Medizin

Das Problem sind die Teilzeitkräfte.

Wenn ich mich mit pflegerischen Kollegen unterhalte geht es oft über privates, häufig auch über Abläufe in Krankenhäusern, die historisch anmutenden Machtkämpfe zwischen Pflege und Arzt, oder aber schlichtweg über die Personalpolitik.

In den allermeisten Fällen ist man sich einig: Auf den Stationen in Krankenhäusern (und dabei ist es völlig egal in welche Institution man schaut) sieht man pflegerische Unterbesetzung. Da ist eine Pflegekraft schnell mal für 8-10 pflegeaufwändige Patienten zuständig, im Nachtdienst sind es gerne mal 20. Oder noch mehr. Und von der Bezahlung für diesen Job will ich gar nicht mal anfangen. Für diejenigen die sich jetzt wenig unter dem Arbeitsaufwand vorstellen können: Stellt euch vor einem Säugling die Windeln zu wechseln und ihn zu füttern. Das entspricht etwa dem Zeitaufwand für die Pflege eines Patienten. Wenn keine aussergewöhnlichen pflegerischen Maßnahmen erforderlich sind. Oben drauf kommt noch die Dokumentation, die ca. ein Viertel der realen pflegerischen Aktivität entspricht. Nun stelle man sich also bitte vor, dass man 8-10 Säuglinge zu wickeln und zu füttern hat und im Nachhinein genauestens aufschreiben muss, was man getan und gefüttert hat und wie es dem Baby so geht. Schwierig das in 8 Arbeitsstunden unterzubringen? Richtig. Ist aber das Problem der jeweiligen Pflegekraft.

Manchmal hört man von seinen pflegerischen Kollegen aber durchaus andere Begründungen für den Pflegemangel auf Station: "Das liegt nämlich an den Teilzeitkräften. Die haben nämlich immer irgendwelche Klausuren* oder sonst irgendwelche Termine." Im Umkehrschluss bedeutet diese Annahme dann auch, dass es keine personellen Probleme gäbe, wenn alle Mitarbeiter Vollzeit arbeiten würden.

Was das heißen soll? Der Pflegenotstand kann durch die Teilzeitkräfte nicht dadurch gestopft werden, dass er eben mal am freien Tag einspringt, oder spontan die nächste Schicht wechselt.

Als Teilzeitkraft hört man auch öfter mal den verdeckten Vorwurf, dass man ja ruhig mal einspringen könnte, wenn man schon so viel frei hätte. Das man auch für weniger Arbeitszeit bezahlt wird, dass man möglicherweise ein Privatleben hat und nicht für die Arbeit lebt, dass man möglicherweise schlichtweg Gründe hat um weniger als 40h/Woche zu arbeiten, kommt diesen Leuten scheinbar nicht in den Sinn. Das man auch als 100%-Kraft dieses desolate System stützt, wenn man immer wieder sein eigenes Privatleben über den Haufen wirft, nur um den Kollegen bei Seite zu springen, wenn man wieder Not am Personal ist (was ungefähr an 2-3 Tagen pro Woche der Fall ist), kommt den Leuten auch nicht in den Sinn. Man ist davon überzeugt, dass die Teilzeitkräfte das Problem sind.

Manchmal bleibt mir auch nur ausdauerndes kräftiges Kopfschütteln als Handlungsalternative übrig.


*Anmerkung: Ich habe während meiner Teilzeittätigkeit ein Teilzeitstudium gemacht. Ich musste zweimal im Jahr zu Klausuren. Nur so von wegen "ständig irgendwelche Klausuren".




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Bewerbung einer Pflegekraft.

Bewerbung für Job xy

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bewerbe mich für ihre ausgeschriebene Stelle und mein Profil ist wie maßgeschneidert für sie. Die Arbeit mit Menschen unterschiedlichster Herkunft bereitet mir ausserordentlich große Freude und bin emotional überdurchschnittlich belastbar. Ich höre mir all deren Geschichten an und stehe ihnen bei wenn sie in menschliche Abgründe blicken müssen und bin Begleiter im Schmerz. Ich bin äußerst flexibel, was ich regelmäßig im Schichtdienst unter Beweis stelle, wenn ich meine Spät- gegen eine Früh- oder einer Nachtschicht tauschen muss. Sehr oft schaffe ich es auch, durch mein koordinatives Geschick und mein ausserordentlich gutes Talent im jonglieren von Terminen auch am Folgetag für eine Schicht einzuspringen, obwohl ein frei geplant war und ich diverse Termine dort vereinbart hatte. Auch physisch bin ich auffallend belastbar, denn ich schaffe es beinahe mühelos zwischen einer Spät- und einer Frühschicht noch einen Bereitschaftsdienst einzulegen. Darüber hinaus bin ich auch überaus genügsam. Ich habe eine gute Ausbildung, ich weiß ganz genau was ich kann, aber ich prahle nicht damit. Ich habe kein Problem damit, mich unter Wert zu verkaufen und meine Arbeitskraft für mehr zur Verfügung zu stellen als mein Körper und Geist auf Dauer leisten kann.

Kurz gefasst: Ich bin ihr Mädchen für alles. Und zwar wirklich alles. Ob es um fachliche pflegerisch-medizinische Kompetenz geht, darum ihnen den Arsch zu retten oder einfach nur um Kaffee zu kochen: Ich kann es. Und ich bin dabei wirklich mehr als bezahlbar.

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Patientenverfügung.

Auf den ersten Blick mag es möglicherweise etwas befremdlich klingen, wenn sich unter 30-jährige mit Dingen wie Testament und Patientenverfügung auseinandersetzen. Ein paar Schritte weiter gedacht ist es gar nicht mehr so abwegig. Und in jüngster Vergangenheit bin ich an verschiedenen Ecken damit in Berührung gekommen. Und zwar nicht, weil ich soviel mit alten Menschen zu tun hätte. Ganz im Gegenteil. Wie dem auch sei.

Ich machte mir Gedanken darüber. Einen Organspendeausweis habe ich schon seit einer ganzen Weile. Den auszufüllen kostet nicht soviel Überwindung. Das wirkt nicht befremdlich auf andere. Das ist gewissermaßen Normalität, dass man sich über einen potentielle Organspende im Falle seines Ablebens Gedanken macht. Jeder weiß das Unfälle passieren und das es schnell vorbei gehen kann. Aber keiner mag wirklich länger darüber nachdenken. Weil es Angst macht. Das Lebensende macht Angst. Und es macht oft anderen Angst, wenn man sich selbst über sein Lebensende Gedanken macht. Dabei gehört es nunmal einfach dazu.

