Fernweh

Bericht zum Forststeig

Es folgt ein kurzer Reisebericht oder vielmehr Wanderbericht zu unserer Tour auf dem Forststeig in der sächsischen Schweiz. Es sollten 100 km bei 2800 Höhenmetern werden, die wir in 6 Tagen bewältigen wollten. Andere schafften die Tour sogar in 4 Tagen, aber so ambitioniert waren wir dann bei weitem nicht.



Etappe 1: Schöna bis Grenzbaude

Endlich liegen. Die Zehen tun weh, irgendeine Vorstufe von 'Blasen gelaufen' wird's wohl sein. Wir haben 15 km in 7 Stunden geschafft. Aber fangen wir von vorne an. Wir starten am Morgenrot Frühstück auf der Hand in Dresden und lassen uns mit der S-Bahn zuerst bis Bad Schandau bringen wo wir die Übernachtungstickets für den Forststeig kaufen und fahren dann weiter bis nach Schöna. Dort beginnt der Trail eigentlich direkt am Bahnhof. Direkt zu Beginn machten wir Bekanntschaft mit Leni (8) und ihrem Vater. Immer wieder treffen wir die beiden und schlussendlich laufen wir ein ganzes Stück gemeinsam bis zum Zschirnstein-Biwak. Auf dem Gipfel des Tages - dem großen Zschirnstein - werden wir für unserer Ausdauer reichlich belohnt. Der Ausblick ist der Hammer und schlichtweg atemberaubend. Ann Zschirnsteinbiwak war Leni fertig für den Tag und freute sich aufs Ausruhen. Ich ehrlich gesagt auch, aber wir hatten dann noch 5 km unserer Tagesetappe vor uns. Aber irgendwann hatten auch wir es bis zur Grenzbaude geschafft - der nächste Biwakplatz wäre nochmal eine halbe Stunde weiter gewesen. Für mich an diesem Tag keine Option mehr. Morgen 13km und wieder einige Höhenmeter. Die anderen drei sind tatsächlich nochmal eine Runde spazieren.


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Etappe 2 bis Ostrov

Aua. Aufwachen mit der Frage: Wo habe ich eigentlich keine Schmerzen? Ah! Im Ellenbogen vielleicht. Und so läuft man los. Mit Schmerzen an den Zehen vom Prästadium der Blasenbildung und Druckstellen an Schulter und Schlüsselbein vom Rucksack. Nicht zu vergessen die Druckschmerzen in der Hüfte vom Hüftgurt. Aber das alles ist schnell vergessen bei den atemberaubenden An- und Ausblicken die sich uns heute geboten haben. Josi und Simon haben uns heute kurz hinter dem Taubenteich-Biwak verlassen und so sind wir kurz nach dem Start zu zweit unterwegs. Das Mittagessen auf dem Schneeberg entschädigt mit einem Wahnsinns Ausblick, ansonsten war es eher so semi. Mehr als einen Kaffee würden wir dort oben nicht empfehlen. Abends auf dem Zeltplatz sie Erfüllung des Tages: eine Dusche! Wahnsinn. Der Knüller: morgen gibt's nochmal ne Dusche. Wir werden nämlich nur mit leichten Gepäck eine 20 km Runde machen und nochmals hier Zelten.


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Etappe 3: Über die Kamphütte nach Ostrov.

Meine. Füße. Sterben. Vielleicht waren 22km doch keine so gute Idee?! Kurz hinter Ostrov stiefelten wir über einen wunderschönen Pfad auf ein Plateau hinauf und folgten dann einem eher semi-spannenden weg bis zur Kamphütte. Dort sollte laut Plan Ende der dritten Etappe sein. Das wäre (aus meiner Sicht) unbefriedigend gewesen. Zwar sind wir durch wunderschöne Blaubeerfelder gelaufen, aber ein Großteil der Etappe verlief über breite Kieswege oder durch die Spurrillen diverse Landschaftsfahrzeuge. Nicht so schön. Nach der Kamphütte wurde es dagegen richtig malerisch und es wäre schade gewesen das zu verpassen. Aber jetzt muss ich los zum Essen. Und Bier. Uh yeah!


