten wählte ich meine Kurse für dieses Semester. Neben Pädagogischer Psychologie wollte ich auch das nicht-psychologische Wahlpflichtfach hinter mich bringen. Die Angebotenen Themen interessierten mich alle nicht. Und dann dachte ich mir: Naja dann nehme ich 'irgendwas mit Medien' das interessiert mich noch am ehesten.

Also nahm ich für Modul 2B aus den Bildungswissenschaften: Mediendidaktik. Das Semester läuft schon eine Weile. Modul 9 habe ich fast fertig zusammengefasst und heute wurden die Themen für Modul 11 rausgehauen.

Ich hätte brechen wollen. Ich hab mich unfassbar aufgeregt darüber über die Unfähigkeit oder den Unwillen wenigstens halbwegs interessante Themen herauszugeben. Aber gut. Also wählte ich per Bauchentscheidung eines aus drei bescheuerten Themen. Irgendwelche Literatur hatte ich bis heute dazu nicht gelesen. Also hab ich erstmal damit angefangen umfangreiche Inhaltsverzeichnis inklusive Unterpunkten und Deckblatt in ein Formular zu pressen, sodass ich später nur noch den Text an die passenden Stellen einfügen muss. Netterweise füllt das von zu erreichenden 15 Seiten immerhin schon einmal 3 Seiten.

Glücklicherweise habe ich direkt eine Leidensgenossin gefunden die das gleiche Thema hat und auch noch nichts gemacht hat. Die das nicht-psychologische Wahlpflichtfach genauso unnötig und überflüssig findet und diese Sache so schnell wie möglich wieder abgeben will. Sie hat eine Frist von 3 Wochen. Ich hätte auf Grund meine TZ-Status 6 Wochen. Will ich aber lieber nicht. Dafür nervt mich das alles jetzt schon viel zu sehr. Also klotz ich jetzt mal ordentlich ran und bring das hinter mich. Mit einer Euphorie als müsst ich eine Schüssel Rosenkohl essen.

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3-Fach-Belastung

Ich bin mir nicht sicher ob ich es hier schonmal erwähnt hatte. In irgendeinem Post-klausuralen hypomanen Anfall hab ich mir ein bisschen Arbeit aufgehalst für dieses Semester. Zwei Module der FernUni und einen Kurs an der Virtuellen Hochschule. Im Zuge zum Umständen habe ich zu Beginn des Semester nur wenig gemacht, kam nur langsam voran und dachte zwischendrin: Was für eine Scheiß-Idee von mir.

Jetzt gerade kurz vor meinem Urlaub sehe ich das ganze wieder entspannter. Modul 9 (Pädagogische Psychologie) ist nicht wirklich umfangreich, wenn man den ersten "Studienbrief" und die dazugehörige Pflichtliteratur mal strukturiert hat, ist der größte Teil der Arbeit eigentlich getan, sodass ich davon ausgehen kann vor dem Urlaub 3 von 4 Studienbriefe fertig bearbeitet und in kleine Zusammenfassungen verpackt zu haben. Für Modul 11 (irgendwas mit medialer Bildung) habe ich noch gar nichts getan. Das ist geplant für nach dem Urlaub, wenn ich Modul 9 fertig bearbeitet habe. Hier muss ich ja "nur" eine Hausarbeit schreiben. Ich habe zwar keine Ahnung wie das eigentlich geht, aber ich habe ja 6 Wochen Zeit das herauszufinden.

An der VHB habe ich den Kurs Psychiatrie & Psychotherapie belegt. Die Klausur müsste ich dann bis Mitte Juli geschrieben haben, sonst ist mein dort gezahltes Geld umsonst investiert gewesen. Also bin ich auch hier fleißig am Zusammenfassungen schreiben. Das soll so meine Urlaubs-nebenher-Aufgabe werden. In der Hoffnung dass ich die Zusammenfassungen Mitte Juni fertig habe und mich dann der kurzen Klausur widmen kann. Die Klausur hat wohl nur 20 Multiple Choice Fragen. Ich hoffe ich habe genügend Vorerfahrung dass es reicht. Glücklicherweise haben wir ja 2 Versuche bei dieser Klausur. Und wenn das Semester rum ist, darf ich mich dolle auf M8 freuen. Yipii. Oder ich mach dann halt doch Modul 10 + die BA. Das habe ich noch nicht so ganz mit mir ausdiskutiert.

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Und dann musste ich fast ein bisschen lachen.

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Modul 7. Immernoch. Eigentlich wollte ich Modul 7 und damit die zweite Modulschranke hinter mir lassen. Trotz einer objektiv guten Note, bin ich nicht zufrieden mit der Note. Aber hey. Das ist schon okay so. Scheiße kommt und scheiße geht, könnte man sagen.

Vor Ostern bekamen wir vom Lehrgebiet die Rückmeldung, dass es mindestens einen Sonderpunkt geben wird. Ich habe mich gefreut. Mit mindestens einem Sonderpunkt hoffe ich natürlich auf mehrere. Immerhin fehlen mir nur 4 Punkte zur nächstbesseren Note. Eine Note mit der ich dann auch durchaus zufrieden wäre. Man könne das aber erst nach Ostern entscheiden, weil sich einige Personen im Urlaub befänden. Ist ihr gutes Recht. Die sollen sich ja auch mal erholen. Nur leider hat scheinbar niemand im Prüfungsamt (oder wo auch immer nötig gewesen wäre) angerufen und den Versand der Notenbescheide aufgehalten. Und so kam gestern mein erster offizieller Notenbescheid. Ohne dass es weitere Informationen zu Sonderpunkten gegeben hätte.

Heute dann die neuerliches Mitteilung seitens des Lehrgebietes: Man prüfe ob und wie man die Punkte anrechnen könne.

Jungs und Mädels in Hagen: Es ist keine Frage des OB, sondern eine Frage des WIE. Wobei ich mir das WIE in meinem naiven Hirn gar nicht so schwer vorstelle. Ich überlege mir wieviel Sonderpunkte es geben soll und sag dem Prüfungsamt bescheid und den Studierenden und dann geht ein neuer Notenbescheid raus, wodurch der erste ungültig wird. Problem gelöst. Aber das ist offenkundig nur die naive Lösung meines Hirns. In der Realität scheint das WIE äußerst komplex zu sein.

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Wir sind hier doch alles Psychologen.

Diskussionen in Moodle....

Meist ist nicht viel los in Moodle. Jedes beginnende Semester kommen neue Leute, die alte Dinge fragen, weil sie nicht zu verstehen scheinen wie eine Suchmaschine funktioniert. Das gehört dazu zu so einem Forumsleben. Hin und wieder kommt es zu längeren Diskussionen zu ganz verschiedenen Themen. Desöfteren sind dort dann die bekannten Kommunikationsprobleme zu beobachten wie zum Beispiel Ironie, die in geschriebenen Beiträgen häufig nur schlecht zu erkennen ist. Oder aber die eigenwillige (aber durchaus nicht abwegige) Interpretation fremder Beiträge, sodass man sich selbst dann als Person angegriffen fühlt und verbal zurückschlägt. Weil man offenkundig vergessen hat, dass man sich aktuell in einer Diskussion ohne Mimik und Gestik befindet, und weil man wohl auch vergisst, dass man bei Verständnisproblemen einfach mal nachfragen könnte.