Also gut. Den Organspendeausweis habe ich nun schon eine Weile. Dachte auch immer mal drüber nach: Was will ich eigentlich für eine Behandlung wenn ich einen schweren Unfall haben sollte. Wenn man nicht weiß ob ich es überlebe, wenn man nicht weiß ob das Leben danach noch Lebensqualität hat? Hab den Gedanken dann aber immer wieder weg geschoben. Weil ich mir dafür Zeit nehmen wollte, darüber nachzudenken. Was ich will und was ich nicht will. Und habe mir die Zeit lange nicht genommen. Bis jetzt. Jetzt habe ich also mit Hilfe von Textbausteinen (--> hier verfügbar: Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz) eine Patientenverfügung zusammengebastelt. Ich bin damit noch nicht ganz fertig. Muss nochmal überlegen ob das alles so hinkommt. Ob ich klar ausgedrückt habe was ich will und was nicht. Ich werde mir das also in ein paar Tagen nochmal überdenken. Und weil ich nun gerade schon dabei war, fand ich es in dem Zuge dann auch nur konsequent mir über ein Testament Gedanken zu machen. Aber das mal nur so nebenbei erwähnt.

Worauf ich hinaus will: Der Tod gehört zum Leben dazu. Und jeder sollte sich Gedanken machen, wie viel lebenserhaltende Maßnahmen er oder sie im Zweifelsfall wünscht. Es wäre schade wenn man sich aus Angst vor dem Thema nicht damit auseinandersetzt und dann keiner weiß was man sich gewünscht hätte. Und anderen diese Entscheidungen überlassen werden. Anderen die in dem Moment vielleicht gar nicht in der Lage sind irgendwelche Dinge zu entscheiden, weil sie mit der Situation völlig überfordert sind.

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PIA - Psychologen in Ausbeutung

seelische_gesunderhaltung

Therapeuten haben einen langen Weg hinter sich. Zunächst ein Diplom oder Masterstudiengang, welches in Regelstudienzeit 6 Jahre dauert, anschließend noch 3 Jahre Psychotherapeutenausbildung welche mit dem PIA-Jahr abschließt.

PIA - Psychologen in Ausbeutung. Sie arbeiten nicht selten Vollzeit in der Klinik, und bekommen als monatlichen Verdienst häufig nichts. Mit etwas Glück erhalten sie eine Fahrkostenpauschale von 75€. (es gibt natürlich auch welche die angemessen bezahlt werden. Aber leider sehr selten).

Irre - wir behandeln nicht die falschen, sondern wir behandeln für gratis. Und dabei ist die Ausbildung nicht billig. Rechnen kann man mit 20.000 Euro. Zuzüglich Miete, Essen und restliches Leben.

Nicht zuletzt ist das einer der Gründe, warum ich keine Psychotherapeutinnen Laufbahn einschlagen möchte. Ich stehe jetzt schon im Berufsleben und studiere nebenher. Es sind sicherlich keine Unsummen an Geld die ich im Pflegeberuf verdiene, aber es reicht um sich ein nettes Leben aufbauen zu können, und wenn man einigermaßen gut kalkuliert, kann man auch jedes Jahr in den Urlaub fahren. (bei gleichzeitigem Verzicht auf motorisiert-fahrbaren Untersatz). Mein derzeitiges Studium wird noch knapp 6 Jahre dauern, da ich es ja neben dem Beruf mache. Und die Vorstellung danach nochmal 4 Jahre dran zu hängen, den bis dahin etablierten Status aufzugeben, Schulden zu machen und nichts zu verdienen, die ist einfach grauslich. Das möchte ich definitiv nicht. No way. Die Psychologie bietet soviel Möglichkeit und soviel Wege sich beruflich zu entfalten. Da muss es nicht der therapeutische Weg sein.

Mit nachstehendem Link kommt man zu einer Aufzeichnung einer interessanten Diskussionsrunde zu eben diesem Thema.
http://wissen.dradio.de/therapie-psychologen-in-ausbeutung.92.de.html?dram%3Aarticle_id=246414

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Persönlichkeitsstörung

7609006496_f99e9697b6 Foto von handlungs:plan

Von Berufswegen habe ich mit allen möglichen psychiatrischen Krankheitsbildern zu tun. Unter anderem auch mit allen Facetten von sogenannten "Persönlichkeitsstörungen". Ich will mich gar nicht weiter über das Facettenreichtum und symptomatischen Möglichkeiten dieser Erkrankungen auslassen. Viel mehr will ich versuchen zu erklären was mich an diesem Begriff so sehr stört. Persönlichkeitsstörungen ist ein zusammengesetztes Wort. Unschwer zu erkennen, ist es aus den Wörtern "Persönlichkeit" und "Störung" zusammengesetzt. Eine Störung, oder auch Dysfunktion bekommt man beim Arzt schnell mal attestiert. Eine Störung ist nämlich im Prinzip auch jeder einfachste Schnupfen und zwar schon allein deshalb, weil er stört. Viel mehr bezieht sich die Bezeigung aber wohl auf einen gestörten Ablauf. Nun, woran macht man denn fest, dass es sich um einen "gestörten Funktionsablauf" handelt? Dafür braucht man wieder irgendwelche Normen auf die man sich beziehen kann. Einen Durchschnitt, der an irgendeiner (im besten Falle repräsentativen) breiten Masse erhoben worden ist. Mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit fällt nun jedes Individuum in den Bereich "normal" oder in eine abweichende Kategorie. Hier also: "Funktionsstörung". Die ganze Angelegenheit ist immer ziemlich komplex und vermutlich auch noch nicht zur vollsten Zufriedenheit gelöst, weshalb man sich wohl auf einen gemeinsamen Nenner einigen kann: Wenn jemand unter seiner Funktionsstörung leidet, dann ist es auch eine. Die Funktionsstörung definiert sich also zu einem gewissen Teil durch sich selbst. Ich finde, schon allein etwas als Störung zu bezeichnen ist nicht so ganz einfach, da der Begriff sich meiner Meinung nach nicht wirklich gut und schon gar nicht allgemeingültig eingrenzen lässt. Persönlichkeit lässt sich da - glaube ich - etwas einfacher eingrenzen. Oder eigentlich auch nicht. Grob gesagt, sehe ich Persönlichkeit einfach als all das was einen Menschen ausmacht, wie er sich verhält, was seine Sichtweisen sind und wie er sich selbst definiert. Die Frage die sich mir jetzt stellt: Wie soll das zusammen passen? Eine gestörte Persönlichkeit? Ich meine, da sind jetzt all diese Sichtweisen, die Selbstdefinition und die Verhaltensweisen eines Menschen. Und bei dem einen ist das noch in der Norm und bei einem anderen ist das nicht mehr in der Norm. Und deshalb liegt eine Störung vor. Meiner Auffassung nach kann eine Persönlichkeit nur sein und zwar solange wie der Mensch lebt. Sie kann ich verändern, oder so bleiben. Die Persönlichkeit kann für andere Menschen angenehm und umgänglich sein, oder eher von schwieriger Natur. Sichtweisen können verbohrt sein. Und die Selbstdefinition kann nicht mit der Realität übereinstimmen. Verhaltensweisen sind im Endeffekt auch einfach nur da und sind der Situation entweder angemessen oder eben nicht. Aber wirklich gestört sind die Verhaltensweisen an sich dann auch nicht. Wohl aber lässt sich sagen dass die Interaktion mit der Umwelt (im Vergleich zur Norm) gestört ist. Worauf ich hinaus will: Eine Persönlichkeit ist da. Sie IST einfach. Meines Erachtens steht es niemandem zu, von einer (Funktions-) Störung der Persönlichkeit zu reden. Und ich finde im täglichen Umgang mit "Gestörten" sollte man ein Bewusstsein dafür haben, dass man dem Gegenüber mit der Diagnosenstellung (gerade in der Psychiatrie) immer auch einen Stempel aufdrückt. Und bei dem Wort Persönlichkeitsstörung zucken immer wieder einige Leute vor Ehrfurcht zusammen.