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Etappe 4: Ostrov bis Spitzsteinbiwak

Mit vielen, vielen Pausen warren dann auch noch heute noch mal 18 Kilometer Strecke die wir zurück gelegt haben. Hätte wir nicht die Markierung verpasst und uns kurz mal verlaufen, wären es vielleicht nur 16 oder 17 km gewesen ;). Die Temperaturen waren schon merklich gestiegen, aber dafür hatten wir nicht all zu schlimme Steigungen drin. Die Strecke war auch heute wieder überwiegend traumhaft schön mit tollen Ausblicken. Insbesondere der Katzstein war ein schönes Highlight heute. Weniger ein Highlight war die latente und immer konkreter werdende Sorge, dass der Wasservorrat zur Neige ging und wir keine Quelle finden konnten. Unterhalb des Spitzsteinbiwak findet sich glücklicherweise jedoch der Neuteich mit einem klaren Zulauf und dem man sich zum einen hervorragend waschen kann und zum andern auch die Wasservorräte auffüllen kann. Also alles wieder tutti! Ganz im Gegensatz zu den vorherigen Tagen, an denen wir eher spärlich mit anderen Menschen in Kontakt kamen, schien heute High Life auf dem Trail zu sein. Zwei junge Herren trafen wir immer mal wieder und mit einem legten wir gegen Abend auch noch ein paar Meter gemeinsam zurück. Und weil es auch abends noch superwarm war, entschieden wir im Camp ohne Zelt zu schlafen.

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Etappe 5: Wir saften bis nach Nikolsdorf

Um vier weckt mich Katja. Wir gehen den kurzen Weg zum Spitzstein hoch und sehen uns den Sonnenaufgang an. Auch einfach wieder traumhaft schön. Frühstücken tun wir unten am Neuteich, füllen die Wasservorräte auf und starten frühzeitig. Es soll sehr sehr warm werden heute. Und so war es dann auch. Wir quälen uns bei 34 Grad durch den Wald. Können die Schönheit von Labyrinth und den Nikolsdorfer Wänden überhaupt nicht genießen. Wir wollen einfach nur noch irgendwo ankommen, wo es eine Dusche und was kühles zu trinken gibt. Erschöpft landen wir um eins auf dem Campingplatz und liegen erst Mal drei Stunden regungslos auf  der Wiese bis wir einchecken können. Auf Grund der Vorzüge von Dusche und Kaltgetränken hatten wir uns nämlich gegen das Biwak direkt oberhalb des kommerziellen Campingplatzes entschieden. Wegen der Gastfreundschaft der Campingwarte jedenfalls ganz sicher nicht. (Ein WLAN Passwort gab es für uns nicht, er habe schon zu viele raus gegeben...) . Aber die Dusche, Bier und das Eis waren es dennoch wert. Und so schlafe ich heute auch wieder ausserhalb des Zeltes, Katja bevorzugt zunächst die mückenärmere Umgebung des Innenzeltes, entscheidet sich später aber doch um

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Etappe 6: Bushopping und Kindheitstraum.

Ursprünglich sah unser Plan vor die letzten beiden Etappen an einem Tag zu machen und dann mit dem Zug nach Dresden zurück zu fahren. Wir wollten also - abhängig von dem was wir am Vortag schaffen - bis zu 21km am letzten Tag laufen. Wäre der Vortag nicht so kriminell warm gewesen (34 Grad im Schatten sind halt echt keine Temperaturen für Anstrengungen dieser Art) hätten wir das wohl auch gemacht. In Anbetracht der Wetterereignisse lagen wir auf dem Campingplatz in Nikolsdorf auf der Wiese, vegetierten vor uns hin und planten den nächsten Tag. Das Ergebnis: wir nehmen den Bus bis zum  Gohrischstein und skippen damit die eigentliche Etappe 6 von Nikolsdorf bis Gohrisch. Wir lassen den Quirl aus und damit bleiben uns 9 km der siebten und damit letzten Etappe. Der Bus kippte uns direkt am Traileinstieg aus, es war 8:00 morgens und es hatte Gott sei Dank über Nacht etwas abgekühlt. Der Aufstieg zum Gohrischstein begann. Oben angekommen war ich völlig selig und ganz zufrieden mit mir und dem Moment, weil sich mit dieser Etappe ein Kindheitstraum von mir erfüllt hatte. Wenn wir früher mit der Familie im Wanderurlaub waren wollte ich schon immer gern die Routen gehen in denen stiegen und Leitern verzeichnet waren. Und der "schwere Aufstieg' durch die Falkenschlucht war genau das. Ein Aufstieg mit Stiegen, Leitern, Felsspalten und Krabbeleinheiten. Mit dem großen Rucksack war das stellenweise gar nicht so einfach. Der Aufstieg war sicherlich anstrengend. Aber wir hatten so unglaublich viel Spaß dabei, dass uns das gar nicht auffiel. Und die Aussicht dort oben war schlichtweg atemberaubend und der Hammer! (Schon wieder!) Kaum vom Gohrischstein runter ging es über zahlreiche Stufen auf den Papststein hoch. Es war immer noch früh und wir hatten reichlich Zeit und gerne warteten wir eine dreiviertel Stunde bis der Berggasthof uns um elf Uhr Kaffee und (leckeren!) Kuchen servierte. Zu guter letzt bestiegen wir noch den Kleinhennersdorfer Stein. "Wildromantik pur" sagte Katja zur Strecke. Ein wirklich atemberaubend schöner Abschluss.