Für mich gibt es mindestens einen Brüller-Satz an dem jede Moodle-Diskussion ihr Ende findet. Was danach folgt ist meist nicht mehr zu gebrauchen. Irgendwann kommt immer einer der es rausposaunt: "Wir sind doch hier alles Psychologen..."
Ich frage mich jedes verdammte mal: Und nun? Nur weil wir "doch alles Psychologen" sind, können wir theoretisch alle ganz super diskutieren? Nur weil wir "doch alles Psychologen" wären wir in der Lage einander zu verstehen? Nur weil wir "doch alles Psychologen" sollen wir alle mal schön nett zueinander sein? Ein Maschinenbau-Student kann doch auch nicht zwingend einen Eierkocher reparieren!

Darüber hinaus sind "wir alle" dort gar keine Psychologen. Die meisten sind auf dem Weg zu einem B. Sc. in Psychologie. Danach dürfen wir uns nicht Psychologe nennen. Das dürfen wir erstritt einem M. Sc. in Psychologie. Also sind "wir alle" schon mal keine Psychologen. Allenfalls angehende. Aber das dürfte man so auch nicht sagen, weil die Bachelors sind ja gar keine Psychologen. Streng genommen. Insofern ist diese Aussage schonmal von rundweg falsch. Und von der anderen Seite betrachtet einfach dumm, weil sich hinter der Aussage absolut kein Inhalt versteckt.

Aber ein gutes hat der Satz: Wenn der Satz kommt, ist die Diskussion tot. Da gehen dann noch ein paar weitere inhaltsleere Postings ins System, da gibt es dann noch ein paar Wiederholungen von bereits gesagtem. Aber die Luft für Inhalte wurde verpestet. Man kann sich also dann getrost zurückziehen.

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Modul 7 könnte man dann mal abhaken

Gestern kamen sie endlich. Die langersehnten Ergebnisse der Klausur. Dieses Jahr hatte ich ein wenig Pech und musst ziemlich lange auf die Ergebnisse warten. Die meisten anderen Bachelor-Module haben ihre Ergebnisse schon eine Woche zuvor bewundern dürfen. Aber wir versuchten uns die Warterei schönzureden. Sagten uns: Wenn es solange dauert dann prüfen sie sicherlich ausführlich unsere zahlreichen Beanstandungen und wir bekommen auch eine Rückmeldung dazu.

Naja. Irgendwo gar nicht so tief in mir drin, war mir dann schon klar dass es sich hier sicherlich um Wunschdenken handelt. Die Klausurergebnisse kamen. Ich habe mit einer 2,0 bestanden. Und ich bin nicht zufrieden. Ich habe sehr viel gelernt für diese Klausur und bekam eine Frechheit vorgesetzt. Voll mit Rechtschreibfehlern, Grammatikfehlern und zum Teil fehlten ganze Worte. Es wurden Dinge abgefragt die gar nicht klausurrelevant waren, geschweigedenn ansatzweise Stoff des Moduls.

Jetzt habe ich die Ergebnisse und habe immer noch ein paar Fragezeichen. Da sind ein paar Items nicht als korrekt gewertet worden, bei denen ich mir - erinnerungstechnisch - quasi sicher bin, dass sie richtig sein müssten. Aber das nur nebenbei. Da bekommt man also seine Note, nach einem chaotischen Modul und einer formal schlecht aufgebauten Klausur.... Man ist also dementsprechend emotional etwas aufgeladen. Und dann gehe ich in psycafe (virtuelles Studentencafe) und lese die Reaktionen der anderen. Im Prinzip das gleiche wie jedes Jahr. Unter anderem auch "so viele Details..."

Und dann meldet sich tatsächlich einer der Betreuenden des Moduls im Studi-Cafe. Mit Zynismus, Sarkasmus und Ironie auf Kosten der Studierenden. Und wundert sich dann warum er auf einer persönlichen Ebene angegriffen wird. Mich wundert da dann gar nichts mehr.

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Evaluation Modul 7.

Der Betreuende des Moduls hat zur Evaluation des Moduls, bzw. des Semesters eingeladen. Er wolle das dann auswerten und so die Lehre verbessern. Edle Absichten hat er. Ich möchte auch öffentlich ein paar Worte dazu sagen. Das Semester war chaotisch.... Versuchen wir es mal chronologisch aufzuarbeiten:

Seit einem knappen Jahr war bekannt, dass der Professor des ehemaligen M7 die Uni zum WS 2013 verlassen würde. Bis zum Beginn des neuen Semester gab es keinen neuen Professor. Irgendwann - gefühlt im Laufe des Semesters - fand sich dann eine Kommissarische Modulbetreuung. Kann passieren.
Jedes Modul an der Fernuni besteht aus 4 Kursen. Zu Beginn unseres Semesters sollte einer dieser Kurse ausgetauscht werden. Er wurde auch ausgetauscht. Zu anderen Kursen wurde die (umfangreiche) Pflichtliteratur geändert. Thematisch verschob sich zu unserem Semester also der Schwerpunkt. Kann passieren.
Zu unseren Gunsten wurde die Stoffmenge etwas geschmälert, dadurch dass prüfungsrelevante Online-Vorlesungen nun nicht mehr prüfungsrelevant waren. Kann passieren.

Der weitere Verlauf des Semesters verlief wie immer. Die Beteiligung in Moodle (die betreute Lernplattform) war wie gewohnt eher spärlich, was nicht zuletzt wohl der Tatsache geschuldet ist, dass sich die Studenten anderweitig vernetzen und auf die betreute Lernumgebung nur noch zurückgreifen, wenn sie eine Frage an die Betreuung haben. Und da man hier in vergangenen Semestern häufig genug von den Betreuenden auf die Mithilfe seiner Mitstudenten verwiesen wurde, ohne eine valide Aussage der Betreuung zu bekommen, verlegt sich die inhaltliche Kommunikation auf andere Plattformen und Lerngruppierungen.