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Wir behandeln hier ja keine Befindlichkeiten, sondern Laborwerte...nich wahr?

Stethoskop
http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Stethoskop.jpg | Michael Movchin

Ich weiß gar nicht so genau wo ich eigentlich damit anfangen soll die Fehler zu bemängeln, die der Arzt in diesem noch so kurzen Satz von sich gab. Vorwegnehmend kann ich aber vermelden: Diesen Arzt (der noch dazu Professor ist) werden ich nicht mehr aufsuchen.

1. WIR schon mal gar nicht. WIR können möglicherweise gemeinsam einen Behandlungsplan erstellen, aber ER schlägt eine Behandlung vor und ICH kann darauf eingehen.
2. Symptome sind ernstzunehmende Sachverhalte, wohingegen Befindlichkeiten eine abwertende Aussage darüber sind. Befindlichkeiten sind so etwas wie Müdigkeit oder Hunger. Symptome sind sowas wie "chronische Erschöpfung" und "gesteigerter Appetit.
3. Laborwerte: Wichtig, aber sicherlich nicht der Nabel der Welt. Laborwerte und andere medizinische Befunde haben kaum Bedeutung, solange man nicht Symptome betrachtet. Symptome ohne pathologischen medizinischen Befund sind dafür keine Seltenheit. Ganz im Gegenteil. Kommt sogar recht häufig vor
4. "nich wahr?!" Noch weniger wertschätzend geht kaum.

Alles in allem hat der werte Herr Doktor alles dafür getan, dass ich seine Kompetenz schwer anzweifle und ihm jegliche Fähigkeit des konstruktiven Patientenkontaktes abschreiben möchte. Zu diesem Eingangsatz, kam dann noch erschwerend hinzu, dass ich nicht ausreden durfte und er mir nicht zuhörte. Das man dann Symptome mit Befindlichkeiten durcheinanderbringt wundert mich dann eigentlich nur noch geringfügig.

Also liebe angehende Mediziner und auch schon jahrelang ausgelernte Mediziner (und am Besten auch der Rest der Welt), merkt euch ein paar kleine kommunikative Verhaltensregeln:
1. Sprich nur in der ICH-Form, never ever in der WIR-Form (beliebtes Beispiel, und immer noch gar nicht so selten in deutschen Krankenhäusern: "Na, wie geht es uns denn heute?!)
2. Höre zu.
3. Laborwerte sind nicht das Maß der Dinge.

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Ist die Pharmakotherapie wirklich der goldene Weg?

Zu diesem Thema führt mich eine gestrige Diskussion mit einer Kollegin. Wie wir im Endeffekt dahin kamen, weiß ich heute schon nicht mehr, aber das ist ja auch weniger relevant.

pillen

Ihr Standpunkt war zusammengefasst: Wenn in klinischen Studien "erwiesen" wurde, dass ein Medikament oder eine Methode gegen Placebos getestet wurde und keine von den Placebos abweichende Wirkung eintrat, dann ist die Methode beziehungsweise das Medikament unwirksam.

Im genaueren ging es dabei hauptsächlich um Psychopharmaka wie Antidepressiva und alternative Heilmethoden wie Akupunktur.

Meinen Standpunkt werde ich jetzt im folgenden versuchen zu erläutern:

Wer sich auf Studien beruft ohne diese selbst gelesen zu haben, hat keine Ahnung. Das schließt mich im Übrigen mit ein. Zum einen können Studien an sich viel erzählen. In der Psychologie ist es sogar so, dass die allermeisten Hypothesen die aufgestellt und getestet werden sich in den Ergebnissen bestätigen. Damit will ich nicht sagen, dass die Testmethoden falsch sind, sondern dass Studien häufig Gefahr laufen in einer konfirmatorischen Informationssuche zu ersticken. Also das nur zur Hypothese passende Informationen gesucht werden. (an dieser Stelle wollte ich eigentlich ein passendes Diagramm einfügen, was ich vor ein paar Wochen fand, aber heute finde ich es nicht mehr, ich werde es nachreichen, sodenn ich es finde)

Das Problem ist, dass sich viele Leute auf Studien berufen. Aber die allermeisten haben nicht die Studie selbst gelesen, sondern eine Zusammenfassung. Schon wer die Studie liest, steht stets vor dem Frage: Wieviel Wahrheit und Nutzen steckt in der Information?
Es gehen ein paar Wissenschaftler her, stellen eine Hypothese auf und wollen diese testen. Soweit, so gut. Am Anfang einer solchen Studie wird auch beschrieben, warum sie auf diese Fragestellung kamen und was der bisherige Forschungsstand dazu sagte. Im weiteren Verlauf wird beschrieben welche Personen an der Studie teillgenommen haben, wie diese ausgewählt wurden, wie und was getestet wird, die Hypothesen werden ausformuliert und lauter solche Dinge. Hier lassen sich schon eventuelle Beschränkungen erahnen. Die Stichprobe der Teilnehmer ist eventuell begrenzt, weil es nur Männer waren oder hauptsächlich Personen über 60 Jahren, oder nur welche im Rollstuhl. Irgendwie sowas. Diese potentiellen Einschränkungen gilt es zu erkennen und ganz am Ende des Studienartikels nochmal aufzuführen. Weitere Probleme kann es auch bei der Dauer der Studie geben, oder bei der Auswahl der Befragungsinstrumente. Man kann einiges richtig machen bei Untersuchungen, aber viel mehr falsch.
Nach diesem Methodenteil, kommt die Auswertung und Interpretation. So. Und hier liegt der Hund (zumindest der größte Teil des Hundes) begraben. Es wird in keiner Studie jedes einzelne Ergebnis komplett durchdiskutiert. Es wird - basierend auf den Hypothesen die man testen will - eine Auswahl getroffen und diese wird dann interpretiert. Der ausgefuxte und wache Leser merkt jetzt schon: Aha, dann werden ja auch einige Dinge gar nicht besprochen in dem Text und mir fehlt eventuell Information..... JACKPOT!!!! Deswegen sagt man auch so im alltagschargon: "Traue keiner Studie die du nicht selbst gefälscht hast" Nun. Wirklich fälschen muss man die meisten Studien gar nicht, aber es kommt im Großen und Ganzen darauf an, wie ich die Ergebnisse präsentiere. (Die Politik macht das seit Jahren sehr erfolgreich so.....)

Das Problem der Studien kurz zusammengefasst: Der geneigte informierte Mensch liest (wenns gut läuft) also die Interpretation einer Studie, die von den Wissenschaftlern aber bereits auch schon interpretiert wurde. (Wenns schlecht läuft ist es die Interpretation der Interpretation, der Interpretation dessen was die Bildzeitung über eine andere Interpretation geschrieben hat, und dann glauben die Menschen, dass Milch die Ausgeburt der Hölle ist. Oder so ähnlich.)

