The Internet's Own Boy - The Story of Aaron Swartz

Eine wirklich sehenswerte Dokumentation über einen jungen und unfassbar talentierten jungen Mann, der sich leider suizidierte. Er hat dem Internet zwischenzeitlich den Arsch gerettet. Vielmehr der Freiheit im Internet. Die US-Regierung wollte an ihm ein Exempel statuieren, nachdem er begonnen hatte alle wissenschaftlichen Artikel bei Jstor (einem Verlag für wissenschaftliche Artikel) herunterzuladen. Mit welcher Zielsetzung er das bleibt unsicher. Ziemlich sicher scheint aber, dass er die Daten entweder analysieren wollte, oder aber kostenfrei zur Verfügung stellen. Aaron Swartz war ein Verfechter davon,d ass alles Wissen sehr viel wertvoller ist - oder überhaupt erst einen Wert hat - wenn es allen zugänglich ist. Dass er finanzielle Interessen verfolgte mit dem Download all dieser Artikel ist unwahrscheinlich. Er wurde angeklagt auf Basis eines völlig veralteten, in feinster Weise zeitgemäßen Gesetzes. JSTOR hatte kein weiteres Interesse zivilrechtlichen Ansprüchen. Der Fall sollte dennoch vor Gericht gehen. Ihm drohten eine hohe Geldstrafe und viele Jahre Gefängnis.

Lange Rede - kurzer Sinn. Wer sich für die Freiheit des Internets interessiert, der findet sicherlich Gefallen an der Dokumentation, die durch Crowdfunding finanziert wurde und über CC-Lizenz so gut wie frei verfügbar ist.



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