Lästern - oder ich verstehe nicht immer was eigentlich gerade vor sich geht

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Foto von fireleaf

Heute ist die große Preisfrage: Wann spricht man eigentlich von Lästern?

Einige behaupten ja, dass sie nicht lästern würden, sondern nur Fakten feststellen würden. Andere sagen, dass es immer lästern ist, wenn man über jemand anderen in dessen Abwesenheit spricht. Meiner Meinung nach sind beide Aussagen völliger Blödsinn. Wenn sie nur Umstände feststellen würden, dann würden sie das nicht so betonen. Und in den allerwenigsten Übergaben in der Klinik wird über die Patienten (die natürlich nicht Anwesend sind) gelästert.

Ein Wörterbuch sagt zu dem Thema: Lästern ist es, wenn jemand durch verächtliches Gerede beleidigt wird. Oder jemand hinter seinem Rücken schlecht geredet wird.

Einig ist man sich wohl über die Tatsache: Wenn über jemanden gelästert wird, ist er nicht da. Aber nicht immer wenn über jemand nicht Anwesenden geredet wird, wird auch abfällig und gehässig über ihn geredet.

Im Freundeskreis gibt es derzeit so einige Konflikte. Sie begründen allesamt auf irgendwelchen Missverständnissen und das gewisse Leute nicht miteinander reden. Menschliche Kommunikation nunmal. Einige Freunde treffen sich also mal, andere sind nicht dabei. Mal wird über andere geredet, mal wird gelästert.

Was genau da gerade vor sich geht ist mir noch nicht so ganz klar. Aber ich bin mir sicher dass an einigen Tagen abfällig über mich geredet wird. Ich tue das auch manchmal. In aller Regel vermeide ich sowas aber. Aber von Zeit zu Zeit gibt es da diese "Impulsdurchbrüche" in denen ich einfach sauer bin und dann eher weniger nette Sachen loswerde. Aber wenn mich jemand nach meiner Einschätzung über jemand anderen fragt, dann bekommt er die. Und zwar so wertfrei wie das im Freundeskreis möglich ist.

Die Lage ist interessant. Und es bleibt spannend wie sie sich weiterentwickelt.

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