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Zusammenfassung

Ich würde diese sechs sehr intensiven Tage ja gerne irgendwie kurz zusammenfassen. Aber irgendwie ist mir das gar nicht richtig möglich. Für mich war es die erste mehrtägige Trekkingtour, ich hatte aber schon diverse Wandererfahrungen vor allem aus Kindheit und Jugend. Ich konnte so in etwa einschätzen, was es heisst 8-10 Stunden in den Bergen unterwegs zu sein. Ich wusste, dass weniger Gewicht mehr ist. Mir war jedoch nicht bewusst wie viel so ein einzelnes Kilo mehr oder weniger ausmachen würde. Alles in allem hatte ich zu Beginn ca. 15 kg auf dem Rücken. Das ist - vor allem bergauf - schon ein wenig schwer. Am zweiten Tag hab ich als erste Tageshandlung erstmal meinen Rucksack neu gepackt. Denn die Schultern und Schlüsselbeine waren vom Vortag blau und aufgeschürft. Hätte ich lieber schon am Vortag auf dem Trail mal neu gepackt.... So ging es nämlich plötzlich viel viel besser! Die Hütten und Biwak-plätze waren allesamt sehr schön. Sollte der Forststeig sich aber wachsender Beliebtheit erfreuen (er ist ja noch Recht neu), könnten die Schlafplätze rasch an ihre Grenzen stoßen. Der Campingplatz in Ostrov nimmt die Forststeig Tickets an, die Leute dort sind super nett und unkompliziert und das angeschlossene Restaurant (Pod Cisarem) hat eine täglich wechselnde Karte mit wenigen Gerichten, die aber ziemlich lecker und günstig sind. Vor- und Hauptspeise inklusive zwei Getränke für nicht Mal 11 €.

Der Campingplatz am Nikolsdorfer Berg dagegen lohnte sich für uns nur, weil es an besagtem Tag ultra heiß war und wir eine Dusche haben wollten. Allen anderen würde ich empfehlen den Biwakplatz direkt am Trail und oberhalb dem Campingplatzes zu nutzen und sich im kleinen Shop vom Campingplatz mit kühlen Getränken und vielleicht einem Eis zu versorgen. Die mangelnde Gastfreundschaft des Campingwartes war dann doch eher erschreckend. Seine Frau dagegen war eigentlich Recht freundlich. Schade eigentlich. Einkehrmöglichkeiten gibt es insgesamt wenige am Trail. Ein Kaffee oder Apfelschorle auf dem hohen Schneeberg kann man sich bei der Aussicht gut antun, vom Essen dort kann man getrost absehen. So gut war's dann nicht und man kann in Euro bezahlen, aber man zahlt dann drauf. Weiter Richtung Ostrov am Fuß des Schneeberges gibt es noch ein Restaurant direkt an der Straße, das haben wir dann aber links liegen lassen. In Ostrov gibt es das Restaurant am Campingplatz und ein 4-Sterne Hotel im Ort. Hinter der Kamphütte in etwa auf der Höhe der Johanniswacht gibt es einen Parkplatz wo es wohl eine Einkehrmöglichkeit geben soll, da führt der Weg aber nicht direkt dran vorbei, wir können dazu also nichts sagen. Ein schöner Stop war auch die Einkehr auf dem Papststein. Der Weg führt quasi durch den Gasthof. Wasser: Eigentlich hatten wir nur auf einer Etappe Sorge ums Wasser. Die Etappe von Ostrov bis zum Spitzsteinbiwak. Dort bedienten wir uns am Abend dann aber glücklicherweise aus dem Zulauf des Neuteichs. Allerdings ist die Qualität dort evtl. fraglich. Einem anderen Wanderer ging es am Folgetag nicht so gut, was aber auch an der Hitze gelegen haben kann. Katja meinte das Wasser schmecke komisch und hatte nicht sehr viel davon getrunken. Ich hatte sicher drei Liter davon getrunken und mir ging es eigentlich ganz gut. Vielleicht empfiehlt es sich das Wasser dieser Stelle abzukochen und nicht nur zu filtern. Vielleicht lagen die Probleme aber auch an der Hitze. Andere Wanderer hatten sich in der Nähe der Rotsteinhütte an einer Quelle bedient. Die hatten wir aber nicht gefunden. Die Trail-Markierungen waren insbesondere am letzten Tag bisweilen spärlich und wir sind diverse extra Meter gelaufen. Eine digitales Endgerät mit GPS-karte ist auf der gesamten Tour äußerst hilfreich und empfehlenswert.

