Paris - die Stadt der Liebe und der Sicherheitsvorkehrungen

Ich war in Paris. Mal wieder. Das erste Mal durfte ich die Stadt im Herbst 2000 kennen lernen. Ein Jahr vor den tragischen Terroranschlägen in der westlichen Welt, denen ein Krieg nachfolgend sollte, der bis heute noch nicht richtig geklärt, sondern nur irgendwie verlagert zu sein scheint. Ich nahm die Stadt als offen und unbeschwert wahr. Hatte Freude daran relativ ungehindert berühmte Sehenswürdigkeiten zu besuchen.

Ich war seitdem noch zweimal dort. Ich mochte die Stadt immer sehr gern. Die Größe und die Geschäftigkeit, Stolz gepaart mit laissez faire haben mich fasziniert. Besonders angetan hatte es mir der Stadtteil um La Defense herum. Die gläsernen Paläste der Arbeitsbienen.

Dieses Mal jedoch war es anders. Ich war gestresst von der Hektik und der Fülle an Menschen, die einen dort permanent umgibt. War traurig, dass ich einige der Sehenswürdigkeiten nicht mehr so besichtigen konnte wie ich es wollte, da nun Anti-Terrorsicherheitsvorkehrungen installiert waren, die ein verstärktes Gefühl von Sicherheit vermitteln sollen. Bei mir lösen sie eher gegenteilige Gefühle aus. Ein Eiffelturm bei dem man nicht nur anstehen muss, um auf die Plattformen zu fahren, sondern sich erst einmal anstehen muss um durch die eher oberflächliche Sicherheitskontrolle gedulden muss, ist in erster Linie mal Nervi. Und abhalten wird diese Art von Securitycheck sicherlich niemanden, der da ernsthafte Pläne verfolgt. Doch auch wenn solche Art Sicherheitsvorkehrungen einen Städtetrip für mich eher unattraktiv machen, bleibt Paris ein faszinierende Stadt für mich und ich hatte ein paar wirklich schöne Tage dort.


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