Und um jetzt den Weg zurück zum Antidepressiva/ Akupunktur-Thema zu kommen: Viele, viele, viele und noch mehr Studien werden finanziert von unseren führenden Pharmakonzernen von nebenan. Der Verdacht liegt nahe, dass diese bestimmte Ergebnisse sehen wollen. Sie wollen also das Ergebnis sehen: "Antideperessiva XY hat im Vergleich zu Placebo eine Wirkung." Gleichzeitig wollen ist es ihnen aber auch sehr genehm wenn eine andere Studie herausfindet: "wenn ich Menschen Theaternadeln, statt echter Akupunkturnadeln auf die Haut piekse, hat das den gleichen Effekt"
Ich möchte hier nicht bestreiten, dass ein paar gute Gespräche hilfreicher sind, als andere Methoden, aber ein wenig mehr Skepsis gegenüber Studien die man nicht einmal selbst gelesen hat ist dann schon angebracht.

Ich kenne keine solche Studie, aber ich weiß dass Akupunktur nicht von heute auf morgen wirkt. Ich weiß, dass der Grundgedanke/ die Philosophie dahinter ist gestörte Energieflüsse im Körper wieder zu korrigieren. Und das kann seine Zeit dauern. Das dauert auch mal ein halbes bis ganzes Jahr. Ich kann mir gut vorstellen, dass es schon an diesem Punkt methodische Einschränkungen gab. Immerhin weiß ich, was ich in den nächsten Tagen tun werde. (Studien zum Thema raussuchen und lesen).

Zum Thema Antidepressiva: Ich glaube, dass die allermeisten Konsumenten solcher Mittel einen genauso großen Nutzen davon hätten, wenn sie ein Placebo und eine wirklich gute Therapie erhalten würden. Andererseits glaube ich auch (besser: ich bin voll davon überzeugt), dass kein einziger Patient von der alleinigen Gabe eines Psychopharmakas profitieren würde. Es braucht zur Genesung auch die passenden Umstände/ Umweltbedingungen und vor allem die richtige Therapie. (abgesehen von der medikamentösen, gibt es ja noch einiges andere an Therapiemöglichkeiten).

Meine Kollegin fragte mich dann schlussendlich, ob ich mir zutrauen würde Psychotiker zu therapieren ganz ohne Medikamente. Zunächst bejahte ich das. Heute habe ich ein wenig darüber nachgedacht und bejahe das eingeschränkt.

Wenn ich ausreichend Mittel dazu hätte würde ich einen Versuch starten, mit so wenigen medikamentösen Mitteln wie möglich auszukommen. Wer hochakut verängstigt ist, oder gar aggressiv, der würde dann auch medikamentöse Unterstützung erhalten. Aber hauptsächlich würde ich (in meiner kleinen Utopie) gerne versuchen diese Leute ganzheitlich zu behandeln. Also ausreichend Bewegung, Optimierung der Ernährung, raus aus der Reizüberflutung. Das sind jetzt drei Dinge die mir spontan einfallen. Und es gibt sicherlich noch mehr was man tun kann. Aber das ist eben nur meine kleine Utopie. Ich weiß auch nicht inwieweit das funktionieren würde, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass die Selbstheilungskräfte des Körpers so einiges schaffen können, wenn sie ein wenig Unterstützung kriegen.

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Blutdruck

Ein ordentlicher Blutdruck innerhalb des Normwertbereiches ist wichtig.

Beim Erwachsenen ist der Idealblutdruck mit 120/80 angegeben. Plus/ Minus 10 ist im Rahmen. Konstant erhöhter Blutdruck (der obere Wert über 140) sollte kontrolliert werden, die Ursache sollte gefunden werden. In vielen Fällen ist die schnell gefunden: Übergewicht. Aber es ist ja nicht immer so einfach.

Ein konstant niedriger Blutdruck (unterer Wert unter 50) ist auch nicht unbedingt gut. Aber das alles sollte direkt mit dem Arzt geklärt werden, weil es ja immer viele verschiedene Ursachen gibt.

Deswegen ist es gut, dass jemand folgenden Spot dreht und ich jetzt einen Ohrwurm habe:



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Pflegetheorien

Pflegetheorien sind Teil des Professionalisierungsprozess in welchem sich der Pflegeberuf befindet. Sie dienen als Grundlage für die Pflegeplanung und somit als Struktur für die tägliche Pflegedokumentation.
Man unterscheidet Konzepte, Theorien und Modelle.

Konzepte sind als theoretischer Entwurf zu sehen, als die Idee zu einer Theorie. Das Konzept bezeichnet Gegenstände, Phänomene, Verhaltensweisen und Ereignisse.

Modelle gelten als Muster/Vorbild. In Modellen werden Abläufe bzw. die tatsächliche Situation vereinfacht dargestellt, es dient 'nur' dem Verständnis.

Theorien bilden ein System wissenschaftlich begründeter Aussagen zu Erklärung bestimmter Tatsachen. Die Theorie gibt eine systematische Darstellung bestimmter Situationen mit Hilfe wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Pflegetheorien ermöglichen die Ausübung der Pflege auf Basis wissenschaftlicher Grundlagen. Es wird ein Menschenbild beschrieben, als Grundlage für Bedeutung und Art der Interaktion mit Patient und Angehörigen. Die Theorie setzt Bedingungen für die Umsetzung fest, welche durch Vorgehensweisen (Pflegeprozess/-system) formuliert werden.

Um als Theorie zu gelten müssen einige Vorraussetzungen erfüllt sein:
  • systematischer Aufbau
  • enthält Struktur für die Pflege
  • enthält Erkenntnisse aus Pflegeforschung und anderen Wissenschaften
  • Bestandteile sind logisch verknüpft
  • Nutzbarkeit / Anwendbarkeit

Es gibt auch verschiedene Arten von Theorien, mit jeweils unterschiedlichem Schwerpunkt, wie Bedürfnistheorien, Interaktionstheorien oder humanistisch-kulturorientierte Theorien.Mehr lesen...
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Ethik und die Pflege

Ethik per Definition ist die "Lehre vom sittlichen Wollen + Handeln des Menschen in verschiedenen Lebenssituationen". Ethik kann "Normen und Maximen der Lebensführung , die sich aus der Verantwortung anderen gegenüber anderen herleiten" geben.

Ethik beschreibt und Beurteilt also das Handeln, ohne jedoch Vorschriften über richtiges Handeln zu geben.

Normen: Sind allgemein gültige Regeln + Leitlinien, welche das moralische Handeln von Menschen leitet. ("Du sollst nicht Töten")
Maximen: Beschreibt die Vorstellung des Menschen, welche Aspekte als wichtig erscheinen. Können somit als Werte gelten. (Gesundheit, Frieden...)