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Forststeig - Wir kommen!

Jihovýchodní_úbočí_Děčínského_Sněžníku
Bildquelle: https://bit.ly/31Ey4H1

In wenigen Tagen ist es endlich so weit, was schon länger eine Idee war, hat vor wenigen Monaten konkrete Formen angenommen. Wir werden den Forststeig entern. Der Forststeig ist ein Weitwanderweg von ca. 100 km der im April 2018 geöffnet wurde. Wir werden versuchen den Weg in 6 Etappen zu laufen und werden in sehr einfachen Hütten oder im Zelt nächtigen. Ich freu mich wie Bolle, dass ich mich eine Woche lang von dehydriertem Essen ernähren darf, dass wir auf dem kleinen Kocher erstmal wieder mit Wasser versetzen und essbar machen werden.

Wer mich kennt, der weiß: Eine meiner größten Ängste ist, dass ich verhungere. Also ist auch meine größte Sorge für die bevorstehende Wanderung, dass ich zu wenig essen mit habe. Und in der Tat ist es gar nicht so einfach drei Mahlzeiten zusammenzustellen die 2800 bis 3000 Kalorien abdecken. Und so trickst man mit Olivenöl, dass man ans Essen dazu gibt noch ein paar Kalorien oben drauf und packt Schokolade ein. Natürlich nur wegen der Kalorien!!!

Wenn man Sein Hab und Gut 6 Tage lang durch die Wildnis tragen muss, sollte man sich schon sehr gut überlegen, was man wirklich braucht und was Luxusartikel sind auf die man verzichten kann. Und so habe ich mich noch nicht abschließend mit mir selbst geeinigt ob ich den ebook-Reader mitnehmen möchte oder nicht. Sind es mir die 300g wert? Ich hab ja noch kurz Zeit darüber nachzudenken. Definitiver Luxusgegenstand wird aber das Handy, eine kleine Powerbank und meine Miniobjektive sein. Denn Fotos würd ich schon gerne machen. Also freut euch! Bis jetzt sieht die Gewichtsbilanz aber ganz gut aus. Der Rucksack kommt als Gewicht noch oben drauf, ebenso wie ein Zelt, das wir abwechselnd tragen werden.

Ich freu mich wie Bolle, vor allem weil in den letzten Wochen sehr stark die Belastungen der vergangenen Jahre mit der Doppelbelastung Studium + Arbeit zu spüren bekomme. Und vor allem auch alles was im letzten Jahr in meinem Leben passiert ist. Es gab so vieles was in Bewegung war und sich verändert hat. Und ich hatte kaum Zeit das nachzuspüren. Ich bin also unglaublich froh über die Möglichkeit Abstand zu kriegen. Und zwar fast völligen. Die Powerbank ist wirklich klein was bedeutet, dass mein Handy nur zum Fotografieren und für Notfälle dient. Alle andere Kommunikation muss eine Woche warten. Digital Diet nennt man das heutzutage wohl. Ganz besonders interessant wird wohl die Erfahrung wie es ist eine Woche ohne Musik auszukommen. Vor allem für jemanden wie mich, die sich am Tag sicherlich 5h mit Musik beschallt. Aufregend!


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Triest

Das Wetter war trist, also sind wir autowandern gefahren. Bis zur besten heissen Schokolade die ich in meinem Leben bisher gegessen habe. Auf nach Triest!

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Venedig

Kleine Impressionen aus einer kleinen historisch bedeutsamen Stadt in der wir mit 16€ pro Glas den wohl mit Abstand teuersten Eiskaffee getrunken haben. Hier begann mein Strandurlaub. Eigentlich begann er schon am Abend vorher, als ich in München mein Schlafabteil im Nachtzug bezogen hatte. Durch glückliche Umstände hatte ich das Abteil für mich allein und konnte die Abfahrt mit Sekt geniessen und bei der Ankunft über den Schienenweg über das Mittelmeer nach Venedig hinein staunen. Nach einem Tag in der autofreien Stadt war ich dann aber auch gesättigt von den Impressionen und den historischen Prachtbauten. Eine faszinierende Stadt mit schier unzähligen Brücken.

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7500 Kilometer weit weg in Schwarz-Weiß.

