Film

Walking Dead. Unverständnis.

Natürlich weiß ich nicht erst seit gestern, dass es eine Zombie-Serie namens Walking Dead gibt, auf die scheinbar ebenso viele Leute abfahren, wie auch Game of Thrones. Allerdings wollte ich die Serie bisher nie anfangen, weil Zombies nicht so mein Ding sind. Aber nun kam es soweit, dass ich nichts zu tun hatte und keine meiner Serien gerade noch eine Folge übrig hatte. Also dachte ich: Heym bei Amazon Prime sind die ersten 5 Staffeln inkludiert, probier ich es doch einfach mal. Freunde hatten mir gesagt, dass es zwar schon um Zombies gehe, aber das auch nicht soo sehr im Vordergrund stünde und so schlimm sei es nun auch nicht.

Nun. Diese Freunde haben gelogen. Es ist ganz klassischer Zombie-Krempel. Und ziemlich ekelhaft. Und viel ekliger und brutaler als Game of Thrones. (Mittlerweile sagte man mir, dass sie erste Staffel noch harmlos sei). Ich hatte wirklich nichts zu tun und hatte die Aufgabe wach zu bleiben, also schaute ich die komplette erste Staffel. Was die Gründe dafür waren, dass diese Serie überhaupt über die erste Staffel hinaus kam, sind mir völlig schleierhaft. Abgesehen vom Zombie-Thema, fand ich es einfach ziemlich schlecht gemacht. Leider nicht so schlecht, dass es schon wieder witzig und unterhaltsam war, sondern einfach nur schlecht. Klar sind Zombies nicht rational. Aber abgesehen davon fängt das ganze ja schon völlig unglaubwürdig an. Der Protagonist wacht aus dem Koma auf, alle sind tot, seine Blumen Verblüht. Er liegt da also schon ne ganze Weile. Und ist weder verhungert, noch verdurstet, noch vollgekackt oder gepinkelt oder hat Druckstellen, weil ich niemand gewendet hat. Auf den ersten Metern die er geht hängt der Verband in jeder Einstellung an einer anderen Stelle und ist mal dreckig und mal recht frisch. Das sind Fehler, die in einer guten Serie nicht passieren sollten. Und war das wirklich ihr ernst? Sie sitzen da alle ums Lagerfeuer rum und kein einziger hört wie sich eine Horde von 20 Zombies nähert?

Naja. Jetzt hab ich die erste Staffel gesehen und weiß, dass mir nichts entgeht. Allen anderen wünsch ich viel Spaß beim zu schauen wie sie sich in der Serie gegenseitig abschlachten. Mein Ding ist das nicht.

Über eine Episode von "The Girlfriend Experiment", indem zwei schwingungsunfähige und affektflache Jura-Studentinnen sich als Call-Girls anbieten bin ich jetzt bei "Mr. Robot" gelandet. Mr. Robot bewegt sich im Feld der Internetkriminalität, bei dem eine Gruppe von Hackern Großkonzerne angreift und das finanzielle System zum Einsturz bringen will. Der Protagonist scheint irgendwo zwischen Polytoxikomanie, Schizophrenie und Sozialer Phobie hin und her zu schlängern und kann nicht so viel mit zwischenmenschlichen Beziehungen anfangen. Letzteres ist sehr empfehlenswert.

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The Internet's Own Boy - The Story of Aaron Swartz

Eine wirklich sehenswerte Dokumentation über einen jungen und unfassbar talentierten jungen Mann, der sich leider suizidierte. Er hat dem Internet zwischenzeitlich den Arsch gerettet. Vielmehr der Freiheit im Internet. Die US-Regierung wollte an ihm ein Exempel statuieren, nachdem er begonnen hatte alle wissenschaftlichen Artikel bei Jstor (einem Verlag für wissenschaftliche Artikel) herunterzuladen. Mit welcher Zielsetzung er das bleibt unsicher. Ziemlich sicher scheint aber, dass er die Daten entweder analysieren wollte, oder aber kostenfrei zur Verfügung stellen. Aaron Swartz war ein Verfechter davon,d ass alles Wissen sehr viel wertvoller ist - oder überhaupt erst einen Wert hat - wenn es allen zugänglich ist. Dass er finanzielle Interessen verfolgte mit dem Download all dieser Artikel ist unwahrscheinlich. Er wurde angeklagt auf Basis eines völlig veralteten, in feinster Weise zeitgemäßen Gesetzes. JSTOR hatte kein weiteres Interesse zivilrechtlichen Ansprüchen. Der Fall sollte dennoch vor Gericht gehen. Ihm drohten eine hohe Geldstrafe und viele Jahre Gefängnis.

Lange Rede - kurzer Sinn. Wer sich für die Freiheit des Internets interessiert, der findet sicherlich Gefallen an der Dokumentation, die durch Crowdfunding finanziert wurde und über CC-Lizenz so gut wie frei verfügbar ist.



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Lucy

Oh, im Kino war ich ja auch noch. Was hab ich mir angesehen? Lucy.