Gegen Ende des Semester sollten ein paar Präsenzveranstaltungen stattfinden. Glücklicherweise hatte ich meine Pflichtveranstaltung schon in einem früheren Semester besucht und war davon nicht betroffen. Zwei Wochen vor dem Termin der Präsenzveranstaltung wurde diese wegen Krankheit abgesagt. Eine Vertretung fand sich nicht. Eine Ersatzleistung solle geben, mit der die Teilnahme an der Präsenzveranstaltung bescheinigt werden würde. Kann passieren
Kurze Zeit später teilt man uns auch mit, dass die Multiple Choice Klausur nun tatsächlich auch x aus 5 ist. Wir rechneten mit x aus 5 wobei mindestens 1 aus 5 gelte. Nun könnte hypothetisch auch 0 aus 5 vorkommen. Kann passieren.
Im gleichen Atemzug die Ernüchternde Mitteilung: Es wird keine Probeklausur geben. Der Themenschwerpunkt hatte sich ja verschoben, es kam ein neuer Kurs hinzu, die Betreuung hatte sich geändert. Wie rechneten also mit einer neuen Art wie die Fragen nun gestellt werden. Eine Probeklausur hätte uns auf die Art der Formulierung vorbereitet. Nach einige Protesten, lädt man uns wenigstens die Probeklausur des vergangenen Semesters hoch. KANN PASSIEREN

Der Tag der Klausur rückt näher. Wir lernen alle fleißig, bereiten uns auf das schlimmste vor. Im Endeffekt fahre ich dann erstaunlicherweise recht hoffnungsvoll nach Karlsruhe. Ich betrete den Raum. Zuviel Studenten um den Ansprüchen der Aufsichtspersonen gerecht zu werden. Sie hätten gerne dass immer eine Reihe frei ist und zwischen den Personen auch bitte. 14:00 Uhr. Eigentlich Klausuranpfiff. Unruhe. Die Aufsichtspersonen sortieren uns irgendwie. Ein paar Minuten später sitzen alle zur Zufriedenheit der Aufseher. Ich bin genervt. KANN PASSIEREN!

Ich arbeite mich also durch die Klausur. Entdecke Rechtschreibfehler. Kann passieren....
Grüble über Fragestellungen. Versuch mit Worte auszudenken, die in der Fragestellung Sinn ergeben könnten. Bemerke, dass das gar nicht meine Aufgabe ist, denn die Frage entspricht in kleinster Weise irgendeinem Grammatikalischen Standard und es ist in kleinster Weise ersichtlich was überhaupt gemeint sein soll. ALTER! KANN PASSIEREN!
Oh. Da sind sogar Fragen zu Themen sind, die wir gar nicht hatten.... JA MAN!! SOWAS KANN JA MAL PASSIEREN!!
Hupe. Mehrmals die gleiche Antwortmöglichkeiten. Nicht nur über mehrere Fragen hinweg, sondern sogar innerhalb einer Frage. ECHT JETZT! KANN JEDEM MAL PASSIEREN!

Fakt ist: Ich habe mich wirklich gut auf diese Prüfung vorbereitet. Ich wusste dass das Modul umfangreich ist und das detailliert abgefragt wird. Ich habe mich genau dementsprechend vorbereitet. Aber das was sie da produziert haben. Das übertrifft alle meine Erwartungen. Das Notenspektrum dass ich mir erhofft habe mit meinen sozialen Entbehrungen zu erreichen, kann ich sicherlich vergessen. Das man uns Studenten eine Klausur vorsetzt die offenkundig nicht ein einziges Mal auf grobe Fehler gegengelesen wurde, das finde ich schon eine dreiste Unverschämtheit.

Damit kein Missverständnis entsteht: Ich finde es absolut legitim, wenn ein der Lernstoff umfangreich ist. Ich finde es auch legitim wenn man Details abfragt. Und ich weiß auch, dass es gar nicht so leicht ist deutliche, explizite und unmissverständliche Fragen zu stellen. Aber ich erwarte dann schon, dass sich der Klausurersteller wenigstens ein bisschen Mühe dabei gibt.

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Lernvorbereitungen: abgeschlossen

silhouettes
Bildquelle: http://pixabay.com/en/silhouettes-man-psychology-rays-231426/

Persönlichkeitspsychologie, Differentielle Psychologie und psychologische Diagnostik. Das waren die Themen dieses Semesters. Heute bin ich mit meinen Vorbereitungen für die Lernphase fertig geworden. Zusammenfassungen sind fertig (eine letzte Rechtsschreibkorrektur fehlt noch... mal sehen wann ich die mache) und die Karteikarten sind auch fertig.

Zur Klausurvorbereitung sind Karteikarten für mich das wichtigste. Die Zusammenfassungen schaue ich mir oft gar nicht mehr an. Und nicht zu vergessen natürlich auch die Topp-Lerngruppe über Facebook.

Meine aktuellen Zusammenfassungen und Karteikarten findet ihr hinter diesem Türchen

Ich fang dann mal an zu lernen. 1076 Karteikarten wollen bis in 4 Wochen auswendig gewusst werden. Ahoi!

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Klinische Psychologie

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Wenn man an der Fernuni Hagen Psychologie studiert merkt man sehr schnell, dass etwas fehlt, was bei den allermeisten Präsenzstudiengängen in Psychologie ein nahezu unverzichtbares Fach darstellt. Gut. Einige Studierenden benötigen dieses Fach nicht, weil sie andere Pläne haben. Aber schätzungsweise die Hälfte aller Studierenden in Psychologie ist in der Fernuni eingeschrieben, da sie den Numerus Clausus nicht erreichen konnten, oder aber ortsgebunden sind, aber eigentlich hätten sie das Fach doch gerne. Unabhängig davon, wird einem der Zugang zu einem Masterstudium durch dieses fehlende Fach mitunter erschwert.

Es geht natürlich um die klinische Psychologie. Einige Hagener Studenten suchten sich in der Vergangenheit Kurse ausländischer Fernunis (vor allem Schweiz, Niederlande und Finnland). Das ist ja schonmal gar kein schlechter Anfang, wenn man unbedingt die klinische Psychologie haben möchte.

Lange bin ich ja der Annahme anheim gefallen, dass man die Klinische Psychologie vielleicht deshalb nicht in Hagen anbieten würde, da man das so schwer über die Ferne vermitteln könnte. Mittlerweile weiß ich es besser.

In Bayern gibt es das Angebot der virtuellen Universität. Studenten die an einer Bayrischen Universität eingeschrieben sind, könne dort virtuell & kostenfrei Kurse belegen und dann an ihrer Uni die Prüfung ablegen. Für alle anderen Menschen sind diese Kurse allerdings auch zugänglich. Dann kosten sie allerdings 35 Euro pro Semesterwochenstunde.

Die virtuelle Hochschule Bayern bietet die verschiedensten Kurse an, unter anderem auch einige Kurse zur Klinischen Psychologie/ Psychiatrie/ Psychotherapie. Neben meinen ambitionierten Bachelorstudiums-Plänen gesellt sich als also auch der Plan noch einige Kurse in klinischer Psychologie zu belegen, in der Hoffnung bei der Masterbewerbung ein paar Bonuspunkte damit sammeln zu können. Wirklich angerechnet werden mir diese Kurse nämlich nicht.

Von nix kommt nix.

—> Zusammenfassungen.

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Hypothesenagglutinierung

Weil das Wort so schön ist, steht es heute hier. Hypothesenagglutinierung

Auszüge aus der Literatur:

"Eine sehr elaborierte Form der Rekonstruktion der diagnostischen Urteilsbildung in Form konfigurationaler Modell" [...] " Es handelt sich um Verfahren der schrittweisen Rekonstruktion diagnostischer Entscheidungen in Form logisch miteinander verknüpfter ('agglutinierter') Hypothesen (...), die zu einer Diagnose führen. Ziel ist es dabei, die häufig nur impliziten Entscheidungsregeln von Diagnostiker im Rahmen eines Wechselspiels zwischen Befragung, Begründung, vorläufiger Regelformulierung und deren anschließender Modifikation explizit zu machen."