Der Letzte Rest des Winters scheint mir der perfekte Zeitpunkt den letzten Rest meiner Fotos von letztjähriger Reise zu präsentieren. Die oberen drei zeigen den Pazifik von der Alaska State Ferry aus. Ich bin drei Tage von Bellingham (nähe Seattle) nach Skagway in Alaska gefahren, habe unter dem "Solarium" geschlafen. Ein von einer Seite offenes Aussendeck, überdacht natürlich und mit Heizstrahlern ausgestattet. Andere haben auf dem nicht-überdachten Teil des Decks ihre Zelte aufgestellt und sich eingerichtet. Da es dort viele Alleinreisende und Pärchen gab hat man sich schnell angefreundet und konnte die Schiffsreise gemeinsam geniessen. Wir hatten unendliches Glück mit dem Wetter, es gab nur am ersten Tag eine längere Regenepisode, die restliche Zeit schien die Sonne heiß auf unsere Köpfe. Erst wieder in der Nähe von Skagway gab es das typische verhangene Nieselregenwetter. Die anderen beiden Fotos stammen von dem kleinen feinen Anwesen einer Freundin im Ibex Valley nähe Whitehorse im Yukon. Die kleinen Anwesen dort, haben derartige Ausmaße, dass man gar nicht so genau weiß wo sie eigentlich anfangen oder aufhören. Aber 2 - 3 Fussballfelder könnten es schon sein. Der überwiegende Teil davon ist bewaldet.



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Um Whitehorse herum

gewissen Punkt in Vergessenheit. Viele Fotos sind es nicht mehr, da meine Kamera dann schlapp gemacht hat und erst nach dem Urlaub wieder repariert werden konnte.

Die ersten drei Fotos sind direkt in Whitehorse (Yukon, Kanada) entstanden.


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Die folgenden Fotos sind Produkte der Smartphone-Kamera. Die richtige Kamera hatte ja - wie gesagt - den Geist aufgegeben. Zu Beginn ein Foto aus dem Miles Canyon, der kurz hinter der Stadt liegt. Das zweite Foto vom Scott Lake, der in genau der anderen Richtung kurz hinter der Stadt liegt.


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Was man hier nicht sieht: Das wir für diesen Ausblick 10km bergauf laufen mussten und schon fünf Stunden harte Wanderung hinter uns hatten. Aber für den Ausblick hat es sich alle mal gelohnt. Mit dem Handy unmöglich einzufangen wie atemberaubend die Sicht dort oben war. Das zweite Bild entstand auf dem Weg nach oben.


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White Pass Express.

Der White Pass und der Chilkoot Pass sind zwei Berggipfel die sich direkt hinter Skagway, quasi aus dem Pazifik heraus, erhebt. Für die Goldsucher damals, waren diese beiden Pässe das letzte Große Hindernis in den Yukon und damit zu den reichhaltigen Goldvorkommen. Es gab Vorgaben dass ein Reisender ca 500kg Nahrungsmittel und 500kg sonstige Güter mit sich führen musste um in das Gebiet hinter der Berge eingelassen zu werden. Die Vorräte sollten für ein Jahr reichen. Die Goldsucher mussten also mehrmals den Berg hoch und runter klettern. Ein Weg für den man mit normalem Wandergepäck 3-5 Tage benötigt.

Ich habe den bequemeren Weg gewählt und setzte mich in den White Pass Express. Der Zug brachte mich in vier Stunden von der Küste über den White Pass mit einem Zwischenstopp in Bennett (am Lake Bennett bauten die Goldsucher damals ihre Flösse um auf dem Fluss Richtung Dawson City weiter zu reisen) schließlich nach Carcross. Carcross hieß irgendwann mal Caribou Crossing bis es irgendwer verkürzt hat. Hier gibt es auch einen meiner Lieblingsplätze, das Carcross Desert, von dem man einen wunderbaren Blick über Sand und See auf die Berge hat. Diesmal war ich nicht dort, weil es ziemlich verregnet war.

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In Bennett ist nicht mehr viel zu sehen von dem einstigen Trubel. Es gibt eine kleine Stelle zum Camping für die Wanderer, eine Kirche ist noch stehen geblieben und ein Haus in dem eine Familie der First Nations lebt. Ansonsten ist es hier ziemlich einsam, bis auf die eine Stunde am Tag in der der Zug dort die Touristen und Wanderer auskippt.

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Hier beginnt der Chilkoot Trail, er war aber wegen eines Bärenzwischenfalls auf der kanadischen Seite gesperrt.

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Ketchikan, Wrangell & Juneau

Was sich anhört wie Outdoorbekleidung sind kleine Ortschaften in Alaska entlang der Inside Passage, die nur per See- oder Luftweg erreichbar sind. Naja. In Alaska-Standard sind das eigentlich mittelgroße Städte. Während Wrangell nicht mal 3000 Einwohner zählt, schafft es Ketchikan schon auf etwas über 8000 inklusive 4 Cruiseship-Anlegestellen. Juneau dagegen hat schon über 30.000 Einwohner.