Lucy

Regie führte Luc Besson. Was Luc Besson anfasst wird gut. Ich finde das kann man schon mal so sagen. Bei Lucy war es nun so, dass die Meinungen über die Qualität des Films doch eher weit auseinandergingen. Die einen fanden ihn völlig mies und bescheuert und die anderen genial. Ich gehöre zur zweiten Sorte.

Der Film fängt an mit Lucy. Der Neandertalerin Lucy. Dann fängt der eigentliche Film an. Zwischendurch gibt es Sequenzen aus Tier- und Naturfilmen, passend zum aktuellen Thema. Bei den ersten paar dieser Sequenzen war ich doch etwas verwirrt. Was sollte da jetzt die Einblendung von Raubkatzen und Gazellen?! Aber nach der dritten oder vierten Sequenz hab ichs gefeiert. Überragend. Nur das Ende war dann doch etwas übertrieben und etwas weniger Hollywood und mehr Luc Besson hätte den letzten 10 Minuten gut getan.

Worum gehts eigentlich in dem Film? Lucy steht mit ihrem Partykumpel vor einem Geschäftsgebäude und er bindet ihr einen Koffer an den Arm. Den Koffer soll sie übergeben. Und das Drama nimmt seinen Lauf. In dem Koffer sind Drogen und sie wird unfreiwillig zum Kurier gemacht, indem ihr ein Drogenbeutel in den Bauch eingenäht wird. Der Beutel platzt und sie ist im Laufe des Films in der Lage ihre volle Hirnkapazität zu nutzen, währenddessen der gewöhnliche Mensch nur 10-15% seiner potentiellen Hirnleistung nutzt. (Laut des Films)

Alles in allem ein sehenswerter Film.

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Wir können alle Rassisten sein.

"Der Rassist ins uns" ist der Titel eines Workshops. Die Blauäugigen wurden von den Braunäugigen separiert. Die Braunäugigen befinden sich dabei in der besseren Postion, die blauäugigen stellen die diskriminierte Gruppe dar. Es sind alltäglich zu beobachtende Mechanismen, welche Diskriminierung begünstigen. Es passiert jeden Tag.

... Heute mal wieder was sehr persönliches....

Ich bin das Kind deutscher Eltern. Mit deutschen Großeltern und vermutlich noch Urgroßeltern. Ich habe braune Haare und braune Augen. Eine helle Haut. Und trotzdem habe ich ein Problem mit Diskriminierung. Jeden Tag. Ich bin groß, habe kurze Haare und ziehe Frauen den Männern vor. Ich gehe jedes Mal mit gesenktem Kopf in die Damentoilette. Warum? Weil ich jedes Mal, wirklich jedes Mal irgendwie von der Seite angelabert werde. Ich sei auf dem falschen Klo, ist dabei noch das netteste. Begründung dafür sind keineswegs rassistische und ausgrenzende Hintergründe, sondern das ich zu männlich aussehen würde. Die Schuld wird also mir selbst zurückgegeben. Ich seh nicht so aus, wie es erwartet wird. Das ist vergleichsweise harmlos. Aber das ist Diskriminierung. Es gibt viele Tage an denen macht mir das nichts aus. Da kann ich darüber hinwegsehen. Aber es gibt auch Tage... an denen trifft mich das. Es trifft mich, dass ich in irgendeine Gruppe abgegrenzt werde.

Diese Gesellschaft ist so unfassbar weit von Gleichstellung entfernt wie der Mond von der Erde. Und wenn ich dann Diskussionen darüber lese, dass man schwul nicht als Schimpfwort benutzen sollte, werde ich regelmäßig wirklich ärgerlich, weil das am eigentlichen Problem so meilenweit vorbei geht. Es geht nicht um irgendwelche Beleidigungen und Schimpfwörter. Es geht um den Alltag. Um die gleiche und gleichwertige Behandlung im Alltag. Und wenn wir (ihr) das hinkriegen, können wir meinetwegen auch über die akzeptablen Schimpfwörter reden.

--> Der Rassist in uns: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2174378/Der-Rassist-in-uns

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Suicide Club

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Da treffen sich 5 - sich einander bis dato unbekannte - Leute verschiedener Altersgruppen auf dem Hochhaus um sich bei Sonnenaufgang gemeinschaftlich in den Tod zu stürzen. Durch missliche Umstände verpassen sie leider den perfekten Moment und als der Tag anbricht sind zu viele Menschen auf der Straße und sie wollen niemandem zumuten den Selbstmord von 5 Menschen mitzuerleben.
Runter vom Dach können sie allerdings auch nicht, da sie den Zugang zum Dach verriegelt haben. So beschließen sie den Tag gemeinsam auf dem Dach zu verbringen um auf den Sonneuntergang zu warten.

Der Film nähert sich dem Thema Suizid mit viel Sarkasmus und schwarzem Humor, ohne die Probleme jeder einzelnen Person ins Lächerliche zu ziehen.