Ahja. Sonst noch jemand weitere Fragezeichen im Gesicht? Was haben wir denn da...:

- sehr elaborierte Form der Rekonstruktion der diagnostischen Urteilsbildung : Eine Methode um herauszufinden, wie eine Diagnose (Depression zum Beispiel) zu Stande gekommen ist.
- Verfahren der schrittweisen Rekonstruktion: Eins nach dem anderen halt. In kleinen Schritten geht man den diagnostischen Prozess durch um herauszufinden wie die Diagnose zu stande kam.
- in Form logisch miteinander verknüpfter ('agglutinierter') Hypothesen: Im Grunde nur einfache Wenn-Dann-Regeln. Wenn Patient häufig weint, ist er traurig. Wenn er immer traurig ist, dann hat er eine Depression (wobei das jetzt doch sehr stark vereinfacht ist)
- die häufig nur impliziten Entscheidungsregeln von Diagnostiker: Der Diagnostiker (also im Fall der Depression jetzt mal ein Psychologe) urteilt nicht nur auf Grund objektiver und für jeden nachvollziehbaren Regeln, sondern häufig aus einer Art Gefühl heraus, dass eine Diagnose jetzt zutrifft. Mütter zum Beispiel beruhigen ihr Baby mit Hilfe solcher impliziten Regeln, die ihnen selbst häufig nicht bewusst sind.
- anschließender Modifikation explizit zu machen: Die endgültige Diagnose steht fest. Und die (vormals impliziten) Regeln wurden herausgefunden und offen gelegt, sodass sie nachvollziehbar sind.

Man könnte auch einfach sagen, dass die Hypothesenagglutinierung eine Vorgehensweise ist, um diverse Annahmen über eine Sache zusammenzufassen. Könnte man. Muss man aber nicht.Mehr lesen...
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Entwicklungspsychologie - Last-Minute-Rescue

Morgen steht mal wieder eine Klausur an. Das Ziel: Maximal 4 falsche Fragen (von 100) und damit eine 1,0 kassieren. Damit das auch klappt kann ich mein eigenes Last-Minute-Rescue quasi auswendig.

Bleibt nur zu hoffen, dass sie Sicht diesmal dachten, sie ändern einfach mal die Fragen & Schwerpunkte.

Ahoi & viel Glück allen Anderen.

Hier geht's zum Last-Minute-RescueMehr lesen...
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M5 - Zusammenfassungen

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Schwer am Schaffen war ich die letzten Tage, damit ich mit meinem Stoff noch vor dem Urlaub durchkomme. Den größten Teil habe ich geschafft. 4 Zusammenfassungen sind fertig. Ein Skript bzw. die zugehörigen Studien und deren Zusammenfassungen stehen nächste Woche an. Im Urlaub war der Plan nur ab und an ein paar Karteikarten zu verfassen, dann hätte ich den kompletten August zur tatsächlichen Klausurvorbereitungen und kann schon meinen Plan von einer 1,x Note verfolgen.

Wie immer gibt es meine Zusammenfassungen kostenlos und unkompliziert. Versteckt hinter folgendem Link: Modul 5

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Scheinheiligkeit von Studenten der Psychologie

Ja, ich studiere Psychologie.
Nein, ich werde nicht Therapeut.
Mit einem Psychologiestudium kann man auch in andere berufliche Bereiche vorstoßen. Ja, im Ernst.

Nein, ich bin kein Superheld.

Was mich dazu veranlasst, das so zu verdeutlichen?

Einige meiner Mitstudenten scheinen es wohl so zu sehen, dass man sich als angehender Psychologe wohl irgendwie anders verhalten müsse, als der Otto-Normal-Bürger. Da wir ja wohl merken würden, wenn da einer eher einfach strukturiert ist, oder krank, oder verbohrt, oder wasauchimmer. Man würde im Studium ja die Kompetenzen dazu erlernen mit solchen Situationen umzugehen. Blablabla. Ich finde das alles ein wenig überheblich und anmaßend. Aber noch viel mehr empfinde ich das als selbstschädigend, da hier eine Abgrenzung zwischen Berufs- und Privatleben fehlschlägt, oder auch nicht vorhanden ist.

Abgesehen davon mache ich keine Therapeutenausbildung, in der ich mir wirklich Techniken aneigne, die ich dann im zwischenmenschlichen Kontakt anwenden könnte. Ich studiere Psychologie. Das heißt ich lerne Grundlagen. Grundlagen der Biologie, Statistik und der Psychologiegeschichte. Grundlagen der Entwicklung und der Testkontruktion. Den meisten Anwendungsbezug habe ich vermutlich, wenn ich mal wieder eine der unzähligen Studien lesen darf, die so zum Lernstoff dazugehören.

Ja ich lerne wie Wahrnehmung funktioniert und wie sich das Denken entwickelt. Ich lerne auch was es für Interventionsmöglichkeiten gibt. Ich lernte bisher aber nicht wie ich sie anwenden kann.

Ich bin ein Mensch mit mehreren Identitäten. Ich habe eine Arbeitsidentität, eine Freizeitidentität und einer Studentenidentität, welche sich wohl zur Psychologenidentität entwickeln wird. Meine Arbeitsidentität macht sich in meiner Freizeit bemerkbar, wenn mir jemand entgegenkommt, der offenbar psychisch grade etwas labil ist. Das ist schon ein Automatismus und lässt sich kaum verhindern. Das ist auch normal soweit. Wer sich gerade aus einer Beziehung getrennt hat, sieht häufig überall nur noch Pärchen. Allerdings nutzte ich meine Arbeitsidentität in der Freizeit nicht um mit meinen Freunden so zu reden, wie ich es mit meinen Patienten tue. Ich verhalte mich auch auf der Arbeit nicht so als ob ich unter Freunden wäre.

In meiner Freizeit möchte ich ohne jeden Stress diejenige sein, die ich bin. Ich möchte mir da nicht ständig überlegen müssen, wie ich was jetzt genau formuliere, damit es auch ja nicht falsch verstanden wird. Der Mensch an sich ist emotional. Und wenn er sich immer erst überlegen muss, wie er reagieren soll und darf, dann wird er krank.

Warum also, sollte ich mich meinen Mitmenschen gegenüber anders verhalten, nur weil ich jetzt Psychologie studiere? Von einem Studenten der Maschinenbau studiert, erwartet ja wohl auch keiner, dass der zu Hause das Radio repariert, oder?Mehr lesen...
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Neues Semester: Modul 5.

Testkonstruktion ist überstanden. Eine gute Note ist es geworden. Ein Grund zur Freude!

Ein wenig Pause habe ich seit der Klausur gemacht, mich mit anderen Dingen beschäftigt und ein wenig Kraft gesammelt fürs kommende Semester. Easy going würde es werden, sagen mir Kommilitonen. Easy going ist auch genau das was ich jetzt brauche zwischen "Testkonstruktion" und Diagnostischen Grundlagen die im Winter folgen werden. Ich möchte meinen bevorstehenden Urlaub ja auch genießen können.