Ketchikan bietet für die überschaubare Anzahl an Bewohnern eine ausserordentliche Touristenorientierung. Es war der erste Stop nach zwei Nächten auf See. Demzufolge sind dort alle von Bord gegangen um sich etwas zu bewegen. Die eigentliche Attraktion war das ehemalige Rotlichtviertel unweit vom Hafen (wobei hier eigentlich alles unweit vom Hafen ist.)

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Wrangell erreichten wir später am gleichen Tag. Wir hatte dort nur eine halbe Stunde, die Bürgersteige waren schon hochgeklappt. Aber der Liquorstore hatte noch offen, so dass ich Bier kaufen konnte, die anderen ergatterten Eis und Pizza. Auf der Fähre gab man uns per Durchsage den eindrücklichen Rat nicht zu versuchen an den Strand zu gehen um dort Fotos zu machen, da man es nicht pünktlich zurück schaffen würde. Es gab dort irgendwelche Steine zu sehen die besonders drappiert waren. Nachdem unser Grüppchen zurück auf dem Boot war kam ein kleines Grüppchen von 5 Leuten ziemlich verschwitzt zurück aufs Deck. Sie waren dort an den Strand hin und wieder zurück gerannt und hatten es gerade so wieder zurück geschafft.

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Juneau: Um ehrlich zu sein, hab ich Juneau nicht gesehen. Die Anlegestelle der State Ferry liegt ausserhalb der Stadt und wir hatten nur zwei Stunden Zeit. Wir hatten andere Pläne. Wir suchten uns zu zehnt ein Taxi und liessen uns bis kurz vor den Nationalpark fahren, nach einem kurzen Fußweg erreichten wir unser Ziel. Ich sah meinen ersten Gletscher. Atemberaubend. Wir hatten eine Viertel Stunde Zeit dieses Wunder auf uns wirken zu lassen, dann stand unser bestelltes Taxi auch schon wieder bereit um uns zurück zu fahren. Wir waren mal wieder fast die letzten auf der Fähre.

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Inside Passage: Sonne, Wald & Wasser.

Immer noch im Pazifik irgendwo zwischen Washington, British Columbia und Alaska. Traumhafte schöne Sonnenuntergänge irgendwann zwischen 11 und 12. Den traumhaft schönen Sonnenaufgang gegen kurz nach drei habe ich zwar gesehen und bestaunt, aber zum fotografieren war ich dann doch einfach zu müde. Ausserdem war es viel zu kalt um aus dem Schlafsack zu krabbeln und unter dem Heizstrahler weg zu kriechen.

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Es war einfach atemberaubend. Vor allem die Passage die man auf dem letzten Foto sieht. Es ist die engste Passage der ganzen Tour und man sieht auch die Bojen um den Fahrweg zu markieren, als wäre es ein Fluss.
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Inside Passage: Von Bellingham nach Skagway zu Wasser.

Vorbei an Vancouver…

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…pendelnd zwischen British Columbia und Alaska….

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…durch atemberaubende Sonnenuntergänge…

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… ins eher raue und verregnete Skagway.

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Vancouver: Suspension Bridge.

Eine etwas kostspielige Sehenswürdigkeit in Vancouver ist die Caipilano Suspension Bridge. Man kann zusammen mit vielen anderen Menschen diese wackelige Brücke in 70 Meter Höhe überqueren. Auf der anderen Seite findet man dann einen recht schön angelegten Baumwipfelweg. Der Höhenangst zum Trotz muss man mindestens noch ein weiteres Mal über die schaukelnde Brücke wackeln…. nämlich entweder um zum Ausgang zu finden oder noch über den Cliff-Walk zu laufen. Ein kurzes Stück weg, das im Bogen um einen Felsvorsprung herum führt. Unter einem: Nicht viel, bis irgendwann der Boden kommt. Ob es einem dann die 30-40$ wert sind, muss jeder für sich selbst entscheiden.


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Vancouver. Glanz und Gloria.

Und dann ging die Reise weiter ins verregnete Vancouver mit gut polierten Wolkenkratzern in denen sich die Welt spiegelte, wenn dann mal die Sonne schien.

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Stahl-Tier-Zoo. Oder einfach: Hafen.
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The Clouds looked no nearer than when i was lying on the street.
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Die Olympische Flamme.
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Strand… Palmen… Meer…. Hafen-Robben.
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Gum Wall.

Und nun: The most disgusting wall i have ever seen. The Gum Wall unterhalb des Public Market Square. Es war einiges los dort und als Steigerung des Ekelfaktors den die Wand für sich allein erreicht, gab es dort auch diverse Gestalten die sich vor der Wand haben ablichten lassen. Natürlich. Aber nicht einfach so. Sie zeigten drauf, klebten ihr Kaugummi dort mit hin (Klar, davon lebt dieses *Kunstwerk*, aber es gab auch die ganz Mutigen Verdorbenen, die sich mit herausgestreckter Zunge den Kaugummis näherten (bis sie es berührten, weil sie die Entfernung dann doch nicht so gut einschätzen konnten) um eine tolle Erinnerung an dieses Erlebnis mit nach Hause zu nehmen.