6,5 von 10 Punkten


Trailer:

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Django - Unchained

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Ein deutscher Zahnarzt kauft einen renitenten Sklaven. Es soll sich herausstellen, dass der deutsche Zahnarzt gar nicht mehr als solcher praktiziert, sondern mittlerweile ins Kopfgeldjägergeschäft eingestiegen ist. Der Deutsche kann mit dem Konzept der Sklaverei sichtlich wenig anfangen, aber er sieht sich auf Grund eines Auftrages dazu genötigt, dieses Mal von der Sklaverei Gebraucht zu machen. Er will mit dem gekauften Django einen Job durchziehen um ihn danach frei zu lassen. Nach dem ersten Job bietet Dr. Schultz eine Kooperation an mit der Option, dass sie nach einem Winter erfolgreicher Zusammenarbeit Djangos Frau aus den Händen der Sklaverei befreien.

Der Film ist für mich ein typischer Tarantino Film. Eine Gratwanderung zwischen Action, Witz und Blödheit (jedoch stets ohne blöd zu sein), garniert mit einigen gewaltigen Packungen Kunstblut und natürlich immer passender Musik.

Absolut verdiente 10 von 10 Punkten.


Trailer:

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People in Motion

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People in motion ist eine Parkour/ Freerunning Dokumentation die mehr Inhalt über die Bilder vermittelt, als über das gesprochene Wort.

Sechsundfünfzig Minuten die gut investiert sind.

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Breaking Bad.

Heute: eine Empfehlung von einem meiner Patienten, die ich in meinem Nachtdienst ausgiebig testete.

Walter White ist Chemielehrer, hat einen pubertären Sohn und eine Frau die ein zweites Kind von ihm erwartet. Das Haus der Familie ist in einem eher mäßig bis schlechtem Zustand und um die finanziellen Mittel ist es auch nicht sehr rosig bestellt. Walter White ist ein durchschnittlicher 08/15 Bürger der glaubt an einer Bronchitis zu leiden.
Die Bronchitis stellt sich heraus als inoperabler Lungenkrebs in fortgeschrittenem Stadium.
Für Walter bricht eine - bisher halbwegs heile Welt - zusammen und er findet Zugang in eine neue Welt. In die Welt von Crystal Meth und dem Drogenkartell.
Er findet einen Partner mit dem er von nun an Crystal Meth herstellt und verkaufen will. Die Herstellung stellt für den Studierten Chemielehrer kein Problem dar. Der Verkauf stellt sich dann aber doch als komplizierter heraus als erwartet und erst Recht die Behauptung in der aggressiven Welt der Dealer.

Die Story erzählt von einem durchschnittlichen Typ, der eine brachiale Kehrtwende vom Familienvater zu einem kaltblütigen Kriminellen, der ein Doppelleben führt, hinlegt
Es ist eine Story die mir bisher eigentlich nur in Filmen begegnet ist, aber sicherlich in keiner einzigen Serie. Die Serien der deutschen TV-Landschaft handeln doch meistens über irgendwelche Beziehungen oder Ärzte die Beziehungen haben. Serien eben die man guten Gewissens auf die unter 12-jährigen sehen lassen kann.
Das würde ich bei diesem cineastischen Erzeugnis nicht raten.

Breaking Bad besteht mittlerweile aus 4 Staffeln. Ich befinde mich begeistert bei der dritten.
Aber nicht nur die einzelnen Folgen und die gesamte Story sind super. Zur Serie gibt es ein paar nette Zugaben. So gibt es beispielsweise
diese Internetseite, die in einer Folge vom Sohnemann erstellt wird um Spenden zu sammeln für Walter Whites Behandlung.

Sichtempfehlung für Breaking Bad. 5 von 5 Punkten!

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A Marine Story

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Erzählt wird die Geschichte eines weiblichen Marine - die aus der Armee entlassen wird. Grundlage für die Entlassung bildet die "Don't ask, don't tell" Regelung, welche besagt dass Homosexuelle ihre Orientierung zu verbergen haben. Tun sie das nicht, dürfen sie nicht bei der Army dienen.

Alex ( Dreya Weber) wird also auf Grund ihrer lesbischen Orientierung ehrenhaft entlassen, allerdings ein Jahr zu früh, als dass ihr die Pension zugestanden hätte. Zurück in ihrem Dorf versucht sie im Alltagsleben Fuß zu fassen. Sie gibt sich eine Zeit lang dem Alkohol hin, bleibt aber immer ihren Idealen treu. Frei nach dem Motto: "Eine Marine bleibt ein Marine. Für immer."


Der Sheriff des Ortes bitte sie, sich um Saffron zu kümmern, die nur noch die Wahl zwischen Gefängnis oder Army hat. Saffron war die einzigste Überlebende eines Autounfalls, der Rest ihrer Familie starb dabei. Sie kam darüber nur schwer hinweg und lernte auch noch die falschen Leute kennen. Jungs die Crystal Meth in den eigenen vier Wänden herstellen.

Sie willigt ein, Saffron wieder auf Kurs zu bringen. Es scheint zu Beginn, dass dies ein Unternehmen ist, was zum Scheitern verurteilt ist....