Was steht also an dieses Semester? Die Antwort: Entwicklungspsychologische Grundlagen. Das erste Skript habe ich in den letzten Tagen auch schon beinahe durchgelesen. Liest sich gut und flüssig, endlich mal wieder verständliche Sätze. Das allermeiste was dort steht kenne ich auch schon aus den vorigen Semestern und zum Teil aus der Ausbildung zur Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin. Es scheint so als würde es wirklich "easy going" werden.


modul5

Aber irgendwie komme ich auch noch nicht so recht rein in den Stoff. Ist alles zwar schon irgendwo interessant, aber andererseits auch so nichtswagend. Da weiß ich ja gar nicht was ich lernen soll.

In Studentenkreisen munkelt man schon, dass es reichen würde, wenn man sich den Stoff 1,5 Wochen vor der Klausur ansehen würde. Das möchte ich dann doch lieber nicht riskieren. Also fange ich halt jetzt an und bin damit zügig fertig.

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M6 - experimentelles und so

Wie ich schon vor ein paar Tagen erwähnte: Das Semester hat begonnen. Mittlerweile kam auf der Studienbrief und ich habe doch tatsächlich schon das erste Kapitel gelesen und zusammengefasst. Ich bin schon ein bisschen Stolz auf mich und diese disziplinierte Leistung. Bis jetzt habe ich noch den Eindruck, dass dieses Semester ziemlich easy wird, angesichts der Tatsache, dass es nur 250 Seiten Studienbrief und ein "kleines Praktikum" Dort scheint es immer wieder Aufgaben zu geben, die man dann innerhalb von 1-2 Wochen lösen muss. Das ist zwar auch immer etwas Gehirnakrobatik, fühlt sich aber nicht an wie lernen, sondern eher wie.... nunja.... wie Praktikum.

Netterweise wird das Praktikum auch nicht bewertet, sondern es gibt nur eine Klausur über eben diesen Studienbrief und wohl ein paar Fragen zum Praktikum. Wobei sich das thematisch doch ziemlich überschneiden dürfte. Wenn ich dann jetzt noch in die vorgegebenen Bearbeitungszeiten des Skriptes hineinkomme ist alles in Butter.

Auf dem Blog hier sind die Vorbereitungen jetzt auch mal eben abgeschlossen worden und es gibt eine "Modul 6" - Sparte. Die erste Zusammenfassung ist schon drin. Ole!Mehr lesen...
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Sozialpsychologische Hilfestellung

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Es ist fast August, mir bleibt noch etwas mehr als ein Monat zur Wiederholung. Und zwar nur zur Wiederholung. Nach dem ich in diesem Semester gemütlich vor mich hingelümmelt bin, habe ich gerade vor ein paar Minuten die letzten Karteikarten geschrieben. Ich kann mich also an jetzt voll und ganz der Wiederholung und Klausurvorbereitung widmen. Probeklausuren habe ich noch keine an Land gezogen, das wird aber mein nächstes Projekt.

Wenn ich ordentlich lerne bekomme ich auch sicherlich eine gute Note, denn so kompliziert und umfangreiche war es ja nun wirklich nicht.

Meine Materialsammlung findet ihr hier. Sie ist im Prinzip komplett. Jedoch werde ich die Zusammenfassung zu 3409 nochmals überarbeiten, während ich mir die Vorlesungen antue. Zumindest ist das der Plan. Aber eine Vorabversion gibt es jetzt schon mal.

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M4 in progress

Es geht voran. Die Einführungs-Studienbriefe sind durchgeackert. Karteikarten dazu habe ich schon lange erstellt, und hab ich auch schon beinahe fertig gelernt.
Die eine Vertiefung mit insgesamt 12 Studien habe ich auch schon fertig beackert. Und davon gibt es ab jetzt eine Zusammenfassung hier im Blog unter "PsychologieStudium"-->Modul 4 (wo auch sonst)

Jetzt fehlt mir noch Vertiefung Teil 2 mit nochmals 10 Studien. Erholsamerweise geht es diesmal nicht um Hilfeverhalten und Gutmenschentum, sondern um Konlfikte und Aggressionen. Bis ich das fertig habe werden nochmals 3-4 Wochen vergehen, aber ich bin gut im Zeitplan denke ich. Was dann noch fehlt sind Karteikarten und Lernhilfen für die Studien. Aber zum Glück ist die Klausur erst im September.

Für diese Woche ist erstmal Studien-Pause eingelegt. Ich muss nämlich noch 10 Versuchspersonenstunden ableisten. Das klingt toller als es ist. Es geht nämlich im Groben darum 10h damit zuverbringen verschiedene Frageböden auszufüllen, wobei sich die Fragen auch ständig wiederholen. Ein wenig ätzend. Aber es muss gemacht werden. Ich möchte nämlich im kommenden Semester gerne mein Forschungspraktikum in Form von M6 hinter mich bringen. Und dafür muss ich Punkte sammeln. Also auch diese ultra-spannenden Versuchspersonenstunden. Aber 10 sollten diese Woche ja wohl noch drin sein oder?!

Also.... Hier geht's zu den Materialien....Mehr lesen...
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Lernen - effizient und zeitsparend.

Kürzlich fragte mich jemand wie man am Besten lernt. Man sagte mir im selben Gespräch auch, dass angeraten worden sei, sich nicht zu lange mit Zusammenfassungen aufzuhalten.

Anderer Tage erklärte man mir, dass Karteikarten altmodisch und umständlich sein.

Man trug mir auch zu, dass Mindmaps gut wären für die Übersichtlichkeit.

Es gibt so einiges was man mir zum Thema lernen schon erzählte. Ich hatte zu Beginn meiner Ausbildung umfassenden Lehrstoff dazu. Das Fach nannte sich "Lernen lernen" und ich fand es völlig bescheuert. Es wurden verschiedene Lerntechniken vorgestellt. Okay. diese Techniken haben sicherlich alle ihre Berechtigung. Ich habe sicherlich auch nicht zu schätzen gewusst was mir da erzählt wurde. Aber gebracht hat es mir nichts. Ausser regelmäßige Auseinandersetzungen mit der Dozentin/ Lehrkraft.

Randbemerkung: Da man sich im Leben immer zweimal seiht, traf ich eben diese Dozentin auch wieder. Als Klausuraufsicht für Statistik...

Zurück zum Thema: Was ich schon immer richtig richtig gut kann ist procrastinieren.

Randbemerkung 2: Ich denke ich werde dieser Tage auch mal einen Artikel zu diesem Thema schreiben...

Aber wie man lernt wusste ich nicht. Mir wurde in der Schule häufig beigebracht wie man das richtig macht. Ich probierte es aus und scheiterte. Ich musste scheitern. Denn man erklärte mir immer nur wie
man richtig lernt. Aber niemand erklärte mir wie ich richtig lerne.