Ethik in der Pflege:
Gibt Hilfestellung zur Reflexion von Werten und Normen beim Umgang mit anderen Menschen. Auch hilft Ethik beim Wahrnehmen der eigenen ethischen Verantwortung.
Die ethische Verantwortung besteht darin die Autonomie und das Recht auf Selbstbestimmung des Einzelnen zu achten. Aus der Verantwortung heraus entstehen durchaus Konflikte im Pflegealltag
  • Der 8-jährige Jonas muss eine Tablette nehmen, die sehr bitter schmeckt. Er weigert sich, da er die Tablette schon nimmt, und er brechen müsse, wenn er sie nimmt. Aus pflegerischer und medizinischer Sicht ist es jedoch wichtig, das Jonas die Tablette nimmt.
In einer solchen Situation muss jetzt ein eigener Entscheidungsprozess entwickelt werden, ob Eingriffe in die Autonomie gerechtfertig sind, oder nicht. In dieser Situation wäre es vielleicht auch möglich die Darreichungsform zu ändern, oder die Tablette mit der Nahrung zu geben, sprich einen Mittelweg zu finden, welcher das Kind nicht völlig seiner Autonomie beraubt.

ICN - Kodex (International Council of Nurses)
Gibt dem Pflegepersonal ethische Grundsätze als Werkzeug zur Reflexion des eigenen Handelns. Darüber hinaus werden grundlegende Aufgaben der Pflege definiert, sowie ethische Verhaltensweisen.

Grundlegende Aufgaben

  • Gesundheit fördern
  • Krankheit verhüten
  • Gesundheit wiederherstellen
  • Leiden lindern

Ethische Grundregeln:
  • Achtung der Menschenrechte
  • Respekt des Einzelnen
  • zum Wohle des Einzelnen, der Familie, der sozialen Gemeinschaft
  • Koordination von Dienstleistungen

Ethische Verhaltensweisen:
  • Verantwortung des Pflegepersonals gegenüber den Mitmenschen
    • Achtung anderer Wertvorstellungen, religiöser, sozialer Bedürfnisse
    • der Bedürftige hat ein Recht auf umfassende Information bezüglich pflegerischer Versorgung
    • persönliche Informationen werden vertraulich behandeln
    • Achtung des Umweltschutz
  • Verantwortung für Berufsausübung
    • Förderung der eigenen Kompetenzen (Fort-/Weiterbildung)
    • Erhalt der eigenen Gesundheit
    • Fördern des Ansehen des Berufes in der Gesellschaft
  • Verantwortung innerhalb der Profession
    • Mitwirken bei Entwicklung, Festlegung, Umsetzung neuer Erkenntnisse
    • Arbeitsbedingungen positiv unterstützen
  • Verantwortung gegenüber Kollegen
    • interdisziplinäre Zusammenarbeit
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Gut, wenn sich Kompetenzen ergänzen

Kompetenzen in der Kinderkrankenpflege, auch gerne als Schlüsselqualifikation bezeichnet, die man haben, entwickeln und ausbauen sollte im pflegerischen Alltag.
Von manchen weiß man gar nicht dass man sie hat, bzw das so etwas einen Namen hat. Zum größten Teil beziehen sich die Kompetenzen - 4 an der Zahl - auf eigene Verhaltensweisen und den sozialen Umgang mit anderen Leuten.

Die Schlüsselqualifikationen unterteilen sich in 4 Kompetenzen:

1.) Fachliche Kompetenz
Bezieht sich auf Einsichten, Fertigkeiten und Fähigkeiten die erforderlich sind Pflegekonzepte - angepasst an die jeweilige Situation des Pflegebedürftigen - anzuwenden.
Nicht so kryptisch gesagt, gehört dazu die Erfassung der Pflegesituation durch gezielte Beobachtung, sowie die fach- und sachgerechte Durchführung von Pflegemaßnahmen. Das Wissen, oder Werkzeug zu haben, dass man braucht im Alltag

2.) Methodische Kompetenz
Beschreibt die Fähigkeit in speziellen Situationen die Art und Weise des Vorgehens anpassen zu können.
Das heißt in aller erster Linie, die Fähigkeit eine Pflegeplanung zu erstellen, die Pflege durchzuführen und danach auszuwerten, sprich evaluieren.
Man muss also in der Lage sein Informationen einzuholen und zu verarbeiten, Entscheidungen zu treffen und Prioritäten setzen zu können, sowie Probleme gezielt und systematisch bearbeiten zu können.

3.) Sozial-kommunikative Kompetenz
Zielfertigkeit ist es, das der Pflegende in der Lage ist, sich in den Pflegebedürftigen (Patienten) hineinzuversetzen und die Welt aus seiner Perspektive sehen und verstehen kann. Ein anderes Ziel ist es, das der Pflegende zur Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen und dem eigenen Team fähig ist.
Zur Arbeit in diesem Bereich zählt die Beratung und Anleitung. Aber auch viel Arbeit an sich selbst steht auf dem Plan: das Erlernen der eigenen Verhaltensweisen in Konfliktsituationen, das Erlernen von Kritik- und Argumentationsfähigkeit

zu guter Letzt:

4.) Personale Kompetenz
Alles dreht sich um sich selbst: Die Fähigkeit und Bereitschaft zur Reflexion der eigenen Person, des eigenen Handelns, der eigenen Einstellungen.
Die Bereitschaft zur Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, das Verantwortungsbewusstsein fürs eigene Tun.
Die Bereitschaft zur Aktualisierung des eigenen Wissenstandes.
Was man tun muss dafür: Zu Fort- und Weiterbildungen gehen, Lernen wie man sich vor psychischen und physischen Belastungen schützen kann. Wissen/lernen wie man die Balance zwischen Nähe und Distanz finden kann.

Im Idealfall sollte der Pflegende doch in allen Kompetenzen recht gut sein, im Regelfall mangelt es aber entweder an fachlicher und methodischer Kompetenz oder - was leider häufiger ist, wie ich das Gefühl habe - an sozialer und personaler Kompetenz.
Ich würde mich persönlich glaube ich in allen Kompetenzen als recht gut, oder gar nicht mal so schlecht einordnen... aber wer täte das nicht ;)Mehr lesen...
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Schweinegrippe vs. saisonale Influenza

Ja die Erkrankungsraten steigen und ja der Impfstoff der deutschen ist alle, obwohl man vor zwei Wochen noch von der größten Impfaktion in der deutschen Geschichte sprechen wollte.

Es erkranken vor allem die jüngeren, Kinder und Jugendliche zuerst. Da besteht bisher kein Unterschied zwischen (saisonale) Influenza und Schweinegrippe. Aus dem einfachen Grund, das Jugendliche viele soziale Kontakte haben (Schule, Freunde und Co) und Kinder ohnehin kein so ausgefeiltes Immunsystem haben wie das vollentwickelte der Erwachsenen.

Schweinegrippe

In Deutschland gibt es derzeit ca 40.000 bestätigte Fälle von Schweinegrippe Erkrankungen. Davon sind 16 tödlich verlaufen. 13 der 16 Verstorbenen hatten bekannte schwere Vorerkrankungen, wie Herzfehler, Diabetes oder gar eine Lebertransplantation hinter sich. Bei zweien sind Vorerkrankungen unbekannt, aber nicht ausgeschlossen.
Die Altersspanne reicht von 5 bis 65 Jahre.
(Quelle: Robert-Koch-Institut und das Kleingedruckte der Zeitungen)

Influenza
„Saisonale Influenzawellen verursachen in Deutschland jährlich zwischen 1 und 5 Millionen zusätzliche Arztkonsultationen, etwa 5.000 bis 20.000 zusätzliche Hospitalisierungen und durchschnittlich 8.000 bis 11.000 zusätzliche Todesfälle.
(Quelle: Robert-Koch-Institut)
Andere seriöse Quellen, wie Ärzte aus der Uniklinik Heidelberg sprechen von 70 Todesfällen pro Tag, wegen der saisonalen Influenza.