Parallel dazu läuft ein weiterer Erzählstrang. Alex betrinkt sich an einem Abend mit ein paar Männern aus dem Dorf. Die Männer ziehen über Frauen bei der Army her "die stärkste Frau ist dem schwächsten Mann gerade mal ebenbürtig", diese These wird natürlich gleich beim Armdrücken wiederlegt. Der Schwächste Mann - Dale in diesem Fall - kann die Niederlage kaum verkraften und fängt eine Schlägerei an, aus der er wiedermals als Verlierer heraus geht. Dale ist zutiefst gekränkt und nimmt Rache...


Es geht um die Absurdität, dass Homos zwar dem Land dienen und auch für das Land sterben dürfen, aber bloss nicht öffentlich das eigene Geschlecht vorziehen dürfen. Sprich es geht um die DADT-Regelung die seit September 2011 offiziell nicht mehr gilt.

Es geht um menschliche Abgründe (Alkohol, Crytal Meth) aber vor allem geht es um das Wiederaufstehen.
Es geht darum zu sich selbst stehen zu dürfen.

Alles in allen: Ein Zufallskauf, und zwar ein sehr sehr guter und wirklich empfehlenswerter Film. 5 von 5 Punkten

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It's kind of a funny story

Der 16-jährige Craig weist sich mit Suizidgedanken selbst in die Psychiatrie ein. Da die Kinderstation wegen Umbaumaßnahmen geschlossen ist, landet er auf der Station für Erwachsene. Dort wird er Bobby vorgestellt, der ihm die Station zeigt. Bobby behauptet er sei zu Erholungsferien auf der Station.
Craigs Zimmernachbar Muqtada liegt den ganzen Tag depressiv im Bett
Craig lernt die ebenfalls Jugendliche Noelle dort kennen. Bobby gibt nützliche Tipps und Ratschläge wie er Noelle erobern kann. Zeitgleich ist er aber noch in die Freundin seines besten Freundes verliebt.

Craig muss insgesamt eine Woche auf der Station bleiben, zunächst ist der Tagesablauf dort eher befremdlich für ihn. Mit jedem Tag lebt er sich ein Stückchen mehr ein, lernt die Leute dort kennen, schließt Freundschaften.


kind+of+a+funny+story


Soviel zur Handlung. Nun zur Wirkung: Der Film ist super! Der Filmtitel passt wie angegossen, obwohl die Schicksale der einzelnen Charaktere sicherlich heftig sein mögen (und auch nicht wirklich im Vordergrund stehen), ist der Film in einer ruhigen Art und Weise witzig. Ohne sich über Psychiatrie und psychische Leiden zu belustigen. Um genau zu sein, wird die Depression, Psychose oder was auch immer die Patienten da haben eher als Schnupfen, Magen-Darm-Grippe oder sonstiges dargestellt. Als ganz normales, als etwas was jedem passieren kann.

Das Leben in dort scheint eher einem interessanten Happening in der Jugendherberge zu gleichen. Und wenn ich ganz ehrlich bin, ist die Handlung gar nicht so abwegig von dem "wahren" Psychiatriealltag. Die PAtienten unterhalten sich, mancher Pfleger ist ganz schön schräg, es werden Freundschaften geschlossen und manche verlieben sich. Ganz so rosig ist es in der Realität sicherlich nicht und eine Heilung in 5 Tagen ist auch eher utopisch. Aber im Großen und Ganzen eben gar nicht so abwegig.

Fazit: Ein schöner - und toll geschnittener - Film für einen gemütlichen Abend, an dem auch mal gelacht werden darf. 4,5/5 Punkte

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Das Ende des Turbulenten Leben eines gewissen Mr. Potter

Harry+Potter+and+the+Deathly+Hallows


Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 2. Der Film.
Ich hätte ihn definitiv anders verfilmt. Aber zunächst noch eine gedankliche Rückblende zu 7.1 Schon dort beschwerte ich mich über das rasende Tempo indem die Geschichte erzählt wurde, bemängelte Szenen die hervorgehoben wurden, obwohl sie weniger wichtig waren und wichtige Inhalte aus dem Buch kamen zu kurz. Meines Erachten. 
Bei einigen Szenen saß ich laut lachend im Kinosaal. Unter anderem auch, als das Medallion geöffnet auf dem Waldboden lag und Ron noch ein wenig damit haderte es zu zerstören. Als dann Harry und Hermine nackig und eng umschlungen aus dem Schmuckanhänger hervortraten. So war es im Buch nicht. Aber damit kann man leben. Schade nur, dass für solche Szenen Zeit drauf ging während andere Dinge wie die Geschichte um die Heiligtümer zu kurz kamen. 
Alles in allem bin ich zufrieden aus dem Film hinausgegangen. Aus Teil 7.1

Auf 7.2 mussten wir also eine Weile warten. Ich habe gerne gewartet und eines vorweg: Ich werde mir auch diesen Teil sicherlich wieder ansehen, irgendwann zu Hause auf DVD. Dafür mag ich die Geschichten zu gern um darauf zu verzichten. Denn den letzten Teil fand ich nicht gelungen.