Und so wusste ich es nicht. Ich lernte es im ersten Semster. Ich lernte folgendes:

Mindmaps: Für mich unsinnig. Zu unübersichtlich. Zu viele Reize und zu vieles was mich ablenken kann. Ich kann mich nicht auf Mindmaps konzentrieren. Wenn ich etwas für mich strukturieren will, dann kann ich mit Mindmaps ganz gut arbeiten. Aber nur um von dort ausgehend weiter zuarbeiten. Sonst: verlorene Zeit


Loci-Methode: Die Methode, falls Papier und Stift fehlen und man Einkaufen gehen muss. Man denkt sich einen bekannten (real existierenden) Weg und positioniert den Einkauf darin auf irgendeine kreative Art und Weise. Ich probierte es aus, und hatte dann nur ein halbes Abendessen, weil die andere hälfte im Supermarkt blieb. Ich habs nicht drauf.

Zusammenfassungen: Sehr gut. Bringt mir viel. Warum? Ich muss mich mit dem Stoff auseinandersetzen ihn umformulieren und auf das Wesentlich kürzen. Zusammenfassungen sind aber nichts für Leute die Volltexte schreiben. Sie sind auch nichts für Gemüter die sich davor scheuen Dinge zu streichen (weil sie redundant, wiederholend und wiederkehrend sind).


Karteikarten: Das Mittel der Wahl in der Klausurvorbereitung. So wie zur Zeit. Ich sitze hier und schreibe Karteikarten. Vorne das was es zu wissen gilt und hinten die Erklärung dazu. Naja so ähnlich. Hinten drauf muss es wieder kurz gefasst sein. Für mich. Wegen der Reizüberflutung. Habe mir sogar gestern einen Karteikasten gebastelt. Nun ist das Problem an der Sache: Es kostet Geld. Karteikarten sind teuer. Einfaches Kopierpapier zerschnibbeln behagt mir nicht, weil ich danach allenfalls einen Fresszettel in der Hand halte aber nichts womit ich lernen kann.
Okay. Ich kann das umgehen indem ich die Karteikarten in ein Computerprogramm eingebe. Ich war letztes Jahr schon auf der Suche und fand lediglich Dinge die nur vom PC aus bedient werden könne und/oder für die Internetzugang bei Bearbeitung zwingend war.
Was mir bisher fehlte war eine mobile Lösung die ich in der Hand halten konnte. Das wurde geändert. Ich fand gestern (beim procrastinieren) eine Super-App.
Card2brain. Kostenlos. Einfache Eingabe am PC. Kostenlos die App aufs Handy runterladen und Karteikarten durchgehen. Lernkonzept klassisch nach dem Karteikastensystem. Andere können Problemlos auf meine Karten zugreifen.


Also hier bitte: Der erste Versuch zur
Biologischen Psychologie


Randbemerkung 3: Die Anleitung zum Karteikasten folgt

Was sagt uns das: Jeder hat sein eigenes System. Und jeder sollte auf dem Weg seiner Sucher nach dem bestmöglichen System alles Mögliche was sich bietet ausprobieren. Ich hab meine Lernart gefunden. Ich habe gelernt zu lernen. Und jetzt lerne ich mehr oder weniger fleißig. Und oh welch Überraschung! Es ist Arbeit. (das ist auch so ein Einwand der ab und an kommt: Das sei alles so aufwändig....)

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Zusammenfassung Modul 3

Ich war fleißig die letzten Wochen und werde diese Woche eher nicht so fleißig sein, da ich meine Lernplan 2 Wochen voraus bin und jetzt ruhig auch mal ein wenig ausruhen kann. Oder mich wahlweise voll und ganz in die Arbeit stürzen kann...

Und weil ich so fleißig war, gibt es hier jetzt das Ergebnis. Zusammenfassungen des Kurses Biologische Psychologie. Wunderbar. Hier lang bitte.

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Vor- und Nachteile der Fernstudierei


Meine Hochschule die Fernuni Hagen, kann sich mit hohen Zahlen schmücken. Die größte staatliche Fernuniversität Deutschlands, die meisten eingeschriebenen Studenten (70.000), die höchste Abbrecherquote (70%). Gedanken die ich mir vor Studiumsbeginn machte.... nein eigentlich Gedanken die ich mir erst jetzt mache. Die Entscheidung mich in Hagen einzuschreiben, war eher spontaner Natur. Ja ich wollte irgendwann mal studieren. War mir aber nicht sicher ob es Psychologie sein sollte, oder doch was mit Pflegethemen. Eine Kollegin war Schuld (ja, immer die andern). Sie berichtete mir von ihrem Vorhaben, sagte sowas wie: "hey, schreib dich doch auch ein!". Also schrieb ich mich ein. Sovieldazu, aber jetzt zu den Gedanken die ich mir mittlerweile mache. Nicht zuletzt weil ich häufig genug darauf angesprochen werden, wie das denn nun sei, so an der Fernuni zu studieren. Also zunächst ein mal zu den Vorteilen: 1: kann im Prinzip jeder ab Realschulabschluss studieren 2.: unschlagbar günstig (sodass es nicht weh tut aufzuhören, man kann auch einfach reinschnuppern) 3: Freie Zeiteinteilung 4: wer schon im Berufsleben steht muss seinen Lebensstandard nicht runterschrauben 5: Möglichkeit des Teilzeitstudiums was an den allermeisten Präsenzunis nicht so einfach möglich ist. 6: Keine Wartezeit, kein Numerus Clausus, kein bescheuertes undurchschaubares Auswahlverfahren Bei all diesen gut aussehenden Vorteilen, gibt es aber eben auch die Nachteile, von denen man sich vielleicht zu Beginn noch einredet, man könne sich da selber ändern, oder man schaffe das doch noch für den 'kurzen' Zeitraum.... 1: Disziplin.... hat nicht jeder, ich auch nicht unbedingt, aber bis jetzt immerhin noch ausreichend 2: Soziale Kontakte sind schwierig bei Vollzeitstudium 3: Belastung ist zu hoch, wenn man neben dem Job studiert. 4: Vielleicht haben einige Menschen aus gutem Grund gerade mal so die Realschule geschafft, oder sich halt irgendwie durchs Abi gemogelt, sind dann aber überfordert?! Ich selber muss mich auch sehr disziplinieren, mache mir Wochenpläne und plane mir das so dass am Sonntagabend mein Plan erfüllt ist. Klappt meistens, wenn nicht wird die kommende Woche etwas heftiger. Soziale Kontakte und Belastung... auch das merke ich selber an mir. Aber irgendwo muss man sich schon selber klar werden, was einem wie arg wichtig ist. Arbeit zum Beispiel müsste ich im Prinzip gar keine haben, aber dann gibts auch kein Geld. Also arbeite ich 80% Teilzeit und studiere Teilzeit. Damit bleibt immerhin noch genug Zeit für Freunde, und sogar zum Faulenzen. Was aber auf der Strecke bleibt ist etwaige Zusatzliteratur zum Studium. Also lerne ich hier halt nur für die Klausuren, weil ich weiß, dass mein Gleichgewicht sonst gestört wird. Die Belastung ist vor allem in den Wochen vor der Klausur zu spüren. Dann merken es auch meine Kollegen, dass ich ein wenig reizbar bin. Mich verwundert die Abbrecherquote von 70% nicht. Immerhin kann die FU ja auch jeden ohne Limit nach oben aufnehmen, weil die Plätze im virtuellen Hörsaal sind unbegrenzt. Keine langwierigen Anmeldeformalitäten, einfach einschreiben und losstudieren.