Symptome einer Schweinegrippe:

* Plötzlich einsetzendes, hohes Fieber, Appetitlosigkeit, Husten, allgemeine Schwäche.
* innerhalb weniger Stunden Schnupfen, Halsschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall auftreten.
* Als häufige Komplikation kann es vor allem bei geschwächten Menschen nach kurzer Zeit zu einer schweren Lungenentzündung kommen, die oftmals tödlich endet.

Impfnebenwirkungen:
allergische Reaktionen (aber die kanns immer und überall geben)
Schmerzen an der Injektionsstelle (auch unspektakulär)
Kopfschmerzen, Übelkeit, Schüttelfrost (alle möglichen anderen allgemeinen Nebenwirkungen)
generalisierte Ausschläge
Krampfanfälle
Guillain-Barre- Syndrom (Entzündliche Erkankung des Rückenmarks, mit Lähmungserscheinung
Nierenschädigung
das ist nur eine kleine Auswahl....

Adjuvantien
Die Wirkverstärker in den Impfstoffen, damit weniger Antigen benötigt wird.
Die Wirkverstärker wurden mit Hilfe von Nanotechnologie hergestellt, sind demnach äusserst klein und es ist möglich, dass diese Partikelchen an die Falschen Orte gelangen, da sie durch ihre geringe Größe nahezu durch jede Körpermembran hindurch können. Damit können sie mit Leichtigkeit zum Beispiel im Gehirn landen, oder in Rückenmarkszellen. Und da gehören sie nicht hin.
Es sind auch schon Menschen an der Impfung verstorben. Aber darüber ist wenig in den öffentlichen Medien zu lesen. Eine der geimpften hatte einen Herzfehler und ist wenige Stunden nach der Impfung verstorben

In den Impfstoffen ist zudem synthetischen Vitamin E, kann in höheren Dosen zu Blutungen führen

Vor der Zulassung wurde der Impfstoff an ganzen 62 Probanden getestet.

Der Vertreiber des Impfstoffen „Glaxo-Smith-Cline“ kann mit 3,5 Milliarden Dollar Einnahmen rechnen.

Naja, ich arbeite in der Gesundheitsbranche und werde mich sicherlich nicht impfen lassen. Mir missfällt der Gedanke irgendwelche Nanotechnologiepartikel in mir rumschwimmen zu haben.
Zudem ist es so, das die allermeisten Schweinegrippefälle recht milde verlaufen. 1 Woche erschlagen von Fieber, Husten und sonstigen Symptomen, und danach is es wieder gut.
Wer Risikopatient ist, also einen Diabetes hat oder eine Autoimmunerkrankung da sieht es schon anders aus. Bei der Gruppe, kann die Grippe schwerwiegender ausfallen. Kann muss aber nicht.

Das hier ist nur meine Meinung und Auflistung, vielmehr für meine eigene Klarheit, aber den ein oder anderen wird es vielleicht doch interessieren.

Im Endeffekt sterben an der Influenza mehr als an der Schweinegrippe, und wenn dann nicht an der Erkrankung selbst sondern vielmehr an der Pneumonie, wenn die kleinen putzigen Viren sich dann einen neuen Spielplatz namens Lunge aussuchen. Ich verstehe einfach die Riesengroße Panikmache nicht.

Wobei eigentlich ist die Erklärung vermutlich recht einfach:
Wirtschaft kontrolliert Politik.
Pharmawirtschaft ist eines der größten Geschäfte
und Politik kontrolliert Medien.

insofern.... Macht was draus ;)

http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/1/0,1872,1001633,00.html?dr=1
http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=121441
http://www.rki.de/cln_100/nn_200120/DE/Content/InfAZ/I/Influenza/IPV/Schweineinfluenza__Situation.html
Wochenbericht Robert-Koch-Insitut als pdf
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Let's have a surgery!

Ich im Kinder-Op seit gestern.
"Das is die Katharina von der Kinderkrankepflegeschule, die daf jez ma 2 Wochen zusehen und nebenbei bringen wir ihr noch ein bisschen Springer bei"
Diesen Satz gibt es ca 8x täglich zu hören wenn mich eine der OTA's (Operationstechnischen Assistenten) irgendwelchen anderen grünen Männchen vorstellt.
Schon allein das macht es einem so leicht und viel Freude dort zu arbeiten. Man ist auf einmal kein Mensch zweiter Klasse mehr, nur weil man Schülerin ist.
Das is da oben wie ein eigenes kleines Universum. Man tritt in die Chirurgische Klinik ein und verschwindet dann für die nächsten 8 Stunden vom Erdboden. Ab in den dritten Stock zu den Umkleiden.
Man kennt sich und wenn nicht stellt man sich g'schwend vor.
Dort ist auch der Aufenthaltsraum der OP-Menschen. Einer für Raucher, einer für Nichtraucher. Wasserspender mit kaltem klarem Wasser... Still oder mit Blubber?!
Die haben eine eigene Küchenfee, die mit belegten Brötchen versucht Geld zu verdienen. Und großer Suppentopf für umsonst.
Ab in den zweiten Stock. Das OP-Land.
Linker Flur: Herz, Gefäße.
Rechter Flur: Bauch, Unfall, Kinder
jeder noch so kleine Stern in diesem Planetensystem hat seine feste Aufgabe. Der Springer ist unsteril und reicht dem Instrumentierendem sterilen lauter Sachen an.
Der reicht sie den Ärzten an.
Die Anästhesie übergibt an das OP-Team.

Hammer koordination und alle bleiben nett im Stress.
Liegt es an der Koordination der Arbeit?
Sind die Leute mit einer konkreten Aufgabenstellung zufriedener?
Macht es das Leben einfacher alles zu koordinieren?
Würde es den Schwestern so mancher Station leichter von der Hand gehen, wenn sie genau wüssten was ihr Aufgabengebiet ist. Wenn sie sich keine Gedanken darum machen müssen, ob sie überflüssig sind.
Sind Schwestern gar nicht Über- oder Unterfordert sondern haben nur Existenzangst und werden deshalb mit zunehmendem Alter immer unausstehlicher?!
Man kommt ja nicht auf die Welt und ist ein cerbraler Flatus... oder doch?Mehr lesen...
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Gesundheit ist das Schweigen der Organe

Sagte Paul Valery seiner Zeit.
Ich würde mich nicht freuen wenn meine Organe Schweigen täten. Wobei, dann könnt ich schon nich mehr krank werden, weil dann wäre ich vermutlich tot.
Aber was ist das eigentlich? Gesundheit?
Macht Arbeit gesund und vital wie Martin Luther behauptete. Erinnert mich eher an die Nationalssozialisten aka Nazis. Haben die sich etwa ein Beispiel an Luther genommen? Arbeit macht frei?
Unser Staat stellt da auch interessante Thesen auf: Gesund sei der Mensch, der den Alltag in seiner ihm zugehörigen Rolle meistere, für welche er sozialisiert wurde.
Hört sich auch irgendwie rassistisch an. Frauen an den Herd, Männer auf den Bau. Wer seine Arbeit macht und übersteht, der ist gesund.