Es fing mit einer fehlenden Rückblende an. 7.1 ist nun wirklich schon eine Weile her. 7.2 startet ziemlich nahtlos dort, wo der erste Teil aufhörte. Erwartet man wirklich dass ich noch weiß wo der erste Teil aufgehört hat? Oder erwartet man, dass ich mir den ersten Teil nochmals zuvor ansehe, bevor ich in den Genuss des letzten Teils kommen darf?

Nach 1-2 Minuten war mir dann auch klar wo wir eigentlich waren und was als nächstes kommt. Zwischendurch fehlen immer wieder Inhalte. Das ist bis zu einem gewissen Grad in Ordnung. Am Anfang etwas verwirrend, dann wird es langsam störend, bis es dann am Ende doch eher verstörend wird. Schade.
Es gibt Dinge die darf man anscheinend nur wissen, wenn man das Buch gelesen hat. Demjenigen der die Bücher nicht kennt, bleibt unerklärt wieso das Quartett - Harry, Ron, Hermine und Griphook - in der Gringotts-Bank auffliegen. Warum die Kobolde wissen, dass dort nicht Bellatrix Lestrange vor ihnen steht, sondern ein Betrüger (für alle die es immer noch nicht wissen: es lag am Zauberstab, die Kobolde wussten, dass Mrs. Lestrange's Zauberstab gestohlen wurde). Es sind solche Kleinigkeiten die sich summierten, aber sowas ist im Prinzip nicht weiter tragisch. Irgendwo müssen Abstriche gemacht.

Wie schon zum ersten Teil angemerkt, rast auch der zweite Teil mit 380 Sachen auf das Ende zu. Das mag daran liegen, dass es auch im Buch kaum eine Seite gibt, in der nicht irgendwas wichtiges passiert. Das Buch ist voll mit Handlung, mit Puzzleteilen die sich zusammenfinden und ineinanderfügen. Was  zuvor einzelne Geschichten waren, wird in den Heiligtümern des Todes zu einem "Großen Ganzen" zusammengefügt. Nicht so im Film. Schade. Darauf hatte ich mich gefreut.

Ich hatte mich auch auf die Schlacht in Hogwarts gefreut. Und ganz ehrlich: Bis die drei nach Hogwarts kamen war der Film völlig in Ordnung und gut. Aber schon Hogsmeade kündigt den rasanten Absturz an. Die drei kommen an, es gibt Lärm, sie werden gesucht. Wieder ein Problem für die Buch-Nicht-Kenner. Warum wieso weshalb, dort so ein Geschrei stattfindet, als sie ankommen, bleibt unerklärt.
Hallo Aberforth - Mein Bruder Albus ist blöd - Tschüss Aberforth - Hallo Hogwartsschüler!
Der Teil der Geschichte dass Harry zunächst unentdeckt bleibt und mit Luna im Ravenclawturm erst entdeckt wird, woraufhin Lord Voldemort informiert wird fällt einfach komplett weg.
Alle marschieren in der Großen Halle auf, Snape weiß Bescheid, McGonagall verscheucht ihn, der Orden des Phönix ist da. Verstörend. Warum kann man sich bei sowas nicht mehr ans Orignial halten. Es hätte sicherlich niemandem wehgetan an dieser Stelle 2 Minuten mehr Film einzubauen.  (Man hätte sich die Knutsch und Schmachtszenen während der Schlacht auch gerne sparen dürfen....)

Unvermittelt befindet Hogwarts sich im Krieg. Alle sind auf einmal da, wie kam der Orden des Phönix in die Schule, wie erfuhr Voldemort davon dass Harry Potter in Hogwarts ist. Voldemort stellt seine Ultimaten, die aber untergehen. Denn auch die Schlacht rast, stoppt zwischendurch für - unnötige - Liebesbekenntnisse und rast dann weiter.

Wirklich gefreut hatte ich mich auf die letzte große Schlacht in der großen Halle. Als Molly Weasly sich einen erbitterten Kampf mit Bellatrix Lestrange liefert, den Wutausbruch von Lord Voldemort als seine treueste Gefährtin stirbt. Aber nein. Harry Potter und Lord Voldemort fliegen auf verstörende Art und Weise durch die Luft. Harrys Erklärung an Voldemort, warum er etwas falsch gemacht hat und als Verlierer aus der Schlacht hervorgehen wird geht unter. Die versteckte Moral die hinter dem Expelliarmus vs Avada Kedavra steckt verliert sich bei der hohen Geschwindigkeit. Ein Blitz und alles ist vorbei. Keiner hat es gesehen. Der eigentlich epische Moment in der großen Halle zunichte Gemacht auf dem Vorhof von Hogwarts. 

Es war nicht alles Schlecht. Der erste Teil des Film war okay, die Szene mit Snape am Abschluss , die Unterredung in Kings Cross mit Dumbledore, 19 Jahre später. War alles super, durchdacht, schön gemacht, Buchnah. Nachvollziehbar. 