Alles in Allem sehr farbenfroh und faszinierend von was sich die Menschen so anziehen lassen, was sie unter normalen Umständen wirklich eklig finden.

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Seattle N°1

Seit einer Woche bin ich zurück und habe - dank Alltag und Musterbewerbungen - noch kaum Zeit gefunden mich mit den Fotos zu beschäftigen, obwohl ich das immer sehr gerne mache. In dieser Bearbeitungszeit tauche ich nochmals zurück in die Momente und kann nachspüren was ich dort alles erlebt habe. Wie ein kleiner Kurzurlaub nach dem Urlaub. Ich habe massig Fotos… von 900 im ersten Durchgang schonmal um die Hälfte reduziert, jetzt geht es darum zu entscheiden, welche ich bearbeiten und behalten will. Und dann welche ich hier hochladen will. Also fangen wir an mit den ersten Fotos.

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Things from the past will be real in the future

Oh god! I'm looking so forward to go there.... again!!

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Somewhere in the Yukon.

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Carcross Desert

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On Top of the Hill in Old Crow.
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Dinge aus dem Urlaub

Der geneigte Leser hat es schon mitbekommen: Ich war im Urlaub. In einem eher seltenen Reiseziel für Leute meines Alters. Aber es war sehr schön .Gerade auch weil so wenig junge Leute da waren. Viele ältere Herrschaften kehren immer wieder auf die italienische Insel zurück. Dort gibt es nämlich einen Haufen Thermalquellen und Radon im Wasser, was gut für die Knochen sei. Haben wir uns sagen lassen. 
Wir hatten jedenfalls eine sehr schöne, erholsame Woche. Wir hatten schöne Ausflüge, haben uns auf Spaziergangstouren ordentlich ausgeschwitzt und haben die kulturelle Ader in Pompeji befriedigt. Wir haben wunderbare Ausblicke vom Monte Epomeo - dem Hausbergvulkan von Ischia - und vom Vesuv geniessen dürfen. Wir hatten schöne und heiße Stunden am Strand und wurden wieder einmal darin belehrt, dass sich Meerwasser für Sonnenlicht wie ein Brennglas verhält und das mit dem Sonnenbrand ganz schön schnell geht. Aber immerhin wissen wir jetzt dass Zitrone Wunder wirkt bei Immunschwäche, Insektenstichen und Sonnenbrand.


Nicht so gut war allerdings, dass wir nach einer Woche schon wieder die Heimkehr antreten mussten.

Was bleibt sind die Eindrücke, neue Bekanntschaften und die Erholung. So auch meine Eindrücke und Erkenntnisse zum italienischen Verkehr:



Wer früher bremst kommt nie an. Und Fahrschulen gibt es offensichtlich nur um zu erklären, welches Pedal für was ist und welchem Zweck das Runde Ding vor dem Oberkörper dient. Verkehrsregeln werden ja nunmal auch völlig überbewertet.
Ausserdem habe ich aufgehört jammernd die Hände über dem Kopf zusammenzuschlagen über Flip-Flop fahrende Motorradfahrer. War einfach zu anstrengend.

Einen Eindruck den ich glaube ich nie verstehen werde, ist die Abart die Klobrillen von der Schüssel abzuschrauben.



Im folgenden darf ich noch ein paar italienische Bürger zitieren, die uns im Bus gefahren haben, im Verkauf arbeiteten oder versuchten uns durch kulturelle Schätze zu führen:


"Wir treffen uns in 10 italienischen Minuten, also in einer deutschen Viertelstunde"


"Wortherkunft von trivial: Das Bordell ist dort zu finden wo sich die drei Strassen kreuzen"


Riccardo und die neapolitanische Mentalität: " Wer 5 Minuten zu spät kommt, singt im Bus. Wer 10 Minuten zu spät kommt, singt und tanzt im Bus. Wer 15 Minuten zu spät kommt, singt und tanzt dort wo der Bus gestanden hat.


In einem Laden fanden wir ein XXL-Shirt und fragten ob es das wohl eine Nummer kleiner gäbe.... " No, it's only one-size. Because the italian women are all one size"



Und während ich hier so schrieb wurden im Hintergrund
tolle Fotos hochgeladen. 

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Sie waren nicht zum Sterben dort.