Gesundheit. Was ist das?! Kann man dies Wort wirklich in eine kurze Definition packen?
Eine Idee:
Körperliche und seelische und geistige Unversehrtheit, nach allgemeinem Leitsatz: Gesundheit ist die Abwesenheit von Krankheit. Gehört sicherlich dazu. Aber ist nicht alles. Zusätzlich von Nöten: körperliche, seelische und geistiges Wohlbefinden und Zufriedenheit mit seinem Platz in der Gesellschaft.

Gehört denn nun auch Prophylaxe dazu, oder ist das ein zu weites Feld..... Luise?!Mehr lesen...
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Erziehung. Done by professionals, or under the supervision of professionals....

Ich finds ja nur noch geil. Es gibt ja dies Phänomen der Schwangeren. Der Bauch der Frau wird immer dicker, der Bauch des Mannes auch, aber ehe im weiteren Verlauf der Ehe.... Naja. Das Kind kommt auf die Welt und alle sind ganz aufgeregt. Es stellen sich die Altbekannten Fragen: Wie kriege ich mein Kind gesund großgezogen, dass es sich in dieser veränderlichen Welt zurechtfindet und sich behaupten kann. Einen Platz für sich selbst finden kann. Und so weiter und so fort. Die jungen Eltern versuchen ihr bestes. Werden mit Sicherheit auch Fehler machen, aber das liegt in der Natur der Sache.

Im Stationsalltag zeigt sich dann folgendes Bild: Krankes Kind, noch verplantere Eltern, die sich auf die Finger geguckt fühlen, und versuchen sich das nicht anmerken zu lassen. Das man dauernd nach den Ausscheidung und der Einfuhr des Kindes fragt macht es da - glaube ich - nicht wirklich besser.

Hinter den geschlossenen Türen des Stationszimmers hört man dann die perfekten ausgefeilten mehrfach ausgetesten Erziehungsratschläge 25-jähriger Kinderkrankenschwestern die noch nie die Gelegenheit hatten IHRE Erziehung in freier Wildbahn zu testen, weil sie noch nicht ma den richtigen Kerl für die Produktion ihrer kleinen Alter-Egos haben.


Alles ein wenig Schizophren und daneben. Aber so läuft es wohl einfach. Ich geh jetzt lernen, das ist bestimmt produktiver wie die Ausarbeitung des perfekten Erziehungsstils. Den es nicht gibt, wie wir wissen, weil es auch nicht das perfekte Kind gibt. Zum Glück.Mehr lesen...
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Die Haut und was sie so macht

Die Haut... Das was alles andere - was in der Regel recht eklig aussieht - vom Körper bedeckt. Das größte Organ am Körper. Aber das erklärt sich von selbst, wenn man sich ma umschaut und bemerkt dass dieser Lappen die komplette Körperoberfläche bedeckt. Aber was tut die Haut eigetlich alles, ausser die ekligen Innereien vor uns zu verbergen?

1. Sie gibt dem Körper Form.... wie schon gesagt: damit das nich so eklig ausschaut.
2. Sie bietet Schutz vor allen möglichen Einwirkungen, sei dies nun mechanischer, chemische oder temperaturbedingter Einwirkung, Auch schützt sie vor Strahlungsschäden (z.B. Sonne) Und erschwert das Eindringen von diversen Krankheitserregern.
3. Sie dient der Sinneswahrnehmung für Berührung, Temperatur, Schmerz und Jucken.
4. Sie dient der aktiven Kommunikation, was nicht unbedingt von Vorteil ist, wie zum Beispiel durch Veränderung der Hautfarbe beim Erröten, oder Veränderung der Schweißdrüsenaktivität oder es gibt Gänsehaut aka Entenpelle
5. Der große Lappen beteiligt sich an der Temperaturregulation - warum auch nich, nimmt ja auch viel Platz ein. Wie? Durch Veränderung der Schweißdrüsenaktivität (mal wieder), oder der Hautdurchblutung und auch noch wieder die Entenpelle
6. Dann noch das Ausscheiden von Substanzen, Pickel und sowas....
7. Und zu guter letzt führt sie Stoffwechselfunktionen aus. Speichert Fett (was man bei einigen sehr schnell sehen kann) und aktiviert Vitamin D, was für den Aufbau von Knochen ganz wichtig ist.Mehr lesen...
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Ösophagogastroduodenoskopie - ein Erlebnisbericht

Handelsüblicher Name: Magenspieglung. Kurze Erläuterung am Rande:
Ösophagus = Speiseröhre
Gaster = Magen
Duodenum = Zwölffingerdarm

so schauts aus:

Du wartest also nun erstmal 2 Stunden bis du endlich an der Reihe bist. Beantwortest nochmal ein paar fragen, die du zwar schon auf dem Aufklärungsbogen hättest lesen und unterschreiben sollen aber was soll. Dann die Frage: "Wollen sie was zur Beruhigung?" Na aber bidde. Ohne geh aber gleich wieder nach Hause! "Ham sie das Mittel das letzte Mal vertragen?" Naja... war gut verträglich...ich weiß nur dass ich irgendwann festgehalten wurde. Das gab en netten Gesichtsausdruck.. *lol*
Also erstmal den Rachen mit so Sprühzeugs betäuben. Dann gibt die obligatorische Maulsperre. Bestehend aus ner Art Beißring, wodurch nach das Schläuchlein gefädelt wird. Festgehalten durch ein Gummiband hinten um den Kopf rum. Dann liegt man da also so rum. Ich persönlich krieg dann ne leichte Panik, weil ich immer das Gefühl hab ich muss an meinem Speichel ersticken. Kannst ja mit der Maulsperre nimmer gescheit schlucken. Naja. Dann gibts en Zugang und en Sauerstoffschlauchzufuhrsystem in die Nase.
Das letzte Mal wars ohne Sauerstoffzufuhr und Dormicum zu Beruhigung. Diesmal ham sie mir gleich erstma 200mg Propofol reingehaun. Da ich ohnehin während der Wartezeit schon immer wieder eingepennt bin, hats mich auch ziemlich fix weggebatscht.
Ich wache also erst wieder im Aufwachraum auf... also nich wirklich aufwachen, es war irgend so en Schwebezustand zwischen wach und schlafend. Ich lag ganz ruhig da, aber der Pulsmesser konnte nich messen, also piepte der schwule Monitor die ganze Zeit. Naja ich hab also die nächsten 2h gepennt, weil früher ließen die mich eh nich gehen. Dann ab nach Hause. Aber irgendwie hatte ich danach Halsweh. *snief*

Vor der Spiegelung noch: Ich lag da also so rum auf der Liege, die Ärztin (ich vermute das einfach mal, weil die mir den Zugang gelegt hatte und das dürfen meines Wissens nur Ärzte) so am telefonieren bzw. nach dem Auflegen (kleine Info am Rande, ich hatte den Eingriff in der Inneren Klinik): "Jetzt rufen die aus der Kopfklinik an um mir zu erzählen, sie hätten jetzt gerade eine Gastroskopie gemacht und fragen mich ob sie den Patienten entlassen können...woher soll ich denn das wissen?!" Antwort der anderen Dame im Raum: "Mit was endoskopieren die da? Mit nem Bronchoskop oder was?!"
Der Suba-Ärzte-Witz überhaupt, mich hats halber von der Liege geweht.