Fazit: 1,5 von 5 Punkten. Schade. Alle anderen Filme erreichen bei mir 4 oder 5 von 5 Punkten. 
Ich hätte mich gefreut wenn der Film ein halbe Stunde oder gar eine Stunde länger gewesen wäre. Dieser Zeitgewinn hätte ihm sicherlich gut getan, er hätte weniger schnell durch die Geschichte rasen müssen, hätte aufeinander aufbauen können. Ich bin mir fast sicher, dass sich niemand an einer solchen Überlange gestört hätte und auf mehr Geld ausgegeben hätte. Ich bin eher enttäuscht, aber dankbar, dass ich die Geschichte kennenlernen durfte, dankbar dass mir das erste Buch vor Jahren geschenkt wurde, als es noch kaum jemand kannte. Dankbar, dass ich soviel Langweile hatte, dass ich tatsächlich ein Kinderbuch in meiner Adoleszens las.

Die Bücher bekommen 100 von 100 Punkten. Besser gehts nicht. Für mich.

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Knight and Day

Knight and Day ist ein Film mit Tom Cruise (den ich eigentlich nicht so mag, weil irgendwie eingebildet) und Cameron Diaz (die ich mag, weil hübsch und witzig). Vielleicht ist das aber auch eher eine Einschätzung auf Grund der Filme die ich bisher von beiden gesehen habe. Wer weiß....

Knight and Day ist also ein Action Film über einen Geheimagenten (Tom Cruise), natürlich der gute Agent der vom bösgewordenen ganz fies bei der FBI-Chefin denunziert wird. Geheimagent trifft auf eine Autorestaurateurin (Cameron Diaz... und was für ein Wort!), nicht so wirklich ganz zufällig. 
Sie wird in seine blöde Verwicklung mit verwickelt und wird dann auch vom FBI und diversen Waffenhändlern verfolgt. Warum? Tom Cruise aka Roy Miller hat eine tolle Batterie aus C4 die angeblich nie kaputt geht. Und alle wollen diese haben, und alle anderen wollen - falls sie die Batterie nicht kriegen - wenigstens den Erbauer Simon kidnappen.

Das ganze ist eine lustige in Action Verwickelte Agentenkömödie.
Tom Cruise selbst erinnert mich in dem Film stark an jemanden, der mir aber nicht einzufallen vermag. Aber auf jedenfall erinnert mich der gesamte Film teils an den Sarkasmus in Stirb langsam und an den Witz und Charme aus Mr. und Mrs. Smith.

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Street Dance 3D

Der Kinobesuch war ein Geschenk für meine Schwester. Also Schwester und Freundin ins Auto gepackt und ins nächste Kino gefahren. Der erste 3D Film den ich je in meinem Leben gesehen hatte. Ich hielt es bisher nie für sonderlich erstrebenswert mich - mittels der benötigten Brille - zum Vollidioten zu machen. Aber eigentlich sehen dann ja alle im Saal wie Idioten aus. Meine Schwester hatte anfangs echte Probleme, weil sie ja die 3D-Brille über ihre eigetnlich Brille zu ziehen, weil sonst hätten wir ihr auch ein Hörspiel schenken können, da hätte sie dann genausoviel, bzw wenig gesehen. Aber alles hat funktioniert und saß halbwegs auf der Nase bis der Film dann anfing.
Am Anfang dachte ich noch ich müsse bestimmt irgendwann brechen, weil mein Hirn die neue Wahrnehmung nicht ganz auf die Reihe kriegt. Aber mein Hirn entpuppte sich als anpassungsfähiger als ich dachte. Ich musste nicht brechen, nur ab und zu die Brile anheben, weil sich da fiese Druckstellen auf meiner Nase bildeten die langsam weh taten.
3D.... tja was soll ich dazu sagen?! Ich fand es interessant. Was ich gesehen habe war ein vorderer Teil des Film und ein hinterer Teil. Das aktuelle Geschehen schien weiter vorne und die Kulisse weiter hinten. Nicht wirklich awesome 3D wie im richtigen Leben (wie es ja angepriesen wird). Interessant wird 3D dann wenn irgendwas auf einen zu fliegt. Dann hat man kurz das Gefühl es springt aus der Leinwand einem selbst ins Gesicht. Aber im normalen Filmgeschehen sehe ich nur 2 Ebenen, vorne und hinten halt. Den nächsten 3D Film schaue ich mir dann in ca. 10 Jahren an, wenn die Technik dann weiter fortgeschritten ist.

Zum Film an sich: Ein Film übers Tanzen in dem viel getanzt wird. Natürlich mit obligatorischer Liebesgeschichte, die ja offensichtlich niemand sich wegzulassen getraut. Aber eine Liebesgeschichte nur ganz am Rande des Plots. Gut so. Ich gehe ja in einen Tanzfilm um die unglaublichen Moves zu sehen. Wie die Streetdancer ihren Übungsraum verlieren und dann einen neuen Raum in einer elitären Ballettschule finden. Unter einer Bedinungen: Sich gegenseitig etwas beizubringen.
Und so kommt man am Ende des Films in den Genuss eine awesome Performance in Form einer Mischung aus Street Dance und Ballett zu sehen. Dafür hat sich das teure Geld gelohnt. Und für den unglaublich tollen Soundtrack.






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Juno

kommt noch im Kino, oder kam im Kino, je nach dem kommt drauf an.

