Weil wir nur diese eine Erde haben.

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Es ist ja nun nicht so, als wäre ichabsolut vorbildlich was mein ressourcenschonendes Verhalten angeht und als hätte ich einen wirklich geringen biologischen Fußabdruck. Sicherlich nicht. Aber es ist auch ganz sicher nicht so, dass mir das Thema Klima, Nachhaltigkeit und Vermüllung der Welt und Weltmeere egal wäre. AIch bin sehr froh, dass das Thema zunehmend an medialer Präsenz gewinnt und so im Bewusstsein der Gesellschaft ankommt.

Dabei ist ein achtsamer und nachhaltiger Umgang mit den Ressourcen und der Natur doch eigentlich gar nicht so schwer. Wenn man in die Natur raus geht, nimmt man seinen Müll halt einfach wieder mit. Beim einkaufen kann man sich gut überlegen, ob man sein Obst und Gemüse nun wirklich in eine Plastiktüte packen muss oder ob man die drei Äpfel einfach auch so aufs Band legen und nach Hause transportieren kann und will. Auch bei der Wahl des Stromanbieters kann man ganz leicht und völlig schmerzlos einen Anbieter wählen, der Energie aus regenerativen Quellen anbietet. In der Regel sind die gar nicht so viel teurer. Und verdammt! Wir haben halt nur diese eine Welt!

Was ich mir jetzt neu angewöhnt habe (was absurd ist, weil es so verdammt easy und unumständlich ist): Wenn ich zur Arbeit gehe, packe ich immer einen Jute-Beutel ein, falls ich auf dem Heimweg noch eine Kleinigkeit besorgen will. Und nachdem ich ein paar Monate meine Augen danach offen gehalten habe, habe ich nun auch endlich wieder einen der Rebcup-Becher gefunden. Für einen Euro Pfand kann man sich in vielen Bäckereien in Hamburg einen Mehrwegbecher geben lassen, den man in jedem teilnehmenden Shop zurückgeben oder eintauschen kann. Es ist kein schwerer Thermobecher, sondern ein einfacher Becher aus irgendeiner Sorte Hartplastik der nicht viel wiegt.

Und sonst so? Ich versuche insgesamt etwas Müll zu vermeiden, aber das gestaltet sich ziemlich schwierig finde ich. Unverpackt-Läden empfinde ich als sehr teuer und auch umständlich, weil ich dann weniger spontan beim einkaufen sein könnte bzw. müsste. Aber wenn sich im Supermarkt oder Discounter ums Eck die Möglichkeit ergibt ein Produkt mit weniger Verpackung zu kaufen und sich das im gleichen Preissegment befindet, dann fällt mir die Wahl schon sehr leicht. Und so schaffe ich es nun auf nicht ganz 30 Liter Hausmüll (Plastik, Bio usw.) in der Woche. Aber da ginge sicherlich noch weniger.

Es gibt sicherlich noch sehr viel mehr Ideen, wie ich mit einfachen und kleinen Veränderungen nachhaltiger und ressourcenschonender Leben kann. Ich bin offen für alle Ideen und Vorschläge. Ich würde gerne von euch wissen, was eure kleinen Steps zum Wohle der Erde sind. Erzählt doch mal!

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