Street Dance 3D

Der Kinobesuch war ein Geschenk für meine Schwester. Also Schwester und Freundin ins Auto gepackt und ins nächste Kino gefahren. Der erste 3D Film den ich je in meinem Leben gesehen hatte. Ich hielt es bisher nie für sonderlich erstrebenswert mich - mittels der benötigten Brille - zum Vollidioten zu machen. Aber eigentlich sehen dann ja alle im Saal wie Idioten aus. Meine Schwester hatte anfangs echte Probleme, weil sie ja die 3D-Brille über ihre eigetnlich Brille zu ziehen, weil sonst hätten wir ihr auch ein Hörspiel schenken können, da hätte sie dann genausoviel, bzw wenig gesehen. Aber alles hat funktioniert und saß halbwegs auf der Nase bis der Film dann anfing.
Am Anfang dachte ich noch ich müsse bestimmt irgendwann brechen, weil mein Hirn die neue Wahrnehmung nicht ganz auf die Reihe kriegt. Aber mein Hirn entpuppte sich als anpassungsfähiger als ich dachte. Ich musste nicht brechen, nur ab und zu die Brile anheben, weil sich da fiese Druckstellen auf meiner Nase bildeten die langsam weh taten.
3D.... tja was soll ich dazu sagen?! Ich fand es interessant. Was ich gesehen habe war ein vorderer Teil des Film und ein hinterer Teil. Das aktuelle Geschehen schien weiter vorne und die Kulisse weiter hinten. Nicht wirklich awesome 3D wie im richtigen Leben (wie es ja angepriesen wird). Interessant wird 3D dann wenn irgendwas auf einen zu fliegt. Dann hat man kurz das Gefühl es springt aus der Leinwand einem selbst ins Gesicht. Aber im normalen Filmgeschehen sehe ich nur 2 Ebenen, vorne und hinten halt. Den nächsten 3D Film schaue ich mir dann in ca. 10 Jahren an, wenn die Technik dann weiter fortgeschritten ist.

Zum Film an sich: Ein Film übers Tanzen in dem viel getanzt wird. Natürlich mit obligatorischer Liebesgeschichte, die ja offensichtlich niemand sich wegzulassen getraut. Aber eine Liebesgeschichte nur ganz am Rande des Plots. Gut so. Ich gehe ja in einen Tanzfilm um die unglaublichen Moves zu sehen. Wie die Streetdancer ihren Übungsraum verlieren und dann einen neuen Raum in einer elitären Ballettschule finden. Unter einer Bedinungen: Sich gegenseitig etwas beizubringen.
Und so kommt man am Ende des Films in den Genuss eine awesome Performance in Form einer Mischung aus Street Dance und Ballett zu sehen. Dafür hat sich das teure Geld gelohnt. Und für den unglaublich tollen Soundtrack.






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