Ein Bahnhof, ein Gleis, viele Menschen. Ein ganz normales, alltägliches Bild. Aber das ist nicht immer so. Die meisten der Wartenden scheinen sich irgendwie zu kennen. Der Zug fährt ein, ein relativ alter Zug.
Einige öffnen die Türen und die Masse vom Bahnsteig entleert sich in den Zug.
Lauter Waggons mit 6-Personen-Abteilen, überall ist Musik zu hören. Oh! Es gibt sogar ein Partyabteil!


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Es ist Betriebsausflug. Morgens um 9:00 befinden sich also 15 Waggons auf den Weg nach Saarbrücken. Es ist genügend Platz im Zug, Saarbrücken lockt wohl offensichtlich nicht soviele Arbeitsbienen aus dem Uniklinikum. Aber mir ist das egal. Der Tag gilt als Arbeitszeit und es ist mal was anderes.
Gut Saarbrücken ist nun wirklich nicht der Hammer, und ich werde ich sicherlich nicht nochmal geplant dort hinfahren, aber der Tag war toll. Aber so ist es doch auch, bei so einem Ausflug kann mir doch egal sein wo es hin geht. Es geht ja um das große Ganze, also das Happening an sich.

Wir haben Notfall-Charly kennen gelernt. Der DJ hat auf der Rückfahrt dieselbe schlechte Musik gespielt wie auf der Hinfahrt. Es war offensichtlich dem Trugschluss anheim gefallen, dass die Leute auf der Rückfahrt schon so betrunken sind, dass sie es nicht mehr merken. Der Zug stand irgendwo in der Pampa (Homburg sagte man mir) und wir hatten Stromausfall. Aber was ein Glück das die Musik davon nicht betroffen war!

Tja Saarbrücken. Was gibt es dazu zu sagen? Ehm..... Mindestens soviel Charme und Hübschigkeit wie Ludwigshafen. Sprich: Der Reiz geht gegen null. Die Leute dort haben schlechte Frisuren, und die Cafebesitzer halten es nicht für notwendig vor ihren Cafes aufzuräumen. Und der Eiskaffe besteht aus Wasser und zwei Löffel Pulver.

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Also zurück zu Party-Paule der sich um die Musik kümmerte und uns ständig mir Einschüben beglückte wie: "PARTY-PEOPLE!!!!" und "Ihr seid doch nicht zum sterben hier?!!!". Und mehr Varianten gab es da auch nicht, aber dafür kamen sie häufig.

Wie gesagt: wir hatten Spaß. Und das Saarbrücken nicht spannend ist, wussten wir auch schon vorher.
Ausserdem ist es Arbeitszeit. So.

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Ich will nach Canada, weil da ist keiner da.

Soso.

Ich will dahin:



Und daran arbeite ich nun schon seit ca einem Jahr. Erst musste ich die Schule überzeugen und das klar machen. Damit ging ein halbes Jahr ins Land. Die Herstellung des Reisepasses beanspruchte 4 Wochen. Ohne den kein Visumantrag. Der läuft jetzt endlich.
Schule sagte ich brauche eine Haftpflicht. Ich mich hingesetzt und gesucht wie eine Irre um dann letztendlich von der Schule einen Zettel zu kriegen mit den Worten, da kriegen sie das her alles kein problem. Aber erst vorgeben keine Ahnung zu haben.
Oh ne Haftpflichtkann die gute DAme in Canada nur die Hälfte an Programm für mich klar machen, weil in Canada nichts ohne Berufshaftpflicht geht.
Auch das läuft jetzt. Witzigerweise schreibe ich die Briefe und die Menschen der Versicherung schreiben meinem Paps ne Mail, er solle mir doch bitte ausrichten dass da noch Unterlagen fehlen. Also darf ich noch zum Briefkasten und das einschmeißen.

Dann hab ich heute Post von der Embassy ... der dingsbums.... eh... Botschaft bekommen. Ich freute mich schon voll, bois ich anfing mir den englischen Text durchzulesen: Ich brauche ein ärtzliches Attest dass ich gesund nach Canada geh, sonst bekomme ich kein Visum.
Costa quanta: 160 Euro....

Ich rechne zusammen:
40 € für Passfotos
36 € Reisepass
15€ polizeiliches Führungszeugnis
95 € Programmgebühr fürs Visum
60 € für die Haftpflicht
160 € für den Doktor

und das alles wo ich noch nich ma weiß ob ich überhaupt ein Visum gestattet bekomme.
Ich rede mir jetzt ein dass ich eines bekommen würde, wenn das Medical Report positiv ausfällt, weil sie mich sonst eh schon abgelehnt hätten.
Wermutstropfen: die 95 Euro Programmgebühr bekomme ich zurückerstattet, wenn ich kein Visum erhalte.

Ich werde es noch schaffen dahin zu kommen. 26.6 is Abflugdatum. Soll die Bürokratie doch machen was sie will. Es nervt.Mehr lesen...
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