Auf jeden Fall ein sehenswerter total liebenswerter Film.
Ein 16jähriges Mädchen - Juno - wird schwanger. Sie will erst abtreiben, lässt sich dann aber davon abhalten.
Das Kind zu behalten, kommt für sie aber nicht in Frage. Eine Freundin hat dann die Idee, das Kind zur adoption zu geben, an ein Paar, das sich ein Kind wün scht aber keines bekommen kann.

Sehr sehr süßer Film und auch nur kurz traurig, aber eigentlich mit Happy End,

Prädikat: Total toll.Mehr lesen...
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Harry Potter und der Orden des Phönix.

Ich war mal wieder im Kino (Ich war in letzter Zeit öfter im Kino, aber irgendwie ne.... ihr wisst ja wie das is... keine Zeit keine Lust und Hungergefühl halten einen vom Bloggen ab) mit Mama und Schwester. Wir sind diesmal ins Cinemaxx gegangen, und weil die Birgit aka Kollegin von Mama sagte im Saal 10 gäbe es ne Lasershow sind wir dahin. In Saal 10.
Riesenkino. Wir mussten hoch vier Stockwerke.... Zu FUSS!!! Riesenhafter Kinosaal. Für die große Leinwand saßen wir immer noch zu weit vorne obwohl wir m.E. schon fast mittig saßen. Naja. Lasershow gabs nich. Meine Vermutung is ja, dass es die nur bei den Vorstellungen am Abend gibt. Irgendwann krieg ich die nochmal zu sehen... hoffe ich :)

Der Film den wir uns anschauten der war allerdings Klasse. Richtig fesselnd, obwohl wir ja alle wussten was passieren würde. Gut meine Schwester nich die hat die Bücher nich gelesen. Schade war natürlich, dass vieles aus dem Buch weggelassen wurde. Aber ich hatte auch so schon genug Hunger und nochmehr Inhalt hätte ich nich vertragen.

Der Film is geil. Für alle die nich so wirklich wissen um was es geht:

In den Londoner Vorort wo Harry wohnt kommen eines schönen Sommermittags Dementoren. Dudley und er rennen weg, werden aber dennoch eingeholt. Angriff der Dementoren quasi. Harry kann sie mit einem Zauber vertreiben. Und kriegt als die beiden wieder zu Hause sind gleich einen Verweis von der Schule, wegen Zauberei außerhalb der Schule - vom Ministerium für Zauberei. Er muss zu einer Anhörung in eben dieses Ministerium. Wird dann in allen Punkten freigesprochen. Soweit so gut. Nur leider glaubt man ihm und Dumbledore nicht, dass Lord Voldemort wieder zurück gekehrt ist und so werden die beiden als Lügner angeprangert. Bis noch weitere dubiose Angriffe stattfinden.
In der Schule gibt es in der Lehrerschaft Veränderungen. So wird eine Lehrerin aus dem Ministerium eingesetzt, die den Schülern einreden soll es gäbe keine Gefahr. Im Unterricht "Verteidigung gegen die dunklen Künste" schreiben sie die ganze Zeit nur Texte ab. Weil man muss sich ja nicht verteidigen. Sie wird zur Inquisitorin von Hogwarts ernannt und später dann auch zur Schulleiterin.
Ron's Vater wird im Ministerium angegriffen. Harry kann ihn noch retten, weil er eine Vision im Traum hatte. In einer weiteren Vision sieht er Sirius Black (seinen Onkel) in Gefahr. Er macht sich mit seinen Freunden auf in zu finden und zu retten. Im Ministerium für Zauberei. Wo er dann Lord Voldemort und seinen Anhängern - den Todessern begegnet.

Das gute ist: Fudge der Minister kommt runter zum Schauplatz des Kampfes, mit vielen anderen. nun sind Dumbledre und Harry rehabilitiert, denn nun ist allen klar, dass ER wieder zurück ist. Die Ministeriumslehrerin wird degradiert, Dumbledore bekommt sein Amt zurück und der Film ist aus. Oder so ähnlich.

Ich warte jetzt auf Oktober bis der 7te und letzte Band rauskommt, und auf nächstes Jahr wenn ich mir dann den sechsten Teil im Kino anschauen kann. Das wird ein Spaß!Mehr lesen...
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Inland Empire.