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Statistik.

Schauen wir zunächst was wir da haben: Ich studiere Psychologie. Mir war klar dass die erst zwei Semester für mich blöd werden. Modul 1 mit seiner Einführung in alle möglichen Bereiche der Psychologie war quasi ein Round-House-Kick durch die Psychologie. Von jedem ein bisschen, aber wenig Tiefgang. Das ist in Ordnung so.
Das Modul2 noch bescheidener würde war mir vorher schon klar. Ich habe versucht mich damit zu beruhigen, dass es ja 'nu' Statistik sei, also nur ein Thema aus dem weitern Feld der Mathematik. Was auf diese Erwartung hin folgte waren 4 Skripte. Ein Skript über die Empirische Sozialforschung. Ein Manifest mit 500 Seiten. Mit Inhalt der auf maximal 150 hätte gekürzt werden können. Das wird dann meine Aufgabe sein. Aber das ist okay. Mit sowas kann ich umgehen. Dann gibt es ein Skript, welches quasi ein Handbuch zum Statistik-God-Programm SPSS darstellt. Screenshot, Klickpfade, wenig Information für was genau ich das anwende, knappe Beispiele, wie ich aus den Ergebnissen, die das Programm ausspuckt, Informationen ziehe. Langweilig aber immerhin wenig Seitenumfang. Und wenn ich mich mal einen Tag ernsthaft damit beschäftigen würde, wäre dass auch halb so tragisch.

Dann wirds ernst: Statistik 1. Inhalte: Beschreibende Statistik und Erklärende Statistik. Oder anders gesagt: Ein Haufen undanschauliches Textgewirr welches sich um Formel rankt. Die Beispiele sind leider mangelhaft. Am Anfang steht die Formel und dahinter das Ergebnis. Wie wäre es mal mit einem kompletten Rechenweg? Den gibt es nicht. Stattdessen aber die Mitteilung seitens der Uni, dass die Voraussetzung für ein Studium das Abitur sei und da habe man solche Inhalte ja gehabt. Schade. Fail. Der Alterschnitt der Fernuni liegt irgendwo zwischne 29-40. Dass die Schule da schon meistens eine Weile auf her ist, liegt ja auf der Hand. Eigentlich.

Und so brauche ich eine Stunde um fünf Seiten durchzuarbeiten. Und noch sehr viel länger um die Aufgaben dazu richtig zu rechnen ohne in die Lösungen zu spicken.

Die Krönung der Psychologenstatistik bioldet dann Statistik 2. Regressions- und Varianzanalyse. Und hier darf ich sagen: Das Skript ist gar nicht so schlecht. Die Thematik ist kompliziert und ich werde sicherlich noch Hilfsliteratur benötigen um das irgendwie Hirngerecht aufzuarbeiten, aber immerhin bildet es eine Grundlage mit der ich arbeiten kann.


Das ist also mein Statistiksemester. Ich bin nicht sehr Mathematikbegabt. Vielleicht liegt das auch einfach daran, dass ich irgendwann den Anschluss verpasst hatte und dann nicht mehr reinkam. Aber es geht voran. Ein bisschen. Jedes Mal komme ich ein winziges Stückchen weiter. Verstehe ein kleines bisschen mehr wie ich zu rechnen habe. Es wird also.


Was mir jetzt noch Sorgen macht: Die Klausur besteht aus 2 Blocks. Ein Block mit Empirischer Sozialforschung und Statistik 1 und der Zweite Block mit Statistik 2 und SPSS.


Bei Block 1 bin ich ziemlich sicher, dass ich den gut hinbekommen werde. aber Block 2?! Vor dem graut es mir ja.

Immerhin kann ich bis jetzt behaupten, dass dieses Modul wenig zeitintensiv ist, dafür aber Drahtseilnerven abverlangt. Ob ich zu wenig Zeit investiere wird sich nach der Prüfung zeigen. Aber mehr geht bei Mathekram einfach nicht.

Was jetzt noch zu sagen bleibt: Ich bin so froh wenn das Modul rum ist. Dann kommt endlich der interessante Teil des Studiums.

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Ein bisschen Angst ist auch dabei.

Morgen ist es soweit. Die erste Modulprüfung für das Psychologiestudium steht an. Ich glaube ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass ich in meinem Leben noch nicht soviel gelernt habe.
Mein Vater sagte mir letzt: "Auch in der Schule hast du nicht gelernt, das was du da gelernt hast, war doch eher ein Nebenprodukt".
Und recht hat er. Mittlerweile habe ich auch schon ein paar Prüfungen hinter mir. Einige Abitursklausuren, ein paar Prüfungen für die Pflegeausbildung. Aber nie habe ich soviel gelernt. Das mit der Lernbulimie hatte ich nicht so ganz verstanden, bisher. Bisher war ich davon ausgegangen, dass es auf Zusammenhänge ankommt. man lerne für das Leben und so. Aber damit hat heutige Schulbildung doch rein gar nichts mehr zu tun. Nicht nur die Schulbildung, auch jetzt im Studium kommt es weniger auf Zusammenhänge an. Es geht im Endeffekt nur darum möglichst viel Wissen abzuspeichern und dann auf Abruf loszuwerden. Wer Glück hat kann diese Wissensfragmente dann hinterher noch verbinden und weiß somit dann auch um die Zusammenhänge. Wer Pech hat kann das nicht, und weiß hinter wenig. Ausser vielleicht, dass er es einmal wusste. Frei Sokrates: Ich weiß dass ich nichts weiß.
Zu Schulzeiten, habe ich versucht zu verstehen, ohne dabei zu verstehen dass es bei der Ganzen Sache nur ums Lernen geht. Nicht ums verstehen. 
Immerhin: vor 7 oder 8 Wochen habe ich das dann auch verstanden. Und seitdem lerne ich. Seit zwei Wochen weiß ich was für ein Lerntyp ich bin. Und morgen ist die Prüfung. Wir werden sehen was dabei herauskommt. Ob mein Wissen für 60% korrekte Antworten ausreicht. In 6-8 Wochen weiß ich Bescheid. 

Aber zumindest habe ich etwas über mich selbst gelernt. Ist doch auch mal was. Da kann ich es dann auch verschmerzen, wenn ich im Sommer nochmal für die erste Modulprüfung ran muss. Vielleicht.

Ausserdem hat auch Charlotte Haunhorst die Lernbulimie in einem
offenen Brief an ihren einstigen Lehrer thematisiert. 

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Halbzeit.