Während ich schlief sind die also mit ihrem Riesenschlauch (ich brauch schon allein wegen dem Anblick en Beruhigunsmittel..) durch den Mund ab in Speiseröhre und ham sich die auf dem Weg nach unten in den Magen angeschaut, ob es der denn gut geht. Dann hab ich den Magen an sich, alles anglubschen ganz durch und am andern Ende wieder raus und hoppla-hop is man im Zwölffingerdarm. Da wird sich au noch schnell umgesehen, was es da grad im Sonderangebot gibt und dann is der Schlauch nach ca. 15-20 Minuten wieder da wo er hingehört. In der Sterilisation.

Hier noch ein Link zur Uniklinik Innere Medizin IV, die ham das ganze da noch ein wenig wissenschaftlicher erklärt, alswie ich hier ;)
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Selbstverdauung und so.

Wer's wissen will:
Gastritis (Magenschleimhautentzündung:
Entsteht durch übermäßige Einahme von Alkohol, ASS, starkem Rauchen, Stress, schwere Verletzungen durch Verätzung durch Säuren und Laugen. Da man bei mir alles tolle bis auf eins ziemlich ausschließen kann, wähle ich den Stress als Ursache. All diese Dinge zerstören die schützende Schleimschicht (yammi) oberhalb der Magenschleimhaut. Die Magensäure verursacht dann Ulzerationen (Geschwürbildungen) an der Magenwand. Die akute Gastritis tritt plötzlich auf....ach was-... hätt ich fast nicht bemerkt >_<
Symptome sind dann wohl Bauchschmerzen. Wobei es zu *milden* Symptome wie kleine petechiale (kapilläre) Einblutungen in die Magenschleimhaut, bis hin zur Lebensgefährlichen Magenblutung mit blutigem Erbrechen (Hämatemesis genannt) kommen kann... hoppla..
Da Behandlung davon sieht so aus, dass Antazida (Medikamente, diewo die Magensäure neutralisieren), Protonenpumpehemmer und Anithistaminika (Medikamente, diewo die Produktion der Magensäure vermindern). Pantozol was ich kriegt is ein Protonenpumpehemmer (da bin ich aber glücklich dass ich was mit soner tollen Beschreibung gekriegt hab^^) merke: Magenblutung stellt einen medizinischen Notfall dar. Also wer schwarz oder rot kotzt sollte dann doch möglichst ganz arg schleunig in die Notaufnahme fahrn.
so chronische Gastritis interessiert mich net.... hoff ich zumindest O_o

Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung):
Entsteht in den meisten Fällen durch Aktivierung von Pankreas-Enzymen. Dieses Enzym hat die Aufgabe Fette und eiweise zu verdauen...Ergo: es kommt zur Selbstverdauung (yammi). Akut entsteht sie wenn sie sich plötzlich entzündet (.... vielleicht durch 20 mal kotzen innerhalb von 8 Stunden?! *anmerk*). Man kann mehrmals an akuter Pankreatitis leiden (freude). Eine akute Pankreatitis kann eine lebensbedrohliche Erkrankung sein, welche zahlreiche Komplikationen hervorruft (nochmehrfreude), normalerweise erholen sich die Patienten wieder von einer akuten Pankreatitis.
Ursachen können sein: Gallensteine, chronischer Alkoholmissbrauch, Idopathisch (keine Ursache zu finden). Selten sind Nebenwirkungen von Medikamenten, Infektionen wie Mumps, Hepatitis (wogegen ich gegen beides im übrigen geimpft bin), erhöhter Blutkalziumwert (durch Schilddrüsenüberfunktion, wobei ich das Gegenteil davon hab), stark erhöhte Blutfettwerte (die hab ich höxtens jetzt wos alles nimmer gescheit verdaut wird), zystische Fibrose (is genetisch bedingt) und nach einer ERCP (is im weitesten sinne eine Endoskopie (schlauch durch hals ab in den Magen und weiter.....) und die kommt höchstens noch auf mich zu >_<).
Macht sich durch Schmerzen im Oberbauch bemerkbar, die in den Brustkorb ausstrahlen, die nach einigen Tagen verschwinden (ach wirklich?! merk ich aber herzlich wenig von). Schmerzen könen plötzlich und intensiv sein und nach der Einnahme von Nahrung schlimmer werden (oooohhh ja). Bauch kann geschwollen und empfindlich sein. Bei Untersuchung charakteristisch is druckschmerzhaftes Abdomen (Bauch) und sogenannter Gummibauch (durch mäßige Abwehspannung bedingt).
Patienten mit akuter Pankreatitis sehen meist krank aus und fühlen sich auchdementsprechend. Weitere Symptome sind Übelkeit, Erbrechen, Obstipation (Verstopfung), Fieber, erhöhter Puls. In schweren Fällen treten Ikterus (Gelbsucht), Aszites (Bauchwassersucht - Flüssigkeitansammlung in der Bauchhöhle), Pleuraergüsse (Flüssigkeit um die Lunge herum) und Schock- sowie Sepsiszeichen (kp was das is) hinzu.
Für die Therapierung sollten die Patienten 3-4 Tage keine Nahrung zu sich nehmen (gilt es auch wenn ich mich 3 Wochen lang unterernähre?!), damit die Stimulierung des Pankreas durch in das Duodenum (Zwölffingerdarm) gelangte Magensäure entfällt (na dann...). Wichtig is die Schmerztherapie, da eine Pankreatitis mit erheblichen Schmerzen verbunden is. Sofern die Pankreatitis durch Gallensteine verursacht wurde, müssen diese entfernt werden. Bei Anzeichen für eine Infektion werden Antibiotika verabreicht.

Eine Attacke bei einer akuten Pankreatitis dauert gewöhnlich nur einige Tage (is definiert als welcher Zeitraum?!)

also da wir Selbstdiagnosen ja alle so lieben, gebe ich hier die möglichen Gründe bekannt:
Ich hab zuviel Stress und deswegen eine Gastritis mit Hämatemisis verdient. Hinzu gesellte sich die Pankreatitis, weil sie sich vernachlässigt fühlte. Und entweder hab ich jetzt da Gallensteine drin oder es is Idiophatisch. Oder eben Krebs... Alles is Krebs :P

Also warten wir morgen früh ab wenn ich im MRT war und hoffentlich schlauer bin. Vor allem hätt ich gern weniger aua *schimpf*

So und ich hoffe wir sind jetzt alle schlauer und wissen beim näxten Arztbesuch von was der gute Mensch da eignetlich redet, wenn wir mal wieder Blut gekotzt haben.
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