Es ward Samstagabend 21:30 als Sarah+Alex+MeineWenigkeit ins Kino gingen. In das kleine schnucklige Programmkino, die Gloriette in Heidelberg. klein und schnucklig weil ungefähr 70 Sitzplätze, wenn überhaupt. Wir haben die Karten gekauft. An der Kasse. Wo auch sonst?! Die Kassiererin war dann doch recht nett und schaute uns unsicher an: "Ihr wisst schon dass der Film drei Stunden geht!?". Die andern beiden wussten es. Ich nicht. Dann hätte ich mir diese abendliche Aktivität vermutlich noch einmal reichlich überlegt, nachdem ich die vorige Nacht 2h Schlaf abbekam und den Samstag mit *hartem* Parkourtraining zu brachte.
Viel interessanter sollte sich die Frage erweisen wie ich nach Hause kommen sollte, wenn der Film bis kurz vor eins läuft und meine letzte Bahn um kurz vor 12 fährt. Aber das nur nebensächlich. Ich bin jedenfalls stolz auf mich nur einmal kurz eingenickt zu sein. Aber mehr war nich drin, weil der Film ist so sehr verwirrend. Man passt die Ganze Zeit auf und ärgert sich dann doch wieder dass man nicht einmal den Funken eines Zusammenhangs erkennen kann. Er ist psychisch sehr aufwühlend, obwohl man nich so recht die Ahnung hat worum es geht. Aber genau das spannt einen nervlich ziemlich ein.
Ich behaupte ja, dass der Inhalt des Films ein Filmdreh selbst ist, dessen Szenen entweder so gezeigt werden wie sie abgedreht wurden, oder sie werden so gezeigt wie sie gerade aus dem Mixer kamen. Wobei es einen Erzählstrang gibt der mehr oder minder einen roten Faden zu erkennen gibt. Oder zumindest einen Faden der nur dann existiert wenn man gerade im Alkoholdelir liegt. zu bedenken sei noch, dass der Film im Film auch nicht wirklich eine sinnvolle Handlung entbehrt.
Eines lässt sich erkennen: Es gibt ein Haufen Anspielungen an vorangegangene Filme, die ich nicht kenne. Es kommen tanzende Prostituierte drin vor, die allesamt nen Dachschaden haben. Die Hauptdarstellerin befindet sich am Ende in einer Art sozial akzeptierter Schizophrenie und die Männer sind irgendwie alle Unsympathen die nicht wirklich wegkommen.

Das war Inland Empire von David Lynch. Drei Stunden purer Wahnsinn. Aber das Geld hat sich trotzdem gelohnt und Sarah sagt ich muss Mulholland Drive sehen. Denn Inland Empire sei die inoffizielle Fortsetzung. Aber sie sagt auch, dass der a) nicht ganz solange geht und b) hat der sowas wie ne angedeutete Handlung. Mal sehn was mich da erwartet.Mehr lesen...
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Hard Candy

Ein 14 jähriges Mädchen und ein 30 jähriger Fotograf chatten miteinander. So wie das tagtäglich viele Menschen tun. Die beiden treffen sich nach 3 Wochen zum ersten Mal, sie drängt darauf mit ihm nach Hause zu fahren.
Es steht die Spannung im Raum: "Wird er die Situation ausnutzen?! Aber wenn ja, wieso hat er dann jeder Art Annäherung nur nach sehr viel Überredung zugestimmt?" Und was bezweckt die 14-jährige Haley eigentlich damit?

Ein sehr spannender Film und wenn man nich weiß worum es geht, versteht man es auch erst recht spät. Spätestens dann wenn er an den Stuhl gefesselt ist.
Mehr will ich nicht verraten. Oder doch?

Jedenfalls bleibt mir zu sagen: Ein sehr sehr spannender und sehr sehr gut gemachter Film, aber auch sehr hart. Der Titel trifft die Handlung eigentlich genau: Abgebrühtes Sahnebonbon.
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V wie Vendetta.

Irgendwer gewinnt den dritten Weltkrieg (da hab ich doch glatt vergessen wer...sowas aber auch) und England wird zum faschistisch suppresivem Staat. Was halt dabei rauskommt wenn man Essgestörte Engländer in die DDR packt und ihnen 'nen Führer wie dem ehrenwerten Adolf H-Punkt (auch bekannt unter A-Punkt Hitler) gibt.
V will im Sinne Guy Fawkes ("Remember, remember the fifth of November") England befreien indem er das Parliament in die Luft pusten will.
Wiedermal ein grenztoller Film aus der Feder der Wachowski Brüder, die schon für die endgeile Matrixtrilogie verantwortlich gemacht werden dürfen. Doch dass die nun auch Vendetta verbrochen hatte habe ich erst beim Abspann erfahren.
Zuvor dachte ich noch, dass mich das Ganze an den Stil von Matrix erinnert. Irgendwie so halbreal und doch komplett irreal im Comic-style.

Prädikat: Besonders sehenswert!
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Da Vinci Code

Die Suche nach dem heiligen Gral mit Tom Hanks °_0
hmm. Ich fand es echt nen netten Film. Bildlich so umgesetzt wie ich mir das selber auch vorgestellt hatte.Der Zusammenhang zwischen Kirche - Opus Dei- Gral und Prieure der im Buch so schön erklärt wird, kommt im Film leider nicht so raus, aber vielleicht liegt das an der Kürze des Films?!
Tom Hanks spielt das Ganze gar nich so schlimm wie ich die Befürchtung hatte, aber richtig passen tut er nicht.
Kann man sich durchaus ansehen, aber das Buch zu lesen birgt einige Vorteile. Wie beispielsweise mehr Geschichte um die Kirche und die Verschwörung und überhaupt.

Der Link zum Thema!

Schlusswort: Lieber lesen statt gucken. Aber gucken is au nich das fälscheste was man tun kann ;)
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