Die Hälfte der Zeit ist nun rum für alle Erstsemester. Ende Februar steht die Klausur an. Bei mir für M1, mit den Themen "Einführung in die Psychologie", "Einführung in wissenschaftliches Arbeiten" und "Einführung in die Forschungsmethoden".

Die Inhalte sind zum Teil interessant, zum Teil nervig und zum Teil auch überflüssig. Meines Erachtens.
Zu den interessanten Aspekten zählt auf jeden Fall alles zur Einführung in die Psychologie. Aber da sind weite Teile auch nervig. Weil sie bescheiden geschrieben sind. Bescheiden formuliert und bescheiden formatiert. Ich mag keine Schachtelsätze. Und ich mag auch keine Sätze mit unsinniger Zeichensetzung, bei denen man zunächst 10 Minuten damit beschäftigt ist, die richtigen Kommatas einzufügen und die unsinnigen rauszustreichen. Denn erst dann ergibt das dort geschriebene einen Zusammenhang mit Sinnhaftigkeit. Aber dann denke ich, man muss die Uni ein wenig in Schutz nehmen. Da Beschwert sich ständig jemand: über Schreibfehler, Grammatikfehler, Falsche Nummerierung der Überschriften. Belanglosigkeiten in meinen Augen....solang es einen Sinn ergibt ist mir das völlig Pups ob die Kapitelnummerierung nun 1.1.2 oder 1.3 heißt, oder ob es eine Nummerierung doppelt gibt. Die Skripts werden ständig überarbeitet und da kommt es zu solchen Fehlern. Aber man sollte dennoch darauf achten keine Sätze zu produzieren, die eine halbe Seite lang sind. Das gehört sich nicht.

Wissenschaftliche Forschungsmethoden dagegen sind interessant. Und zwar bisher ziemlich durchweg. Da werden einem Forschungsdesigns vorgestellt. Der Ablauf einer Untersuchung. Die Verschiedenen Datenerhebungstechniken und Datenquellen. Wichtig und so.

Die Kapitel über wissenschaftliches Arbeiten sind zu großen Teilen überflüssig. Oder belustigend. Da wird einem die Nutzung des Internets erklärt. Wie man etwas korrekt in die Suchfelder eingibt, und dass man keine ganzen Sätze da eingeben soll. Da ist belustigend für Menschen die im Internet aufgewachsen sind. Also meine Generation und alle die nach mir geboren sind. Aber vor allem ist es nervig, wenn sowas dann Klausurrelevant ist und man es wirklich durchlesen muss. 
(ich möchte nicht bestreiten, dass es Mensche an der Fernuni gibt, die das alles nicht so genau kennen)
Na gut. Jetzt weiß ich was Boolsche Operatoren sind. Nämlich diese Zusatzworte (ich nehme lieber Zeichen, das ist kürzer... von denen steht übrigens nichts im Studienbrief) die man ins Suchfeld miteingeben kann um die Ergebnisse einzuschränken. (und/oder/nicht).

Wenn ich mal wieder keine Lust habe oder schlechte Laune, dann kann ich mich in die "moodle-Umgebung" der Fernuni begeben. Dort kann sich ausgetauscht werden, über die gerade aktuellen Kapitel. Man kann Fragen stellen, sein Wissen vertiefen und Antworten. Durchaus sinnvoll, wenn man doch sonst relativ alleine vor sich hinlernt. 
Dort gibt es auch sehr witzige Fragestellungen. Jemand stellt eine Frage zu einem der Kapitel die übers Internet informieren. Und er fragt nach einer Abkürzung die er sich nicht erklären kann. (selber nicht gewusst. gegooglet. geantwortet. auf google verwiesen. blödmann.)
In Moodle werden von den Fachbetreuern auch Aufgaben eingestellt. Man kann sie bearbeiten, oder es lassen. Nach der vierten Woche hat dann auch der letzte kapiert, dass die nicht bewertet werden, sondern dem Selbststudium dienen.
Es werden auch Aufgaben gestellt zur ausdrücklichen Internetrecherche. Das hindert einige Kommilitonen nicht daran zu fragen auch welcher Seite des Studienbriefs die Antwort auf die Frage steht. Ein Knüller!

Manch einer beschwert sich über die Oberflächlichkeit. Tja. Das ist so. Auf jedem Studienbrief steht Einführung. Man sollte meinen das impliziere die Oberflächlichkeit. Nuntja....vielleicht wohl auch nicht. Man könnte auch meinen dass ein Bachelorstudiengang an sich die Oberflächlichkeit impliziere. Immerhin wird einem ein Überblick über alle Themen der Psychologie vermittelt. Und das sind viele tiefgehende Themen.

Ich werde jetzt mal in Moodle gehen und mir die nächsten lustigen Fragen ansehen. Danach weiß ich dann auch wieder warum 30% in der letzten M1 Klausur durchgefallen sind. Das sind nämlich genau die 30% die so blöde Fragen stellen.

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Studentin!

So ab heute weiß ich es sicher, ich bin nun offiziell Studentin an der Fernuni Hagen. Auf dem Weg zum Bachelor in Psychologie.
Heute habe ich meinen Zugang zum virtuellen Studienplatz gesehn, wo ich meine Inhalte einsehen konnte.

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Are you satisfied with an average life?

Da verbringe ich heute einen freien Tag zu Hause.... Online bei der Uni eingeschrieben, die Wohnung geputzt, den Balkon gefegt. Das Bett repariert, die Abstellkammer sortiert, Wirsingeintopf kochen... was man halt so macht. Alltag bewältigen...Alltag vereinfachen. Wie auch immer.

Marina and the Diamonds macht es mir leicht. Und geben mir Denkanstöße.
Bin ich zufrieden mit einem durchschnittlichen Leben? Was ist das durchschnittliche Leben überhaupt? Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich ein relativ durchschnittliches Leben habe. Pflegerinnengehalt, 60qm Wohnfläche, Fahrrad, kein Auto dafür ein Krad (was auch viel toller ist), Computer, Internet.... Was der Durchschnittsmensch so besitzt. Vergleiche ich mich mit den Kollegen auf der Arbeit, hebt mich das betreiben dieses Blog ein wenig ab vom Durchschnitt. Surfe ich aber im Internet rum, dann habe ich manchmal den Eindruck, dass mittlerweile wirklich jeder zweite bloggt. Aber ich glaube in Wahrheit ist das gar nicht so. 

Und dass ich jetzt dann demnächst anfange neben dem Job zu studieren, verändert das Verhältnis zur Durchschnittlichkeit dann bestimmt auch noch mal.

Der Durchschnitt ist die Basis. Ein durchschnittliches Leben ist okay, eines unter dem Durchschnitt vermutlich sehr anstrengend... Ein überdurchschnittliches Leben?! Was ist das? Viel Geld, viel Wohnfläche, viel Besitz? Ich weiß nicht. 

Ich möchte gerne gut und zufrieden leben. Scheiß auf Durchschnitt, is doch auch irgendwie egal. Hauptsache man ist mit dem was man tut und ist zufrieden. 

Ich bin zufrieden. Zur Zeit. Im Durchschnitt....

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